Die Wirbelsäule, das zentrale Tragelement unseres Körpers, ermöglicht den aufrechten Gang und schützt das Rückenmark. Eine natürliche Krümmung ist dabei wichtig für die Balance und Belastungsverteilung. Doch was passiert, wenn diese Krümmung übermäßig wird oder Wachstumsstörungen auftreten? Dieser Artikel beleuchtet die Problematik, wenn die Wirbelsäule zu schnell wächst, insbesondere im Zusammenhang mit der Kyphose und deren Auswirkungen auf das Rückenmark.
Einführung in die Kyphose
Kyphose bezeichnet die natürliche oder krankhaft verstärkte Krümmung der Wirbelsäule nach hinten, vor allem im Bereich der Brustwirbelsäule. Eine normale Kyphose im Brustbereich liegt zwischen 20° und 45°. Wird dieser Winkel jedoch überschritten, spricht man von einer Hyperkyphose oder einem Rundrücken, der zu Beschwerden und Bewegungseinschränkungen führen kann. Umgangssprachlich wird sie oft als "Rundrücken" bezeichnet.
Ursachen der Kyphose
Die Ursachen einer Kyphose sind vielfältig und können sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenalter auftreten:
- Scheuermann-Krankheit (Morbus Scheuermann): Dies ist die häufigste Ursache im Jugendalter. Es handelt sich um eine Wachstumsstörung der Wirbelkörper während der Pubertät, bei der sich die Wirbel keilförmig verformen. Jungen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Die genaue Ursache ist nicht bekannt, aber es wird eine genetische Veranlagung vermutet.
- Degenerative Veränderungen: Im Erwachsenenalter können degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, wie Osteoporose-bedingte Wirbelkörperfrakturen, Bandscheibenschäden oder altersbedingter Verschleiß, zu einer Kyphose führen.
- Angeborene Fehlbildungen: Angeborene Fehlbildungen der Wirbelsäule (kongenitale Kyphose) können ebenfalls eine Ursache sein.
- Entzündliche Erkrankungen: Entzündliche Erkrankungen wie Morbus Bechterew können zu einer Versteifung der Wirbelsäule und somit zu einer Kyphose führen. Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung, bei der körpereigene Eiweiße für chronische Entzündungsreaktionen an Rücken und Gelenken verantwortlich sind.
- Tumore oder Infektionen: Tumore oder Infektionen der Wirbelsäule können ebenfalls eine Kyphose verursachen. Spinale Tumore sind gut- oder bösartige Geschwulste, die im Rückenmark, an seinen Anhangsgebilden oder an der Wirbelsäule auftreten.
- Verletzungen: Verletzungen wie Wirbelbrüche können zu einer Kyphose führen.
- Fehlhaltungen und muskuläre Schwächen: Fehlhaltungen und muskuläre Schwächen, besonders bei Kindern und Jugendlichen durch langes Sitzen oder Bewegungsmangel, können ebenfalls eine Rolle spielen.
Risikofaktoren
Verschiedene Faktoren können das Risiko einer Kyphose erhöhen:
- Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung der Scheuermann-Krankheit deutet auf eine genetische Komponente hin.
- Schnelles Wachstum: Schnelles Wachstum in der Pubertät kann die Entstehung der Scheuermann-Krankheit begünstigen.
- Geschlecht: Bei der Scheuermann-Kyphose sind häufiger Jungen betroffen.
- Osteoporose: Osteoporose im höheren Lebensalter erhöht das Risiko von Wirbelkörperfrakturen und somit einer Kyphose.
- Bewegungsmangel und Fehlhaltungen: Bewegungsmangel und schlechte Körperhaltung im Alltag können die Entstehung einer Kyphose begünstigen.
Symptome der Kyphose
Die Symptome einer Kyphose können vielfältig sein und hängen von der Ursache, dem Ausmaß der Krümmung und dem Alter des Betroffenen ab:
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- Rückenschmerzen und Steifheit: Die meisten Betroffenen klagen über Schmerzen und Steifheit im oberen Rückenbereich. Die Intensität kann von leicht bis stark variieren.
- Müdigkeit: Durch die veränderte Statik und die erhöhte Muskelarbeit zur Aufrechterhaltung der Haltung tritt häufig eine rasche Ermüdbarkeit auf.
- Verspannte oder verkürzte Oberschenkelmuskulatur (Hamstrings): Besonders bei Jugendlichen mit Scheuermann-Kyphose sind verspannte hintere Oberschenkelmuskeln typisch.
- Empfindlichkeit entlang der Wirbelsäule: In Bereichen mit starker Krümmung kann die Wirbelsäule druckempfindlich sein.
- Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes:
- Runder Rücken (Rundrücken): Das auffälligste Symptom ist die sichtbare Vorwölbung des oberen Rückens, die im Volksmund als "Buckel" bezeichnet wird.
- Abfallende Schultern: Die Schultern wirken nach vorne gezogen und verstärken den Eindruck eines Rundrückens.
- Haltungsveränderungen: Betroffene erscheinen oft "gebeugt" oder "vornübergebeugt", was zu einer schlechten Körperhaltung führt.
- Asymmetrien: In ausgeprägten Fällen können Schultern und Hüften ungleich hoch stehen.
- Funktionelle und neurologische Symptome:
- Bewegungseinschränkungen: Die Beweglichkeit der Wirbelsäule, insbesondere im Bereich der Krümmung, ist oft eingeschränkt. Das betrifft vor allem das Bücken und das Aufrichten.
- Atemprobleme: Bei starker Krümmung kann die Lungenkapazität eingeschränkt sein, was zu Kurzatmigkeit, besonders bei Belastung, führen kann.
- Gleichgewichtsprobleme: Die veränderte Statik kann das Gleichgewicht beeinträchtigen und das Sturzrisiko erhöhen.
- Neurologische Ausfälle: In schweren Fällen, insbesondere bei starker Krümmung oder Einengung des Rückenmarks, können Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schwäche in Armen oder Beinen sowie Störungen der Blasen- und Darmfunktion auftreten.
Unterschiede je nach Kyphose-Typ
- Posturale Kyphose: Meist schmerzlos, flexible Krümmung, die durch bewusste Haltungskorrektur verbessert werden kann. Häufig bei Jugendlichen, selten mit neurologischen Symptomen.
- Scheuermann-Kyphose: Häufig mit Rückenschmerzen, steifer und nicht korrigierbarer Krümmung, oft mit Muskelverspannungen und gelegentlich mit neurologischen Symptomen bei starker Ausprägung.
- Kongenitale Kyphose: Bereits im Kindesalter sichtbar, oft rasch progredient, mit erhöhtem Risiko für neurologische Komplikationen.
- Degenerative oder osteoporotische Kyphose: Vor allem bei älteren Menschen, häufig mit chronischen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und erhöhtem Frakturrisiko.
Verlauf und Warnzeichen
Anfangs ist die Kyphose oft symptomarm, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Mit Fortschreiten der Krümmung nehmen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Probleme zu. Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen, Atemnot, Gefühlsstörungen, Muskelschwäche oder Problemen mit Blase/Darm ist eine ärztliche Abklärung dringend erforderlich.
Diagnose der Kyphose
Die Diagnose einer Kyphose erfolgt in mehreren Schritten:
- Klinische Untersuchung und Anamnese: Der Arzt erfragt die Krankengeschichte (Anamnese) und führt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei werden Beschwerden, Haltungsschwierigkeiten, neurologische Symptome, familiäre Vorbelastung, frühere Verletzungen oder Operationen sowie der Verlauf der Symptome erfasst. Die Körperhaltung wird beurteilt, und es werden spezielle Tests wie der Adam’s Forward Bend Test durchgeführt, bei dem sich der Patient nach vorne beugt, um Asymmetrien oder Verformungen besser zu erkennen. Auch eine neurologische Untersuchung zur Überprüfung von Reflexen, Muskelkraft und Sensibilität ist wichtig.
- Bildgebende Verfahren:
- Röntgenaufnahmen: Stehende Röntgenbilder der gesamten Wirbelsäule in zwei Ebenen sind der Goldstandard zur Beurteilung der Kyphose. Der Cobb-Winkel wird auf dem seitlichen Röntgenbild gemessen, wobei ein Winkel > 45° im Brustbereich als pathologisch gilt.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Bei neurologischen Symptomen oder zur genaueren Beurteilung von Weichteilen, Bandscheiben oder Rückenmark wird eine MRT eingesetzt. Besonders bei Verdacht auf Tumoren, Infektionen oder zur Operationsplanung ist das MRT hilfreich.
- Weitere Verfahren: Moderne Methoden nutzen die Neigungsmessung per Smartphone als schnelle, zuverlässige und strahlenfreie Alternative zur Cobb-Winkel-Messung. Bei älteren Patienten mit Verdacht auf osteoporotische Frakturen kann eine Knochendichtemessung sinnvoll sein.
- Spezielle Messmethoden und Parameter: Der Cobb-Winkel ist die wichtigste Messgröße zur Quantifizierung der Kyphose. Ergänzend können der Kyphose-Index und pelvine Parameter zur Beurteilung des sagittalen Gleichgewichts herangezogen werden.
- Differentialdiagnose: Es ist wichtig, die Kyphose von anderen Wirbelsäulenerkrankungen wie Skoliose, Lordose oder Kyphoskoliose abzugrenzen. Auch andere Ursachen wie Frakturen, Tumoren, Infektionen oder entzündliche Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden.
Therapie der Kyphose
Die Behandlung der Kyphose richtet sich nach Ursache, Ausprägung, Alter des Patienten und dem Vorliegen von Beschwerden oder Komplikationen.
Konservative Therapieformen
- Physiotherapie und Bewegungstherapie: Dies ist eine zentrale Säule der Behandlung, insbesondere bei posturaler Kyphose und leichten Formen. Ziel ist die Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur, Verbesserung der Haltung und Erhöhung der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Spezielle Übungen zur Streckung der Wirbelsäule und Haltungsschulung sind essenziell. Programme wie gezieltes Rückentraining, Dehnübungen und Haltungskorrektur werden individuell angepasst.
- Orthopädische Hilfsmittel (Korsett/Bracing): Besonders bei Jugendlichen mit Scheuermann-Kyphose während des Wachstums wirksam. Das Korsett kann die Progression der Krümmung aufhalten oder sogar eine Korrektur bewirken, wenn es konsequent getragen wird.
- Schmerztherapie und Medikamente: Bei Schmerzen werden zunächst nicht-medikamentöse Maßnahmen bevorzugt. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, wie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) oder Paracetamol. Bei starker Symptomatik können Muskelrelaxantien oder stärkere Schmerzmittel auf ärztliche Verordnung eingesetzt werden. Bei osteoporotischer Kyphose werden Medikamente zur Verbesserung der Knochendichte eingesetzt.
- Lebensstilmodifikation: Ergonomische Anpassungen am Arbeitsplatz und im Alltag, Förderung von Bewegung, Vermeidung von Fehlhaltungen und Übergewicht sind wichtig.
- Alternative und komplementäre Therapien: Chiropraktik, osteopathische Techniken, Akupunktur, Yoga und Pilates, Massage und Mind-Body-Therapien können zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit beitragen.
Spezifische Therapieansätze je nach Kyphose-Typ
- Posturale Kyphose: Fast immer konservativ behandelbar durch Haltungsschulung, Physiotherapie und ggf. Lebensstiländerungen.
- Scheuermann-Kyphose: Bei moderaten Verläufen konservative Therapie (Physiotherapie, Korsett), bei schweren Verläufen (>70-75° Cobb-Winkel) oder therapieresistenter Symptomatik operative Korrektur.
- Kongenitale Kyphose: Häufig frühzeitige operative Intervention notwendig, um das Fortschreiten zu verhindern.
- Degenerative Kyphose (z.B. bei Osteoporose): Schmerztherapie, Osteoporosebehandlung, Physiotherapie, in schweren Fällen Operation.
Operative Therapieformen
Eine Operation kommt in Frage bei:
- Schwere Verkrümmungen (meist >70-75° Cobb-Winkel)
- Rasch progrediente Verläufe
- Neurologische Ausfälle
- Massive Schmerzen oder erhebliche funktionelle/kosmetische Beeinträchtigung
- Kongenitale Fehlbildungen mit Progression
Häufige Operationsverfahren sind Spinalfusion (Wirbelsäulenversteifung), Posterior Spinal Fusion mit Instrumentation und kombinierte anteriore und posteriore Fusion. Osteotomien können zur Korrektur besonders starrer Deformitäten eingesetzt werden.
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Rehabilitation und Langzeitmanagement
Nach konservativer oder operativer Therapie ist eine strukturierte Rehabilitation mit gezielten Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur, Verbesserung der Beweglichkeit und Haltungskontrolle essenziell. Regelmäßige Verlaufskontrollen und lebenslange Prävention durch einen aktiven Lebensstil und Vermeidung von Risikofaktoren sind wichtig.
Rückenmarkprobleme im Zusammenhang mit Kyphose
Eine starke Kyphose kann zu einer Einengung des Spinalkanals führen, in dem sich das Rückenmark befindet. Dies kann Druck auf das Rückenmark und die Nervenwurzeln ausüben, was zu neurologischen Ausfällen wie Taubheitsgefühlen, Kribbeln, Muskelschwäche oder sogar Blasen- und Darmfunktionsstörungen führen kann. In solchen Fällen ist eine operative Dekompression des Spinalkanals erforderlich, um das Rückenmark zu entlasten und die neurologischen Funktionen wiederherzustellen.
Morbus Scheuermann im Detail
Morbus Scheuermann ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule, die oft im Jugendalter diagnostiziert wird. Sie führt zu einer verstärkten Kyphose der Brustwirbelsäule, einem Rundrücken oder Buckel.
Ursachen und Entstehung
Die genauen Ursachen von Morbus Scheuermann sind nicht vollständig geklärt. Es wird eine multifaktorielle Ursache angenommen, bei der genetische Komponenten, Störungen der Knorpel-Knochen-Umwandlung und Schäden an den Deck- und Bodenplatten der Wirbelkörper eine Rolle spielen. Durch das ungleichmäßige Wachstum der Wirbel entstehen keilförmige Wirbel, die die Wirbelsäule in eine nach vorne orientierte Krümmung zwingen.
Symptome und Diagnose
Die Beschwerden bei Morbus Scheuermann sind individuell sehr verschieden. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und Wirbelgelenkblockaden. Häufig bildet sich als Ausgleich zur Hyperkyphose der Brustwirbelsäule ein Hohlkreuz (Hyperlordose) in der Lendenwirbelsäule aus.
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Die Diagnose wird anhand der körperlichen Untersuchung, spezieller Tests zur Beweglichkeit der Wirbelsäule (Schober-Test, Ott-Test) und Röntgenaufnahmen gestellt. Im Röntgenbild zeigen sich keilförmige Wirbel, Schmorlsche Knorpelknötchen und Veränderungen an den Deck- und Bodenplatten der Wirbelkörper. Der Cobb-Winkel wird zur Quantifizierung der Kyphose bestimmt.
Therapie
Die Therapie von Morbus Scheuermann zielt darauf ab, die Verkrümmung der Wirbelsäule aufzuhalten oder sogar zu verbessern und die Beschwerden zu lindern. Im Vordergrund stehen intensive Physiotherapie und muskelkräftigendes Training zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur und Haltungskorrektur. Unterstützend kann ein Korsett getragen werden, um die Wirbelsäule aufzurichten und die Ausbildung eines Buckels zu verringern. Ein operativer Eingriff ist nur in Ausnahmefällen bei schweren Verkrümmungen und therapieresistenten Schmerzen erforderlich.
Selbsthilfe und Prävention
Betroffene können selbst aktiv werden, um den Verlauf von Morbus Scheuermann positiv zu beeinflussen. Rückenschonende Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik und Nordic Walking sind empfehlenswert. Aktivitäten, bei denen der Rücken übermäßig gebeugt oder die Wirbelsäule gestaucht wird, sollten vermieden werden. Eine gute Matratze, die sich an die Form des Körpers anpasst, kann ebenfalls hilfreich sein.
Spinalkanalstenose als Folge von Wirbelsäulenverschleiß
Wirbelsäulenverschleiß ist ein normaler Alterungsprozess, der zu einer Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) führen kann. Dabei können ein Spinalnerv oder das Rückenmark eingeklemmt werden, was Schmerzen, Kribbeln, Taubheit und/oder Schwäche verursachen kann.
Ursachen und Symptome
Ursachen für eine Spinalkanalstenose sind Osteoarthritis der Wirbelsäule, degenerative Bandscheibenerkrankung und andere Faktoren. Die Symptome hängen von der Höhe der Stenose ab. In der Halswirbelsäule kann es zu brennenden Schmerzen, Kribbelgefühl oder Taubheitsgefühlen im Schulter- und Armbereich kommen. In der Lendenwirbelsäule strahlen die Schmerzen in die Beine aus, und es kann zu Schwäche und Krämpfen in den Waden kommen. In schweren Fällen kann es zu einem Querschnittsyndrom mit erschlafften Beinen und Inkontinenz kommen.
Diagnose und Therapie
Die Diagnose wird anhand der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Röntgenaufnahmen und MRT gestellt. Die Therapie umfasst konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel und epidurale Injektionen. Bei ausbleibender Besserung kann eine Operation erforderlich sein, um den Spinalkanal zu dekomprimieren und das Rückenmark zu entlasten.