Die Heilkraft der Zwiebel: Anwendung bei Nervenschmerzen und mehr

Die Küchenzwiebel, ein unscheinbares Gemüse, das in fast jeder Küche zu finden ist, birgt ein überraschendes Potential als Heilpflanze. Seit Jahrtausenden wird sie nicht nur als Würzmittel, sondern auch zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt.

Die Zwiebel: Mehr als nur eine Küchenzutat

Selbstverständlich greifen wir beim Kochen sehr häufig zu einer Zutat, die in ihrer Schlichtheit ganz vergessen lässt, dass sie das Potential zum Wachsen und Blühen hat. Dass sie zugleich Heilpflanze ist, vermutet kaum jemand. Die Küchenzwiebel liegt vielmehr unbemerkt mit ihrer trockenen, ursprünglich braunen, bei gezüchteten Sorten weißen oder roten Außenschale in jedem Haushalt, manchmal vergessen, sodass sie Zeit hat, grüne Spitzen zu treiben. Mit ausgewachsenen, röhrenartigen Blättern genießen wir sie als Frühlingszwiebel. Gepflanzte Zwiebeln treiben im zweiten Jahr in der Zeit von Juni bis August einen kugelförmigen Blütenkopf aus zahlreichen kleinen grünlich-weißen Blütchen, der auf etwa 50 bis 120 Zentimeter hohen Stängeln schwebt. Die vielen Schalen der Küchenzwiebel sind übrigens zu Speicherorganen umgewandelte Blätter. Nur der unterste Punkt, die Zwiebelscheibe, aus der die Wurzeln wachsen, ist noch ein Stückchen Stängel.

Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Frische Zwiebeln schmecken nicht nur im Essen gut. Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wirken antimikrobiell, antiviral und stärken das Immunsystem. Zwiebeln sind sekretionsanregend, verdauungsfördernd, appetitanregend und wundheilend. Sie beugen gegen Grippe, Schnupfen sowie Halsentzündung vor und lindern Husten. Die Homöopathie setzt potenzierte Zwiebel bei Ohrenschmerzen, zahlreichen Erkältungs­symptomen, bei Asthma und Altersbronchitis ein. Zudem hilft sie bei Rheuma.

Historische Bedeutung und kulturelle Aspekte

Die Herkunft des wissenschaftlichen Namens Allium ist nicht geklärt. Vermutlich stammt der Begriff aus der Sprache der süditalienischen Ureinwohner, der Messapier, von der jedoch nur noch geringe Spuren erhalten sind. Der wissenschaftliche Zusatz cepa stammt von dem lateinischen cepe = Zwiebel. In ihrer asiatischen Heimat ist die Zwiebel seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze nachweisbar. Bereits im frühen Neolithikum gelangte die Zwiebel nach China und Indien, wo sie als kraftvoller Schutz gegen Seuchen galt. In China ist die Zwiebel Synonym für Klugheit. Die Ägypter opferten die Zwiebel den Göttern, versorgten damit die Arbeiter beim Pyramidenbau und legten sie den Verstorbenen als Wegzehrung ins Jenseits bei. Man ging davon aus, dass das Wachstum der Zwiebel in Beziehung zu den Mondphasen steht. Die Priester weihten sie der Göttin Isis, der Herrscherin über die Zyklen des Mondes und der Frau sowie Hüterin des Lebenswassers. In der nordamerikanischen Steppe ernteten Ureinwohner wild wachsende Zwiebeln als Gemüse und nutzen sie als Heilpflanze. Die Römer brachten die Zwiebel vermutlich aus dem asiatischen Raum mit nach Europa und verbreiteten sie bei ihren Landzügen. Bei ihnen galt dieses Gemüse allerdings als Arme-Leute-Essen und war in höheren Kreisen wegen des Geruches verpönt. Dennoch wurde die Zwiebel zu einem der häufigsten Gemüsearten in Europa. Die Holländer begannen im 15. Um die Zwiebel ranken sich eine Vielzahl von Sagen und Volksglauben. Man schrieb ihr die Fähigkeit zu, Gifte, Unheil und dunkle Mächte an sich zu binden und so von den Menschen abzuhalten. In ganz Europa gab es deshalb Brauchtümer, die Zwiebel zum Schutz in Häusern, Ställen und über Krankenlager zu hängen oder als Amulett zu tragen. Mit der Zwiebel versuchte man auch, die Zukunft vorauszusagen. Zwölf in der Christ- oder Silvesternacht aufgestellte, mit Salz bestreute Zwiebelschalen ergaben den Zwiebelkalender. Jede Schale stand für einen Monat. Heiratswillige junge Frauen stellten zwischen Weihnachten und Dreikönigstag für jeden Jüngling, der für sie in Betracht kam, eine Zwiebel in die Stube.

Die Zwiebel als Hausmittel: Vielfältige Anwendungen

Die Zwiebel ist ein altbewährtes Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden. Hier einige Beispiele:

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  • Erkältung und Husten: Rohe gehackte Zwiebeln mit Honig, löffelweise eingenommen, sowie ein Zwiebelsirup, den man aus gehackten Zwiebeln und Zucker köchelt, sind probate Hausmittel gegen Erkältungen und Husten. Selbstgemachter Hustensaft aus Zwiebeln und Honig oder Zucker hilft bei Husten und Kratzen im Hals.
  • Entzündungen: Wickel und Packungen mit rohen gehackten Zwiebeln helfen bei fast allen entzündlichen Erkrankungen: bei Stirn- und Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Abszessen, Furunkeln, Mandel- und Lungenentzündungen sowie bei Ohrenschmerzen.
  • Ohrenschmerzen: Eine klein geschnittene Zwiebel, umwickelt mit einem Baumwolltuch, kann auf dem Ohr gegen die Schmerzen helfen.
  • Insektenstiche: Der Saft einer Zwiebel kann kühlend und entzündungshemmend wirken.
  • Narben: Auch äußerlich anzuwendende Präparate sind erhältlich, die Zwiebelextrakt in Kombination mit anderen Wirkstoffen enthalten. Es werden damit zum Beispiel Narben nach Operationen oder Verbrennungen behandelt.

Zwiebelwickel: Eine bewährte Methode

Zwiebelumschläge sind ein bekanntes Hausmittel, insbesondere bei Ohrenschmerzen und Erkältungen. Für einen Zwiebelwickel werden Zwiebeln klein gehackt und in ein Tuch gewickelt. Dieses Päckchen wird dann erwärmt und auf die betroffene Stelle gelegt. Die Wärme und die Inhaltsstoffe der Zwiebel können entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken.

Zwiebel in der Homöopathie

In der Homöopathie wird die Zwiebel (Allium cepa) bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, insbesondere bei Erkältungen mitFließschnupfen, tränenden Augen und brennenden Schmerzen. Allium Cepa Globuli werden aus den Wirkstoffen der Zwiebel (Allii cepae bulbus) gewonnen. Die Pflanze gehört zu den Knollengewächsen (Amarylliidaceae) und wird weltweit seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel, Gemüse und Gewürz verwendet. Darüber hinaus, stellt die Zwiebel eine einheimische Heilpflanze dar, welche sich als Hausmittel in Form von Zwiebelsirup oder Zwiebelsaft bei Erkältungsbeschwerden oder zur Therapie bei Wespen und Bienenstichen bewährt hat. Grund hierfür, ist sowohl die schmerzlindernde und entzündungshemmende, als auch antiallergische Wirkung der Zwiebel, welche durch einen hohen Gehalt an Flavonoiden, einem sekundären Pflanzenstoff, hervorgerufen wird. In der Homöopathie gilt die Zwiebel geradezu als Paradebeispiel, um das Prinzip der homöopathischen Therapie „Similia similibus curentur - Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ zu verdeutlichen. Wir alle wissen, dass das Schneiden einer Zwiebel zu tränenden Augen und einer laufenden Nase führt. Ursächlich hierfür ist ein ausgesprochen hoher Gehalt an schwefelhaltigen Verbindungen, welche durch das Anschneiden einer Knolle freigesetzt werden. Jene Inhaltsstoffe lösen eine vermehrte Flüssigkeitsabgabe der Schleimhäute (Hypersekretion) aus, was sich beispielsweise als Schnupfen äußert. Allium Cepa ist ein homöopathisches Mittel, welches klassischerweise bei Menschen mit ausgeprägtem, langanhaltendem Schnupfen eingesetzt wird. Allium cepa wirkt besonders stark auf die Schleimhäute, welche die Atemwege auskleiden. Hierzu zählen beispielsweise die Nasen-, Rachen- oder Bronchialschleimhaut. Allium Cepa Globuli können bedenkenlos in jedem Alter angewandt werden. Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei. Der wässrige, scharfe Schnupfen mit reichlicher Absonderung eines brennenden, wundmachenden Nasensekrets gilt als Leitsymptom für die Einnahme der Arznei. Allium Cepa ist auch bei Begleitsymptomen des Schnupfens angezeigt, welche sich im Rahmen katarrhalischer Entzündungen der Atemwege manifestieren können. Hierzu zählen brennende und stechende Schmerzen in Augen, Nase, Mund und Hals. Der Kranke verspürt Symptomlinderung, sobald er sich im Freien aufhält. Besonders kühle, frische Luft sorgt schnell für eine Verbesserung der Beschwerden. Die Symptome nehmen klassischerweise bei Aufenthalt in warmen Räumen zu. Der Kranke fürchtet sich sehr davor, dass seine Beschweren zunehmen könnten und er vermehrt leiden muss. Ihn quälen drückende Kopfschmerzen, welche besonders stark in der Stirngegend ausgeprägt sind. Die Schmerzen ziehen abwärts zu den Augen und breiten sich über das gesamte Gesicht aus. Jene Beschwerden werden in der Regel durch verstopfte Nasennebenhöhlen hervorgerufen. Folglich tritt eine Symptomlinderung auf, sobald das Nasensekret ungehindert abfließen kann und die Nasennebenhöhlen wieder frei sind. Ein typisches Symptom des Allium Cepa Kranken kann ferner eine gelähmte Gesichtshälfte sein (Fazialisparese). Meist ist hiervon die linke Hälfte betroffen, so dass der Leidende seinen linken Mundwinkel nicht mehr heben kann. Sein Mund verläuft dadurch schief und hängt links herab. Beim Essen und Trinken verliert er unter Umständen Nahrung, da diese aus dem linken Mundwinkel wieder herausfällt. Auch das linke Auge schließt nicht mehr vollständig. Überaus typisch ist zudem ein anhaltender milder Tränenfluss, welcher von einem beißenden, brennenden Schmerz begleitet wird. Der Kranke hat das Bedürfnis durch Reiben in den Augen die Schmerzen zu lindern, jedoch wird es hierdurch meist nur schlimmer. Dem Kranken tropft konstant ein wässriges Sekret aus seiner Nase. Jener Schnupfen brennt wie Feuer. Dadurch werden Reizungen an Nasenflügeln und Oberlippe verursacht, so dass jene Hautareale rot und wund erscheinen. Während der Schnupfen fließt, tränen die Augen. Typischerweise bemerkt der Allium Cepa Kranke eine Diskrepanz zwischen dem Nasensekret und der Tränenflüssigkeit. Während seine Tränen mild sind, ist der Schnupfen schmerzhaft reizend. Dies gilt als Charakteristikum für die Anwendung von Allium Cepa. Das Nasensekret füllt die gesamte Nasenhöhle aus und verschließt dessen Ausgang, so dass das Atmen schwer fällt. Der Kranke muss sehr häufig niesen, besonders oft jedoch, sobald er den Geruch von blühenden Pflanzen wahrnimmt. Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten können eine typische Indikation für Allium Cepa sein. Meist sind die Halsschmerzen linksseitig ausgeprägt und von einem rauen Kratzgefühl begleitet. Jene Schmerzen können unter Umständen bis in das Ohr ausstrahlen. Das Schlucken ist schmerzhaft. Das Kitzeln und Kratzen im Rachen provoziert einen unangenehmen, bellenden Husten. Der Husten ist von einem schmerzhaften Gefühl in der Kehlkopfregion begleitet. Es scheint, als würde beim Husten der Kehlkopf zersprengt oder auseinandergerissen werden. Der Kranke greift deshalb an seinen Kehlkopf, sobald ihn ein Hustenanfall überkommt. Jene Anfälle sind sehr heftig ausgeprägt und schwächen den Leidenden stark. Übelriechende Blähung können ebenfalls ein Kennzeichen für Allium Cepa sein. Hiervon sind meist Säuglinge betroffen. Diese krümmen sich dann, winden sich hin und her und schreien vor Schmerzen. Der Allium Cepa Patient ist zittrig und schwach, wenn er an sehr starken Schmerzen in der Nieren- und Blasengegend leidet. Er verspürt häufig einen schmerzhaften und stark ausgeprägten Harndrang, welcher typischerweise mit einem reichlichen Harnabgang einhergeht. Besonders im Rahmen von Schnupfen verliert der Kranke viel Harn. Hierbei kann es auch zu unwillkürlichen Harnverlusten kommen. Diese können beispielsweise durch nasse, kalte Füße ausgelöst werden.Bei älteren Menschen wird hingegen eher ein tröpfelnder Abgang von Urin beobachtet. In einigen Fällen können Lähmungserscheinungen (Paresen) der Arme oder Beine beobachtet werden. Der Körper fühlt sich müde, schlapp und träge an. Der Kranke kann seine Extremitäten kaum bewegen.

Ähnliche Mittel

Der Euphrasie Kranke leidet an einem stark ausgeprägtem Tränenfluss und reichlicher Absonderung von Nasensekret. Während bei Alium Cepa die Tränen mild und der Schnupfen brennend ist, kann bei Euphrasia das Gegenteil beobachtet werden. Die Tränen sind scharf und das Nasensekret äußerst mild. Die Globuli werden aus der Heilpflanze Augentrost (Euphrasia) gewonnen und wie der Name bereits verrät gern zur Therapie von Bindehautentzündungen eingesetzt. Der Chamomilla Kranke leidet an ähnlichen Erkältungsbeschwerden, wie der Allium Cepa Kranke. Jedoch sind die Ohrenschmerzen bei Chamomilla nicht durch ausstrahlende Schmerzen aus verstopften Nasennebenhöhlen bedingt, sondern durch Mittelohrentzündungen verursacht. Der Ferrum Phosphoricum Kranke leidet gleichermaßen an grippalen Infekten und Kehlkopfentzündungen.

Die Zwiebel in der Phytotherapie

Die Zwiebel (Allium cepa bulbus) ist eine Knollenpflanze und gehört somit zur Gattung der Knollengewächsen (Amarylliidaceae). Ursprünglich kommt die Pflanze aus dem asiatischen Raum, wird jedoch heutzutage beinahe weltweit kultiviert. Seit vielen Jahren wird die Zwiebel als bewährtes Mittel in der Phytotherapie bei Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Hierbei eignet sich besonders die Zubereitung des Zwiebelsirups oder Zwiebeltee zur Symptomlinderung. Ihr weites Wirkspektrum verdankt das Knollengewächs vor allem ihrem hohen Gehalt an schwefelhaltigen Verbindungen, ätherischen Ölen und Flavonoiden (sekundärer Pflanzenstoff). Letztere weisen eine besonders starke entzündungshemmende Wirkung auf, welche sich durch die Produktionshemmung von Entzündungsbotenstoffen (sog. Zytokine) erklären lässt. Durch eine zusätzliche Produktionshemmung von Schmerzmediatoren (sog. Prostaglandiene A2) wird eine schmerzlindernde Wirkung erzielt. Darüber hinaus, gilt die Zwiebel in der Phytotherapie als geeignetes Mittel bei allergisch bedingten Beschwerden, wie Schnupfen (Rhinorrhoe), Husten (Tussis), Rötung (Rubor) oder Gewebeschwellung (Tumor). Die in der Zwiebel enthaltenen Flavonoide verhindern hierbei das Entleeren (Degranulation) von Mastzellen, wodurch folglich die Freisetzung von Histamin unterdrückt wird.

Zwiebeln und Nervenschmerzen: Was sagt die Forschung?

Obwohl die Zwiebel traditionell bei verschiedenen Schmerzen eingesetzt wird, gibt es nur wenige spezifische Studien zur Anwendung bei Nervenschmerzen. Die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften der Zwiebel könnten jedoch potenziell auch bei Nervenschmerzen von Nutzen sein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Forschungslage hierzu begrenzt ist und weitere Studien erforderlich sind, um die Wirksamkeit der Zwiebel bei Nervenschmerzen zu bestätigen.

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Mögliche Wirkmechanismen

Die potenziellen schmerzlindernden Effekte der Zwiebel bei Nervenschmerzen könnten auf verschiedenen Mechanismen beruhen:

  • Entzündungshemmung: Entzündungen können eine Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Nervenschmerzen spielen. Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Zwiebel könnten dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren und somit die Schmerzen zu lindern.
  • Antioxidative Wirkung: Oxidativer Stress kann ebenfalls Nervenschäden verursachen und Nervenschmerzen verstärken. Die antioxidativen Eigenschaften der Zwiebel könnten dazu beitragen, Nervenzellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.
  • Durchblutungsförderung: Eine gute Durchblutung ist wichtig für die Gesundheit der Nerven. Die Zwiebel kann die Durchblutung fördern und somit die Versorgung der Nerven mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessern.

Weitere gesundheitliche Vorteile der Zwiebel

Neben den potenziellen schmerzlindernden Eigenschaften bietet die Zwiebel noch viele weitere gesundheitliche Vorteile:

  • Herz-Kreislauf-System: Die Zwiebel kann den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.
  • Immunsystem: Die Zwiebel stärkt das Immunsystem und schützt vor Infektionen.
  • Verdauung: Die Zwiebel fördert die Verdauung und kann bei Magen-Darm-Beschwerden helfen.
  • Krebsprävention: Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Zwiebeln essen, seltener an Krebs erkranken.

Tipps zur Anwendung und zum Verzehr von Zwiebeln

  • Roh oder gekocht? Rohe Zwiebeln enthalten mehr Nährstoffe, können aber auch schärfer sein und bei empfindlichen Menschen zu Magenbeschwerden führen. Gekochte Zwiebeln sind milder und leichter verdaulich.
  • Zwiebelsaft: Zwiebelsaft kann bei Erkältungen und Husten helfen. Er wird aus gehackten Zwiebeln und Honig hergestellt.
  • Zwiebelwickel: Zwiebelwickel sind ein bewährtes Hausmittel bei Ohrenschmerzen und Erkältungen.
  • Zwiebelgeruch: Um den Zwiebelgeruch an den Händen zu entfernen, können diese mit Zitronensaft eingerieben werden.
  • Tränen beim Schneiden: Um das Weinen beim Zwiebelschneiden zu vermeiden, kann man die Zwiebel vor dem Schneiden kurz ins Gefrierfach legen oder ein scharfes Messer verwenden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Menschen mit einer Zwiebelallergie sollten Zwiebeln meiden.
  • Der Verzehr großer Mengen an Zwiebeln kann zu Magenbeschwerden und Blähungen führen.
  • Bei der Anwendung von Zwiebelwickeln sollte man auf eventuelle Hautreizungen achten.
  • Bei anhaltenden oder starken Schmerzen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

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