Texte sind allgegenwärtig. Ob in der Familie, der Freizeit, der Schule oder im Beruf - wir sind ständig von ihnen umgeben. Doch es reicht nicht, Texte einfach nur zu lesen, man muss sie auch verstehen. Das Textverständnis ist eine elementare Fähigkeit, die wir brauchen, um unseren Alltag zu bewältigen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Übungen und Techniken, um das Textverständnis zu verbessern und die Gehirnzellen zu trainieren.
Was ist Textverständnis?
Textverständnis, oft auch als Lesekompetenz oder Textkompetenz bezeichnet, ist die Fähigkeit, einen Text zu verstehen, zu benutzen und darüber zu reflektieren, um bestimmte Ziele zu erreichen oder Wissen zu erweitern. Vor allem im Unterricht ist das Textverständnis eine Kernkompetenz, da es immens zur Bildung einer Person beiträgt.
Beim Textverständnis werden folgende drei Dimensionen unterschieden, die aufeinander aufbauen:
- Einem Text spezifische Informationen entnehmen
- Einen Text interpretieren
- Einen Text reflektieren und bewerten
Es geht also beim Lesen von Texten nicht nur darum, die Buchstaben, Silben und Wörter zu dekodieren, sondern darum, den Sinn eines Textes zu verstehen und zu verarbeiten. Dabei werden Informationen aus dem Text herausgelesen, Schlussfolgerungen gezogen und versteckte Informationen gefunden und gedeutet.
Probleme und Schwächen beim Textverständnis erkennen
Für ein gutes Textverständnis ist mehr nötig, als nur zu lesen. Man muss Texten ihren Sinn entnehmen können. Hierbei gilt es zunächst, die eigenen Probleme oder eine bestimmte Schwäche zu erkennen, um das Textverständnis trainieren und verbessern zu können. Es gibt einige Voraussetzungen, die zu einem guten Textverständnis beitragen. Die häufigsten Probleme oder Schwächen treten bei den folgenden Aspekten auf:
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- Konzentration
- Interesse und Motivation
- Verständnis (passender Schwierigkeitsgrad des Ausgangstextes)
- Passende Länge des Ausgangstextes
- Aufgabenstellung und Hilfen
- Vorwissen und Wortschatz
- Lesetechnik und Lesestrategie
Zunächst ist es wichtig, dass man sich auf den Text und das Lesen gut konzentrieren kann. Das setzt voraus, dass man wach ist und mit den Gedanken bei der Aufgabe. Schlafmangel und Stress kurz vor dem Lesen oder einfach auch mit den Gedanken woanders zu sein, lenkt ab. Wenn man müde ist oder unkonzentriert, wird man vielleicht feststellen, dass man ein und dieselbe Textstelle mehrmals lesen muss und sich dennoch nicht daran erinnert, was man gerade gelesen hat.
Aber nicht nur die Konzentration kann ein Problem darstellen, sondern auch der Text selbst. Es kann sein, dass man einen Text hat, der schwierig ist, weil das Sprachniveau sehr hoch ist. Das erkennt man an verschiedenen Faktoren wie z. B. der Satzlänge, an der Anzahl von Fach- und Fremdwörtern oder auch an der Länge des gesamten Textes. Deshalb sollte man immer schauen, ob es zu dem Text eine Liste mit Worterklärungen gibt oder die Wörter, die man nicht kennt, unterstreichen und selbst nach Erklärungen suchen, z. B. im Internet.
Wenn man Texte in der Schule liest, ist es auch wichtig, dass man sich vor dem Lesen des Textes einmal die Aufgabenstellung anschaut. Dort findet man vielleicht schon Hinweise, worum es in dem Text geht oder worauf man achten muss. Auch Vorwissen und der eigene Wortschatz sind wichtig für ein gutes Textverständnis. Je mehr Wörter und auch Fachwörter man kennt, desto weniger muss man nachschlagen und desto schneller kann man lesen. Man kann so schneller Zusammenhänge im Text erkennen und ihn besser verstehen. Vorwissen zu einem Thema, um das es in dem Text geht, ist natürlich auch von Vorteil.
Methoden zur Verbesserung des Textverständnisses
Lesetechniken
Unter Lesetechniken werden konkrete Vorgehensweisen im Umgang mit Texten verstanden, z. B. das Markieren von Schlüsselwörtern. Lesetechniken erleichtern den Zugang zu Texten und ermöglichen ein besseres Verständnis des Textinhaltes. Dazu gehören:
- Überschrift des Textes einbeziehen
- Bilder und Grafiken anschauen
- Text komplett lesen
- Schlüsselwörter finden
- W-Fragen stellen
- Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen
- Offene Fragen klären, Fachwörter klären
- Absätze und Zwischenüberschriften definieren
Es gibt Lesetechniken, die vor der Lektüre angewendet werden und jene, die während des Lesens zum Einsatz kommen.
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Vor dem Lesen eines Textes baut sich bei dem/der Leser*in eine Erwartungshaltung zum Text auf. Auch Vorwissen wird in dieser Phase aktiviert.
Die Eckdaten eines Textes geben erste Informationen über die Art des Textes. Als Erstes erfolgt die Einordnung des Textes in eine Gattung, oft ist das entweder bereits in der Aufgabenstellung angegeben oder es ergibt sich aus dem Fach. In naturwissenschaftlichen Fächern werden Sachtexte gelesen, in den Sprachen häufiger literarische Texte der drei Gattungen Lyrik, Epik und Dramatik.
Auch der Titel kann ein wichtiger Hinweis sein. Vielleicht kennt man das Thema des Textes schon und kann so sein Vorwissen aktivieren. Des Weiteren können Klappentexte oder Zusammenfassungen des Textes helfen, den Text thematisch einzuordnen.
Eine weitere Hilfe kann der Autor eines Textes sein. Kennt man diesen, weil man schon mal was von ihm gelesen hat, kann man auch hier auf sein Vorwissen zurückgreifen und seine Erwartung an den Text präzisieren. Ebenso verhält es sich bei literarischen Texten mit der Zuordnung in eine Literaturepoche. Jede Epoche hat Merkmale, auf die man im Text achten kann.
Als Nächstes sollte man den Text einmal durchblättern und ihn überfliegen - das nennt man auch "Scanning". Dabei sollte man darauf schauen, wie der Text aufgebaut ist.
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- Wie viele Kapitel oder Absätze hat der Text?
- Gibt es Zwischenüberschriften?
- Gibt es bereits erste Schlüsselwörter, die einem auffallen?
Während des Lesens kann man verschiedene Lesetechniken anwenden, die sich bestimmten Lesestrategien zuordnen lassen.
Lesestrategien
Werden Lesetechniken zur Erreichung eines bestimmten Ziels eingesetzt, werden sie dadurch zu Lesestrategien. Die Lesestrategie ist also ein konkreter Handlungsplan, der sich ebenfalls trainieren lässt. Unterschieden werden dabei verschiedene Arten von Lesestrategien:
- Strategien des Ordnens und Organisierens
- Strategien des Elaborierens
- Strategien des Wiederholens
Strategien des Ordnens und Organisierens
Ordnende und organisierende Strategien sind jene, die durch Informationsreduktion einen Text verdichten. Wenn man bestimmte Informationen sucht, bietet sich diese Strategie an. Mit dieser Strategie kann man einen Text strukturieren und die Kernaussage(n) herausarbeiten.
Techniken dieser Strategie sind:
- Text in Abschnitte einteilen und Zwischenüberschriften finden
- Schlüsselwörter finden
- Wichtige Textstellen unterstreichen
- W-Fragen stellen und beantworten
- Offene Fragen klären, Fachwörter klären
- Kernaussage jedes Abschnitts in einen Satz zusammenfassen
- Visualisieren der Inhalte durch Mindmaps, Skizzen u. ä.
Strategien des Elaborierens
Beim elaborierenden Lesen geht man über die bewusste Textebene hinaus. Man verknüpft dabei das Gelesene mit eigenem Vorwissen, eigenen Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern. Dadurch erweitert man den Text und versteht ihn besser.
Wesentliche Techniken dieser Strategie sind:
- Gedanken zur gegebenen Überschrift eines Textes machen
- Gedanken zum Wissensgebiet des Textes machen, Vorwissen am Rand notieren
- Notizen dazu, wie der Text wirkt, welche Gefühle er hervorrufte
- Eigene Assoziationen (zu eigenen Erfahrungen/ Leseerfahrungen) notieren
- Eigene Fragen, die vor der Lektüre an den Text gestellt wurden, beantworten
Das Wort Elaboration leitet sich vom lateinischen elaborare ab und bedeutet „(sorgfältig) ausarbeiten“. Es ist ein Begriff, der in der Psychologie verwendet wird, um die Informationsverarbeitungsprozesse im Gehirn beim Lesen zu beschreiben. Dabei wird neu erworbenes Wissen in bereits bestehende Wissensstrukturen integriert. Synonyme von elaborieren sind „ausarbeiten“, „beleuchten“, „differenzieren“, „entwickeln“, „präzisieren“.
Strategie des Wiederholens
Um das, was beim ordnenden und vertiefenden Lesen erarbeitet und verstanden wurde, zu vertiefen und im Langzeitgedächtnis abzuspeichern, gibt es die Strategie des Wiederholens. Techniken dieser Strategie sind:
- Mehrmaliges (lautes) Lesen (unter bewusster Einbeziehung der eigenen Notizen)
- Abschreiben von Texten oder Textabschnitten
- Umformulieren von Texten oder Textabschnitten
- Auswendig lernen
Arbeitsschritte zur Verbesserung des Textverständnisses
- Leseziel definieren: Bereits vor dem Lesen sollte man sein Ziel kennen und es aufschreiben. Möchte man sich einen Überblick über ein Thema verschaffen? Gibt es eine Frage, der man nachgehen will?
- Lesestrategie und Techniken auswählen: Wie viel weiß man schon über das Thema/ den Autor/ die Epoche des Textes etc. und welche Techniken bieten sich aufgrund des eigenen Vorwissens an?
- Gewählte Strategie anwenden und Ergebnis kontrollieren: Hat man den Text verstanden oder sind noch Fragen offen?
- Leseprozess reflektieren: Hat man sein Ziel erreicht? Ist man mit seinen gewählten Strategien und Techniken zufrieden?
Übungen zum Trainieren des Textverständnisses
Um das Textverständnis zu trainieren, sollte man regelmäßig Übungen machen. Sicherlich kennt man einen Text, den man besonders gern mag. Das kann ein Sachtext zu einem Thema sein, das einen interessiert oder ein literarischer Text, z. B. ein Märchen oder auch ein Roman. Um Lesetechniken und Lesestrategien zu üben, sollte man sich Texte aussuchen, die nicht zu lang sind. Man kann längere Texte auch in kürzere Abschnitte einteilen und diese nacheinander bearbeiten.
- Kann man den Text ohne Mühe lesen? Wenn nein: Woran könnte das liegen? Wo treten Probleme auf?
- Gibt es z.B. viele Fremd- oder Fachwörter im Text, die man nicht kennt? Sind Sätze zu lang oder zu kompliziert?
- Markiere Dir die Textstellen, die Du nicht verstehst und suche nach Informationen dazu, z.B. In einem Wörterbuch oder im Internet.
- Stelle Fragen zum Text. Das können z. B. die W-Fragen sein.
- Wende die verschiedenen Lesetechniken an und probiere die Strategien aus. Bei welcher Strategie hast Du noch Schwierigkeiten? Woran könnte das liegen?
- Wiederhole diese Übungen, so oft es geht, mit unterschiedlichen Texten. Bitte jemanden, Deine Ergebnisse mit Dir durchzusehen und zu besprechen. Das kann ein/e Lehrerin sein, ein/e Mitschülerin, Freunde oder Deine Eltern.
Kognitive Flexibilität trainieren
Die Psychologin Elaine Fox hat untersucht, was Menschen erfolgreich macht: Die Fähigkeit, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Geistige Flexibilität kann man trainieren. Hier sind einige Übungen, um die kognitive Flexibilität zu stärken:
- Aufgaben-Wechsel: Notiere dir drei bis vier Aufgaben, die jeweils nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern. Überlege, wie viele Minuten du für jede dieser Aufgaben brauchen wirst, und schreibe die Zahl auf. Stell dir einen Wecker auf die Zeit, die du dir vorgenommen hast, und beginne mit der ersten Aufgabe. Mache eine kurze Pause, dann stellst du den Wecker auf die Zeit, die du für die nächste Aufgabe eingeplant hast, und legst los. Fortgeschrittene können die Übung variieren. Stelle dafür den Wecker so ein, dass er in willkürlichen Intervallen klingelt. Jedes Mal musst du auf der Stelle unterbrechen, was du gerade tust, und unverzüglich zur nächsten Aufgabe springen.
- "Unusual Uses Test": Nimm einen Alltagsgegenstand, z.B. eine Tasse. In der Psychologie wird diese Übung der „Unusual Uses Test“ genannt, es geht also um ungewöhnliche Verwendungszwecke. Natürlich zum Trinken. Diese kleine Übung öffnet den Geist für verschiedene Möglichkeiten und fördert Kreativität und geistige Beweglichkeit. Probier sie das nächste Mal im Zug, im Flugzeug oder im Wartezimmer aus.
- Perspektivwechsel: Wer sein Denken und Handeln flexibel an Situationen anpassen kann, geht gelassener mit Krisen und Ärgernissen um. Dafür gibt es eine einfache Übung: Achte auf Situationen, die dich ärgern oder aufregen - etwa, wenn eine Mitarbeiterin eine Aufgabe nicht pünktlich erledigt. Versuch stattdessen, deinen Geist bewusst zu stoppen, bevor er diese negativen Abkürzungen nimmt. Frage dich: „Was könnte noch dahinterstecken?“ Vielleicht hat deine Mitarbeiterin gerade private Sorgen? Vielleicht ist ihr nicht klar, wie wichtig die Aufgabe für dich ist? Auch gezielter Perspektivwechsel trainiert deine geistige Beweglichkeit. Notiere die Namen von sechs Menschen, die du bewunderst, und weise ihnen Zahlen von 1 bis 6 zu. Dann wende dich einer Frage zu, die dich gerade beschäftigt - zum Beispiel, ob du ein bestimmtes Geschäftsfeld ausweiten solltest. Was würde Harry Potter tun? Wie würde Jürgen Klopp entscheiden?
Kurzzeitgedächtnis trainieren
Neben dem Textverständnis und der kognitiven Flexibilität ist auch ein gutes Kurzzeitgedächtnis wichtig für die Gehirnleistung. Hier sind einige Übungen, um das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren:
- Merkspiele: Auf unterhaltsame Art können Sie Ihr Kurzzeitgedächtnis mit Merkspielen trainieren. Klassiker wie „ich packe meinen Koffer“ oder „Memory“ sind dafür bestens geeignet.
- Wortlisten merken: Erstellen Sie sich eine Liste mit beliebigen Wörtern. Das können zum Beispiel Städtenamen, Lebensmittel oder eine bunte Mischung aus verschiedensten Begriffen sein. Lesen Sie sich die Liste aufmerksam durch und versuchen Sie, sich so viele Wörter wie möglich zu merken. Anschließend decken Sie die Liste ab und wiederholen alle Wörter, an die Sie sich erinnern können. Natürlich können Sie das Training auch mit einem praktischen Nutzen verbinden. So können Sie statt einer beliebigen Wortliste zum Beispiel Ihre Liste für den Wocheneinkauf als Übungsmittel einsetzen. Den Einkaufszettel nehmen Sie mit, lassen ihn aber in der Tasche.
- Zahlenfolgen merken: Schauen Sie auf eine digitale Uhr oder tippen Sie eine beliebige Zahlenfolge in einen Taschenrechner ein und schauen Sie sich wenige Sekunden lang die Ziffern an. Um Ihre Merkfähigkeit zu verbessern, sollten Sie die Ziffernfolgen nach und nach verlängern.
- Rückwärts zählen: Eine gute Übung, die Sie mental fordert und Ihr Konzentrationsvermögen schult, ist das Zählen rückwärts.
- Rückwärts lesen: Ein ähnliches Prinzip können Sie auch beim Lesen anwenden. Statt wie gewohnt von links nach rechts zu lesen, fangen Sie beim letzten Wort an und lesen die Sätze in umgekehrter Reihenfolge. Obwohl das einfach klingt, werden Sie womöglich immer wieder ins Stocken geraten.
- Wortspiele: Denken Sie sich mehrere Buchstaben aus und versuchen Sie, damit möglichst viele verschiedene Wörter zu bilden. Auf diese Weise trainieren Sie Ihre kognitive Flexibilität und das kreative Denken abseits gewohnter Muster. Möchten Sie sich keine eigenen Buchstaben überlegen, können Sie auf entsprechende Wortspiele zurückgreifen. Diese gibt es als Gesellschaftsspiele, als Rätsel und in der Online-Version.
- Texte zusammenfassen: Suchen Sie sich einen Text aus. Das kann ein Zeitungsartikel, ein Gesetzestext, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte sein. Lesen Sie den Text aufmerksam durch und fassen Sie ihn danach in Ihren eigenen Worten zusammen. Diese Übung hilft dabei, relevante Informationen herauszufiltern, sich Details zu merken und die Inhalte in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Nebenbei trainieren Sie Ihr Textverständnis und Ihr Ausdrucksvermögen.
- Woche Revue passieren lassen: Sie trainieren Ihr Kurzzeitgedächtnis, wenn Sie ganz bewusst über die vergangene Woche nachdenken. Lassen Sie jeden einzelnen Tag Revue passieren und rufen Sie sich in Erinnerung, was Sie gemacht haben.
Mnemotechniken zur Gedächtnisverbesserung
Mnemotechniken dienen dazu, Informationen langfristig im Gedächtnis zu speichern. Dazu werden verschiedene Prinzipien, wie Eselsbrücken oder Alliterationen, verwendet. Dadurch lassen sich Informationen sinnvoll mit anderen Eindrücken verbinden, wodurch wir diese länger in Erinnerung behalten.
Es gibt verschiedene Mnemotechniken, die in verbale und visuelle Techniken unterteilt werden können.
Verbale Mnemotechniken
- Die Chunking-Methode: Diese Methode beschreibt eine Mnemotechnik, mit der man bestimmte Elemente miteinander gruppiert, um sich besser an sie erinnern zu können. Jeder Abschnitt sollte nicht mehr als 7 Elemente enthalten (eine magische Zahl für das Gedächtnis).
- Gedächtnisstützen wie Eselsbrücken oder Alliterationen: Verwenden Sie den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter, die Sie sich merken wollen und sie werden bemerken, dass Ihnen das Erinnern leichter fällt.
- Gedächtnisstütze Gesang: Denken Sie sich einen kurzen Ohrwurm aus, um sich auf spielerische Weise an langweilige oder besonders komplexe Dinge zu erinnern.
- Reime: Merksätze, die sich reimen, gehören wohl zu den intuitivsten Mnemotechniken überhaupt - denken Sie nur an Kinderreime!
- Aufbau-Gedächtnistechnik: Mit dieser Mnemotechnik kann man auf Fakten, die man bereits kennt, aufbauen. Diese Methode gehört zu den Gedächtnistechniken, die sich Assoziationen und Verknüpfungen bedient, um Ihr Wissen zu einem Thema zu vertiefen.
- Dinge besser merken durch Wiederholung: Informationen in bestimmten Zeitabständen wiederholt anschauen (Stichwort: „Zeitlich verteilte Wiederholung“).
Visuelle Merktechniken
- Verknüpfungstechnik: Diese Gedächtnistechnik eignet sich für Sie, wenn Sie ein kreativer Geist sind und sich eine lange Liste von Elementen einprägen müssen. Die Verknüpfungstechnik erhält Ihren Namen daher, dass sie im Gegensatz zu anderen Mnemotechniken ein Element mit dem nächsten verknüpft, wodurch eine Geschichte entsteht, die Ihnen hilft, sich an alle Punkte auf der Liste zu erinnern.
- Flashcards: Dinge niederzuschreiben, hilft Ihnen, Informationen zu visualisieren. Sie können beispielsweise Karteikarten erstellen, auf denen Sie wichtige Informationen notieren und diese regelmäßig wiederholen.
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