Alzheimer-Spezialisten in Stendal: Umfassende Versorgung und Anlaufstellen

Die Diagnose Alzheimer oder eine andere Form von Demenz stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Eine frühzeitige Diagnose und der Zugang zu spezialisierter medizinischer Versorgung sind entscheidend für den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität der Betroffenen. In Stendal und Umgebung gibt es verschiedene Anlaufstellen und Spezialisten, die eine umfassende Betreuung anbieten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verfügbaren Angebote und soll Betroffenen und ihren Familien helfen, die bestmögliche Unterstützung zu finden.

Die Salus-Praxis: Fachübergreifende Versorgung in der Region

Die Salus-Praxis bietet in ihren Gesundheitszentren ambulante fachärztliche Diagnostik und Behandlung an. Das Spektrum umfasst unter anderem die Fachgebiete Psychiatrie/Psychotherapie, Neurologie, Spezielle Schmerztherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie sowie Innere Medizin einschließlich der hausärztlichen Versorgung. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Leistungen zur Förderung des individuellen Wohlbefindens.

Ein besonderes Ziel der Salus-Praxis ist eine fachübergreifende Versorgung mit gezielt aufeinander abgestimmten Behandlungsformen. Dabei wird ein ganzheitliches Verständnis von Krankheit zugrunde gelegt, das körperliche, seelische und soziale Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Salus-Praxis arbeitet vertrauensvoll mit anderen Haus- und Fachärzten in ihren Standort-Regionen zusammen.

Die Salus Altmark Holding gGmbH, zu der die Salus-Praxis gehört, hat sich einer verantwortungsvollen Unternehmensführung verschrieben. Das bedeutet, dass die Einhaltung geltender Gesetze, Vorschriften und Regularien (Compliance) sehr ernst genommen wird. Zudem bekennt sich die Salus Altmark Holding gGmbH zu einer ökologisch und sozial verantwortungsvollen Unternehmensführung und ist bestrebt, ihr unternehmerisches Handeln und ihre Leistungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu optimieren.

Neurologische Versorgung in Schleswig-Holstein: Ein Blick über den Tellerrand

Auch wenn Stendal nicht in Schleswig-Holstein liegt, lohnt sich ein Blick auf die dortige neurologische Versorgung, da sie als beispielhaft gelten kann. In Schleswig-Holstein bieten verschiedene Kliniken und Praxen umfassende Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Neurologie an. Spezielle Vorsorgeuntersuchungen können helfen, neurologische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen medikamentöse Therapien, Physiotherapie sowie spezielle Rehabilitationsprogramme.

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Die Diagnostikmöglichkeiten in der Neurologie sind in Schleswig-Holstein hochmodern. Hierzu gehören unter anderem bildgebende Verfahren wie MRT und CT, um detaillierte Bilder des Gehirns und des Rückenmarks zu erstellen. Elektromyografie (EMG) und Elektroenzephalografie (EEG) sind weitere wichtige diagnostische Werkzeuge, um die elektrische Aktivität von Muskeln und Gehirn zu messen.

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten für neurologische Erkrankungen. Medikamentöse Behandlungen sind dabei häufig der erste Schritt. Ergotherapie und Logopädie spielen eine wichtige Rolle in der Rehabilitation, insbesondere bei Patienten mit Sprach- oder Bewegungsstörungen. Chirurgische Eingriffe sind ebenfalls möglich, z.B. bei Epilepsie oder Tumoren.

Typische Symptome, die auf eine neurologische Erkrankung hindeuten können, sind anhaltende Kopfschmerzen, Schwindel, Krampfanfälle und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen. Die Dauer einer neurologischen Untersuchung kann variieren, beträgt jedoch in der Regel zwischen 30 Minuten und einer Stunde. In der Regel ist eine Überweisung vom Hausarzt notwendig, um einen Termin bei einem Neurologen zu vereinbaren.

Viele neurologische Erkrankungen sind chronisch, aber die Symptome können durch geeignete Therapien und Medikamente gelindert werden. Patienten können sich auf Empfehlung ihres Hausarztes oder durch Online-Rezensionen und Arztverzeichnisse informieren, um den richtigen Neurologen zu finden. Die Kosten variieren je nach Art der Behandlung und ob die Leistungen von der Krankenversicherung abgedeckt sind.

Gedächtnisambulanzen: Spezialisierte Diagnostik bei Gedächtnisproblemen

Gedächtnisambulanzen sind auf die Diagnostik von Gedächtnisproblemen spezialisiert. Dort untersuchen Ärztinnen, Ärzte und andere Fachkräfte, welche Ursachen den Gedächtnisproblemen zugrunde liegen und ob eine Demenzerkrankung wie Alzheimer vorliegt. In Deutschland gibt es rund 160 dieser Einrichtungen, die auch als Memory Kliniken oder Gedächtnissprechstunden bezeichnet werden. Die Überweisung erfolgt durch die Hausärztin oder den Hausarzt.

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Mit den neuen Alzheimer-Medikamenten kommt den Gedächtnisambulanzen eine zusätzliche Rolle zu: Erste Zentren koordinieren bereits die notwendigen Schritte für eine mögliche Behandlung mit Leqembi oder Kisunla und begleiten die erforderlichen Untersuchungen.

Anlaufstellen in der Umgebung von Stendal

Um eine geeignete Einrichtung in der Nähe von Stendal zu finden, können Sie die Datenbanken der Gedächtnisambulanzen nutzen. Hier sind einige Beispiele für Einrichtungen in der weiteren Umgebung:

  • Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, Universitäts-Gedächtnisambulanz: Fetscherstr. 74, 01307 Dresden. Leiter: Prof. Dr. med. Markus Donix.
  • Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig, Gedächtnisambulanz: Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig. Leiter: Dr. med. Jens Dietzel.
  • Helios Park-Klinikum Leipzig Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Psychiatrische Institutsambulanz - Gedächtnissprechstunde: Morawitzstr. 2, 04289 Leipzig. Leiterin: Dr. rer. nat. Antje Fischer-Cyrulies.
  • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Altenburg, Gerontopsychiatrische Ambulanz / Gedächtnissprechstunde Altenburg: Zeitzer Str. 28, 04600 Altenburg. Leiterin: Dr. Gabriela Pradel.
  • Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Halle, Gedächtnissprechstunde: Julius-Kühn-Str. 7, 06112 Halle. Leiterin: Dr. Drobner.
  • Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik und Poliklinik für Neurologie, Neurologie-Ambulanz, Gedächtnissprechstunde: Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle. Leiter: Prof. Dr. med. Markus Otto.
  • Universitätsklinikum Jena - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Gedächtnissprechstunde Psychiatrische Ambulanz: Philosophenweg 3, 07743 Jena. Leiterin: Dr. med. Susanne Straube.
  • Gedächtniszentrum des Universitätsklinikums Jena, Klinik für Neurologie (in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie): Am Klinikum 1, 07747 Jena. Leiter: Prof. Dr. Kathrin Finke und PD Dr. Stefan Brodoehl.
  • HELIOS Klinikum Aue, Gedächtnissprechstunde: Gartenstr. 6, 08280 Aue. Leiter: Andreas Bauer.
  • Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig- Krankenhaus, Gedächtnissprechstunde: Große Hamburger Str. 5-11, 10115 Berlin. Leiter: Dr. med. Philip Stötzner.
  • Charité Mitte Psychiatrische Institutsambulanz, Gedächtnissprechstunde: Charitéplatz 1, 10117 Berlin. Leiter: Prof. Dr. med. Josef Priller.
  • Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Abt. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Gedächtnisambulanz: Herzbergstr. 79, 10365 Berlin. Leiterin: Annika Hartmann.
  • Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: Landhausstrasse 33-35, 10717 Berlin. Leiter: Dr. med. Arnim Quante.
  • Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Modul Altersmedizin: Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin. Leiter: Prof. Dr. med. Oliver Peters.
  • Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Neurologie, MVZ Neurologie: Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin. Leiter: Dr. Andreas Lüschow, PD Dr. Péter Körtvélyessy.
  • St. Joseph Krankenhaus Berlin-Weißensee, Memory-Klinik: Gartenstr. 1-5, 13088 Berlin. Leiter: Dr. René Köckemann.
  • Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Berlin Buch, Gedächtnissprechstunde: Lindenberger Weg 80, 13125 Berlin. Leiter: Prof. Dr. med. Oliver Peters.
  • Ernst von Bergmann Klinikum, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Institutsambulanz 2 / Gedächtnissprechstunde: Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam. Leiterin: Dr. med. C. Chiossi.
  • Asklepios Fachklinikum Brandenburg Klinik für Gerontopsychiatrie, Gedächtnissprechstunde: Anton-Saefkow-Allee 2, 14772 Brandenburg a.d. Havel. Leiter: Dr. med Felix Hohl-Radke.
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Gedächtnissprechstunde: Müllroser Chaussee 7, 15236 Frankfurt Oder. Leiter: Prof. Dr. med. Oliver Peters.
  • Asklepios Fachklinik Teupitz Klinik für Psychiatrie, Psychologie und Psychosomatik, Gedächtnissprechstunde: Buchholzer Str. 21, 15755 Teupitz. Leiterin: Gudrun Prietz.
  • Martin Gropius Krankenhaus GmbH Psychiatrische Institutsambulanz für Erwachsene, Memory-Klinik: Oderberger Straße 8, 16225 Eberswalde. Leiterin: Dr. med. Andrea Müller.
  • Ev. Krankenhaus Bethanien gGmbH Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Memory-Klinik: Gützkower Landstr. 69, 17489 Greifswald. Leiterin: Dr. S. Hertenstein.
  • Gedächtnissprechstunde / Forschungsambulanz Universitätsmedizin Rostock Sektion für Gerontopsychosomatik und dementielle Erkrankungen an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin: Gelsheimer Str. 20, 18147 Rostock. Leiter: Prof. Dr. med. Stefan Teipel.
  • Helios Kliniken Schwerin GmbH, Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie: Wismarsche Straße 393-397, 19055 Schwerin. Leiterin: Prof. Dr. med. Jacqueline Höppner-Buchmann.

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis Sörgel in Stendal

Anfang vergangenen Jahres hat das Ehepaar Sörgel eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis in der Altmarkstadt Stendal eröffnet. Auch hier können erste Anzeichen einer Demenzerkrankung erkannt und die notwendigen Schritte für eine weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet werden.

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