Bei Verdacht auf einen Hirntumor ist eine schnelle und präzise Diagnose entscheidend für den Behandlungserfolg. Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie detaillierte Bilder des Gehirns und der umliegenden Strukturen liefert - und das ohne Strahlenbelastung. Doch was tun, wenn die Wartezeit auf einen MRT-Termin die dringend benötigte Diagnose verzögert? Dieser Artikel beleuchtet die Thematik der Wartezeiten bei MRT-Untersuchungen im Falle eines Hirntumorverdachts, analysiert die Ursachen und Auswirkungen und zeigt mögliche Lösungsansätze auf.
Die Bedeutung der MRT in der Hirntumordiagnostik
Die MRT des Kopfes ist eine moderne und vor allem genaue Methode, um das Gehirn und umliegende Strukturen detailliert darzustellen. Ob bei unklaren Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen oder zur Abklärung neurologischer Erkrankungen: Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert hochauflösende Bilder für eine präzise Diagnose sowohl akuter als auch chronischer Erkrankungen.
Was kann man in der Kopf-MRT sehen?
Bei einer MRT des Kopfes können verschiedene Strukturen betrachtet werden. Entsprechend kommt eine Schädel-MRT bei verschiedenen Fragestellungen zum Einsatz. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachrichtungen ist für Radiolog:innen selbstverständlich. Folgende Bereiche können im Rahmen einer MRT des Kopfes betrachtet werden:
- Gehirn
- Schädel (Skelettanteil)
- Zähne & Kiefer
- Augen & Augenhöhlen
- Nasennebenhöhlen
- Ohren
- Versorgende Arterien
Gut zu wissen: Je nach Fragestellung kann auch eine CT (Computertomographie) des Kopfes sinnvoll sein. Das gilt vor allem dann, wenn knöcherne Anteile überprüft werden müssen.Die MRT des Kopfes ist damit sowohl in der Neurologie, der HNO als auch der Kieferorthopädie und Notfallmedizin ein wichtiges Instrument für die Diagnostik. Bei bestimmten Fragestellungen bieten wir eine spezialisierte MRT-Untersuchung an. Das ermöglicht einen noch genaueren Blick auf den jeweiligen Bereich und potenzielle krankhafte Veränderungen. Dazu zählen etwa eine MRT des Innenohrs, des Kiefers oder der Nasennebenhöhlen.
Wann ist eine Kopf-MRT sinnvoll?
Wenn Patienten Kopfschmerzen, Schwindel oder andere neurologische Symptome erleben, ist oft eine schnelle und präzise Diagnose des Schädels und Gehirns entscheidend. In solchen Fällen kann eine MRT (Magnetresonanztomographie) des Kopfes notwendig sein, um die Ursache der Beschwerden zu identifizieren und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
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- Auch häufige Kopfschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Während z. B. bei manchen Menschen eine hohe psychische Belastung am Arbeitsplatz in Kombination mit Unzufriedenheit zu temporären Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen kann, leiden andere wiederum an chronischen Kopfschmerzen wie z. B. an Migräne. In diesen Fällen müssen auch andere krankhafte Ursachen, wie z. B. ein Gehirntumor, sicher ausgeschlossen werden.
- Bei entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, wie z. B. der MS (Multiple Sklerose oder auch ED- encephalitis disseminata bekannt), kann die MRT- Untersuchung des Kopfes als Primärdiagnostik die Erkrankung feststellen. Auch bei bekannter MS wird die MRT-Untersuchung als Verlaufskontrolle angewendet, um eventuelle Verschlechterungen oder Neubildungen von weiteren Entzündungsherden diagnostizieren oder den Erfolg einer eingeleiteten medikamentösen Therapie dokumentieren zu können.
- Bei Verdacht auf einen eventuellen Schlaganfall sollte die MRT-Untersuchung des Kopfes die erste Wahl zur Primärdiagnostik sein.
- In unserer Klinik beschäftigen wir uns auch mit der Vorsorge bezüglich der Alzheimer-Erkrankung. Durch ein spezielles MRT-Untersuchungsprotokoll des Kopfes können wir mit unserem Kooperationspartner im Rahmen der Vorsorge eine Prognose für die nächsten 5 Jahre erstellen und eine Wahrscheinlichkeit für eine eventuelle Erkrankungsgefahr berechnen.
Ablauf einer MRT-Untersuchung des Kopfes
Eine MRT-Untersuchung des Kopfes dauert in der Regel etwa 30 Minuten oder weniger und hängt von der Komplexität des Verfahrens ab. In unserer Klinik verbringen Sie in der Regel 30 Minuten im MRT-Scanner, in dem Sie gebeten werden, für kürzere "Scans", die jeweils etwa 5 Minuten dauern, ganz still zu liegen. Anschließend werden Ihre MRT-Ergebnisse von unseren Radiologen ausgewertet und analysiert, um ein genaues Bild davon zu erhalten, was in Ihrem Kopf vor sich geht!
Sie werden bei der Untersuchung ca. 1 Meter in das MRT Gerät geschoben. Eine spezielle Brille ermöglicht Ihnen aber freie Sicht aus dem MRT Gerät. MRT-Untersuchungen vom Kopf können mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden, das dem MRT-Gerät hilft, detailliertere Bilder Ihres Kopfes zu machen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Sie eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel durchführen lassen sollten und ob Sie sich vor der MRT-Untersuchung besonders vorbereiten müssen.
Wartezeiten auf MRT-Termine: Ein wachsendes Problem
Trotz der hohen Verfügbarkeit von MRT-Geräten und der Wichtigkeit der Untersuchung, kann es zu langen Wartezeiten kommen.
Ursachen für lange Wartezeiten
Mehrere Faktoren tragen zu den langen Wartezeiten bei MRT-Untersuchungen bei:
- Hohe Auslastung der Geräte: Die Nachfrage nach MRT-Untersuchungen ist hoch, da sie in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt werden.
- Mangel an Fachkräften: Es fehlt an Radiologen und medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA), die die Untersuchungen durchführen und auswerten können.
- Unwirtschaftliches Vergütungssystem: Das bestehende Vergütungssystem stellt sich für die Radiologie bundesweit immer mehr als Sackgasse heraus. Es braucht neue Ansätze, wie bildgebende Diagnostik adäquat und zum Wohle aller Patienten vergütet werden kann. Eine verlässliche, nicht budgetierte, 100-prozentige Vergütung, wie sie beispielsweise schon in der Strahlentherapie existiert, wäre ein Ansatz. Sowohl Politik als auch die ärztliche Selbstverwaltung ist dringend gefragt, Lösungen zu liefern“, appelliert Dr. Martin Simon, Facharzt für Radiologie und Vorstandsmitglied der RadiologenGruppe 2020.
- Kostendruck: Viele Krankenhäuser lagern ihre CT- und MRT-Untersuchungen vor operativen Eingriffen aus Kostengründen und aufgrund fehlender personeller Ressourcen inzwischen an ambulante Radiologen aus.
Auswirkungen verzögerter Diagnosen
Die verzögerten Diagnosen führen jedoch auch zu einem späteren Start von lebenswichtigen Behandlungen - mit verheerenden Folgen. Denn je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser lässt sich das ungehemmte Zellwachstum zügeln. „Doch nicht nur Krebsbehandlungen sind betroffen. Viele Krankenhäuser lagern ihre CT- und MRT-Untersuchungen vor operativen Eingriffen aus Kostengründen und aufgrund fehlender personeller Ressourcen inzwischen an ambulante Radiologen aus. Wenn sich das Problem weiter verschärft und Praxen in Zukunft nicht genug freie Plätze für die Krankenhäuser zur Verfügung stellen können, könnten bald auch Ops nicht mehr wie geplant stattfinden“, warnt Dr.
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Hirntumorverdacht und die Dringlichkeit einer schnellen Diagnose
Bei Verdacht auf einen Hirntumor ist die Dringlichkeit einer schnellen Diagnose besonders hoch. Ein Hirntumor kann je nach Lokalisation und Größe verschiedene Symptome verursachen, wie Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle oder epileptische Anfälle.
Diagnostische Verfahren bei Hirntumorverdacht
Wenn der Verdacht auf einen Hirntumor besteht, werden verschiedene diagnostische Verfahren angewendet, um die Art des Hirntumors zu bestimmen.
- Klinisch-neurologische Untersuchung: Vor einer klinisch-neurologischen Untersuchung braucht sich heutzutage niemand mehr zu fürchten. Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass eine klinisch-neurologische Untersuchung die Funktionen des Nervensystems überprüft. So eine klinische neurologische Untersuchung dauert, je nach Erfahrung und je nach Fragestellung, so ungefähr 15 Minuten, vielleicht manchmal auch 20 Minuten. Und man kann das erstens zur Beurteilung des momentanen Zustandes gebrauchen, aber auch im Verlauf ist es sehr wichtig, ob hier Beschwerden z.B. Sie überprüfen zum Beispiel, ob Sie einigermaßen orientiert sind. Die Auswirkungen dieser Untersuchungen auf die Behandlung sind ganz, ganz wichtig. Die klinische Untersuchung gibt uns ein Abbild über die Funktion des Nervensystems.
- MRT: Das MRT ist ja mittlerweile in der Bevölkerung eine sehr, sehr bekannte Untersuchung. Also jeder Mensch, der mal Kopfschmerzen gehabt hat, der wird wahrscheinlich im Genuss eines MRTs vom Kopf kommen. Das ist mittlerweile sehr niederschwellig verfügbar. Die Genauigkeit ist sehr hoch. Es gibt auch keine Strahlenbelastung. Das einzig Unangenehme daran ist: Man kommt in eine relativ enge Röhre. Also Platzangst darf man nicht haben. Wenn man das hat, dann wird man wahrscheinlich Beruhigungstabletten brauchen. Das MRT ist für uns ganz wichtig, weil es uns einfach die Form, die Ausdehnung und die Größe dieser Erkrankung zeigt. Wir sagen oft in der Neuro-Onkologie, das sind Spezialisten, die für Hirntumore zuständig sind: Das, was wir im Bild sehen, ist oft nur die Spitze des Eisbergs. Aber es gibt uns ganz, ganz wichtige Hinweise, ob im Verlauf bestimmte Eigenschaften des Tumors aktiver werden, ob andere durch die Behandlung z.B. Für die Diagnose eines Glioblastoms gibt es Empfehlungen. Das wird normalerweise durch das behandelnde Team terminisiert und ausgemacht. Da brauchen Sie sich nicht darum zu kümmern. Also meiner Erfahrung nach sind die Patienten meistens sehr nervös vor einer MRT-Untersuchung. Klarerweise nicht, weil die MRT-Untersuchung so unangenehm ist, sondern weil man natürlich gespannt ist, wie es um den Tumor steht. Die Untersuchung selbst ist überhaupt kein Problem: Sie bekommen eine Nadel gesetzt, hier wird das Kontrastmittel gespritzt. Es ist keine Strahlenbelastung. Das Einzige, was auf Sie zukommt: Sie müssen ungefähr eine Viertelstunde in einem sehr engen Tunnel liegen Und das ist auch etwas laut, aber dafür gibt es Kopfhörer, und es ist auch dafür gesorgt, dass manchmal auch Musik gespielt wird, die Sie ein bisschen ablenkt.
- PET-Untersuchung: Der Begriff PET-Untersuchung steht für „Positronenemissionstomografie“. Das ist eine Untersuchung, die nur in ausgewählten Zentren auch zur Verfügung steht. Ich denke, dass das zur Routineüberprüfung beim Glioblastom nicht unbedingt notwendig ist. Das ist eine Methode, die weniger die Form und die Größe des Tumors im Auge hat, sondern sich eher auf die Aktivität, die biologische Aktivität der Tumorzellen fokussiert und konzentriert. Eine PET-Untersuchung ist auch nichts, was schlimm ist. Also man muss sich nicht fürchten davor. Das Problem dabei ist eher die Verfügbarkeit und die Organisation dahinter, aber das betrifft die Patienten nicht. Sie kriegen einen Termin, Sie kommen dorthin, Sie kriegen eine Nadel gesetzt, es wird Ihnen ein Kontrastmittel gespritzt, das ist nuklearmedizinisch markiert, das sind Proteine , und die leuchten dann in Ihrem Körper und in bestimmten Zellen, die sehr aktiv sind, eben mehr.
- Neuropathologie: Die Neuropathologie spielt eine ganz, ganz wesentliche Rolle in der Betreuung von Hirntumorpatienten. Ich selbst bin kein Neuropathologe, darum kann ich hier im Detail auch nicht mit der Expertise hier aufwarten, die ein Neuropathologe hätte. Aber im Team ist es ganz, ganz wichtig, dass Sie einen kompetenten Neuropathologen haben. Zum einen, weil das Glioblastom auch mit anderen Erkrankungen durchaus verwechselt werden kann. Zum anderen, weil es im Verlauf der Erkrankungen, wenn zum Beispiel noch einmal Gewebe genommen wird, hier verschiedenste Veränderungen auftreten, die zum Teil auch durch die Therapie bedingt sind. Wichtig ist einerseits die Histologie , das werden Sie oft hören. Und die Molekularpathologie, das werden Sie auch öfters in diesen Befunden lesen, beschreibt dann die Eigenheiten dieses Glioblastoms, zum Beispiel mit genetischen Veränderungen wie diesem MGMT-Status oder IDH-Status oder sonst irgendwelche unbegreiflichen Abkürzungen. Ich glaube, das ist auch ganz wichtig für Sie: Man sieht ja vom Bild alleine her nicht, welche Art von Tumorerkrankung es ist. Also wir haben vom Bild nicht die Möglichkeit, eine Diagnose zu erstellen. Deshalb brauchen wir die Chirurgie. Und die Chirurgie braucht auch eine neuropathologische Untersuchung während der Operation. Das heißt, da steht auch ein Neuropathologe daneben und schaut sich sozusagen live die Gewebeproben unterm Mikroskop an und sagt dem Chirurgen dann, das könnte zum Beispiel ein Glioblastom sein oder es ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Glioblastom, auf den ersten Blick. Damit hat der Chirurg ausreichende Information, um sein weiteres chirurgisches Vorgehen danach auszurichten. Wäre es zum Beispiel eine Entzündung, würde er anders vorgehen. Die endgültige Diagnose nach einer Operation dauert leider einige Zeit. Wir haben zwar den Schnellschnitt während der Operation. Für die Bestätigung brauchen wir aber noch weitere Untersuchungen. Das Material wird aufbereitet, wird gefärbt, es wird genetisch untersucht. Und bis diese ganzen Befunde vorhanden sind, dauert das in der Regel ein bis zwei Wochen. Der typische histologische Befund oder pathologische Befund eines Glioblastoms bezieht sich meistens erstens auf das, was man unter dem Mikroskop sieht. Also das wäre das Glioblastom. Das beinhaltet bestimmte Zellveränderungen. Das heißt, dass man im Mikroskop Hinweise darauf hat, dass sich die Zellen schnell teilen, dass z.B. Nekrosen auftreten, dass hier Zelluntergang vorhanden ist oder sehr viele neue Gefäße sich bilden, das heißt Gefäßproliferation. Darüber hinaus, aber sehr wichtig, was Sie auch oft in den Befunden finden, ist der sogenannte MGMT-Methylierungsstatus. Es ist nicht alleine das neuropathologische Ergebnis ausschlaggebend für die Therapie. Also natürlich ist das wichtig, was wir sehen und welche Analyseergebnisse kommen. Darüber hinaus ist es natürlich auch wichtig, wie es Ihnen geht. Und das muss man im Gespräch ausmachen.
Der Zeitfaktor bei Hirntumoren
Glioblastom hat früher auch „Glioblastoma Multiforme“ geheißen. Das heißt, mit multiplen Formen, weil es auch in der MRT-Untersuchung viele Gesichter hat. Und es ist auch, ich sage mal, für einen erfahrenen Radiologen nicht immer einfach, die Bilder zu interpretieren. Wenn man da nur einen Teil des Befundes heraus nimmt, dann sieht man wahrscheinlich nie das gesamte Bild, sondern immer nur einen Puzzleteil. Der MRT-Befund ist sicher eine ganz, ganz wichtige Säule in der Interpretation im Verlauf der Erkrankung. Also natürlich sagt uns das MRT, wie es um den Tumor, um die Erkrankung steht. Also sprechen die Therapien zum Beispiel ausreichend an, oder entstehen Komplikationen? Aber insgesamt gibt es noch andere Säulen in dieser Beurteilung. Und da gehört, wie wir zuerst besprochen haben, die klinisch-neurologische Untersuchung dazu. Also ganz wichtig ist: Wie fühlen Sie sich? Wie ist Ihr Befinden? Welche Beschwerden haben Sie? Natürlich gibt es immer Unsicherheiten bei dieser Beurteilung. Darum haben wir noch andere Möglichkeiten, die Aktivität der Erkrankung zu beurteilen.
Strategien zur Verkürzung der Wartezeit
Angesichts der potenziellen Auswirkungen langer Wartezeiten auf die Diagnose und Behandlung von Hirntumoren ist es wichtig, Strategien zur Verkürzung dieser Wartezeiten zu entwickeln und umzusetzen.
Eigeninitiative des Patienten
Wenn man zu lange auf einen Termin warten muss, kann man selbst aktiv werden:
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- Terminvereinbarung: In der Regel können wir Ihnen kurzfristig Termine für eine Kopf-MRT anbieten.
- Schnelle Gewissheit: Sie erhalten Ihren Befund direkt nach der Untersuchung - erklärt von unseren Radiolog:innen vor Ort.
- Umkreis abtelefonieren: Ihr könnt also maximal selber versuchen, die Praxen im erreichbaren Umkreis anzurufen und versuchen einen früheren Termin zu bekommen.
- Zweitmeinung: Ich empfehle Dir, die Wartezeit bis zum nächsten MRT in zwei Monaten zu nutzen und Dir weitere Meinungen einzuholen. Wieso die Zeit unnütz vergeuden? Das INI in Hannover und die Uni Düsseldorf bieten ein Online-Beratungs-Service an. Dort kannst Du konstenlos und unverbindlich vorfühlen wie andere Ärzte das Wachstum beurteilen.
- Notfall: Der Chefarzt der Urologie nahm mich direkt als "Notfall" auf. Danach ging es zügig weiter.
Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung
Um die Wartezeiten generell zu verkürzen, sind Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen erforderlich:
- Personalaufstockung: Mehr Radiologen und MTRA ausbilden und einstellen.
- Effizienzsteigerung: Arbeitsabläufe optimieren und die Geräteauslastung erhöhen.
- Finanzielle Anreize: Eine adäquate Vergütung der radiologischen Leistungen sicherstellen.
- Regionale Koordination: Eine bessere Koordination der Ressourcen zwischen den verschiedenen Einrichtungen.
Komfort und Expertise bei der MRT-Untersuchung
Neben der Reduzierung der Wartezeiten ist es wichtig, dass die MRT-Untersuchung selbst in einer angenehmen und professionellen Umgebung stattfindet.
Moderne MRT-Geräte
Wir verwenden hochmoderne MRT-Geräte mit einer Öffnung von 70 Zentimetern.
Spezialisiertes Team
Unsere Radiolog:innen sind spezialisiert auf neuroradiologische Untersuchungen und führen Sie sicher durch die Behandlung. Unsere Radiolog:innen bilden ein Netzwerk aus Spezialist:innen - für eine sichere Diagnostik.
- PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik in Tübingen praktiziert.
- Dr. med. Matthias Wagner ist Experte für pediatrische Neuroradiologie. Seine jahrelange Erfahrung sammelte er in der Schweiz, den USA und Kanada.
- PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht.
- Dr. med. Andrea Godau hat ihre Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg absolviert. Sie besitzt eine Spezialisierung im Bereich Neuroradiologie.
- Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der Zusatzbezeichnung Neuroradiologie. Er ist Experte für die Bildgebung peripherer Nerven.
- Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-, Neuro-, muskuloskelettale und onkologische Radiologie.
- Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
- Dr. med. Nikolaus Loehr ist Facharzt für Radiologie mit Schwerpunkt in der MRT des Bewegungsapparates.
- Dr. med. Michael Ho ist Facharzt für Radiologie. Er ist Experte für die Bildgebung der peripheren Nerven.
- Dr. med. Kai-Thorsten Müller hat langjährige Erfahrung in der muskuloskelettalen Radiologie (MSK), Neurologie, der Abdominellen Bildgebung und der MR-Mammographie.