Akupunktur bei Migräne in Ludwigsburg: Eine umfassende Betrachtung

Einleitung

Migräne ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende, oft sehr starke Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Die Akupunktur, eine traditionelle chinesische Heilmethode (TCM), hat sich als eine vielversprechende Option zur Behandlung von Migräne erwiesen. Dieser Artikel beleuchtet die Anwendung der Akupunktur bei Migräne, insbesondere im Kontext der Praxis von Dr. Kreisel in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg.

Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Heilmethoden der Welt, die sich durch ihre geringen Nebenwirkungen auszeichnet. Sie ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bei der Akupunktur werden definierte Reflexpunkte auf der Haut entlang von Energieleitbahnen (Meridianen) stimuliert, um Erkrankungen zu lindern oder zu beseitigen. Die Stimulation kann durch Nadeln, Laserlicht oder andere Methoden erfolgen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Chinesische Medizin beinhaltet die Lehre von Yin und Yang, die Lehre von den 5 Elementen und die Theorie des Qi. Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der TCM und eine nebenwirkungsfreie Therapieform. Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf Leitbahnen (Meridianen) zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Yin und Yang sind lebenserhaltende Kräfte, die gleichzeitig und als Gegenpole wirken. Um gesund zu sein, müssen Yin und Yang sich im Gleichgewicht befinden. Ein gestörter oder verminderter Energiefluss wird für Erkrankungen verschiedenster Art verantwortlich gemacht. Auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte werden in komplexen Behandlungsmustern stimuliert, um vorhandene Qi-Blockaden aufzulösen oder ein Ungleichgewicht von Yin und Yang in den unterschiedlichen Organkreisläufen im Sinne der 5 Elemente-Lehre auszugleichen. Häufig werden einzelne Punkte erwärmt (Moxibustion) oder stimuliert. Als diagnostische Grundlage dienen die Anamnese und die chinesische Zungen- und Pulsdiagnostik.

Anwendungsgebiete der Akupunktur

Es gibt viele mögliche Anwendungsgebiete für eine Akupunkturbehandlung. Eine ausführliche Liste zu den Indikationen wurde 2002 von der WHO veröffentlicht. Erfahrungsgemäß profitieren aber insbesondere Patienten mit Schmerzerkrankungen, neurologischen Erkrankungen, Augenerkrankungen oder vegetativen Symptomatiken von einer Behandlung. Akupunktur wird häufig bei verschiedenen Arten von Schmerzen eingesetzt, wie zum Beispiel bei Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Arthritis, Menstruationsbeschwerden und neuropathischen Schmerzen.

Akupunktur bei Migräne: Wie funktioniert es?

Die genaue Wirkungsweise der Akupunktur ist nicht vollständig bekannt, aber es wird angenommen, dass sie auf verschiedene Weise wirkt. Zum einen kann sie die Freisetzung von Endorphinen und anderen körpereigenen Schmerzmitteln fördern, die Schmerzen lindern und für ein allgemeines Wohlbefinden sorgen. Bei Migräne zielt die Akupunktur darauf ab, den Energiefluss (Qi) im Körper zu regulieren und Blockaden zu lösen, die als Ursache für die Kopfschmerzen angesehen werden.

Lesen Sie auch: Polyneuropathie: Integrative Behandlung mit Akupunktur

Akupunktur-Verfahren

Dr. Kreisel bietet in seiner Praxis in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg verschiedene Akupunktur-Verfahren an, darunter:

  • Chinesische Körperakupunktur: Bei der klassischen Körperakupunktur liegen die zu behandelnden Punkte auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet und die über die gesamte Körperoberfläche verteilt sind. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die Lebensenergie Qi mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar, ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Die Reizung der entsprechenden Punkte mit Nadeln löst Energieblockaden und beseitigt Störungen im Körperinneren.
  • Ohr-Akupunktur (Aurikulomedizin): Der französische Arzt Dr. Paul Nogier entdeckte in den 1950er Jahren die Ohrakupunktur und entwickelte daraus die Aurikulomedizin. Demnach entspricht die Ohroberfläche einer Reflexzone, auf der sich alle Organe und Strukturen des Körpers projizieren. Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine Aussage über Krankheitszustände und erleichtert die Diagnosestellung. Außerdem ist sie beim Auffinden von Störherden hilfreich, die auf dem ersten Blick nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun haben, sich aber insgesamt negativ auf den Heilungsprozess auswirken können. Man nimmt an, dass alle durch die Ohrakupunktur ausgelösten Reize über das Zwischenhirn zu den zugehörigen Organen gelangen, die auf diese Signale reagieren.
  • Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA): Der japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto entwickelte in den 1970er Jahren die nach ihm benannte Behandlungsmethode. Die Schädelakupunktur nach Yamamoto eignet sich besonders gut zur Behandlung neurologischer Erkrankungen sowie akuter und chronischer Schmerzerkrankungen.
  • Augenakupunktur nach Boel: In den 1990er Jahren entwickelte Prof. John Boel aus Dänemark ein hocheffektives Akupunktursystem zur Behandlung von Augenerkrankungen, das allgemein als Augenakupunktur (Synonym: Akupunktur 2000, Acunova) bekannt wurde. Selbstverständlich werden dabei keine Nadeln direkt in das Auge gestochen.
  • Stirnakupunktur: Eine weitere spezielle Form der Akupunktur, bei der Punkte auf der Stirn stimuliert werden.
  • Mikrosystem-Akupunktur: Unter Mikrosystemen versteht man Körperregionen, in denen sich der Mensch in seiner Gesamtheit widerspiegelt. Die bekanntesten Mikrosysteme sind Ohren, Schädel, Hände und Füße. Diese Bereiche werden bei einer Mikrosystem-Akupunktur gezielt behandelt. Der Vorteil der Mikrosystem-Akupunktur gegenüber der klassischen Körperakupunktur liegt ihrem deutlich schnelleren Wirkungseintritt. Mit Akupunkturnadeln können aber auch sehr effektiv schmerzhafte Triggerpunkte stimuliert werden.
  • Implantat-Akupunktur: Dr. Kreisel zählt zu den international führenden Experten auf dem Gebiet der Implantat-Akupunktur. Bei der Implantat-Akupunktur werden winzige Nadeln aus Titan oder auflösbarem RESOMER® direkt unter die Haut der Ohrmuschel gesetzt, wo sie langfristig verbleiben. Am Ohr sind ca. 400 Akupunkturpunkte bekannt, die bestimmten Organen und Strukturen des Körpers zugeordnet sind. Vor der Implantation müssen alle Ohrregionen systematisch auf aktive Punkte hin untersucht werden. Diese Punkte sind sehr klein (0,2 - 0,3 mm), so dass die Punktsuche sowie die Implantation so exakt wie möglich durchgeführt werden müssen. Nicht verwechselt werden darf die Implantat-Akupunktur mit der Dauernadel-Akupunktur. Die Implantat-Akupunktur wird ausschließlich zur Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt.
  • Frequenzmodulierte Hirnstimulation FBS®: Mit der Entwicklung der Frequenzmodulierten Hirnstimulation FBS® nach Dr. Kreisel hat er Pionierarbeit geleistet. Das Verfahren verbindet Implantat-Akupunktur mit Lasermedizin und optimiert die Therapieergebnisse. Die anspruchsvolle Behandlungsmethode erfordert sehr viel Erfahrung und äußerste Sorgfalt. Sie sollte deshalb nur von hochqualifizierten und zertifizierten Ärzten durchgeführt werden. Dr. Kreisel setzt als wissenschaftlicher Beirat und Dozent des Internationalen Netzwerkes für kontrollierte Implantat-Akupunktur INAURIS Maßstäbe für höchste Qualität bei der Ausbildung der Methode.
  • Lasernadel-Akupunktur: Bei der Lasernadel-Akupunktur werden ausgewählte Akupunktur- und Triggerpunkte mit Laserlicht gereizt. Auch wenn der Begriff danach klingt, es werden keine Nadeln in die Haut eingestochen. Die „Nadeln“ bestehen ausschließlich aus Laserlicht. Es handelt sich um ein nicht-invasives, absolut schmerzfreies Verfahren mit hoher Wirksamkeit. Alle Erkrankungen, die auf eine traditionelle Akupunktur mit Metallnadeln ansprechen, können auch mit Lasernadeln behandelt werden.
  • Triggerpunkt-Akupunktur: Im Unterschied zur herkömmlichen Akupunktur werden bei dieser Methode nicht Meridianpunkte, sondern gezielt myofasziale Triggerpunkte mit Akupunkturnadeln stimuliert.
  • Dauernadeln: Dauernadeln sind sterile Einmalnadeln aus Stahl, die oberflächlich in die Haut am Ohr eingestochen werden und dort bis zu drei Wochen verbleiben. Die Dauernadeln sollten mehrmals täglich mit einem kleinen Magneten stimuliert werden.

Ablauf einer Akupunkturbehandlung

Eine Akupunkturbehandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten, eine Behandlungsserie umfasst je nach Krankheitsbild 6 -15 Sitzungen. Der tatsächlich notwendige Umfang der Therapie lässt sich im Voraus oftmals nicht genau abschätzen. Grundsätzlich gilt allerdings, dass chronische Erkrankungen meist eine Behandlung über einen längeren Zeitraum erfordern.

Die Rolle von Dr. Kreisel

Dr. Kreisel besitzt umfassendes Spezialwissen auf dem Gebiet der Akupunktur. Er ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Implantat-Akupunktur, einer speziellen Therapieform, die sich hervorragend zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie Migräne eignet. Seine Praxis in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg bietet ein breites Spektrum an Akupunktur-Verfahren an.

Ergänzende Therapien in Ludwigsburg

Erfahrene Therapeuten, Mediziner, Masseure und Trainer in der Barockstadt Ludwigsburg betreuen Patienten mit größter Professionalität. In modernen klimatisierten Räumlichkeiten mit angeschlossenem Fitnessstudio und Geräteraum können Verletzungen und Probleme des Bewegungsapparates physiotherapeutisch und osteopathisch behandelt lassen, die Fitness und Belastbarkeit verbessern oder bei einer professionellen Massage entspannen.

Das Angebot umfasst:

Lesen Sie auch: Überblick: Akupunktur zur Linderung von Epilepsie

  • Chiropraktik
  • Osteopathie nach amerikanischem Vorbild
  • Vitamin - Infusionen
  • Sonographie (Ultraschalldiagnostik) im Rahmen einer orthopädisch-chirurgischen Sprechstunde

Weitere Therapieformen, die in Ludwigsburg angeboten werden, umfassen:

  • Manuelle Therapie / Osteopathie / Chiropraktik / Atlastherapie: Anhand der Methoden der manuellen Funktionsdiagnostik wird die schmerzursächliche Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt.
  • Kieferbehandlung / CMD: Kiefergelenksprobleme, bekannt auch unter dem Synonym "Craniomandibuläre Dysfunktion" (CMD), sind ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen der Kiefergelenke, welche schmerzhaft sein können.
  • Arthrose-Therapie: ein 5-Säulen-Konzept: Der Begriff „Arthrose“ umschreibt die Schädigung von Gelenkstrukturen durch übermäßige Abnützung. Diese Abnützungen entstehen durch übermäßige Belastungen, Fehlbelastungen / funktionelle Fehlstellungen und Minderwertigkeit / verminderte Belastbarkeit von Muskel- und Gelenkstrukturen, welche in der Regel fortschreiten und schmerzhaft sein können. Aus Erfahrung und aufgrund aktueller medizinischer Standards wurde dieses Konzept erarbeitet.
  • Migräne-Therapie: ein Therapie-Konzept: Die Migräne bzw. der Migräne-Kopfschmerz ist im europäischen Vergleich auch ein deutsches Problem: ca. 15% der Menschen in Deutschland leiden an Migräne, 75% davon sind Frauen. Hinzu kommen Patienten mit Spannungs- und Cluster-Kopfschmerz. Auch hier wurde ein Behandlungskonzept erarbeitet.
  • Neuraltherapie und segmentale Akupunktur: Unter "Neuraltherapie" versteht man den diagnostischen und therapeutischen Einsatz von Lokalanästhetika (hier: Procain) zur Behandlung von funktionellen Störungen und Schmerz-Zuständen. Alternativ können auch andere Medikamente und Wirkstoffe zum Einsatz kommen. Hintergrund: eine Erkrankung ist immer die Folge der Dekompensation der physiologischen Regelungsmechanismen des Körpers. Der Körper kann die Belastungen nicht mehr kompensieren (ausgleichen, verarbeiten) und sich nicht mehr selber helfen. Die Folge: der Körper wird krank oder entwickelt Schmerzen. Diese Schmerzen treten auch oft an anderen Stellen auf als die eigentliche Ursache des Geschehens. Es entstehen "Störfelder" und sog. "Herdgebiete" mit subklinischen Entzündungen, welche sich dann über Gefäßwege, sowie hormonelle (SAM-Achse, HLA-Achse) und vegetative Verschaltungen segmental und im ganzen Körper ausbreiten. Der Körper ist geschwächt, er dekompensiert. Tritt dann ein sog. "Zweitschlag" ein, z.B. ein oft "kleines" belastendes Ereignis, so tritt der Schmerz an die Oberfläche und wird zum Problem. Es kommt zu sog. "Ursache-Folge-Ketten" mit funktionellen Schmerzen, welche sich oft nicht erklären lassen und lang anhaltend bestehen können. Ein "Störfeld" kann eine Erkrankung initiieren oder modifizieren. Ziel: ist die Behebung der Schmerzursache bzw. die bestmögliche Verbesserung des Gesundheitszustands. Störfelder und Herdgebiete sollen abgebaut werden, um die Reizausbreitung zu minimieren und die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu erhöhen.
  • Segmentale Akupunktur: Denselben Therapieansatz verfolgen wir mit der bei uns angewandten "segmentalen Akupunktur", bei welcher nur mit Nadeln (ohne Medikament) Einfluß auf die funktionell relevanten Körperabschnitte genommen wird, um die Ursachen des Schmerzes abzubauen und pathologische Dysfunktionen zu behandeln.
  • Fußreflexzonenmassage: Medizinisch gesehen ist eine Reflexzone ein bestimmtes Hautareal, auf den ein Reiz ausgeübt wird. Dieser Reiz wird zum zentralen Nervensystem (ZNS) weitergeleitet - dort umgeschaltet, ruft er bei dem im Verbindung stehenden Erfolgsorgan eine bestimmte Reaktion aus.
  • Laser-Therapie: Die Behandlung mit Lichtenergie ist hilfreich bei lokalen Entzündungen oder Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe, Knorpel- und Knochengewebe.
  • Kinesiologisches Taping: Die Muskulatur des Menschen bewegt nicht nur den Körper, sondern nimmt auch Einfluß auf das Gefäß-, Nerven- und Lymphsystem und die Funktion der inneren Organe. Darüber hinaus wird die Körpertemperatur reguliert. Daher ist es wichtig, das die Funktionalität der gesamten Muskulatur gegeben ist.
  • Physikalische Gefäßtherapie BEMER: Viele Erkrankungen haben eine Mit-Ursache in der mangelhaften Nährstoffversorgung des Gewebes, der Störung lokaler Stoffwechselvorgänge oder einer reduzierten Zell- und Gewebeentgiftung. Kurz gesagt: die Selbstheilungskräfte des Körpers sind limitiert.
  • Manuelle Lymphdrainage: Durch leichte, streichende oder kreisende Griffe wird das Lymphsystem angeregt und der Rückfluss von Lymphflüssigkeit aus Armen, Beinen oder Gesicht gefördert.
  • Krankengymnastik: Bedeutet aktive oder passive Bewegungstherapie, die sich dem Heilungsprozess anpasst. Dabei werden Kräftigungs- und Dehnungsübungen, aber auch Koordinations- und Stabilisierungsübungen ausgeführt. Spezielle Geräte werden eingesetzt.
  • Manuelle Therapie: Bedeutet die Behandlung mit den Händen. Hierbei werden vor allem Gelenke untersucht und getestet, Blockierungen gelöst und Muskulatur harmonisiert. Der Behandlungsplan ergibt sich aus einer gezielten Befunderhebung.
  • Massage: Durch manuelle Grifftechniken wird mit gleitenden und kreisenden Bewegungen Druck auf verhärtete Muskulatur ausgeübt um diese zu lockern.
  • Medizinisches Aufbautraining: In Dreiergruppen und individuell erstellten Trainingsplänen wird aktiv mithilfe großer und kleiner Geräte die Muskulatur gekräftigt. Bänder und Gelenke werden stabilisiert und Koordination geschult. Der Therapeut begleitet effektiv während der gesamten 60 Minuten.
  • Kältetherapie: Zur Hemmung von Entzündungen kann eine Behandlung mit Kälte hilfreich sein.
  • Traktion: Durch Zug werden Gelenke der Wirbelsäule, aber auch Gelenke an Beinen und Armen schmerzlindernd entlastet.
  • Elektrotherapie: Durch ein elektrotherapeutisches Gerät werden im Gewebe Ionen angeregt und transportiert um Schmerzen zu dämpfen, Schwellungen und Entzündungen zu lindern, Lymphtransport und Durchblutung anzuregen.
  • Wärmetherapie: Durch die Zufuhr von Wärme über Fangopackungen, Heißluft oder Heiße Rolle werden Muskeln und Faszien gelockert, die Durchblutung gefördert und Schlacken abtransportiert.
  • Kiefergelenkstherapie (CMD): Das Kiefergelenk reagiert schnell auf Veränderungen der Körperhaltung, auf muskuläre Verspannungen in Schulter und Nacken und vor allem auf Stress. Es entstehen Schmerzen, Knackgeräusche und Symptome wie Kopfschmerzen und Ohrgeräusche. Durch seine vielfältige Vernetzung bedarf es besonderer Aufmerksamkeit.
  • Osteopathie: Ostheopathie bedeutet Krankheiten ganzheitlich zu behandeln. Im Vordergrund steht dabei das Bild vom Menschen als eine Einheit, die sich aus einzelnen sich gegenseitig beeinflussenden Körpersystemen zusammensetzt.
  • Kinesiologisches Taping: Bei dieser in Japan entwickelten Technik werden elastische, hautfreundliche und selbstklebende Bänder auf die Haut aufgeklebt. Dabei dehnt sich das Tape und zieht sich wieder zusammen ohne die Bewegungen einzuschränken.
  • Fußreflexzonentherapie: Sie geht auf den amerikanischen Arzt William Fitzgerald zurück und beruht auf der Vorstellung, dass einzelne Organe und Körperregionen mit Punkten und Zonen am Fuß in Verbindung stehen.

Blutegeltherapie

Eine bewährte Heilmethode seit Jahrtausenden. Bereits 1500 v. Chr. wurde die Heilmethode mit Blutegeln bei verschiedenen Krankheitsbildern praktiziert. Enzyme, die sich die Medizin zu Nutze macht. Vor einer Blutegeltherapie führt der Therapeut ein Vorgespräch, bei dem die Beschwerden untersucht und ausführlich über den Ablauf im speziellen Fall aufgeklärt wird. An dem Tag der Egeltherapie sollten Patienten ca. 3 - 4 Stunden einplanen. Anschließende Schonung ist notwendig. Am Folgetag ist die Kontrolle mit Verbandswechsel geplant.

Vitamin D und seine Bedeutung

Vitamin D kann in nur geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Der Körper stellt Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst her. Dies ist nur in den Monaten März bis Oktober möglich. Hinzu kommt, daß der Mensch sich heutzutage im Sommer vor der intensiven Sonnenbestrahlung schützt, vor allem über die Mittagszeit, in der die Aufnahme am höchsten ist. Er trägt Kopfbedeckung, hält sich eher im Schatten auf, cremt sich mit Sonnenschutzmittel ein oder kommt viel zu wenig nach draußen. Deshalb findet man heutzutage bei einem hohen Prozentanteil der Bevölkerung einen deutlichen Mangel des Vitamin D im Blut. Bei Vitamin-D-Mangel ist die Calciumaufnahme und -verwertung gestört. Fehlerhafte Ernährung verschlimmert dies. Bei säureüberschüssiger Ernährung erhöhen sich die Calciumverluste über die Nieren. Calcium-Ionen werden im Blut für wichtige Körperfunktionen benötigt. Der Körper zieht nun Calciumreserven aus den Knochen, die Knochendichte nimmt ab. Auch Muskulatur ist von einer ausreichenden Calciumbereitstellung abhängig. Die Muskelzelle startet ihre Kontraktion durch den Einstrom von Calcium. Fehlt dieses, so muss der Körper sparen und vor allem nachts wird weniger Calcium für die Muskeln bereitgestellt, was die nächtlich auftretenden Symptome wie z. B. die typischen Beschwerden in den Beinmuskeln erklärt. Calcium-Ionen im Organismus sind mit den Zündfunken eines Verbrennungsmotors zu vergleichen. Ein einfacher Bluttest, bei dem eine kleine Blutprobe aus der Fingerkuppe entnommen wird, zeigt den Mangel auf.

Lesen Sie auch: Hilft Akupunktur bei Polyneuropathie?

tags: #akupunktur #migrane #ludwigsburg