Migräne verstehen und bewältigen: Ein umfassender Leitfaden

Migräne ist mehr als nur ein starker Kopfschmerz. Es ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Migräne, von den Ursachen und Auslösern bis hin zu Behandlungs- und Bewältigungsstrategien, und gibt Betroffenen und Interessierten einen umfassenden Überblick.

Die Erfahrung einer Migränepatientin: Anke Schneiders Geschichte

Anke Schneider, eine 51-jährige Frau, die in Berlin für eine Unternehmensberatung arbeitet, kennt die Migräne nur zu gut. Ein typischer Morgen vor dem Urlaub: letzte Termine abarbeiten, Schreibtisch aufräumen, Koffer packen, früh aufstehen. Am Flughafen bemerkt sie plötzlich, wie sich ihr Gesichtsfeld einschränkt. Ein beklemmendes Gefühl, als trüge sie Scheuklappen, die sich immer weiter schließen. Ihr Kiefer verkrampft sich, ihre Hände und Finger spielen nicht mehr mit. Ständiger Harndrang und Übelkeit kommen hinzu. Und dann setzt der pochende Kopfschmerz auf der rechten Seite ein, der immer stärker wird. Die Migräne ist da.

Obwohl sie frühzeitig hochdosierte Schmerzmittel und ein Medikament gegen die Übelkeit einnimmt, weiß Anke Schneider, dass sie die ersten drei Urlaubstage krank im Bett verbringen wird. Solche Anfälle hatte sie in ihren schlimmsten Zeiten zweimal pro Woche. "Da blieb nicht viel Lebensqualität übrig", erinnert sie sich. Trotzdem ging sie immer zur Arbeit, wollte funktionieren. Ihre Hausärztin ermahnte sie: "Sie müssen Ihr Leben ändern!" "Das hat sie mir 20 Jahre lang immer wieder gesagt. Aber ich wusste einfach nicht, wie das gehen sollte."

Was ist Migräne? Eine komplexe neurologische Erkrankung

Migräne ist weit mehr als ein gewöhnlicher Kopfschmerz. Es handelt sich um eine komplexe neurologische Erkrankung, die von heftigen, einseitigen Kopfschmerzen begleitet wird. Übelkeit und Erbrechen sowie eine erhöhte Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind typische Symptome. Auch Gerüche können als unerträglich empfunden werden.

Manche Menschen, wie Anke Schneider, erleben vor der eigentlichen Schmerzattacke eine Aura. Eine Aura bezeichnet neurologische Ausfälle, die sich vor den Kopfschmerzen langsam entwickeln und sich nach einer oder mehreren Stunden wieder zurückbilden. Dies können Sprach- oder Sehstörungen oder Missempfindungen im Körper sein, von Kribbeln über Krämpfe bis hin zu Lähmungen. "Ich fühle mich wie unter einem tonnenschweren Stein begraben", schildert es eine Betroffene, die während einer Attacke ihre Gliedmaßen nicht bewegen kann.

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Auslöser und Ursachen: Die Reizempfindlichkeit des Gehirns

Die Anfälle können durch eine Reihe von Triggern ausgelöst werden: Stress, eine ausgelassene Mahlzeit, körperliche Aktivität, Schlafstörungen, hormonelle Schwankungen wie etwa bei der Menstruation, Wetterwechsel, Alkohol, grelles Licht, emotionale Belastungen - oder einfach zu viele Reize.

"Ursache für die Migräne ist eine erhöhte Reizempfindlichkeit des Gehirns", erklärt Anna-Lena Guth vom Kopfschmerzzentrum Frankfurt. Die Psychologin ist auf Schmerzpsychotherapie spezialisiert und Co-Autorin eines Ratgebers zu Migräne. "Das Gehirn hat rein physiologisch Schwierigkeiten, sich an unbedeutende Reize wie zum Beispiel das Ticken einer Uhr zu gewöhnen und sie rauszufiltern." Es ist dann schnell überlastet, die Reizschwelle zur Migräneattacke überschritten: "Ein Anfall wird als Notabschaltung des Gehirns verstanden", sagt Guth. "Die Signalübertragung im Gehirn ist dann vorübergehend gestört, schmerzleitende Nervenfasern werden aktiviert."

Verbreitung und Vererbung: Wer ist betroffen?

Weltweit und in Deutschland ist mindestens jede zehnte Person von Migräne betroffen. Das erhöhte Risiko, an einer Migräne zu erkranken, wird zum großen Teil vererbt, oft gibt es weitere Betroffene in der Familie. Die Erkrankung beginnt häufig schon im Kindes- oder Jugendalter. Die Ausprägung könne sehr unterschiedlich sein, sagt Guth: "Manche erleben ein bis zwei Attacken im Jahr, manche ein bis zwei Attacken in der Woche."

Medikamentöse Behandlung: Maß und Ziel

Vielen Betroffenen ergeht es so, wie es Anke Schneider über viele Jahre erging: Die Migräne bestimmt ihr Leben. In jüngerer Zeit wurden zwar einige Medikamente gegen Migräne entwickelt, doch sie helfen nicht allen und nicht immer und wenn, dann nur bedingt. Zudem sollten die Schmerz- und speziellen Migränemittel nicht häufiger als zehn Tage im Monat genommen werden, damit es nicht zu einem Übergebrauch kommt. Eine 2017 in dem Journal Lancet veröffentlichte Studie zeigte: Unter 328 Krankheiten in 195 Ländern gehört Migräne zu den Top Ten, was die Beeinträchtigung des Lebens angeht.

Bei Menschen mit Kopfschmerzen kann die häufige Einnahme von Schmerzmitteln paradoxerweise zu einer Verstärkung der Kopfschmerzen und zu deren Chronifizierung führen. Davon sind 1-2% der Bevölkerung betroffen.

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Die Bedeutung der Lebensstiländerung: Stressbewältigung und Entspannung

"Das Leben ändern" - damit hat Anke Schneiders Ärztin einen zentralen Punkt getroffen: "Migräne ist zwar eine körperliche Erkrankung, die aber durch Stress stark beeinflusst wird", so Schmerzpsychotherapeutin Guth. Stress ist der häufigste Auslöser für Migräneattacken. Darin liegt auch eine große Chance: Stressbewältigung und Entspannung haben einen erheblichen Einfluss auf die Schwere und den Verlauf der Erkrankung. "Betroffene können mit einer Verbesserung der Migräne von etwa 40 Prozent rechnen, wenn sie psychologische Verfahren anwenden, wie etwa eine Entspannungsmethode, Achtsamkeit, Biofeedback oder kognitive Verhaltenstherapie", sagt Guth. Damit wirken diese Verfahren bei der Vorbeugung von Migräneattacken so effektiv wie Medikamente. Das ist durch Studien gut belegt. Kündigt sich jedoch eine akute Attacke an, brauchen die meisten Menschen Medikamente, um den Anfall durchzustehen.

Die Bedeutung psychologischer Behandlungen sei bisher wenig bei Ärztinnen und Patienten angekommen, bemängelt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Ein Grund dafür sind tradierte Vorurteile, die verhindern, dass die Erkrankung wirklich ernst genommen wird. "Dann nehmen Sie doch mal was ein!" "Stell dich nicht so an!" "Das sind doch nur Kopfschmerzen!" So etwas müssen sich Menschen mit Migräne immer wieder anhören - vor allem Frauen, die etwa doppelt so häufig betroffen sind wie Männer, eventuell auch bedingt durch Schwankungen der Sexualhormone. Selbst das Klischee, Migräne sei etwas für Frauen, die keine Lust auf Sex haben, hält sich hartnäckig. In einer amerikanischen Umfrage von 2019 meinten drei von zehn Befragten, dass Frauen und Männer mit Migräne ihre Beschwerden übertrieben, um Aufmerksamkeit zu erheischen oder Termine nicht wahrnehmen zu müssen. Die Folge: Die Betroffenen empfinden ihre Erkrankung als Stigma, verheimlichen sie, holen sich keine professionelle Hilfe.

Der Teufelskreis: Schlafen, Arbeiten, Schmerzen

Viele Betroffene brauchen Jahre, bis sie die Migräne als Erkrankung erkennen und akzeptieren. Doch das ist die Voraussetzung dafür, um sich aus dem Teufelskreis herauszuarbeiten, der die Migräne gedeihen lässt: "Schlafen, Arbeiten, Schmerzen - so sieht bei vielen Migränepatienten der Alltag aus", sagt Guth.

So auch bei Volker Horst. "Ich war der 150-Prozent-Typ, ich wollte allem und jedem gerecht werden und habe mich immer weiter überfordert", berichtet der 53-Jährige, der in Frankfurt im Finanzdienstleistungssektor tätig ist. "Wenn sich eine Attacke anbahnte, habe ich eine Migränetablette genommen, noch zwei Tassen Espresso draufgekippt und weitergearbeitet." Wenn das nicht reichte: noch mehr Espresso und noch mehr Tabletten. "Am Wochenende war ich immer völlig im Eimer und lag nur noch im Bett." Litt er als junger Mann unter etwa drei Schmerztagen im Monat, liegt er heute bei 20 bis 25 Tagen.

Dieses Durchhaltenwollen, sagt Anna-Lena Guth, sei der wichtigste Grund dafür, dass die Migräne sich verstärkt. "Wenn dem Gehirn nicht die nötige Zeit zur Regeneration gegeben wird, kommt es nicht zur Ruhe, bleibt quasi auf halber Höhe hängen, so dass womöglich schon am nächsten Tag die Reizschwelle zur Migräne wieder überschritten wird." Als Folge geraten viele in einen Übergebrauch von Medikamenten, denn Arzneimittel gegen akute Kopfschmerzen und Migräne verursachen, wenn sie zu häufig genommen werden, wiederum Kopfschmerzen. In dieser verfahrenen Situation kommt dann oft noch eine Depression hinzu. Für Menschen mit Migräne ist das Depressionsrisiko doppelt so hoch wie für andere.

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Angst vor der Attacke: Ein Teufelskreis

Auch Volker Horst ist durch die ständige Schmerzbelastung depressiv geworden. Mehrmals begab er sich in stationäre Behandlung - in eine Kopfschmerzklinik oder in eine psychosomatische Klinik. Viele Jahre hat es gedauert, bis er sich selbst erlauben konnte, auch mal krank zu sein. In einem zweiten Schritt hat er sich zugestanden, nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch 80 Prozent zu arbeiten. In einer Psychotherapie hat er gelernt, sich auch dann als wertvollen Menschen zu begreifen, wenn er nicht so leistungsfähig ist. Meistens sitzt er nun im Homeoffice und kann sich den Arbeitstag so gestalten, wie er es braucht. Spürt er, dass sich eine Migräneattacke anbahnt, gönnt er sich Rückzug. Er legt sich hin, schließt die Augen und macht Entspannungsübungen.

In der Freizeit versucht er, mehr am Leben teilzunehmen, "schließlich bin ich eigentlich ein geselliger Mensch". Statt aus Angst vor einer Migräne eine Verabredung abzusagen, geht er trotzdem hin - und wenn es nur für eine halbe Stunde ist. Er wagt eine Wanderung in einer Gruppe - und klärt vorher, wer ihn zurückbegleitet, falls eine Attacke im Anzug ist. "Neulich habe ich in einer Männerrunde ein Bierchen getrunken, wenn auch ein alkoholfreies, das hat richtig gutgetan." Lange Zeit hatte er solche Aktivitäten vermieden: "Ich hatte Angst vor einer erneuten Attacke mit starken Schmerzen", sagt Volker Horst, der bei der MigräneLiga inzwischen zwei Onlineselbsthilfegruppen leitet. "Zum anderen befürchtete ich, wieder für ein oder zwei Tage bei der Arbeit auszufallen."

Psychotherapeuten bezeichnen solche Befürchtungen als "Attackenangst", die eine Migräne verschlimmern kann. "Wenn ich mich zum Beispiel nicht auf eine Geburtstagseinladung freue, sondern nur mit meiner Angst vor einer Attacke beschäftigt bin, kann das zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden", erklärt Guth. Oder wenn man sich schon im Voraus fragt, wie die anderen wohl reagieren, wenn man schon wieder absagen muss. Oder schon vorarbeitet, um einen eventuellen Ausfall zu kompensieren. Oder vorsichtshalber vorab Medikamente einnimmt. Ein solches Verhalten und solche Gedanken erhöhen den Stresspegel, was wiederum eine Attacke wahrscheinlicher macht.

Triggermanagement: Ein flexibler Umgang mit Auslösern

Die Betroffenen meinen oft, es sei einfacher, von vornherein allen eventuellen Auslösern aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich: Niemand nimmt gerne Schmerzen in Kauf. "Doch eine generelle Triggervermeidung führt dazu, dass die Reizschwelle des Gehirns immer weiter sinkt und Migräneattacken deshalb immer häufiger werden", warnt Guth. Helles Licht zum Beispiel ist für viele Migränegefährdete ein Trigger. Wenn sie aber selbst bei bedecktem Himmel nur noch mit Sonnenbrille rausgehen oder sich sogar nur noch in Innenräumen aufhalten, gewöhnt sich das Gehirn an die niedrige Reizschwelle. Dann bricht die nächste Attacke womöglich trotz Sonnenbrille aus. Anderes Beispiel: Viele vermeiden jeglichen Sport, weil körperliche Aktivität einen Anfall auslösen könnte. Auch diese Vorsicht geht nach hinten los, denn moderater Ausdauersport kann Migräneattacken nachweislich reduzieren.

Wichtig wäre also, sich in kleinen Schritten an die Aktivität heranzutasten, auch wenn das eine Menge Mut erfordert. "Ein flexibler Umgang mit den Auslösern kann langfristig Migräneattacken reduzieren und das Wohlbefinden verbessern", sagt die Schmerzpsychotherapeutin Eva Liesering-Latta vom DRK-Schmerz-Zentrum Mainz. Zusammen mit ihrem Kollegen Timo Klan von der Universität Mainz hat sie ein kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtetes Programm für ein Migränemanagement ausgearbeitet, MIMA genannt. Ein Modul befasst sich auch mit der Attackenangst und einem differenzierten "Triggermanagement". "Doch nicht alle Migränepatienten brauchen ein komplexes Migräneprogramm oder eine Schmerzpsychotherapie", sagt Liesering-Latta. Betroffene können zunächst für sich versuchen, ihren Lebensstil auszubalancieren und sich mit den vermuteten Triggern gezielt zu konfrontieren, dosiert wohlgemerkt.

Selbsttherapie durch Entspannung: Das Gehirn beruhigen

Basis der Selbstbehandlung ist das Erlernen eines Entspannungsverfahrens - um Anspannung abzusenken und das Gehirn zu beruhigen. "Allein ein regelmäßig praktiziertes Entspannungstraining kann die Häufigkeit von Kopfschmerzen um 30 bis 50 Prozent reduzieren, das ist durch Studien belegt", so Liesering-Latta. "Das Gehirn lernt, weniger sensitiv auf Reize zu reagieren. Zudem werden körpereigene schmerzhemmende Systeme aktiviert." Dabei wirken Entspannungsverfahren nicht nur vorbeugend, sondern auch während einer akuten Attacke. In dem Programm MIMA wird eine ganze Palette angeboten: progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, achtsames Atmen, Qigong, Imaginationsübungen, Techniken zur inneren Reizabschirmung oder Eigenmassage.

Anke Schneiders Weg aus der Migränedauerschleife

Anke Schneider fand über Entspannung den Hebel, wie sie ihr Leben ändern konnte. Lange hatte sie nach dem Motto "Deadline war gestern" gelebt, hatte sich keine Ruhe gegeben, nicht auf ihren Körper gehört. "Der Kopf war vom Körper völlig abgeschnitten", bemerkt sie. Irgendwann befand sie sich in einer Migränedauerschleife: Hatte sie sich gerade nach zwei Tagen von einer Attacke erholt, bahnte sich schon die nächste an. Die Wende brachte ein Yogakurs. "Wenn ich am Freitagabend an einer Stunde teilgenommen hatte, habe ich die Entspannung am Mittwoch darauf immer noch gespürt." Im Laufe der Zeit wurde die Migräne seltener und weniger heftig, das war allerdings ein Prozess von vielen Jahren. Sie blieb dran am Yoga, knüpfte eine Ausbildung als Yogalehrerin an, sattelte Yogatherapie noch obendrauf. "Die Inhalte der Ausbildungen gaben mir den Anstoß, auch mit meinen eigenen Themen aufzuräumen: mich nicht mehr so unter Druck zu setzen, klare Grenzen zu ziehen, mir bewusst Pausen zu gönnen." Inzwischen hat sie nur noch ein- oder zweimal im Jahr einen Migräneanfall. Ihre Erfahrungen teilt sie mit anderen Betroffenen und bietet ein Migränecoaching an. Dank Anke Schneiders 8 Wochen Programm ist es sogar möglich Medikamente auszuschleichen. Die Arbeit mit Anke kann Betroffenen sehr weit bringen.

Akzeptanz und Ankämpfen: Ein Balanceakt

Nicht immer bekommen Menschen mit Migräne die Erkrankung so gut in den Griff. Dann spielt Akzeptanz eine große Rolle. "Akzeptanz bedeutet nicht, alles gutzuheißen oder zu resignieren", sagt Liesering-Latta, "sondern es geht darum, die Realität anzunehmen, wie sie im Moment ist, und nicht dagegen anzukämpfen." Auch ihr Programm MIMA integriert diese akzeptierende Haltung, angelehnt an die Akzeptanz- und Commitmenttherapie.

Weitere Therapieansätze und Informationen

Die neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel bietet eine spezielle Therapie von Migräne mit und ohne Aura, Migräne-Komplikationen, sowie anderen Kopfschmerzarten an. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten erarbeitet ein individuelles Behandlungskonzept für jeden Patienten.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Norwegen hat eine Methode eingeführt, mit der ein Schmerzmittelentzug schon durch eine kurze Intervention durch den Hausarzt erreicht werden kann. Dazu wurden Hausärzte in einem eintägigen Kurs darin geschult, die entsprechenden Patienten in einem strukturierten Gespräch über die Ursache der chronischen Kopfschmerzen, das Risiko einer Dauertherapie mit Schmerzmitteln und die Vorteile des Absetzens der Medikamente aufzuklären.

Yoga als Therapie: Ein Weg aus Enge und Ohnmacht

Yoga kann ein wirksamer Weg sein, um Migräne zu bewältigen. Sanfte Yogaübungen, Atemtechniken und Meditation können helfen, Stress abzubauen, die Muskeln zu entspannen und das Gehirn zu beruhigen. Yogatherapie kann auch dazu beitragen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und ein besseres Verständnis für die eigenen Trigger zu entwickeln.

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