Alzheimer Gesellschaft Schneverdingen: Unterstützung und Angebote für Betroffene und Angehörige

Die Alzheimer Gesellschaft Schneverdingen engagiert sich aktiv für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Durch verschiedene Initiativen und Kooperationen wird ein umfassendes Netzwerk geschaffen, das Unterstützung, Information und Teilhabe ermöglicht.

Neue Selbsthilfegruppen in Schneverdingen

Ab April gibt es in Schneverdingen ein neues Angebot für pflegende Angehörige und Menschen mit dementiellen Erkrankungen: Zwei Selbsthilfegruppen bieten ab diesem Zeitpunkt wertvolle Unterstützung und Austauschmöglichkeiten. Die Gruppen richten sich speziell an Angehörige von dementiell erkrankten Pflegebedürftigen sowie an pflegende Angehörige aller Art. Über das neue Angebot informieren die Diakonistation Schneverdingen gGmbH mit der Tagespflege „Heideblüte“, die auch die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Jeden ersten Montag im Monat von 19 bis 20 Uhr finden die Treffen der Selbsthilfegruppe für Angehörige von dementiell erkrankten Pflegebedürftigen in den Räumen der Tagespflege „Heideblüte“ (Feldstraße 1 in Schneverdingen) statt. „In dieser Gruppe können Angehörige ihre Erfahrungen teilen und erhalten Unterstützung, um besser mit den Herausforderungen des Pflegealltags umzugehen“, so die Mitteilung der Diakonistation. Fachkräfte der Tagespflege „Heideblüte“ und des Ambulanten Pflegedienstes Diakoniestation Schneverdingen stehen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zur Verfügung.

Für alle pflegenden Angehörigen, die sich um einen Pflegebedürftigen kümmern - unabhängig von der Art der Erkrankung - gibt es jeden dritten Montag im Monat ebenfalls von 19 bis 20 Uhr ein Treffen: „Die Themen dieser Gruppe sind vielfältig und bieten wertvolle Hilfe für jeden pflegenden Angehörigen. Die Teilnehmer erhalten Unterstützung und können sich über ihre eigenen Erfahrungen austauschen“, so das Planungsteam des neuen Angebots.

Beide Gruppen werden von der Diakonistation Schneverdingen gGmbH und der Tagespflege „Heideblüte“ organisiert. Die Veranstalter sind dankbar für jede Spende, um die Gruppen weiter auszubauen und zusätzliche Hilfsangebote zu ermöglichen. Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: Diakonistation Schneverdingen gGmbH, Tagespflege „Heideblüte“, Konto-Nummer: DE46 2585 1660 0055 3260 03, BIC: NOLADE21SOL, Verwendungszweck: Spende Selbsthilfegruppe.

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„Die Teilnahme an den Selbsthilfegruppen ist kostenlos. Eine Anmeldung wird empfohlen, aber auch spontane Teilnehmer sind herzlich willkommen“, laden die Organisatoren ein.

Die Problematik Demenz

Gegenwärtig sind in Deutschland circa 1,8 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Die Zahl der Erkrankten und der dadurch belasteten Familien nimmt zu. Gute Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz in ihrem eigenen Zuhause, im betreuten Wohnen oder in einer stationären Pflegeeinrichtung muss weiter auf- und ausgebaut werden. Dies stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar. Da Demenz alle Lebensbereiche betrifft, muss die Unterstützung der Betroffenen und ihrer Angehörigen von vielen Akteurinnen und Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen der Gesellschaft, des öffentlichen Lebens sowie des Sozial- und Gesundheitssystems gesichert werden.

Nationale Demenzstrategie

Mittlerweile gibt es in Deutschland viele Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Jedoch besteht hier weiterhin großer Handlungsbedarf. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung, gemeinsam mit der Deutschen Alzheimergesellschaft, Vertreterinnen und Vertretern der Länder, der Kommunen und der Zivilgesellschaft, der Sozialversicherungsträger, der Kranken- und Pflegeversicherung, der Trägerverbände der Leistungserbringer, der Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege, der Fach- und Berufsverbände sowie der Wissenschaft und Forschung, eine Nationale Demenzstrategie entwickelt. Insgesamt umfasst die Strategie vier Handlungsfelder, 27 Ziele und 162 Maßnahmen.

Die vier Handlungsfelder sind:

  • Strukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz an ihrem Lebensort aus-und aufbauen
  • Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen
  • Die medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz weiterentwickeln
  • Exzellente Forschung zu Demenz fördern

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Bundesministerium für Gesundheit)

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Das Demenznetzwerk im Heidekreis

Im Heidekreis wurde im Jahr 2022 ein Demenznetzwerk gegründet, welches sich mit der Nationalen Demenzstrategie und den Möglichkeiten der Umsetzung für den Heidekreis beschäftigt. Die Ziele des Netzwerks sind klar definiert:

  • Sensibilisierung für das Thema Demenz
  • Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen
  • Verbreitung von Informationen über die Erkrankung
  • Verständnis für die Herausforderungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu fördern
  • Vernetzung der Akteurinnen und Akteure innerhalb des Netzwerks
  • Professionelles Angehen der Thematik, unter Einbeziehung der Städte, Samtgemeinden und Gemeinden und des Landkreises

Das Demenznetzwerk im Heidekreis ist eine neutrale Arbeitsgruppe, bestehend aus folgenden Akteurinnen und Akteuren: AOK, Compass Private Pflegeberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst, Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V., Caritas Forum Demenz, Demenzbeauftragte des Heidekreisklinikums, Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Seniorenbeiräte, Senioren- und Pflegestützpunkt Heidekreis, Altenseelsorge Kirchenregion Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber, Diakoniestation Schneverdingen gGmbH Tagespflege Heideblüte, Seniorenzentrum Wiesentrift Schneverdingen, Tagespflege Das Heidehus Schneverdingen, PTH Pflege to Hus Schneverdingen, Paritätische Stiftung Heidekreis gGmbH sowie Fachbereich Gesundheit des Heidekreises.

Veranstaltungen und Wissenswertes

Woche der Demenz

  • 2024: Vom 16. bis 22. September 2024 fand die Woche der Demenz statt. Unter dem offiziellen Motto des Weltalzheimertages "Demenz - Gemeinsam. Mutig. Leben" - gab es Aktionen im gesamten Heidekreis.
  • 2023: Im Rahmen der Woche der Demenz 2023 realisierte das Netzwerk bereits erfolgreich eine Veranstaltungsreihe im Capitol-Theater Walsrode. Die Filmvorstellung "The Father" bot einen einfühlsamen Einblick in die Herausforderungen und Emotionen eines Mannes mit Demenz und seiner Familie. Ein interessanter Vortrag zum Thema "Demenz - Abschied mitten im Leben" von Landtagspräsident a. D. Jürgen Gansäuer beleuchtete die Belastungen und Herausforderungen, denen pflegende Angehörige von demenziell erkrankten Familienmitgliedern gegenüberstehen.

Weitere Aktivitäten

  • Ein Stand auf dem Weihnachtsmarkt im Eingangsbereich des Gemeindehauses.
  • Ein privater Weihnachtsmarkt bei Frauke Gellert und Stephan Schulze.
  • Ein Vortrag des Osnabrücker Trauerbegleiters Thomas Achenbach am 17. September in Schneverdingen.
  • Die jährliche Mitgliederversammlung des Hospizdienstes Schneverdingen e.V. im März.
  • Ein Infoabend im Juni 2024 für Interessierte am Hospizdienst Schneverdingen e.V..
  • Selbst gebackene Plätzchen als Dankeschön für die Zusammenarbeit und das Aufstellen einer Spendendose.
  • Teilnahme an der Informationsmesse „Leben mit Demenz/Leben im Alter” am 28. September in Soltau anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September.

Angebote der Diakoniestation Schneverdingen

Neben den vielen engagierten Mitarbeitenden in unserem Verein gilt ein riesiges Dankeschön den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern! Sie zaubern oft ein Lächeln auf die Lippen der hilfsbedürftigen Menschen.Gerne laden wir auch Menschen zu uns ein, mit denen wir uns austauschen, Projekte entwickeln und um mit ihnen Feste zu feiern. Gemeinschaft mit anderen Mitbewohnern gut aufgehoben zu fühlen. Interaktion mit Pflegern, Mitbewohnern und Besuchern. Belange beschlossen werden. Patienten/Bewohner. Wohnung. Möbeln. Die Betreuung erfolgt durch professionelles Pflegepersonal. sichern. Räumlichkeiten. Demenzkranken einen festen Halt bietet. durch geschultes Pflegepersonal, das in einem ständigen Team arbeitet. gemeinsam genutzten Pflegeleistungen auf die Gemeinschaft. Leben trotz Pflegebedürftigkeit ist in dieser Wohnform die Maxime. Eigenständigkeit zu verzichten. Gemeinschaftsräumen gemeinsame Aktivitäten auszuüben. Pflegediensten gegründet. möglich an den Alltagsaufgaben beteiligt. Betreibern gestellt werden. individuelles und autonomes Wohnen der Mitglieder. Räumlichkeiten. Bewegungsspielraum. gewachsener Bewohner- u. Freizeitmöglichkeiten. Barrierefreie Zugänge zu allen Räumlichkeiten. Nasszelle und Balkon. Bewohner- u. Infrastruktur und Nähe zu Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten.

Neben dem Alten- und Pflegeheim „Der Tannenhof“ und der Pflegeeinrichtung „Hausgemeinschaften Wiesentrift“ betreibt die „Diakoniestation Schneverdingen-Neuenkirchen“ einen ambulanten Pflegedienst. Das Angebot „Essen auf Rädern“ und die „Durchwanderer-Herberge“ runden das Angebot ab.

Der Verein zur Pflege

Der Verein zur Pflege ist ein Gesundheits- und Pflegedienst und damit ein moderner Dienstleistungsanbieter. Das heißt, dass wir in unserer Arbeit traditionelle Werte der Alten- und Krankenpflege mit innovativen und ökonomischen Gesichtspunkten verknüpfen. Hierbei steht der Mensch als Pflegebedürftiger und als Klient selbstverständlich im Mittelpunkt unseres Handelns. Die uns anvertrauten pflegebedürftigen oder kranken Menschen werden in ihrem Zuhause gepflegt bzw. medizinisch-pflegerisch behandelt und betreut. Zielsetzung der ambulanten Versorgung ist es, dass Menschen trotz Krankheit oder altersbedingter Einschränkungen mit entsprechender Hilfeleistung ihr gewohntes Leben im eigenen Zuhause fortführen können.

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Pflegeberatung und Hauswirtschaftliche Abteilung

Unsere Pflegeberatung dient der umfassenden Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten rund um das Thema Pflege. Theoretische, aber auch ganz praktische Inhalte werden dabei vermittelt. Damit wollen wir soziales Engagement im Bereich Pflege stärken und fördern, Pflege und Betreuung erleichtern, sowie körperliche und seelische Belastung pflegender Angehöriger mindern. Die Beratung von Pflegegeldbeziehern im Sinne der Pflegeversicherung, § 37 Abs. Die hauswirtschaftliche Abteilung des Vereins zur Pflege ergänzt die ambulante Betreuung durch Leistungen rund um den Haushalt. Wir reinigen den Wohnraum des Klienten und versorgen seine Wäsche. Auch Einkäufe und persönliche Begleitung fallen in diesen Bereich.

Palliativ-Pflege

Palliativ- Pflege will die Lebensqualität von unheilbar kranken Menschen verbessern, ihr Sterben erleichtern und ihre Familien und Freunde unterstützen. Die Mehrheit der Menschen wünscht sich, zu Hause in der vertrauten Umgebung zu sterben. Mit unserer ambulanten Palliativ- Versorgung versuchen wir, diesem Wunsch zu entsprechen. Ein würdevoller Umgang unter Berücksichtigung der sozialen und spirituellen Bedürfnisse ist uns wichtig. Der Sterbende darf bestimmen, wie der Weg gegangen wird.

Niedrigschwellige Angebote und Hausnotruf

Fortschreitende Demenz z.B. vom Typ Alzheimer ist die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit im Alter. Demenzerkrankte benötigen ständige Aufsicht und verständnisvolle Betreuung durch möglichst vertraute Menschen. Unser Projekt im Rahmen der niedrigschwelligen Angebote des Pflegeleistungsergänzungsgesetzes ermöglicht Angehörigen das Loslassen vom Alltag durch den Einsatz von qualifizierten ehrenamtlichen Helfern. Die durchgängige Tendenz bestätigt, Formen der Hilfestellung zu einem selbständigen Leben zu Hause werden eindeutig ein Vorrang vor stationären Angeboten der Betreuung im Alter eingeräumt. Der Hausnotruf bietet die Sicherheit für die eigene Person sowie für die Familien und sorgt für mehr Lebensqualität- für alle. Unser Service- und Fahrtendienst rundet die ambulante Versorgungkette ab.

Pflegeleitlinien

Mit den nachfolgenden Pflegeleitlinien soll das Unternehmensleitbild des Vereins zur Pflege im Hinblick auf die Pflege konkretisiert werden. Dabei wird der Mensch als Klient in den Mittelpunkt gestellt. Die Pflegeleitlinien wurden von Mitarbeitern verschiedener Fachdisziplinen gemeinsam erarbeitet und haben zum Ziel, unser Pflegeverständnis für Klienten und Mitarbeitern transparent zu machen. Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, jeden der uns anvertrauten Menschen unter Berücksichtigung seiner physisch funktionalen, psychosozialen, geistigen, spirituellen sowie kulturellen Bedürfnisse und Fähigkeiten umfassend und qualitativ hochwertig zu pflegen, mit dem Ziel, ein selbständiges Leben führen zu können. Ist die Selbständigkeit und Eigenverantwortung eingeschränkt oder gegenwärtig nicht gegeben, sehen wir unsere Aufgabe darin, diese wieder herzustellen oder beratend und unterstützend dem Klienten sowie seiner Angehörigen zur Seite zu stehen. Im Sinne einer aktivierenden und ganzheitlichen Pflege und Betreuung ist es unser Anliegen, dass der pflegebedürftige Mensch in der eigenen Häuslichkeit nach seinen Möglichkeiten ein natürliches Leben auch im Alter und bei Krankheit verwirklichen kann. Wir geben Nähe, damit sich Menschen angenommen fühlen können, wir respektieren aber auch den Wunsch nach Distanz. Persönliche Bedürfnisse und Gewohnheiten werden hierbei selbstverständlich berücksichtigt. Wir sehen den Menschen in seinem sozialen Umfeld und familiären Zusammenhang und bemühen uns ebenso um eine bestmögliche Hilfestellung und Entlastung der Angehörigen.

Qualitätsmanagement und Unternehmensführung

Der Verein zur Pflege versteht unter dem Begriff "Dienstleistungs- und Unternehmensqualität" einen fortlaufenden Prozess, der permanent hinterfragt und den aktuellen Anforderungen angepasst wird. Wir verpflichten uns zu einem umfassenden Qualitätsmanagement auf der Basis der DIN EN ISO 9001- 2008. Mit einem Kennzahlensystem arbeiten wir aktiv an der kontinuierlichen Verbesserung unserer Strukturen, Prozesse und Ergebnisse. Die hieraus resultierenden Erfahrungen werden in einem regelmäßig tagenden Qualitätszirkel aufgearbeitet. Fortbildungen finden intern und extern statt. Hierzu gibt es einen Fortbildungsbeauftragten, der die Maßnahmen umfassend plant und in besonderer Weise auch unsere Auszubildenden und Praktikanten schult. Eine gute Unternehmensqualität ist für uns eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten und drückt sich in der Zufriedenheit und dem Wohlbefinden der uns anvertrauten Menschen aus.

Der Verein zur Pflege ist nicht nur ein Gesundheits- und Pflegedienst, sondern auch ein Serviceunternehmen, das dem älteren, kranken oder behinderten Menschen mit Einschränkungen in der Lebens- und Alltagsbewältigung unterstützend mit Dienstleistungen beisteht. Besonderen Wert legen wir dabei auf eine ausführliche Beratung. Dienstleistungen, die wir nicht selbst anbieten, können wir bei Bedarf vermitteln. Unser Unternehmen ist an die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung im Gesundheitswesen gebunden. Dadurch sind wir gefordert, unsere Arbeit an wirtschaftliche Gegebenheiten anzulehnen und ggf. anzupassen. In den Fällen, in denen die Finanzierung nicht ausreichend gewährleistet ist, suchen wir für unsere Klienten in Zusammenarbeit mit deren Angehörigen nach individuellen Lösungsmöglichkeiten. Zudem sind wir auch darum bemüht, die Interessen der Klienten gegenüber dem Gesetzgeber, den Ämtern, Behörden und anderen Instituten zu vertreten.

Im Rahmen eines kooperativen Führungskonzeptes und einer flachen Hierarchie sichert die Unternehmensleitung eine qualitativ hochwertige Pflegeleistung durch engste Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegedienstes. Wir schaffen dabei Räume, in denen Entwicklung stattfinden kann. Durch Zurückhaltung der Unternehmensleitung können sich die Arbeitsteams selbständig finden. Das Denken und die Förderung der Mitarbeit ist unser Bestreben. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind von der Unternehmensführung ausdrücklich erwünscht. Fortbildungs- und Qualifikationsbedürfnisse sowie Arbeitsprozesse, Strukturen und Zukunftsvisionen erarbeiten wir gemeinsam. Dabei fördert die Unternehmensleitung jede/n Mitarbeiter/in je nach Wissen und Ausbildungsstand. In Zielvereinbarungsgesprächen werden vorhandene Potenziale und Fortbildungswünsche berücksichtigt und gefördert mit dem Ziel, die Unternehmens- und Pflegekompetenz ständig weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Nachwuchsförderung bilden wir im Bereich der Altenpflege selbst aus. Wir schaffen ein möglichst stressfreies und angenehmes Arbeitsklima, damit alle Mitarbeiter unseres Pflegedienstes Zufriedenheit und Erfüllung in der Ausübung ihres Dienstes finden. Damit kommen wir auch den Wünschen der pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen entgegen und vermeiden eine hohe Fluktuation im Pflegeteam. Zu einer Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens möchten wir beitragen, um auch in Konfliktsituationen die verschiedenen Standpunkte zu berücksichtigen und gemeinsame eine Lösung zu finden. Wir verpflichten uns des ganzheitlichen, prozessorientierten Handelns nach dem biographischen Ansatz. Wir erweitern unsere soziale und fachliche Kompetenz, die durch interne und externe Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung sicher gestellt wird.

Adressen von Alzheimer Gesellschaften

Hammerbrookstr. Dipl.-Psych. Martinistr. Alte Holstenstr. e.V. Glückstädter Str. c/o Katholisches Altenheim St. Schiffertorstr. Hauptstr. Bahnhofstr. Mozartstr. Dr. Dr. Sellshopsstr. c/o Sozial-Diakon. Heidbergstr. Godenbergstr. Dr.med. Schmilauer Str. Prof. Dr. Wulf-D. Gneisenaustr. Preetzer Str. Schützenstr. Königsstr. Königstr. Viktoriastr. Bahnhofstr. Nordstrander Str. Peterstr. des Ev. luth. Heinrich-Schütte-Str. St. Rathausstr. St.-Annen-Str. Bergstr. Sorgentelefon 04267/981513, Mo. Koldinger Str. Kornstr. c/o Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Wachmannstr. Schwachhauser Heerstr. Uhlandstr. Wörther Str. Busestr. Elisabeth-Selbert-Str. Hirchberger Str. Kirchhuchtinger Landstr. Alfred-Faust-Str. Brucknerstr. 15, App. Billungsstr. Bremer Str. Zimmermannstr. Alzheimer- und Demenzkranken Gesellschaft Schneverdingen e.V. Rotenburgerstr.

Zum Begriff "Demenz"

Meines Erachtens sind Menschen mit einer demenziellen Einschränkung auch im fortgeschrittenen Stadium nicht „ohne Geist“. Darum halte ich den Begriff „Demenz“ (von lat. de mens = ohne Geist) für unglücklich gewählt. Ja, die kognitiven Fähigkeiten leiden erheblich, der Hirnabbau ist unverkennbar. Doch das bedeutet keineswegs, dass wir es dann mit geistlosen Menschen zu tun haben. Sie sind bis zuletzt sehr wohl in der Lage, jenseits ihrer hirn-physischen Fähigkeiten eine Menge wahrzunehmen, z. B. die Schwingung und Atmosphäre im Raum und die Stimmung jener Menschen, von denen sie betreut werden. Gerade Menschen, die kognitiv nicht mehr zugänglich sind (wie z. B. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass die sensorischen Fähigkeiten, wie Hören, Sehen, Schmecken, Riechen und Fühlen, ebenfalls lange erhalten bleiben. Wenn sich ein Mensch dazu nicht mehr adäquat äußern kann, heißt das keinesfalls, dass diese Sinne keine Rolle mehr spielen. Er ist lediglich nicht mehr in der Lage, seine diesbezüglichen Bedürfnisse zu artikulieren.

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