Klettern und Epilepsie: Risiken und Empfehlungen

Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet ist. Sportliche Aktivität ist grundsätzlich für Menschen mit Epilepsie empfehlenswert, da sie zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beiträgt. Es gibt jedoch einige Sportarten, die mit besonderen Risiken verbunden sind, insbesondere wenn es während der Aktivität zu einem Anfall kommt. Klettern gehört zu diesen risikoreichen Sportarten, aber mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen und unter bestimmten Voraussetzungen kann es dennoch möglich sein.

Epilepsie und Sport: Allgemeine Überlegungen

Sportliche Aktivität ist auch für Menschen mit Epilepsie empfehlenswert, da sie zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beiträgt. Allerdings gibt es einige Faktoren, die epileptische Anfälle fördern können und daher vermieden werden sollten. Dazu gehören Unterzuckerung, Überhitzung, Flüssigkeitsmangel und starke Lichteinwirkung.

Sportarten, bei denen ein Anfall erhebliche Risiken birgt, sollten generell vermieden werden. Hierzu zählen neben dem Klettern auch Bergsteigen, Motorsport, Boxen und Tauchen. Sportarten, die keine Gefahr für die Gesundheit darstellen, können bedenkenlos betrieben werden, wie zum Beispiel nahezu alle Ballsportarten.

Das Risiko beim Klettern mit Epilepsie

Klettern birgt aufgrund der Höhe und der Notwendigkeit, sich an Felswänden oder künstlichen Kletterwänden festzuhalten, ein erhebliches Verletzungsrisiko bei einem Anfall. Ein plötzlicher Bewusstseinsverlust oder unkontrollierte Muskelzuckungen können zu einem Sturz führen, der schwere Verletzungen zur Folge haben kann. Sportarten in großer Höhe mit Absturzgefahr, z.B. Sportarten mit hohen Geschwindigkeiten, z.B.

Anfallsrisiko und Anfallsart

Das Anfallsrisiko während des Sports ist ein wichtiger Faktor bei der Risikobewertung. Bei mehrjähriger Anfallsfreiheit ohne erhöhtes Anfallsrisiko oder bei Anfällen, die nur im Schlaf auftreten, ist das Risiko gering. Die Art der Anfälle spielt ebenfalls eine Rolle. Manche bewusst erlebte fokal beginnende Anfälle sind so ungefährlich, dass damit sogar Autofahren sicher möglich ist. Wer nur Anfälle mit Aura am Anfallsanfang hat, kann oft den Sport rechtzeitig vor einem Unfall beenden. Am gefährlichsten sind die früher als Grand-Mal bezeichneten Anfälle (Anfälle mit Sturz, Krämpfen, Zuckungen und Bewusstseinsverlust), die plötzlich und ohne Vorahnung oder Ankündigung kommen.

Lesen Sie auch: Autofahren bei Demenz: Regeln und Empfehlungen

Sicherheitsmaßnahmen und Aufsicht

Auch Sportarten mit hohem Unfallrisiko bei Anfällen sind mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen und Aufsicht oder bei langer Anfallsfreiheit ggf. möglich. Wenn ein Mensch mit Epilepsie klettern möchte, sind umfassende Sicherheitsvorkehrungen unerlässlich. Dazu gehören:

  • Klettern in der Halle: Das Klettern in einer Kletterhalle ist sicherer als das Klettern im Freien, da die Umgebung kontrollierter ist und es weiche Matten gibt, die Stürze abfedern können.
  • Professionelle Aufsicht: Das Klettern sollte immer unter der Aufsicht eines erfahrenen Klettertrainers oder einer anderen qualifizierten Person erfolgen, die im Umgang mit Epilepsie vertraut ist.
  • Geeignete Ausrüstung: Die Verwendung von Helmen und anderen Protektoren (z.B. Helme und andere Protektoren (z.B. ist unerlässlich, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
  • Klettern mit Partner: Klettern Sie nie allein. Der Kletterpartner sollte über die Epilepsie informiert sein und wissen, wie er im Falle eines Anfalls reagieren muss.
  • Kommunikation: Vor dem Klettern sollte der Kletterpartner über die Epilepsie und die möglichen Anzeichen eines Anfalls informiert werden. Es sollte ein Notfallplan besprochen werden.

Ärztliche Beratung

Vor Aufnahme des Klettersports sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann das individuelle Anfallsrisiko einschätzen und Empfehlungen für geeignete Sicherheitsmaßnahmen geben.

Wann Klettern trotz Epilepsie möglich sein kann

In bestimmten Fällen kann Klettern trotz Epilepsie in Betracht gezogen werden:

  • Lange Anfallsfreiheit: Bei mehrjähriger Anfallsfreiheit und unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen kann das Risiko als akzeptabel eingeschätzt werden.
  • Gut kontrollierte Epilepsie: Wenn die Anfälle durch Medikamente gut kontrolliert sind und nur selten auftreten, kann das Risiko ebenfalls als geringer angesehen werden.
  • Bewusst erlebte Anfälle: Bei Anfällen mit Aura oder fokalen Anfällen, bei denen der Betroffene noch handlungsfähig ist, kann er den Sport rechtzeitig vor einem Unfall beenden.

Alternativen zum Klettern

Wenn das Risiko beim Klettern als zu hoch eingeschätzt wird, gibt es viele andere Sportarten, die für Menschen mit Epilepsie geeignet sind. Dazu gehören:

  • Ballsportarten (z.B. Fußball, Basketball, Volleyball)
  • Joggen
  • Radfahren (mit Helm)
  • Wandern
  • Schwimmen (unter Aufsicht)
  • Tanzen
  • Yoga
  • Golf

Reisen mit Epilepsie

Menschen mit Epilepsie können Anfallsauslöser und Probleme mit Medikamenten im Urlaub durch gute Planung vermeiden. Sie sollten außerdem den internationalen Epilepsie Notfallausweis (IENA) bei Reisen mitnehmen. Gute Planung eines Urlaubs bzw. einer Reise und eine gezielte Auswahl des Urlaubsorts und der Aktivitäten im Urlaub können bekannte Anfallsauslöser vermeiden. Schlafmangel (z.B. Menschen mit Epilepsie sollten rechtzeitig vor dem Urlaub bzw. der Reise einen Neurologie-Termin vereinbaren und dort z.B. Sind die nötigen Reiseimpfungen und ggf. Bekomme ich eine ärztliche Flugtauglichkeitsbescheinigung (MEDA-Formular oder MEDIF-Formular der Fluggesellschaft) und ggf. ein Attest für den Reiseanbieter bzw. die Fluggesellschaft? Informationen und Formulare finden sich auf den Internetseiten der Fluglinien.Hintergrund: Fluggesellschaften dürfen sich weigern, Fluggästen mit Gesundheitsproblemen mitzunehmen, um Zwischenlandungen bei Notfällen vorzubeugen. Nach einer Zwischenlandung wegen eines Status epilepticus kann eine vorher ausgestellte Flugtauglichkeitsbescheinigung ggf. Medikamente immer in der Originalverpackung mitnehmen, wegen Zollkontrollen und um ggf. Krankenversicherungsschutz im Ausland ist immer wichtig, bei Epilepsie aber besonders. Auskunft gibt die Krankenkasse bzw. private Krankenversicherung. Je nach Anfallsart und -häufigkeit kann eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll sein. Menschen mit erhöhter Anfallswahrscheinlichkeit sollten klären, ob nötige medizinische Versorgung am Urlaubsort gewährleistet ist und ggf. Durchfall vermeiden, z.B. Bei Epilepsie ist es gut, den Internationalen Epilepsie Notfallausweis (IENA) mitzunehmen. Die Interessenvereinigung für Anfallskranke in Köln (IfA Köln), der Verein zur Hilfe Epilepsiekranker e.V. und zwei Epilepsieexperten haben ihn entwickelt, es ist kein amtlicher Ausweis. Informationen zum Internationalen Epilepsie-Notfallausweis (IENA), zum Anfallskalender und zur Notfallkarte finden Sie bei der Deutschen Epilepsievereinigung unter www.epilepsie-vereinigung.de > Informations-Pool > Anfallsdokumentation/Notfallausweise.

Lesen Sie auch: Medikamentenliste für Myasthenia Gravis – Achtung!

Sport und Epilepsie im Kindes- und Jugendalter

Kinder und Jugendliche mit einer Epilepsie brauchen eine gute Unterstützung durch Familie, Freundinnen und Freunde. Leichtere Epilepsieformen beeinträchtigen das Leben meistens nicht wesentlich. Dagegen kann eine Epilepsie mit häufigen Anfällen ein Kind und seine Familie stark belasten und einschränken.

Umgang mit Anfällen im Alltag

Epileptische Anfälle sind meist nach kurzer Zeit vorüber - dennoch kann die Furcht vor Anfällen ein ständiger Begleiter sein. Es stellen sich Fragen: Kann das Kind noch Sport treiben? Wie soll in der Schule mit der Erkrankung umgegangen werden? Die ersten Anfälle sorgen oft für Verunsicherung bei allen Beteiligten - vor allem bei einem großen Anfall, bei dem der ganze Körper krampft. Diese Anfälle kommen aber bei Kindern viel seltener vor. Die meisten Eltern und Betreuenden sind anfangs unsicher, wie sie damit umgehen sollen, und haben Angst um das Kind.

Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren, die Dauer des Anfalls zu beobachten, das Kind vor Verletzungen zu schützen, es nicht festzuhalten und nichts in den Mund zu stecken. Das Kind sollte nicht allein gelassen und ihm auch nach dem Anfall beigestanden werden. Bei Bedarf sollte Hilfe geholt und die 112 gewählt werden. Es ist sinnvoll, dass das Kind einen Epilepsie-Notfallausweis mitführt. Zudem sollten Erziehende, Lehrerinnen und Lehrer über die Epilepsie informiert sein und wissen, was bei einem Anfall zu tun ist.

Sportliche Aktivitäten für Kinder mit Epilepsie

Was Kinder oder Jugendliche mit Epilepsie unternehmen können und was nicht, ist sehr individuell. Meist halten sich die Einschränkungen jedoch in Grenzen. Allgemein gilt: Kinder und Jugendliche sollten so viel wie möglich unternehmen können. Nur bei hohem Verletzungsrisiko sind Einschränkungen unvermeidlich. Übervorsichtig zu sein, kann das Selbstwertgefühl schwächen und die Entwicklung hemmen. Es ist sinnvoll, sich ärztlich beraten zu lassen, welche Aktivitäten geeignet sind und welche nicht.

Die meisten Sportarten sind ohne Einschränkungen möglich, wenn Kinder oder Jugendliche körperlich ansonsten gesund sind. Wegen der Unfallgefahr während eines Anfalls sind bestimmte Disziplinen wie Schwimmen oder Klettern allerdings weniger geeignet. Beim Schwimmen sollte ein Kind gut beaufsichtigt werden und wenn nötig Schwimmhilfen tragen. Es sollte auch nur unter Aufsicht baden und bevorzugt duschen. Tauchsport ist erst möglich, wenn jemand mehrere Jahre anfallsfrei ist. Hat ein Kind regelmäßig Anfälle, ist es wichtig, dass es beim Sport vor Kopfverletzungen geschützt ist - zum Beispiel durch einen Helm.

Lesen Sie auch: Schwimmen trotz Epilepsie: Was Sie beachten müssen

Unterstützung in der Schule

Häufige Anfälle oder die Epilepsie-Medikamente können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und unkonzentriert, müde oder nervös machen. Manche Kinder haben auch Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern oder den Lehrkräften. Um es vor Ausgrenzung zu bewahren, ist es wichtig, dass ein Kind in der Schule gut unterstützt und begleitet wird. Die meisten Kinder mit Epilepsie können einen normalen Kindergarten oder eine Regelschule besuchen. Sie haben auch keinen besonderen Förderbedarf. Andere sind stärker beeinträchtigt und benötigen Unterstützung zum Beispiel beim Lernen. Neben Angeboten der persönlichen Betreuung in der Regelschule gibt es Förderschulen für Kinder mit besonderen Beeinträchtigungen.

Offener Umgang mit der Erkrankung

Es ist sinnvoll, in Schule oder Kindergarten eine schriftliche Vereinbarung zu hinterlegen. Das hängt von der Situation ab. Wenn die Erkrankung so gut behandelt werden kann, dass in der Schule kaum mit Anfällen zu rechnen ist, ist es nicht nötig, Mitschülerinnen und -schüler zu informieren. Wenn sich das Kind schämt und Vorurteile befürchtet, kann es besser sein, wenn es seine Krankheit für sich behält oder nur engen Freundinnen und Freunden davon erzählt. Es kann dann später selbst entscheiden, wen es wann informiert. Hat ein Kind jedoch regelmäßig Anfälle, ist es besser, die anderen Kinder aufzuklären.

Berufswahl mit Epilepsie

Es gibt nur wenige Berufe, die Menschen mit Epilepsie grundsätzlich nicht ausüben können. So dürfen sie keinen Pilotenschein machen und auch keine Busse oder Züge lenken. Allgemein sollten Berufe vermieden werden, bei denen jemand sich oder andere durch die Epilepsie gefährden könnte. Nähere Informationen hierzu geben die Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Wenn jemand eine längere Zeit anfallsfrei ist, kommen die meisten Berufe infrage. Dies kann voraussetzen, dass regelmäßig Medikamente eingenommen werden. Auch wenn nur im Schlaf Anfälle auftreten, sind die meisten Berufe möglich. Oder wenn die Anfälle so leicht sind, dass sie die Tätigkeit nicht beeinflussen. So sind Zuckungen zum Beispiel im Gesicht oder im Arm meist kein Hindernis - im Gegensatz zu Anfällen, die zu Bewusstlosigkeit oder Stürzen führen.

Wichtig ist, sich rechtzeitig vor Schulabschluss damit zu beschäftigen, welche Berufe infrage kommen und welche nicht. Dazu kann man sich ärztlich beraten lassen oder an eine Epilepsie-Beratungsstelle wenden. Auch die Bundesagentur für Arbeit kann beraten - unter anderem zu Unterstützungsleistungen.

Studium und Berufseinstieg

Viele Menschen mit einer Epilepsie studieren. Sie können auch Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen: So können chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung über einen sogenannten Härtefallantrag leichter einen Studienplatz bekommen. Zudem gibt es während des Studiums Hilfen wie die sogenannten Nachteilsausgleiche.

Offenheit im Beruf

Es ist nur dann nötig, den Arbeitgeber über die Epilepsie zu informieren, wenn bestimmte Tätigkeiten wegen der Erkrankung nicht ausgeübt werden können. Ist das nicht der Fall, hat der Arbeitgeber kein Recht, über die Epilepsie informiert zu werden. Es gibt auch die Möglichkeit, mit dem betriebsärztlichen Dienst zu sprechen. Dieser muss die Schweigepflicht bewahren und darf dem Arbeitgeber nicht von der Erkrankung berichten.

Es wird empfohlen, die Epilepsie nicht in Bewerbungsunterlagen zu erwähnen. Besser ist es, dies im persönlichen Gespräch zu erklären. Wer sich unsicher ist, kann sich vor einer Bewerbung beraten lassen - zum Beispiel in einer Epilepsie-Beratungsstelle oder einer Berufsberatungsstelle.

Führerschein

Ob man mit Epilepsie den Führerschein machen kann, muss eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen. Eine Fahrerlaubnis kann nur erhalten, wer über eine längere Zeit anfallsfrei geblieben ist und voraussichtlich keinen Anfall während des Autofahrens bekommt. Wie lange abgewartet werden muss, hängt unter anderem von der Epilepsieform ab und davon, wie sich die Krankheit entwickelt. Oft genügt es, ein Jahr anfallsfrei zu sein.

Unterstützungsmöglichkeiten

Außer der medizinischen Behandlung ist die Unterstützung in der Schule oder zu Hause wichtig. Manche Kinder mit Epilepsie müssen gezielt gefördert werden, zum Beispiel durch Hilfen in der Schule. Es gibt verschiedene Anlaufstellen:

  • Frühförderstellen: Diese unterstützen Familien medizinisch, psychologisch, bei der Erziehung und im Alltag.
  • Sozialpädiatrische Zentren (SPZ): In diesen Zentren arbeiten medizinische und therapeutische Fachkräfte.
  • Selbsthilfegruppen: Sie bieten die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen.
  • Epilepsie-Beratungsstellen: Diese beraten, informieren und unterstützen Betroffene und ihre Familien.
  • Pflegedienste: Je nach Hilfebedarf gibt es die Möglichkeit, auf Dauer oder kurzfristig pflegerische Unterstützung zu bekommen.
  • Familienentlastende Dienste (FED): Diese betreuen und begleiten erkrankte und hilfebedürftige Kinder im Alltag.
  • Integrationshilfe: Besonders beeinträchtigte Kinder haben die Möglichkeit, eine Integrationshilfe zu bekommen.

Sportliche Aktivität und Anfallshäufigkeit

Die Angst vor negativen Einflüssen von körperlicher Aktivität auf den Verlauf von Epilepsien sowie vor sportinduzierten Anfällen sind vermutlich 2 Gründe für die lang geltende Empfehlung gegen Sportausübung für Menschen mit Epilepsie. Aus Humanstudien ist jedoch der positive Einfluss von körperlicher Aktivität auf viele krankheitsassoziierte Aspekte wie z. B. die psychologische Gesundheit bekannt. Die Beeinflussung der Anfallsfrequenz wurde bislang wenig untersucht, und Hinweise auf einen positiven Zusammenhang existieren hauptsächlich in Tiermodellen.

Im Rahmen einer Übersichtsarbeit wurden Ergebnisse von Training in Epilepsiemodellen im Vergleich zu Epilepsiekontrollgruppen beschrieben. Insgesamt wurden von 3489 identifizierten Studien 33 in die Übersichtsarbeit eingeschlossen. In 19 Studien wurde die Intervention (INT) vor SE-Induktion durchgeführt (INTvSE) und in 14 Studien nach SE-Induktion (INTnSE).

Zusammenfassend aus beiden Studiengruppen (INTvSE, INTnSE) konnte in 20 Interventionen ein positiver Effekt auf verschiedene Endpunkte, wie z. B. Anfallsfrequenz oder epileptiforme Aktivität, in der Epilepsietrainingsgruppe beobachtet werden. Neun Interventionen zeigten heterogene Ergebnisse bezüglich der untersuchten klinischen Endpunkte. Bei 6 Interventionen konnte kein Trainingseffekt nachgewiesen werden.

tags: #darf #man #klettern #mit #epilepsie