Was der Seele bei der Alzheimer-Forschung fehlt: Ein umfassender Blick auf die Krankheit

Heute gibt es über eine Million Alzheimerpatienten in Deutschland, und jährlich kommen über 200.000 neue Fälle hinzu, mit steigender Tendenz. Doch hinter diesen Zahlen stehen Menschen, mit ihren Ängsten, ihrem Leid und dem unermüdlichen Einsatz ihrer Angehörigen. Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Aspekte der Alzheimer-Krankheit, von den medizinischen Risikofaktoren bis hin zu den spirituellen Dimensionen und den Bedürfnissen der Betroffenen und ihrer Familien.

Die Realität von Alzheimer: Mehr als nur Zahlen

Die Auseinandersetzung mit Demenz ist oft von Berührungsängsten geprägt. Viele Menschen, die nicht direkt mit der Krankheit konfrontiert sind, ziehen es vor, nicht darüber zu reden und sich von Demenzkranken fernzuhalten. Dies führt zu Einsamkeit bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Krankheit niemals sinnlos ist. Sie ermöglicht es, im Verborgenen Dinge zu verarbeiten, die im Leben schwer gefallen sind, unsichtbare Schmerzen oder verdeckten Kummer, der unausgesprochen blieb.

Die spirituelle Dimension von Alzheimer

Das Ende bei Alzheimer ist unabwendbar. Doch Krankheit ist niemals sinnlos. Sie ermöglicht im Verborgenen, Dinge zu verarbeiten, die ihnen im Leben schwer gefallen sind. Für andere unsichtbare Schmerzen oder verdeckten Kummer, der unausgesprochen blieb. Der Kranke bekommt Zeit, alle seine dunklen, vergrabenen Gefühle zu verarbeiten und loszulassen. Denken Sie an Kriegstraumata, oder an eine Mutter, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes kaum Zeit hat, ihre Trauer zu verarbeiten, da sie sich um die Kindern kümmern muss, oder an vergewaltigte Kinder, die sich nie jemanden anvertraut haben. Demente verlieren die Fähigkeit, schreckliche Erinnerungen in sich zu vergraben. Diese Steuerung geht verloren, unterdrückte Emotionen kommen ungefiltert hoch. Diese können sich in Weinen, starker Wut oder großer Ruhelosigkeit äußern. Der schleichende Verlust der Identität erscheint Menschen schwerer als körperliche Gebrechen. Selbstverständlich kann ich das verstehen. besonders wenn man nicht weiß, dass es nach dem Tod ein neues Leben gibt, erscheint die Krankheit sinnlos. Und warum sollte man sinnloses Leiden verlängern? Wenn man aber weiß, dass diese Krankheit nicht sinnlos ist, sondern einen geistigen Gewinn bringen kann, wird man nicht so leicht den Freitod wählen. Elisabeth Kübler-Ross, die weltberühmte Sterbeforscherin, hat am Ende ihres Lebens, als sie von Gehirnblutungen betroffen war, keinen Freitod gewählt.

Hans Stolp, Pfarrer der holländischen Reformierten Kirche, vermittelt in seinen Büchern und Vorträgen die Gewissheit vom Weiterleben nach dem Tod und vom wunderbaren Wirken der Engel. Der Verlust von Fähigkeiten erfolgt nach und nach und belastet die Betroffenen. Das Denken wird schwieriger und auch das Bewusstsein, wer und wo man ist, verschwindet. Die Fähigkeit aber, kreativ mit Farben, Formen und Klängen zu spielen, bleibt noch lange intakt. Diese Kreativität sollte man fördern. Viele Menschen agieren eindimensional und haben sich nur rationell weiterentwickelt. Ihre Kreativität ist zurückgeblieben.

Bewusst essen und bewusst leben - beides hilft Demenz vorzubeugen. Was viele auch leider nicht wissen, ist, dass Kinder, die vor dem siebten Lebensjahr viel zu früh gezwungen waren, ihr Denken, ihre Ratio zu entwickeln, später eher Gefahr laufen, demenzkrank zu werden. Der Mensch ist mehr als sein Gehirn. Er hat ein Bewusstsein, das auch unabhängig vom Gehirn wirkt. Denken Sie zum Beispiel an Menschen, die im Koma gelegen haben und trotzdem alles gehört haben, was Ärzte und Angehörige um sie herum gesagt haben. Sie waren nur nicht in der Lage sich zu äußern, denn das Instrument, ihr Körper, war krank. Demenzkranke sind nicht verrückt, ihr Bewusstsein ist völlig in Ordnung. Nur fehlt ihnen in zunehmendem Maße das Instrument, um klar zu machen, was sie denken und wollen. Sie sagen, dass auch bei Dementen geistiges Wachstum erfolgen kann. Wie bereits erwähnt, können Demenzkranke wieder mehr Gleichgewicht zwischen ihren verschiedenen Begabungen herstellen und während ihrer Krankheit im Inneren Vergrabenes nach und nach aufarbeiten.

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Menschen mit Demenz können sich über die Sprache immer weniger ausdrücken. Gestik und Mimik werden mit der Zeit wichtiger. Man sollte die Symbolsprache der Kranken verstehen lernen. Wenn ein Demenzkranker sagt: Ich bin wie ein frei herumlaufender Hund, dann meint er: Mein Ich ist verschwunden. Es hat keine Führung mehr. Sie haben viele Jahre in der Sterbebegleitung und in der Seelsorge gearbeitet. Bei allen Kranken fühlt man sich oft völlig machtlos. Bei Demenzkranken aber dauert diese Machtlosigkeit meistens jahrelang an. Hinzu kommt die Einsamkeit der Demenzkranken. Sie verstehen die Welt der anderen nicht mehr und können nicht mehr daran teilnehmen. Dennoch habe ich persönlich von Demenzkranken die Möglichkeit erfahren, mit dem höheren Selbst zu kommunizieren. Mir haben einige berichtet, warum sie diese Krankheit gebraucht haben.

Für professionelle und familiäre Betreuer, ich möchte sie ermutigen und ihnen zeigen, dass Demenz nicht einfach sinnlos ist. Ich möchte ihnen klar machen, dass sie mit ihrem Engagement den Patienten helfen, ihr Karma zu tragen, und dass ihre Hilfe ebenfalls ein innerer Gewinn für sie selbst bedeutet. Ich kann nur alle darum bitten, gut für sich zu sorgen, und sich rechtzeitig auch um fremde Hilfe zu kümmern. Viele Angehörigen, die einen Demenzkranken versorgen, werden krank, bekommen einen Burn-out und sterben früher. Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass zwar der Körper und das Gehirn zerfallen, aber was uns wirklich ausmacht sind unsere Seele und unser Geist und beide bleiben unberührt von der Krankheit. Ich weiß nicht, ob das so ist. Für jeden Mensch wird es anders sein. Ich weiß nur, dass nichts, wirklich nichts umsonst passiert. Auch wenn ich nicht verstehe weshalb.

Risikofaktoren und Prävention

Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die das Demenzrisiko erhöhen können. Dazu gehören:

  • Faktoren, die Gefäße oder Stoffwechsel belasten: Bluthochdruck, hohe Blutzucker- oder Cholesterinwerte.
  • Faktoren, die Entzündungen oder schädliche Ablagerungen im Gehirn fördern.
  • Faktoren, die die kognitive Reserve schwächen: die Widerstandskraft des Gehirns gegenüber Schäden.

Besonders wichtig ist, dass sich das Demenzrisiko deutlich erhöht, wenn mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen. Positiv ist jedoch, dass man oft mehrere Risiken gleichzeitig verringern kann, wenn man an einer Stelle ansetzt.

Beeinflussbare Risikofaktoren laut Livingston-Studie:

  1. Geringe Bildung in jungen Jahren (7 Prozent):
  2. Unbehandelte Schwerhörigkeit (8 Prozent): Wenn das Gehör nachlässt, verarbeitet das Gehirn weniger Reize - es muss mehr Energie aufbringen, um Sprache zu verstehen.
  3. Hirnverletzungen (3 Prozent): Schwere oder wiederholte Kopfverletzungen erhöhen das Risiko für Demenzerkrankungen wie Alzheimer und die chronisch-traumatische Enzephalopathie (CTE).
  4. Bluthochdruck (2 Prozent): Bluthochdruck im mittleren Lebensalter erhöht das Risiko für alle Demenzformen, insbesondere für die vaskuläre Demenz.
  5. Alkoholkonsum (1 Prozent): Schon mehr als drei Liter Bier oder zwei Liter Wein pro Woche führt zum Verlust der grauen Masse im Gehirn und damit zu einem höheren Risiko für alle Formen der Demenz.
  6. Adipositas mit BMI über 30 (1 Prozent): Übergewicht - besonders im mittleren Lebensalter- erhöht das Risiko, später an einer Demenz zu erkranken.
  7. Rauchen (5 Prozent): Rauchen erhöht das Risiko für Alzheimer und vaskuläre Demenz - vor allem durch die negativen Auswirkungen auf Herz, Gefäße und Gehirn.
  8. Depression (4 Prozent): Anhaltende Niedergeschlagenheit, sozialer Rückzug und mangelnde Selbstfürsorge belasten nicht nur die Seele - sondern auch das Gehirn.
  9. Soziale Isolation (4 Prozent): Soziale Isolation bedeutet, dass ein Mensch nur selten Kontakt zu anderen hat - zum Beispiel, wenn er allein lebt, kaum Besuch bekommt oder nicht mehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt.
  10. Bewegungsmangel (2 Prozent): Wer sich im Alltag kaum bewegt, erhöht sein Risiko, an einer Demenz zu erkranken.
  11. Luftverschmutzung (2 Prozent): Feine Partikel aus Abgasen, Industrie, Holz- und Kohleöfen können Entzündungen auslösen, die Gefäße schädigen und langfristig die geistige Gesundheit beeinträchtigen.
  12. Diabetes (1 Prozent): Typ-2-Diabetes zählt zu den am besten belegten Risikofaktoren für Demenz.

Es ist wichtig, frühzeitig anzufangen, das Gehirn fit zu halten, da die Gehirngesundheit sich im mittleren Lebensalter entscheidet. Eine gute geistige Fitness senkt zusätzlich das individuelle Risiko für eine Demenz deutlich.

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Gedächtnistraining und ganzheitliche Ansätze

Studien haben gezeigt, dass das Fortschreiten einer Demenz durch Gedächtnistraining deutlich verzögert werden kann. Besonders wichtig dabei ist die Vermittlung von Freude am Leben, von Wohlbefinden und Lebensqualität. Auch wenn wir immer weniger Zugang zur Gedankenwelt von Alzheimer-Patienten haben, so ist doch ihre Gefühlswelt intakt. Wir empfehlen einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem der ganze Mensch mit Körper, Geist und Seele einbezogen wird und nicht nur einzelne Funktionen des Gehirns. Trainingseinheiten können zum Beispiel das Langzeitgedächtnis aktivieren, Sozialkompetenzen erhalten sowie Sinneswahrnehmungen, die Freude am Miteinander und das Selbstwertgefühl stärken.

Wichtig ist, dass sich die Übungen gezielt und individuell an den Bedürfnissen und am Alltag der Betroffenen orientieren. Die Aufgaben sollten den Patienten weder überfordern noch unterfordern. Für Menschen mit leichten bis mittelschweren kognitiven Störungen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die Wortfindung kann man zum Beispiel mit ABC-Wortsammlungen oder dem Ergänzen von Redensarten trainieren. Als Konzentrationsübungen eignen sich Memory-Spiele oder Puzzles, die Wahrnehmung lässt sich schulen durch Bingo spielen, Bilder erkennen oder Lieder raten. Das Langzeitgedächtnis kann zum Beispiel gefördert werden durch Fragen mit Vergangenheitsbezug oder Rechenaufgaben, wie das kleine Einmaleins oder Summen zusammenzählen. Bilder und Gegenstände haben dabei eine wichtige Funktion: sie regen zum Erinnern und Erzählen an, wecken Assoziationen, auch wenn die richtigen Worte vielleicht gerade fehlen.

Mit zunehmender Demenz geht die Fähigkeit zum abstrakten Denken immer mehr verloren. Deshalb sollte das Übungsmaterial immer konkreter werden. Mit Knöpfen können beispielsweise Muster oder mit Scrabblesteinen Wörter gelegt werden. Das Anschauen von Bildern oder Warenhauskatalogen, das Vorlesen von Gedichten oder das Ergänzen von Reimen hat ebenfalls aktivierende Wirkung. Für das biografische Arbeiten eignen sich Erinnerungsstücke aus alter Zeit, Haushaltsgegenstände, alte Fotos, Kleidungsstücke, Naturmaterialien wie Kork, Stroh, Rinde, Kräuter und Gewürze.

Je ausgeprägter die Demenz ist, desto wichtiger werden Aktivierungsansätze, die die Gefühle oder das Langzeitgedächtnis der Patienten ansprechen, wie die Musik- oder die Erinnerungstherapie. Mit Musik können auch Menschen im fortgeschrittenen Stadium erreicht werden. Wichtig ist, dass Musik eingesetzt wird, die jeweils biographisch von Bedeutung ist. Dadurch werden Erinnerungen „an früher“ geweckt, Gefühle finden Ausdruck und Kreativität wird ermöglicht.

Es geht aber nicht darum, an den Defiziten anzusetzen, sondern noch vorhandene Kompetenzen zu stärken. Wenn nur das trainiert wird, was aufgrund der Demenz schon beeinträchtigt ist, droht rasch Überforderung. Schon wenige Minuten reichen aus, um das Gehirn aus dem Ruhemodus in Aktion zu bringen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass gesellige Kontakte mit besseren geistigen Leistungen im Alter einhergehen. Durch ein Training in der Gruppe ergeben sich Gespräche und Diskussionen. Das soziale Miteinander wird so gestärkt. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die geistige Fitness. Bis ins hohe Alter bleibt das Bedürfnis sich zu bewegen ein Lebenselixier.

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Demenzfreundliche Kommunen und gesellschaftliches Engagement

Es ist wichtig, dass mehr Menschen die Erkenntnis teilen und sich für die Ziele der Aktion Demenz einsetzen. Hier wurde deutlich, dass wesentlich mehr Menschen in Familie und nächstem Umfeld vom Thema Demenz betroffen sind, als bisweilen allgemein angenommen wird. Letztendlich wäre ein „demenzfreundliches Quartier“ eine altersgerechtere bzw. eine inklusive Umgebung.

Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung benötigen in gewisser Weise eine Begleitung, Ansprechpersonen oder eine betreute Selbsthilfegruppe, um sich mit der neuen Lebenssituation auseinander zu setzen zu können. Dabei muss es sehr stark um den Erhalt der Autonomie gehen, die Erfüllung von Lebensträumen, die Vorsorge für später und die Gestaltung der Freizeit und die Knüpfung neuer Kontakte.

Es ist wichtig, Betroffene ausfindig zu machen und den Angehörigen ebenso zu helfen. Auf Dauer gesehen wäre es am besten, wenn die ehrenamtlichen Mitglieder deutlich überwiegen würden, aber eine professionelle Begleitung und Koordination ist unerlässlich. Es zeigt sich leider immer wieder, dass sich diese Projekte auflösen, wenn es keine professionelle Begleitung und Koordination gibt.

Wirkliche Verbesserungen für die Situation der Menschen mit Demenz können nur passieren, wenn Formen der Gemeinsamkeiten weiter entwickelt und ausgelebt werden. Es wird weiterhin an einem gesunden Bürgermix gearbeitet, d.h. soviel wie möglich Ehrenamtler und so wenig wie notwendig Hauptamtliche.

Die Rolle der Forschung und Behandlung

An der Psychiatrischen Klinik in Heidelberg gibt es eine Gedächtnisambulanz, die Diagnostik und Behandlung anbietet, wenn kognitive Leistungen nachlassen. Mit standardisierten Tests werden Aufmerksamkeit, Sprachvermögen, Problemlösungskompetenz und räumliche Vorstellungskraft geprüft. Bildgebende Verfahren wie MRT oder PET helfen bei der Ursachenforschung. Auch eine Nervenwasser-Untersuchung kann Aufschluss darüber geben, ob eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt.

Das Fortschreiten von Alzheimer lässt sich deutlich verlangsamen, wenn man das Problem frühzeitig angeht: mit Medikation, Logopädie und Ergotherapie, Bewegungstraining oder nonverbalen Behandlungsformen wie Musik- und Aromatherapie. Und es lässt sich an der Lebensqualität arbeiten. Es wird daran gearbeitet, eine Immunreaktion anzuregen, die die Ablagerungen im Gehirn im richtigen Maß entfernt, allen voran die des Proteins Beta-Amyloid.

Einsamkeit überwinden und soziale Kontakte pflegen

Soziales Miteinander hält uns geistig fit. Zwar führt Einsamkeit nicht automatisch zu einer Demenz wie Alzheimer, aber unfreiwilliges Alleinsein über längere Zeit kann das Risiko deutlich erhöhen.

  • Geistige Aktivität: Einsamkeit bedeutet weniger Anregung für das Gehirn: Gespräche und soziale Interaktion fallen weg, das Denken wird weniger gefordert.
  • Depressionen: Einsamkeit belastet die Seele, was Depressionen auslösen kann - und Depressionen sind wiederum ein eigener Risikofaktor für Demenz.

Wenn Sie sich einsam fühlen, sprechen Sie darüber. Schon ein Gespräch mit einer vertrauten Person kann entlasten. Erinnern an vergangene Gespräche, Wahrnehmen von Tonfall und Mimik trainieren Konzentration, Gedächtnis, Sinne und Sprachvermögen. Auch im Alter kann man neue Freunde finden, Geselligkeit tut gut. Es ist gut, diese Beziehungen zu pflegen und offen für neue Bekanntschaften zu sein, nicht nur im Alter, sondern das ganze Leben lang.

Ein großer Schritt, um Einsamkeit im Alter zu vermeiden, ist ein Umzug. Betreutes Wohnen kombiniert eigenständiges Leben mit professioneller Unterstützung und Sicherheit - ideal für alle, die selbstständig bleiben möchten, aber sich auch Hilfe wünschen. Mehrgenerationenwohnen bringt Jung und Alt unter ein Dach. Der regelmäßige Austausch zwischen den Generationen wirkt bereichernd und kann Einsamkeit vorbeugen. Gemeinsames Wohnen ist nicht nur gut für das Miteinander - es hilft auch, geistig aktiv zu bleiben. Gespräche beim Kochen, Spielen oder Spazierengehen fordern das Gehirn und fördern die seelische Gesundheit.

Die Bedeutung von Bewegung und Herzgesundheit

Eine Schlüsselfunktion für das Gehirn hat das Herz. Es pumpt Blut als Treibstoff für das Gehirn nach oben, denn es verbraucht 20 Prozent unserer Energie. Wichtig für Herz und Hirn sind gesunde Blutgefäße und ein gesunder Blutdruck. Bewegung senkt hohen Blutdruck und hilft, frisches Blut ins Gehirn zu schicken. Außerdem bilden sich durch die Bewegung Muskeln, die Hormone produzieren. Im Tierversuch zeigte sich, dass diese sogenannten Myokine bis ins Gehirn wandern. Dort sorgen sie zum Beispiel dafür, dass bestimmte Wachstumsfaktoren vermehrt freigesetzt werden.

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