Die AG Raum Neurologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) widmet sich der Erforschung verschiedener neurologischer Erkrankungen. Dabei wird das gesamte Spektrum von der Grundlagen- und Translationsforschung bis hin zur klinischen und Versorgungsforschung abgedeckt. Das Ziel ist es, ein bessseres Verständnis der Pathomechanismen zu erlangen, Diagnosen früher und sicherer zu stellen und neue zielgerichtete, individualisierte Therapien zu entwickeln.
Schwerpunkte der Forschung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung neuroimmunologischer, neuroinfektiologischer und neuroonkologischer Erkrankungen. Zudem adressiert die Forschungsgruppe die Rolle der Inflammation bei neurodegenerativen Erkrankungen.
Forschung an neuromuskulären Erkrankungen
Die Arbeitsgruppe für Forschung an neuromuskulären Erkrankungen wird von PD Dr. Jana Zschüntzsch geleitet. Neben klinischen Studien zu neuen Therapien für Neuropathien, die Myasthenia gravis und Myopathien verfolgt die Arbeitsgruppe grundlagenwissenschaftliche Ziele, um die Pathophysiologie von neuromuskulären Erkrankungen besser zu verstehen und neue Therapieansätze aufzuzeigen. Zusätzlich wird an neuen Bildgebungsbiomarkern gearbeitet.
Der Hauptfokus liegt hierbei zum einen im Bereich der chronischen Muskelentzündung wie bei der Einschlusskörpermyositis (inclusion body myositis, IBM), eine der häufigsten erworbenen Myopathien im mittleren Lebensalter, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Zum anderen beschäftigt sich die AG mit der Muskeldystrophie Typ Duchenne (DMD), einer schwerwiegenden Erkrankung bei Jungen, die zu einer erheblich verkürzten Lebenserwartung führt.
Innovative Bildgebungstechniken
Als eine nicht-invasive und innovative Technik verwendet die Gruppe die multispektrale optoakustische Tomographie (MSOT), um Veränderungen der Muskelstruktur zu untersuchen, Patientinnen mit neuromuskulären Erkrankungen besser zu differenzieren und krankheitsspezifische Parameter im Muskel zu identifizieren. Im Verlauf soll damit ein Bildgebungsmarker zur Verfügung stehen, der den Krankheitsverlauf und das Therapiemonitoring von Patientinnen mit neuromuskulären Erkrankungen objektiviert.
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Als weitere innovative Bildgebungstechnik steht die Echtzeit-Kernspintomographie (real-time MRT) zur Verfügung. Im Bereich der entzündlichen Nervenerkrankungen zielt die Arbeitsgruppe auf eine Verbesserung diagnostischer Tests wie dem Nervenultraschall ab.
Weitere Forschungsprojekte
Weitere Projekte umfassen die Ursachenforschung anderer Formen der Muskeldystrophien wie die fazioskapulohumerale Muskeldystrophie und neuromuskuläre Übertragungsstörungen wie die Myasthenia gravis.
Beteiligung am EU-Forschungsprojekt „Screen4Care“
Seit 2021 ist die UMG unter der Leitung von PD Dr. Jana Zschüntzsch an dem EU-Forschungsprojekt „Screen4Care“ beteiligt, welches initiativ von den beiden Wissenschaftlerinnen des Göttingen Campus, Prof. Frauke Alves (Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin) und PD Dr. Jana Zschüntzsch (UMG), konzipiert wurde. Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit dem internationalen öffentlich-privaten Konsortium und den 37 kooperierenden Partnereinrichtungen (Universitäten, Institute Firmen und Organisationen) an den Zielen und der Umsetzung des innovativen Forschungsvorhabens.
Screen4Care hat sich das Ziel gesetzt, den Weg bis zur Diagnosestellung von seltenen Erkrankungen mittels genetischem Neugeborenenscreening (NBS) in Kombination mit fortschrittlichen Analysemethoden, wie künstlicher Intelligenz und bildgebenden Verfahren zu verkürzen. Der „digitale“ Ansatz mit Algorithmen soll dazu beitragen, Patient*innen im frühen Krankheitsstadium über elektronische Patientenakten (EHR) schneller zu identifizieren. Zusätzlich soll der Einsatz hochauflösender Bildgebungsstrategien, wie die Multiphotonen-Bildgebung, dabei als neuer Biomarker die Algorithmen verbessern.
Die Arbeitsgruppe
Die Gruppe umfasst derzeit 20 Mitglieder (Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen/Ärzte, Doktorandinnen der Medizin und Biologie sowie medizinisch-technische Assistent*innen). Die Arbeitsgruppe wurde bzw. wird u.a. gefördert durch …
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Neuroonkologisches Zentrum der MHH
Das Neuroonkologische Zentrum der MHH beschäftigt sich mit der diagnostischen Klärung und der chirurgischen, der medikamentösen und, in Zusammenarbeit mit der Strahlentherapie, der strahlentherapeutischen Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Wirbelsäule und der Schädelbasis auf höchstem Niveau. Spezialisten der Neurochirurgie, der Neurologie/medikamentöse Tumortherapie, der Strahlentherapie, Neuroradiologie, Pathologie/Histologie und bei Bedarf der Kinderonkologie arbeiten dafür fachübergreifend zusammen und können bei der individuellen Therapieplanung auf modernste diagnostische und therapeutische Verfahren zurückgreifen. Das individuelle Behandlungskonzept wird im interdisziplinären Tumorboard festgelegt und koordiniert. Dabei wird das Ziel verfolgt, das bestmögliche Therapieergebnis für die Patientinnen und Patienten zu erreichen. Dazu gehört häufig eine medikamentöse Behandlung, die für die Gliome in der transsektoral eingebundenen Sprechstunde in der Neurologie des DIAKOVERE Henriettenstift angeboten wird.
Moderne Verfahren und interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Mikrochirurgische Hirntumorentfernung durch minimal-invasive Operationsverfahren sowie Neuroendoskopie, Stereotaxie, fluorezenzgesteuerte Tumorsektion und neuronavigierte Biopsie zur Sicherung des Tumorgewebes
- Moderne technische Hilfsmittel zur Erhöhung der Operationssicherheit wie Monitoring Computergestützte Operation mit intraoperativen Überwachungsverfahren
- Funktionelle Operation im Wachzustand um Sprache, Bewegung und andere Gehirnfunktionen während des Eingriffs überwachsen zu können
- Interdisziplinäre Besprechung der einzelnen Patienten zur Planung eines individuellen Therapiekonzeptes
- Medikamentöse Tumortherapie
- Therapie mit alternierenden elektrischen Feldern
Nachsorge und Rehabilitation
In der Phase der Nachsorge kooperiert das Zentrum mit Rehabilitations- und Sportmedizinern sowie mit einer Vielzahl von Rehabilitationskliniken. Teams der Psychoonkologie, Logopädie, Physiotherapie und spezialisierte Pflegekräfte schulen die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige bereits während des Aufenthaltes, um eine bestmögliche Vorbereitung auf den Alltag zu Hause zu erreichen.
Diagnostische und therapeutische Verfahren
- SPECT, PET, MR-Spektroskopie, minimal-invasive bildgestützte interventionelle Therapie
- Medikamentöse Tumortherapie
- Gesamtes Spektrum der modernen Hochpräzisionsbestrahlung
Forschungsprojekte der AG Raum Neurologie im Detail
Die AG Raum Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. Ruthild G. widmet sich der Identifizierung neuer krankheitsrelevanter Gene, die bei Hirntumoren verändert sind oder der Hirntumorentstehung zugrunde liegen. Weiterhin sind wir auf der Suche nach neuen Genen, deren Veränderungen andere seltene Erkrankungen des Gehirns oder der Nieren verursachen, z.B. CAKUT. Im interdisziplinären Verbund mit Pathologen und Entwicklungsbiologen werden identifizierte Kandidatengene und genetische Varianten im Zell- und Tiermodell charakterisiert, um deren Krankheitsrelevanz zu untersuchen. Durch enge interdisziplinäre Rückkopplung, z.B. mit Prof. Dr. Christian Hartmann, Neuropathologie, MHH; Prof. Dr. Joachim Krauss, Dr. Bujung Hong, Prof. Dr. Kerstin Schwab, Neurochirurgie, MHH; Prof. Dr. Amir Samii, INI, Hannover; Prof. Dr. Fedor Heidenreich, Dr. Bettina Wiese, Neurologie, DIAKOVERE Henriettenstiftung, Hannover; Dr. Stephan Wolf, NGS Core Facility, DKFZ Heidelberg; German Glioma Network (Koordinator: Prof. Dr. Weber
Gliomforschung
Meistens treten Gliome nicht familiär gehäuft auf. In folgenden Schritten wird dieses Projekt bearbeitet:
- Sequenzierung des gesamten Exoms oder Genoms in Gliom-Familien sowie Patienten mit multiplen Tumoren (einschließlich Gliomen) oder positiver Tumoranamnese in der Familie mittels next generation sequencing (NGS) Technologien.
- Detaillierte Datenanalyse mit verschiedenen Analyse- und Filterstrategien zur Identifizierung von wahrscheinlich kausativen genetischen Keimbahnveränderungen.
- Verifizierung ausgewählter NGS Varianten mittels Sanger Sequenzierung und Co-Segregationsanalysen in den Familien.
- Charakterisierung ausgewählter Varianten im Zell- und Tiermodell zum Nachweis von deren Pathogenität.
- Mutationsanalyse ausgewählter Kandidatengene in größeren Kollektiven von Gliompatienten zur Untersuchung von deren Bedeutung für die Gliompathogenese.
- Sequenzierung des gesamten Exoms oder Genoms in familiären Gliomen mittels NGS Technologien.
- Detaillierte Datenanalyse mit verschiedenen Analyse- und Filterstrategien zur Identifizierung von somatischen Aberrationen.
Relevante Publikationen
- Weber CAM, Krönke N, Volk V, Auber B, Förster A, Trost D, Geffers R, Esmaeilzadeh M, Lalk M, Nabavi A, Samii A, Krauss JK, Feuerhake F, Hartmann C, Wiese B, Brand F, Weber RG. Rare germline variants in POLE and POLD1 encoding the catalytic subunits of DNA polymerases ε and δ in glioma families. Acta Neuropathol Commun, 11, 184, 2023.
- Basenach E, Förster A, Raab P, Alzein S, Schmidt G, Krauss JK, Schlegelberger B, Heidenreich F, Auber B, Hartmann C, Wiese B, Weber RG. Sustained response to bevacizumab in a patient with mosaic neurofibromatosis type 2 carrying the NF2:c.784C>T p.(Arg262*) variant.
- Förster A, Brand F, Banan R, Hüneburg R, Weber CAM, Ewert W, Kronenberg J, Previti C, Elyan N, Beyer U, Martens H, Hong B, Bräsen JH, Erbersdobler A, Krauss JK, Stangel M, Samii A, Wolf S, Preller M, Aretz S, Wiese B, Hartmann C, Weber RG. Rare germline variants in the E-cadherin gene CDH1 are associated with the risk of brain tumors of neuroepithelial and epithelial origin. Acta Neuropathol, 142, 191-210, 2021.
- Beyer U, Brand F, Martens H, Weder J, Christians A, Elyan N, Hentschel B, Westphal M, Schackert G, Pietsch T, Hong B, Krauss JK, Samii A, Raab P, Das A, Dumitru CA, Sandalcioglu IE, Hakenberg OW, Erbersdobler A, Lehmann U, Reifenberger G, Weller M, Reijns MAM, Preller M, Wiese B, Hartmann C, Weber RG. Rare ADAR and RNASEH2B variants and a type I interferon signature in glioma and prostate carcinoma risk and tumorigenesis. Acta Neuropathol, 134, 905-922, 2017.
- Brand F, Förster A, Christians A, Bucher M, Thomé CM, Raab MS, Westphal M, Pietsch T, von Deimling A, Reifenberger G, Claus P, Hentschel B, Weller M, Weber RG. FOCAD loss impacts microtubule assembly, G2/M progression and patient survival in astrocytic gliomas. Acta Neuropathol, 139, 175-192, 2020.
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwerwiegende neurodegenerative Erkrankung, die in der Regel sporadisch auftritt. Da es auch familiäre Fälle gibt, wird vermutet, dass genetische Faktoren ursächlich sein können. In diesem Projekt sollen neue ALS Kandidatengene identifiziert und ausgewählte Varianten in neuen ALS Kandidatengenen charakterisiert werden.
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In folgenden Schritten wird dieses Projekt bearbeitet:
- Sequenzierung des gesamten Exoms oder Genoms von ALS Patienten oder ALS Trios (d.h. ALS Patienten und deren gesunde Eltern) mittels NGS Technologien gefolgt von (a) Identifizierung von wahrscheinlich kausativen Aberrationen mittels Kandidatengenanalyse oder (b) Identifizierung von de novo Aberrationen durch Trio-basierte de novo Analyse.
- Verifizierung ausgewählter NGS Varianten mittels Sanger Sequenzierung.
- Mutationsanalyse ausgewählter Kandidatengene in größeren Kollektiven von ALS Patienten zur Untersuchung von deren Bedeutung für die ALS Pathogenese.
- Charakterisierung ausgewählter Varianten im Zellmodell zum Pathogenitätsnachweis.
- Reverse Phänotypisierung der Patienten im Anschluss an die genetische Charakterisierung zur (a) Verifizierung der Variantenpathogenität in vivo und (b) Verwendung der genetischen Befunde für die Krankenversorgung.
Relevante Publikationen
- Osmanovic A, Förster A, Widjaja M, Auber B, Das AM, Christians A, Brand F, Petri S, Weber RG. A SUMO4 initiator codon variant in amyotrophic lateral sclerosis reduces SUMO4 expression and alters stress granule dynamics. J Neurol, 269, 4863-4871, 2022.
- Osmanovic A, Gogol I, Martens H, Widjaja M, Müller K, Schreiber-Katz O, Feuerhake F, Langhans C-D, Schmidt G, Andersen PM, Ludolph AC, Weishaupt JH, Brand F, Petri S, Weber RG. Heterozygous DHTKD1 variants in two European cohorts of amyotrophic lateral sclerosis patients. Genes (Basel), 13, 84, 2022.
- Osmanovic A, Widjaja M, Förster A, Weder J, Wattjes MP, Lange I, Sarikidi A, Auber B, Raab P, Christians A, Preller M, Petri S, Weber RG. SPG7 mutations in amyotrophic lateral sclerosis: a genetic link to hereditary spastic paraplegia. J Neurol, 267, 2732-2743, 2020.
- Osmanovic A, Rangnau I, Kosfeld A, Abdulla S, Janssen C, Auber B, Raab P, Preller M, Petri S, Weber RG. FIG4 variants in central European patients with amyotrophic lateral sclerosis: a whole-exome and targeted sequencing study. Eur J Hum Genet, 25, 324-331, 2017.
CAKUT-Forschung
Unter dem Begriff CAKUT werden Fehlbildungen der Nieren und ableitenden Harnwege, wie die Nierenagenesie, Nierenhypodysplasie und der Hydro-/Megaureter, subsumiert. Bisher sind etwa 30 Gene bekannt, deren Veränderungen CAKUT verursachen können. In diesem Projekt sollen neue genetische CAKUT Ursachen identifiziert und ausgewählte Varianten in neuen CAKUT Kandidatengenen charakterisiert werden. Mit exom-weiten Untersuchungen der DNA aus peripherem Blut von CAKUT Patienten soll möglichst in jedem Fall eine Abklärung erreicht werden.
In folgenden Schritten wird dieses Projekt bearbeitet:
- Sequenzierung des gesamten Exoms oder Genoms in CAKUT Familien sowie Patienten mit isoliertem CAKUT mittels NGS Technologien.
- Detaillierte Datenanalyse mit verschiedenen Analyse- und Filterstrategien zur Identifizierung von wahrscheinlich kausativen genetischen Keimbahnveränderungen.
- Verifizierung ausgewählter NGS Varianten mittels Sanger Sequenzierung, Co-Segregationsanalyse in Familien, Bestimmung der elterlichen Herkunft von ererbten Varianten.
- Mutationsanalyse ausgewählter Kandidatengene in größeren Kollektiven von CAKUT Patienten zur Untersuchung von deren Bedeutung für die CAKUT Pathogenese.
- Charakterisierung ausgewählter Varianten / CAKUT Kandidatengene im Zell- und Tiermodell.
- Nachweis der Expression von CAKUT Kandidatengenen während der murinen Nierenentwicklung in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.
- Makroskopische und mikroskopische Untersuchung der Nieren von Mäusen mit einem knockout der identifizierten CAKUT Kandidatengene.
- Immunhistochemische Untersuchung der Nephrektomiepräparate von CAKUT Patienten.
Relevante Publikationen
- Greipel L, Martens H, Werfel L, Gjerstad AC, Auber B, Geffers R, Bräsen JH, Jankauskiene A, Bjerre A, Kanzelmeyer N, Haffner D, Weber RG. Presentation of Patients With Congenital Anomalies of the Kidney and Urinary Tract and PAX2 Loss-of-Function Variants and Implications for Clinical Management. Kidney Int Rep, 10, 4041-4054, 2025.
- Kesdiren E, Martens H, Brand F, Werfel L, Wedekind L, Trowe MO, Schmitz J, Hennies I, Geffers R, Gucev Z, Seeman T, Schmidt S, Tasic V, Fasano L, Bräsen JH, Kispert A, Christians A, Haffner D, Weber RG. Heterozygous variants in the teashirt zinc finger homeobox 3 (TSHZ3) gene in human congenital anomalies of the kidney and urinary tract. Eur J Hum Genet, 33, 44-55, 2025.
- Werfel L, Martens H, Hennies I, Gjerstad AC, Fröde K, Altarescu G, Banerjee S, Valenzuela Palafoll I, Geffers R, Kirschstein M, Christians A, Bjerre A, Haffner D, Weber RG. Diagnostic yield and benefits of whole-exome sequencing in CAKUT patients diagnosed in the first thousand days of life. Kidney Int Rep, 8, 2439-2457, 2023.
- Christians A, Kesdiren E, Hennies I, Hofmann A, Trowe M-O, Brand F, Martens H, Gjerstad AC, Gucev Z, Zirngibl M, Geffers R, Seeman T, Billing H, Bjerre A, Tasic V, Kispert A, Ure B, Haffner D, Dingemann J, Weber RG. Heterozygous variants in the DVL2 interaction region of DACT1 cause CAKUT and features of Townes-Brocks syndrome 2. Hum Genet, 142, 73-88, 2023.
- Martens H, Hennies I, Getwan M, Christians A, Weiss A-C, Brand F, Gjerstad AC, Christians A, Gucev Z, Geffers R, Seeman T, Kispert A, Tasic V, Bjerre A, Lienkamp SS, Haffner D, Weber RG. Rare heterozygous GDF6 variants in patients with renal anomalies. Eur J Hum Genet, 28, 1681-1693, 2020.
- Christians A, Weiss AC, Martens H, Klopf MG, Hennies I, Haffner D, Kispert A, Weber RG. Inflammation-like changes in the urothelium of Lifr-deficient mice and LIFR-haploinsufficient humans with urinary tract anomalies. Hum Mol Genet, 29, 1192-1204, 2020.
- Kosfeld A, Martens H, Hennies I, Haffner D, Weber RG. Kongenitale Anomalien der Nieren und ableitenden Harnwege (CAKUT). Med Gen, 30, 448-460, 2018.
- Kosfeld A, Brand F, Weiss AC, Kreuzer M, Goerk M, Martens H, Schubert S, Schäfer AK, Riehmer V, Hennies I, Bräsen JH, Pape L, Amann K, Krogvold L, Bjerre A, Daniel C, Kispert A, Haffner D, Weber RG. Mutations in the leukemia inhibitory factor receptor (LIFR) gene and Lifr deficiency cause urinary tract malformations.
- Kosfeld A, Kreuzer M, Daniel C, Brand F, Schäfer AK, Chadt A, Weiss AC, Riehmer V, Jeanpierre C, Klintschar M, Bräsen JH, Amann K, Pape L, Kispert A, Al-Hasani H, Haffner D, Weber RG. Whole-exome sequencing identifies mutations of TBC1D1 encoding a Rab-GTPase-activating protein in patients with congenital anomalies of the kidneys and urinary tract (CAKUT). Hum Genet, 135, 69-87, 2016.
- Classen CF, Riehmer V, Landwehr C, Kosfeld A, Heilmann S, Scholz C, Kabisch S, Engels H, Tierling S, Zivicnjak M, Schacherer F, Haffner D, Weber RG. Dissecting the genotype in syndromic intellectual disability using whole exome sequencing in addition to genome-wide copy number analysis. Hum Genet, 132, 825-841, 2013.
- Brockschmidt A, Chung B, Weber S, Fischer D-C, Kolatsi-Joannou M, Christ L, Heimbach A, Shtiza D, Klaus G, Simonetti GD, Konrad M, Winyard P, Haffner D, Schaefer F, Weber RG. CHD1L: a new candidate gene for congenital anomalies of the kidneys and urinary tract (CAKUT).
- Weber S, Landwehr C, Renkert M, Hoischen A, Wühl E, Denecke J, Radlwimmer B, Haffner D, Schaefer F, Weber RG. Mapping candidate regions and genes for congenital anomalies of the kidneys and urinary tract (CAKUT) by array-based comparative genomic hybridization.
Schlaganfallforschung
SERVICE: Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Karin Weißenborn […] bundesweite „Tag gegen den Schlaganfall“ statt. Aus diesem Anlass erinnert Professor Dr. Günter Höglinger daran, wie wichtig es ist, bei Anzeichen eines Schlaganfalls unverzüglich zu handeln. Das gilt auch […] und qualitativ hochwertige Versorgung der Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten ist Professor Höglinger ein besonderes Anliegen.
Diagnosekriterien der Progressiven Supranukleären Blickparese (PSP)
Unter der Leitung von Herrn Prof. Höglinger wurden in 2017 die Diagnosekriterien für die Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) mit einem […] Experten unter dem Dach der Movement Disorder Society evidenz- und konsensbasiert überarbeitet (Höglinger et al., Mov Disord. 2017;32:853-864). Höllerhage Prof. neurologische Viruserkrankungen ausweiten. Die Studie wurde gemeinsam mit Professor Dr. Günter Höglinger beantragt.
Relevante Publikationen
- Boltzmann M, Schmidt SB, Gutenbrunner C, Krauss JK, Stangel M, Höglinger GU, Wallesch CW, Rollnik JD. The influence of the CRS-R score on functional outcome in patients […] i.org.10.1186/s12883-021-02063-5
- Boltzmann M, Schmidt SB, Gutenbrunner C, Krauss JK, Stangl M, Höglinger GU, Wallesch C-W, Münte TF, Rollnik JD. Auditory Stimulation Modulates Resting-State Functional […] org/10.2340/16501977-2792
- Gottlieb A, Boltzmann M, Schmidt AB, Gutenbrunner C, Krauss JK, Stangel M, Höglinger GU, Wallesch CW, Rollnik JD. Metabolites 11(6).
- Klietz, M., Elaman, M. H., Mahmoudi, N., Nösel, P., Ahlswede, M., Wegner, F., Höglinger, G. U., Lanfermann, H. and Ding, X. Q. (2021). "Cerebral Microstructural Alterations in Patients […] volunteers." J Psychiatr Res 143: 422-428.
- Fu, T., Klietz, M., Nösel, P., Wegner, F., Schrader, C., Höglinger, G. U., Dadak, M., Mahmoudi, N., Lanfermann, H. and Ding, X. Q. (2020).
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