Wege zur Reduzierung von Aluminium im Gehirn: Ein umfassender Überblick

Aluminium ist ein allgegenwärtiges Element, das in unserer Umwelt und in vielen Produkten des täglichen Lebens vorkommt. Während es in geringen Mengen als relativ harmlos gilt, gibt es zunehmend Bedenken hinsichtlich der potenziellen neurotoxischen Wirkung von Aluminium und seines möglichen Zusammenhangs mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer. Dieser Artikel untersucht verschiedene Methoden zur Reduzierung von Aluminium im Gehirn und beleuchtet aktuelle Forschungsergebnisse und präventive Maßnahmen.

Die Allgegenwärtigkeit von Aluminium und seine potenziellen Gefahren

Seit Beginn der Industrialisierung wurden viele Metalle abgebaut und herausgelöst, was zu einem Anstieg von toxischen Metallen in der Umwelt führt. Unser Organismus ist diesen Substanzen im Alltag in steigender Konzentration ausgesetzt, und Aluminium ist hier keine Ausnahme. Es ist das dritthäufigste Element der Erdkruste und gelangt so auch in die Pflanzen. Deshalb enthalten auch einige Lebensmittel wie Tee oder Schokolade Aluminium. Außerdem ist es in vielen Sonnencremes und Körperlotionen enthalten. In Antitranspirantien sorgen Aluminiumsalze dafür, dass wir weniger schwitzen. Auch in Lebensmittelverpackungen, in manchen Impfstoffen oder in einigen Tabletten gegen Sodbrennen kann man Aluminium finden.

Obwohl Aluminium in vielen Bereichen unseres Lebens nützlich ist, hat es im menschlichen Körper keine natürliche Funktion und kann in zu großen Mengen eine Vielzahl von biologischen Prozessen stören. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Aluminium einen sogenannten tolerierbaren wöchentlichen Einnahmewert (TWI) definiert, der bei 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Laut Berechnungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird dieser Grenzwert jedoch relativ schnell erreicht, da wir Aluminium ständig ausgesetzt sind und es auch über die Haut in den Körper gelangt.

Aluminium und das Gehirn: Der mögliche Zusammenhang mit Alzheimer

Die neurotoxische Wirkung von Aluminium, die sich an Dialysepatienten zeigte, führte zu der Vermutung, dass Aluminium an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sein könnte. Schon in den 1960er-Jahren legten Tierexperimente den Grundstein für die Hypothese. Dabei führte die Gabe von Aluminium in der Nahrung oder über Injektionen ins Gehirn zu Gedächtnisstörungen und zu Veränderungen innerhalb der Nervenzellen, die denen bei der Alzheimerkrankheit ähnlich sind.

Eine neue Verbindung zwischen Alzheimer und Aluminium haben italienische Wissenschaftler entdeckt, dass das Speichereiweiß Ferritin bei Alzheimer-Patienten siebenmal so viel Aluminium trägt wie bei Gesunden. Leichtmetall belastet, als dies bei Gesunden der Fall ist.

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Aktuelle Forschung zur Alzheimer-Krankheit und potenzielle Behandlungsansätze

Trotz intensiver Forschung gibt es bislang keine Behandlung, die die Alzheimer-Erkrankung stoppen kann. Zur Entwicklung wirksamer und gut verträglicher Medikamente müssen Proteine gefunden werden, die bei der Entstehung der Alzheimer-Erkrankung eine zentrale Rolle spielen und sich außerdem als Zielproteine für eine Behandlung eignen.

Prof. Dr. Lichtenthaler vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) München hat ein vielversprechendes Protein namens iRhom2 identifiziert. Er konnte im Zellmodell bereits nachweisen, dass durch das Ausschalten von iRhom2 das Protein TREM2 beeinflusst wird, was wiederum die Funktion der Mikrogliazellen im Gehirn positiv aktiviert. Diese sogenannten Fresszellen reinigen das Gehirn, indem sie schädliche Ablagerungen abbauen und so entzündliche Prozesse reduzieren. Der Forscher möchte nun untersuchen, ob dieser Mechanismus auch in menschlichen Mikrogliazellen greift und entzündliche Prozesse reduzieren kann, die eine Alzheimer-Krankheit begünstigen. Ziel ist es, die bisherigen Beobachtungen mit denen aus menschlichen Mikrogliazellen zu vergleichen. Die Erkenntnisse können dafür genutzt werden, ein neues und sicheres Medikament zum Stopp der Alzheimer-Krankheit gegen ein neues Behandlungsziel zu entwickeln.

Die Stiftung Alzheimer Initiative (SAI) fördert regelmäßig Forschungsprojekte, die dazu beitragen, ein Heilmittel gegen Alzheimer zu entwickeln.

Methoden zur Reduzierung von Aluminium im Körper

Auch beim gesündesten und bewusstesten Lebensstil: Schwermetallen können wir nicht ausweichen. Wir nehmen sie auf, über Luft, Wasser, Nahrung, die Haut. Einen Teil können wir entgiften - zum Teil durch körpereigene Systeme, zum Teil durch aktive Unterstützung, siehe hier -, ein anderer Teil bleibt. Das geht über Jahre und Jahrzehnte so. Der Körper speichert Blei, Quecksilber & Co. in Zellmembranen, in Organen, im Nervensystem. Lange Zeit bemerkt man nichts. Bis sich Symptome entwickeln, die niemand so richtig einordnen kann: Müdigkeit, diffuse Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Verdauungsprobleme, Neigung zu Entzündungen. Was geschieht in unserem Körper, wenn sich Schwermetalle im Körper abreichen? Welche Signale sendet der Körper? Eine akute Schwermetallvergiftung ist selten - und dann in der Regel auch eindeutig: Da ist jemand mit einer zerbrochenen Energiesparlampe in Kontakt gekommen, mit Chemikalien oder hoch belasteten Materialien. Die Symptome sind plötzlich aufgetreten, eindeutig und unübersehbar. Anders sieht es bei der chronischen Schwermetallbelastung aus. Schwermetalle sind Speichergifte. Oft beginnt es mit einem schleichenden Leistungsabfall. Man fühlt sich anhaltend müde, obwohl man eigentlich genug schläft. Der Kopf ist wie vernebelt, die Konzentration leidet, das Gedächtnis macht nicht mehr richtig mit. Im Körper zeigen sich diffuse Schmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden. Die Haut wird empfindlicher, vielleicht fallen sogar Haare vermehrt aus. Die Herausforderung: Diese Beschwerden lassen sich kaum einem bestimmten Organ zuordnen - in der klassischen Medizin gelten sie oft als psychosomatisch. Mitochondriale Dysfunktion: Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium oder Aluminium blockieren zentrale Enzyme in der Zellatmung. Toxische Enzephalopathie: Gerade Quecksilber, Blei und Aluminium überwinden die Blut-Hirn-Schranke und schädigen das zentrale Nervensystem. Autoimmunreaktionen: Der Körper erkennt Metall-Eiweiß-Komplexe als Fremdstoffe - und greift in der Folge eigenes Gewebe an. Silent Inflammation & oxidativer Stress: Schwermetalle erzeugen einen ständigen oxidativen Stress im Körper. Erhöhtes Krebsrisiko: Für einige Schwermetalle - etwa Cadmium und Blei - gibt es klare Hinweise auf krebserregendes Potenzial. Neben den rein medizinischen Aspekten haben Schwermetalle auch ganz praktische Auswirkungen auf den Alltag: Erschöpfte Menschen bewegen sich weniger, ernähren sich schlechter, isolieren sich sozial. Wer permanent müde ist, hat weniger Motivation, Sport zu treiben, sich gesund zu ernähren, sich zu regenerieren. Der Teufelskreis beginnt - und oft bleibt unklar, woher diese Einschränkungen der Lebensqualität kommen. Was viele Mediziner nicht wissen: Kinder nehmen über die Plazenta oder Muttermilch Schwermetalle besonders leicht auf. Nicht jeder Mensch mit Schwermetallen im Körper wird krank - so wie auch nicht jeder Raucher Lungenkrebs bekommt. Aber: Je länger die Belastung besteht, desto mehr steigt das Risiko für chronische Erkrankungen, Entzündungen, hormonelle Dysbalancen, Autoimmunprozesse. Besonders gefährlich: Die eigene Entgiftungskapazität wird durch Schwermetalle selbst gehemmt. Ein überlasteter Körper entgiftet andere Belastungen weniger effizient - und Alkohol, Medikamente etc. verbleiben länger im System. Ohne gezielte medizinische Ausleitung (z. B. „Viele meiner Patienten kämpften jahrelang mit Symptomen, die nicht greifbar waren. Ohne klaren Befund, mit immer größeren Beschwerden. Ein Provokationstest mit Chelatbildnern brachte in vielen Fällen Klarheit. Niemand sollte sich mit einem Zustand abfinden, der sich wie ein schleichender Abbau anfühlt. Wenn chronische Müdigkeit, Brain Fog oder Schmerzen den Alltag bestimmen, lohnt sich ein Blick auf das Thema Schwermetalle. Sie haben Symptome, die auf eine Belastung hinweisen?

Chelat-Therapie

Bei einer relevanten Schwermetall-Belastung kann eine Schwermetall-Entgiftung sinnvoll sein. Zur Detox-Anwendung kommt eine Gruppe von Medikamenten, die als Chelate bezeichnet werden. Hierbei hat sich besonders die Kombination aus DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) mit EDTA (Ethylendiamintetraacetat) bewährt, da sie effektiv ein breites Spektrum von toxischen Metallen entfernt. Dies ist sinnvoll, da in den meisten Fällen Co-Belastungen vorliegen und zwei oder mehrere Metalle ausgeleitet werden müssen. Vor einer eventuellen Schwermetall-Ausleitung wird immer durch einen Test (CEMET) überprüft, ob überhaupt eine relevante, d.h. ausleitungswürdige Schwermetall-Belastung vorliegt.

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Die Chelattherapie ist eine Behandlungsmethode zur effektiven Entfernung von giftigen Schwermetallen aus dem Körper und kann eine Vielzahl von Schwermetallen ausleiten, darunter Quecksilber, Blei, Gadolinium, Arsen, Cadmium und Aluminium. Die Wirksamkeit hängt vom spezifischen Chelatbildner ab, da alle unterschiedliche Affinitäten zu verschiedenen Metallen haben. Zum Beispiel ist EDTA effektiv für die Bindung von Blei, Cadmium und Gadolinium. DMPS wird dagegen für die Ausleitung von Quecksilber, Platin und anderen Schwermetallen verwendet. Je nachdem welche Belastung vorliegt werden die Chelatoren auch in Kombination eingesetzt.

Die Chelattherapie gilt als generell als nebenwirkungsarm. Während der Infusion kann ein metallischer Geschmack auftreten. Bei Eisenmangel (wird vorher ausgeschlossen) kann durch die Infusion für ca. 1 Tag Müdigkeit die Folge sein. Bei längerer, bzw. wiederholter Anwendung tritt gelegentlich ein Juckreiz oder Hautausschlag auf, der sich selbstständig zurückbildet.

Die Dauer der Schwermetallausleitung variiert je nach Menge und Art der Schwermetalle im Körper. Quecksilber lässt sich z.B. relativ rasch ausleiten. Bei Blei, Cadmium und Gadolinium sind in einigen Fällen mehrere Behandlungszyklen erforderlich, um den Körper vollständig von den Metallen zu befreien.

Natürliche Chelatbildner und Entgiftungsmethoden

Schwermetalle können auch ohne Chelattherapie aus dem Körper entfernt werden, jedoch ist hierbei die angeborene Enzymaustattung ausschlaggebend. Genetische Variationen beeinflussen stark die Effizienz der körpereigenen Entgiftungskapazität.

Chlorella vulgaris, eine einzellige Süßwassergrünalge, ist ein wirkungsvoller Chelatbildner und kann bei akuten sowie chronischen Belastungen die Ausleitung von Giftstoffen, insbesondere von Quecksilber, fördern. Chlorella wirkt primär über die Bindefähigkeit von Schwermetallionen im Darm. Dabei werden vor allem die Metalle Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen und Nickel gebunden und über den Darm ausgeschieden. Da der hohe Zelluloseanteil von Chlorella die Darmperistaltik anregt, ist ein schneller Abtransport der toxischen Schwermetalle gewährleistet.

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Bärlauch kann zur Lockerung der Schwermetalle aus den Depots verwendet werden. Bärlauch liefert zudem die für Entgiftungsreaktionen notwendigen aktivierten Schwefelverbindungen.

L-Glutathion bewahrt Zellstrukturen, Lipide, Proteine und Nukleinsäuren vor oxidativen Schädigungen durch Sauerstoff- und Wasserstoffperoxidradikale. Glutathion ist wesentlich an der Entgiftung toxischer Stoffwechselprodukte sowie an der Detoxifizierung von Aflatoxinen, Xenobiotika und Schwermetallen beteiligt. Insbesondere Formaldehyd und Acetaldehyd, zwei Zellgifte, die durch Alkohol, Arzneimittel oder Pestizidbelastungen in der Leber entstehen, werden durch das reduzierte Glutathion neutralisiert.

Zeolith ist durch seine starken adsorptiven Eigenschaften dazu in der Lage, Schwermetalle irreversibel bzw. mit einer sehr hohen Bindungsaffinität zu binden. Diesen Effekt macht sich die Medizin v. a. im Rahmen von Schwermetallintoxikationen zunutze, wie sie beispielsweise bei Bergbauarbeitern auftreten.

Mariendistelextrakt (Silby fructus) mit dem Wirkstoffkomplex Silymarin zeigt stark entzündungshemmende, leberprotektive und immunmodulierende Wirkung bei Hepatitispatienten. Silymarin kann das Eindringen von toxischen Verbindungen in die Hepatozyten durch sein Anbinden an Membranproteine verhindern. Artischockenextrakt (Cynara scolymus), mit der Leitsubstanz Cynarin, hat neben leberprotektiver Wirksamkeit auch choleretische und antidyspeptische Effekte.

Selen ist für die Aktivität der Glutathionperoxidase, eines der wichtigsten Entgiftungsenzyme, verantwortlich.

Sekundäre Pflanzenstoffe spielen im Rahmen der Enzyminduktion eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Insbesondere die Glukosinolate und Indole, die in Brokkoli, Senf oder Kohlarten zu finden sind, sowie auch Resveratrol oder Gelbwurz (Curcuma longa) stehen dabei im Vordergrund. Sie üben nachweisbar eine aktivitätssteigernde Wirkung auf die Entgiftungsenzyme aus.

Orthomolekulare Medizin und Mikronährstoffe

Die orthomolekulare Medizin setzt auf die Versorgung des Körpers mit optimalen Konzentrationen natürlicher Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Fettsäuren etc.), um Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Besonders in der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen - einschließlich neurodegenerativer Krankheiten - setzt die orthomolekulare Medizin auf hochwertige Vitalstoffe in teils hohen Dosierungen, stets unter individueller Anpassung an den Bedarf des Patienten.

Studien zeigen: Bestimmte Nährstoffe und Lebensstilfaktoren können nicht nur das Fortschreiten einer beginnenden Demenz verlangsamen, sondern auch präventiv wirken - vor allem, wenn sie frühzeitig und individuell abgestimmt eingesetzt werden.

Alzheimer entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel schädlicher Prozesse, die jedoch an vielen Stellen durch Nährstoffe positiv beeinflusst werden können. Orthomolekular bedeutet, alle Puzzleteile zu berücksichtigen: Oxidativen Stress reduzieren, Entzündungen dämpfen, Mitochondrien stärken, Gefäßgesundheit und Homocystein optimieren, Neurotransmitter unterstützen und schädliche Proteine abbauen. Kein einzelnes Vitamin wird Alzheimer verhindern - aber das orchestrierte Zusammenspiel vieler Mikronährstoffe plus eines gesunden Lebensstils kann ein robustes Schutznetz spannen, das den Ausbruch der Demenz verzögert oder im Idealfall ganz verhindert.

Zentrale Nährstoffe für die Gehirngesundheit:

  • B-Vitamine (B₆, B₁₂, Folsäure): Schützen Nervenzellen, senken Homocystein und beugen Hirnatrophie vor.
  • Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA): Entzündungshemmende „Brain Food“-Fette, essentiell für Hirnmembranen und Synapsen.
  • Vitamin D: Hormonähnliches „Sonnenvitamin“, wichtig für Immunfunktion und Schutzmechanismen im Gehirn.
  • Antioxidantien (Vitamin C, E, Selen): Neutralisieren freie Radikale im energiehungrigen Gehirn.
  • Magnesium: Wichtig für die Signalübertragung zwischen Gehirnzellen und Gedächtnisbildung.
  • Zink & Selen: Spurenelemente, essentiell für Wachstum und Reparatur von Nervenzellen.
  • Coenzym Q10 & L-Carnitin: Unterstützen die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle).
  • Lithium (Spurenelement): In sehr kleinen Mengen essentiell fürs Gehirn.

PHÖNIX Ausleitungskonzept

In der Praxisanwendung (2005) wurde überprüft, inwieweit z.B. Einfluss auf die Ausscheidung von Schwermetallen hat. Parametern, darunter 21 potenziell toxische Elemente, untersucht. am Ende der Durchführung des PHÖNIX Ausleitungskonzeptes. In der Praxis hat sich dieses Konzept vielfach bewährt.

Silybum spag. (3x tgl. 60 Tropfen), dann wird über weitere drei Tage das Nierenmittel PHÖNIX Solidago spag. Dosierung) gegeben und abschließend über drei Tage das Mittel PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. bzw. Talg- und Schweißdrüsen verabreicht. Das letztgenannte Mittel sollte nur in einer Dosierung von 3x tgl. werden muss. Die Einnahme beginnt danach wieder mit dem Lebermittel PHÖNIX Silybum spag. fortgesetzt. Der Zyklus ist bis zu einer Gesamtdauer von 45 Tagen zu wiederholen. hinweg das Lymphmittel PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. zum Abtransport der Schlackstoffe mit 3x tgl. verabreicht. Meinen Patienten empfehle ich, die gesamte Tagesdosis morgens in ca. und gleichmäßig über den Tag verteilt zu trinken. aufgenommen wird, um die gelösten Stoffe aus dem Körper auszuleiten. Tropfen pro kg Körpergewicht, außer bei PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag. und PHÖNIX Thuja-Lachesis spag. Grundsätzlich rate ich meinen Patienten, zweimal jährlich eine Entgiftungskur durchzuführen. Magnesium zu denken.

Präventive Maßnahmen zur Minimierung der Aluminiumaufnahme

Da Aluminium allgegenwärtig ist, ist es wichtig, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Aufnahme so gering wie möglich zu halten:

  • Vermeidung von Aluminium in Lebensmitteln:
    • Auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achten, um hohe Dosen Aluminium durch Lebensmittel wie Salat, Spinat, Kakao oder Pilze zu vermeiden, in denen Aluminium natürlich vorkommt.
    • Lebensmittel nicht in Alufolie aufbewahren, sondern stattdessen Boxen aus Edelstahl verwenden. Besonders salz- und säurehaltige Lebensmittel wie Früchte, Käse oder Fleisch kann das Aluminium aus der Folie lösen.
    • Beim Grillen auf Alu-Grillschalen verzichten und stattdessen wiederverwertbare Grill-Schalen aus Edelstahl verwenden.
    • Fertig- und Fischgerichte in Aluminium-Schalen vermeiden. Stattdessen Auflaufformen mit Deckel verwenden.
    • Auf der Zutatenliste von verarbeiteten Lebensmitteln verbergen sich hinter E-Nummern häufig Aluminiumverbindungen. Deshalb die Inhaltsstoffe auf Verpackungen gut durchlesen.
    • Laugeneck, dass direkt auf Aluminiumblechen gebacken wird, kann einen hohen Aluminium-Gehalt aufweisen.
    • Espressokocher und andere Haushaltsutensilien aus Aluminium nicht in der Spülmaschine reinigen. Das Spülmittel kann das Aluminium angreifen.
  • Reduzierung der Aluminiumaufnahme über Kosmetika:
    • Beim Kauf von Kosmetika wie Make-up und Lippenstifte auf den Aluminium-Gehalt achten. Deshalb die Liste der Inhaltsstoffe-Liste genau durchlesen und auf Aluminiumverbindungen achten. Auch Cremes und Masken, beispielsweise aus Heilerde, enthalten oft Aluminium.
    • Möglichst komplett oder unmittelbar nach der Rasur, das heißt bei geschädigter Achselhaut, auf Antitranspirant-Deos verzichten. Den Inhaltstoff nennt man Aluminiumchlorohydrat.
    • Zahnpasta mit aufhellender Wirkung vermeiden, da sie Aluminiumfluorid enthalten kann.
  • Besondere Vorsicht bei bestimmten Personengruppen:
    • Für Frauen ist es besonders wichtig, die Aufnahme von Aluminium gering zu halten, da Aluminium lange im Körper gespeichert wird und bei Schwangerschaften auch das ungeborene Kind belasten kann.
    • Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann Säuglingsnahrung Aluminium enthalten. Der Verbraucherzentrale Berlin zufolge sollten Säuglinge deshalb, wenn möglich, bis zum sechsten Lebensmonat gestillt und dann mit normaler Kost gefüttert werden.
    • Kinderknete kann aluminiumhaltiges Alaun als Zutat enthalten. Deshalb vorsorglich Knete mit Zitronensäure statt Alaun verwenden. Die aluminiumfreie Knete kann auch selbst machen.
    • Müssen Medikamente gegen Sodbrennen (Antazida) genommen werden, sollte darauf geachtet werden, dass sie kein Aluminium enthalten. Laut der Verbraucherzentrale Berlin gibt es Alternativen ohne Aluminium.
  • Allgemeine Empfehlungen:
    • Die Ausscheidung nierenpflichtiger Metabolite hängt von einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge und vom pH-Wert des Urins ab. Bei Übersäuerung und einem dauerhaft erniedrigten pH-Wert können saure Toxine nur unzureichend eliminiert werden. Deshalb sind Präparate zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes als Maßnahmen zur Entgiftung und Reinigung auch von therapeutischer Bedeutung.

Symptome einer Schwermetallvergiftung

Eine Schwermetallvergiftung kann eine Vielzahl von Symptomen verursachen, die oft unspezifisch sind:

  • Chronische Müdigkeit und Schwäche, da Schwermetalle den Zellstoffwechsel stören und zu einem Energieverlust führen können.
  • Anhaltende Kopfschmerzen, Migräne oder Schwindel. Quecksilber, Gadolinium und Blei können neurologische Funktionen beeinträchtigen.
  • Konzentrationsproblemen, Ameisenlaufen oder „Brain Fog“ (Gehirnnebel).
  • Veränderungen der Stimmung, Reizbarkeit, Depressionen oder Angstzustände, da diese Stoffe in die Neurotransmitterproduktion eingreifen.
  • Entzündungen in Gelenken und Muskeln, was zu Schmerzen, Steifheit oder Schwäche führt.
  • Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder ein allgemeines Unwohlsein im Magen-Darm-Trakt, da Schwermetalle den Verdauungsprozess beeinträchtigen können.
  • Hautausschläge, Ekzeme oder eine Verfärbung der Haut.
  • Ein metallischer Geschmack im Mund (häufig bei Quecksilber- oder Bleivergiftung).
  • Haarausfall, da die Toxine das Haarwachstum stören.
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen oder chronische Entzündungen, da diese die Immunabwehr unterdrücken können.

Die Diagnose einer Schwermetallbelastung erfolgt durch die Anamnese und einen Schmermetallausleitungstest (CEMET). Bei diesem werden Chelatbildner verabreicht, um toxische Metallen nach deren Bindung im Urin nachzuweisen.

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