Ein Schlaganfall, in der Fachsprache Apoplex genannt, ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch eine plötzliche Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn verursacht wird. Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Ursachen für Tod oder bleibende Behinderung. Die frühzeitige Erkennung der Symptome und eine rasche Behandlung sind entscheidend, um die Folgen zu minimieren.
Was ist ein Schlaganfall? Definition und Arten
Ein Schlaganfall (ICD-10 I63) ist eine zeitkritische Erkrankung des Gehirns, die mit einer plötzlich auftretenden Schädigung von Hirngewebe aufgrund eines Gefäßverschlusses (ischämischer Insult) oder einer Hirnblutung (hämorrhagischer Insult) assoziiert ist. Abhängig von der Lokalisation und dem Ausmaß des unterversorgten Hirnareals kommt es zu kognitiven, sensorischen und motorischen Funktionsstörungen.
Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptformen von Schlaganfällen:
- Ischämischer Schlaganfall (Hirninfarkt): Diese Form macht etwa 80% der Fälle aus. Sie entsteht durch eine Verstopfung eines Blutgefäßes im Gehirn, was zu einer unzureichenden Durchblutung (Ischämie) und damit zu einem Sauerstoffmangel im betroffenen Hirnareal führt.
- Hämorrhagischer Schlaganfall (Hirnblutung): Diese Form tritt seltener auf und wird durch eine Blutung im Gehirn verursacht, entweder innerhalb des Hirngewebes (intrazerebral) oder zwischen den Hirnhäuten (subarachnoidal).
Ursachen eines Schlaganfalls
Ein Schlaganfall kann verschiedene Ursachen haben. Die Mehrheit aller Schlaganfälle (ca. neun von zehn Schlaganfällen) ist auf eine Durchblutungsstörung bei Gefäßverschlüssen im Gehirn (Ischämie) zurückzuführen. Vordringliches Ziel der Behandlung ist hier die schnelle Wiederherstellung der Blutzirkulation, weil es beim ischämischen Schlaganfall, oft auch als Hirninfarkt bezeichnet. Durch den Verschluss oder die Verengung eines hirnversorgenden Blutgefäßes kommt es zur Minderversorgung eines Hirnareals mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen. Ein Pfropf (Thrombus) verstopft das Gefäß und das Blut kann nicht mehr richtig fließen, um die Gehirnzellen zu versorgen. Ursache sind häufig Blutgerinnsel aus vorgelagerten Gefäßen.
Ischämischer Schlaganfall
Die häufigste Ursache für einen ischämischen Schlaganfall ist die Arteriosklerose, eine Erkrankung, bei der sich Ablagerungen (Plaques) aus Fett, Cholesterin und anderen Substanzen an den Wänden der Arterien bilden. Diese Plaques können die Arterien verengen und den Blutfluss behindern. Im Verlauf können sich an den Engstellen Blutgerinnsel bilden, die die Gefäße teilweise oder sogar komplett verschließen. Von den Halsgefäßen aus können solche Gerinnsel bis ins Gehirn geschwemmt werden.
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Weitere Ursachen für ischämische Schlaganfälle sind:
- Kardiale Embolien: Blutgerinnsel, die sich im Herzen bilden (z. B. bei Vorhofflimmern), können sich lösen und ins Gehirn wandern, wo sie ein Gefäß verschließen.
- Dissektionen: Ein Riss in der Wand einer Halsarterie (zervikale arterielle Dissektion/CAD) kann ebenfalls einen Schlaganfall auslösen.
- Andere Erkrankungen: In seltenen Fällen können auch Erkrankungen wie Vaskulitiden, Gerinnungsstörungen oder bestimmte Medikamente eine Ischämie fördern. Bei jüngeren Erwachsenen kann ein kleiner angeborener Defekt im Herzen hinter einem Schlaganfall stecken - ein offenes oder persistierendes Foramen ovale (PFO).
Hämorrhagischer Schlaganfall
Ein hämorrhagischer Schlaganfall entsteht, wenn ein Blutgefäß im Gehirn reißt und Blut ins Hirngewebe austritt. Ursache ist in der Regel ein rupturiertes Blutgefäß. Das Problem bei Hirnblutungen besteht darin, dass Blut in das umliegende Hirngewebe gelangt und dort die Nervenzellen zerstört.
Die häufigsten Ursachen für hämorrhagische Schlaganfälle sind:
- Bluthochdruck (Hypertonie): Langjähriger, unbehandelter Bluthochdruck kann die Wände der Hirngefäße schwächen und anfälliger für Risse machen.
- Aneurysmen: Eine Aussackung in einer Hirnarterie (Aneurysma) kann platzen und zu einer Blutung führen.
- Gefäßfehlbildungen: Angeborene oder erworbene Gefäßfehlbildungen im Gehirn können ebenfalls zu Blutungen führen.
- Subarachnoidalblutung: In diesem Fall gelangt Blut meist aus einer Gefäßaussackung (Aneurysma) in den mit Hirnflüssigkeit gefüllten Subarachnoidalraum, d. h. in den Raum um Gehirn und Rückenmark.
Risikofaktoren für einen Schlaganfall
Viele Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind beeinflussbar. Es gibt jedoch auch Risikofaktoren, die sich nicht beeinflussen lassen.
Nicht beeinflussbare Risikofaktoren
- Alter: Das Schlaganfallrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Auf die Altersgruppe ab 60 Jahre entfallen fast 80% aller Schlaganfälle. Allerdings sind auch rund 30.000 Menschen unter 55 Jahren betroffen, selbst Kinder.
- Geschlecht: Frauen haben ein höheres Schlaganfallrisiko als Männer. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die altersstandardisierte Schlaganfallrate bei Frauen in Deutschland bei 2,1% pro Jahr, während sie bei Männern 1,8% pro Jahr beträgt. Einige Faktoren begünstigen aber besonders bei Frauen Schlaganfälle: Dazu gehört zum Beispiel das Vorhofflimmern. Betroffene Frauen bekommen doppelt so häufig einen Schlaganfall wie Männer mit Vorhofflimmern. Auch Frauen mit Diabetes sind stärker gefährdet als Männer. Migräne mit Aura erhöht zwar für Männer und Frauen das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Aber Frauen sind häufiger von Migräne betroffen als Männer.
- Genetische Prädisposition: Eine familiäre Vorbelastung mit Schlaganfällen oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht das persönliche Risiko. Bis jetzt wurden 89 Schlaganfall-Risikogene ermittelt. Dazu gehören Gene, die für den Stoffwechsel von Lipiden, die Blutdruckregulation und Gerinnungsfaktoren verantwortlich sind.
Beeinflussbare Risikofaktoren
- Bluthochdruck (Hypertonie): Ist der Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall.
- Vorhofflimmern: Wenn die Vorhöfe nicht mehr richtig pumpen, sondern nur „flimmern“, können sich dort Blutgerinnsel (Thromben) bilden, die dann vom Herzen mit dem Blutstrom in die Gehirnarterien gelangen und dort Gefäßverschlüsse, also akute Schlaganfälle, auslösen können.
- Diabetes mellitus: Die erhöhten Blutzuckerwerte bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes schädigen langfristig die Blutgefäße und fördern die Gerinnselbildung.
- Erhöhter Cholesterinspiegel (Hyperlipidämie):
- Übergewicht (Adipositas) und ungesunde Ernährung:
- Rauchen:
- Bewegungsmangel:
- Hoher Alkoholkonsum:
- Stress:
- Hormonelle Faktoren: Bei Frauen kann außerdem auch der Hormonhaushalt einen Einfluss auf das Schlaganfallrisiko haben.
Symptome eines Schlaganfalls
Anzeichen eines Schlaganfalls erfordern schnelles Handeln. In jedem Fall müssen, auch wenn sich die Symptome zurückbilden, die Ursachen gesucht werden. Anzeichen eines Schlaganfalls sind vor allem plötzlich auftretende neurologische Krankheitszeichen wie Seh- oder Sprachstörungen, Lähmungen oder Gefühlsstörungen im Gesicht oder an den Armen und Beinen. Oft ist nur eine Körperhälfte betroffen. Die Symptome eines Schlaganfalls treten plötzlich auf und können je nach betroffenem Hirnareal variieren. Es ist wichtig, die typischen Anzeichen zu kennen und schnell zu handeln.
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Die wichtigsten Symptome sind:
- Plötzliche Schwäche oder Lähmung: Oftmals betrifft diese eine Körperhälfte (Hemiparese). Bitten Sie den Betroffenen zu lächeln. Ist das Gesicht dabei einseitig verzogen, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin. Bitten Sie den Betroffenen die Augen zu schließen, beide Arme gleichzeitig in die Waagerechte zu heben, die Handflächen nach oben zu drehen und die Position zu halten.
- Sprachstörungen: Schwierigkeiten, sich auszudrücken (Aphasie) oder Gesprochenes zu verstehen. Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen? Versteht die Person die Aufforderung nicht?
- Sehstörungen: Plötzliches Verschwommensehen, Doppeltsehen oder Verlust des Sehvermögens auf einem Auge.
- Gefühlsstörungen: Taubheitsgefühl oder Kribbeln in einer Körperhälfte. Grundsätzlich können auch Gefühlsstörungen erstes Symptom eines Schlaganfalls sein, vor allem, wenn sie eine Gesichts- oder Körperhälfte betreffen.
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen:
- Starke Kopfschmerzen: Insbesondere bei einer Hirnblutung. Bei der Subarachnoidalblutung aus einem Aneurysma sind extrem schlimme Kopfschmerzen das Hauptsymptom. Auch Gefäßverkrampfungen (Vasokonstriktionssyndrom) führen zu Kopfschmerzen und können Schlaganfälle auslösen. Wenn es zu einem Einriss der Wand von Halsgefäßen kommt (Dissektion), treten halbseitige Kopfschmerzen auf.
- (Dreh-)Schwindel und Unsicherheit beim Stehen, schwankender Gang, oder der Betroffene fühlt sich wie bei Seegang.
- Koordinationsstörungen, z. B. Sehstörungen, z. B.
- Bewusstlosigkeit, Atmung und Puls setzen aus.
FAST-Test:
Eine einfache Methode, um einen Schlaganfall zu erkennen, ist der sogenannte FAST-Test:
- Face (Gesicht): Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herunter?
- Arms (Arme): Bitten Sie die Person, beide Arme nach vorne zu strecken und die Handflächen nach oben zu drehen. Kann die Person beide Arme gleichmäßig heben?
- Speech (Sprache): Bitten Sie die Person, einen einfachen Satz nachzusprechen. Ist die Sprache verwaschen oder undeutlich?
- Time (Zeit): Wenn eines dieser Symptome auftritt, wählen Sie sofort den Notruf 112.
Diagnose eines Schlaganfalls
Um zu unterscheiden, ob es sich um einen Hirninfarkt (ischämischer Schlaganfall) oder um eine Hirnblutung handelt, werden bildgebende Untersuchungen durchgeführt. Dabei handelt es sich um Schichtaufnahmen des Gehirns, entweder mittels Computertomographie (CT) oder mittels Kernspin- bzw. Magnetresonanztomographie (MRT). Meist erfolgt dabei auch eine Darstellung der hirnversorgenden Gefäße (CT- oder MR-Angiographie). Darüber hinaus erfolgt eine Laboruntersuchung des Bluts. Des Weiteren wird immer ein EKG zum Nachweis bzw.
Die Diagnose eines Schlaganfalls umfasst verschiedene Schritte:
- Körperliche Untersuchung: Der Arzt untersucht die neurologischen Funktionen des Patienten, wie z. B. Kraft, Sensibilität, Koordination und Sprache.
- Bildgebende Verfahren:
- Computertomographie (CT): Eine CT-Untersuchung des Gehirns kann schnell durchgeführt werden und hilft, eine Hirnblutung auszuschließen oder zu bestätigen.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Eine MRT-Untersuchung des Gehirns ist genauer als eine CT-Untersuchung und kann auch kleinere Hirninfarkte erkennen.
- CT-Angiographie (CTA) oder MR-Angiographie (MRA): Diese Untersuchungen stellen die Blutgefäße im Gehirn dar und können Verengungen oder Verschlüsse erkennen.
- Weitere Untersuchungen:
- Elektrokardiogramm (EKG): Um Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern zu erkennen.
- Blutuntersuchungen: Um Risikofaktoren wie erhöhten Cholesterinspiegel oder Diabetes zu identifizieren.
- Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße: Um Verengungen der Halsschlagader (Karotisstenose) festzustellen.
- Echokardiographie: Um die Herzfunktion zu beurteilen und mögliche Ursachen für kardiale Embolien zu finden.
Behandlung eines Schlaganfalls
Ein Schlaganfall muss so schnell wie möglich behandelt werden - jede Minute zählt. Es gilt das Motto „time is brain“, damit es nicht zu bleibenden Schäden durch Absterben von Gehirnzellen kommt. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto höher sind die Chancen auf eine weitgehende oder vollständige Genesung. Unmittelbar nach Einlieferung wird per CT oder MRT des Kopfes festgestellt, ob es sich um einen Hirninfarkt (ischämischer Schlaganfall) oder eine Hirnblutung handelt.
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Die Behandlung eines Schlaganfalls hängt von der Art des Schlaganfalls ab:
Ischämischer Schlaganfall
Bei einem ischämischen Schlaganfall muss das durch ein Blutgerinnsel akut verstopfte Gefäß so schnell wie möglich wiedereröffnet werden. Dies kann durch eine medikamentöse Therapie erfolgen, die als Thrombolyse (kurz auch: „Lyse“) bezeichnet wird. Reicht eine Lysetherapie zur Auflösung des die Arterie verstopfenden Blutgerinnsels nicht aus, gibt es die Möglichkeit der sogenannten Thrombektomie, einem Eingriff, bei dem das Blutgerinnsel mechanisch entfernt wird. Dabei werden meist Katheter verwendet, die an ihrer Spitze ein Drahtgeflecht (Stent) besitzen. Diese Katheter werden so weit in das Hirngefäß vorgeschoben, dass sie hinter den Thrombus zu liegen kommen. Dann wird das Gittergeflecht an der Stelle des Thrombus entfaltet, so dass sich das Gerinnsel darin verfängt.
- Thrombolyse: Dabei wird ein Medikament verabreicht, das das Blutgerinnsel auflöst. Die Therapie sollte idealerweise innerhalb von 4,5 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome begonnen werden.
- Thrombektomie: Dabei wird das Blutgerinnsel mechanisch mit einem Katheter aus dem Gefäß entfernt. Sie wird vor allem bei größeren Blutgerinnseln eingesetzt, die sich nicht allein medikamentös auflösen lassen. Ist die Thrombektomie nicht erfolgreich, kann das verstopfte Gefäß mit einem Ballonkatheter geweitet werden, damit das Blut wieder ungehindert fließen kann. Wenn der Ballon an der richtigen Stelle in der Arterie sitzt, wird er auf zwei Millimeter aufgeblasen. Danach wird ein Stent, also eine Gefäßstütze, eingesetzt.
Hämorrhagischer Schlaganfall
Zunächst wird versucht, die Ausbreitung der Blutung zu bremsen, durch Senkung des Blutdrucks und ggf. den Einsatz gerinnungsaktiver Medikamente. Bei ausgedehnten Hirnblutungen wird operiert.
- Blutdrucksenkung: Um die Blutung zu stoppen und das umliegende Gewebe zu schützen.
- Operation: Bei größeren Blutungen kann eine Operation erforderlich sein, um das Blut zu entfernen und den Druck auf das Gehirn zu reduzieren. Um den Druck auf das Gehirn zu reduzieren, kann es in seltenen Fällen erforderlich werden, Teile des Schädelknochens zu entfernen. Wenn sich die Schwellung zurückgebildet hat, wird der entfernte Teil später wieder eingesetzt.
Akutversorgung auf der Stroke Unit
Bei einem akuten Schlaganfall werden die Betroffenen idealerweise auf einer Spezialstation, einer sogenannten Stroke Unit (stroke: Schlaganfall, unit: Abteilung) behandelt.
Rehabilitation
Wichtig ist bei einem Schlaganfall nicht nur die Akutversorgung auf der Stroke Unit, sondern auch eine langfristige Nachbehandlung der Betroffenen. Nach einem Schlaganfall bleiben oft Lähmungen, Wahrnehmungs- und Sprechstörungen zurück. Um Langzeitschäden so gering wie möglich zu halten, sollte möglichst schon in den ersten Tagen in der Klinik mit Reha-Maßnahmen begonnen werden. Häufig treten zum Beispiel gefährliche Schluckstörungen auf, die in der Frühphase erkannt und behandelt werden müssen. Nach der Akuttherapie in der Klinik haben Betroffene in der Regel Anspruch auf eine Anschlussbehandlung.
Die Frührehabilitation mit Krankengymnastik, Ergo- und Sprachtherapie unterstützt die Rückbildung neurologischer Ausfälle.
Die Rehabilitation nach einem Schlaganfall ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie hilft den Betroffenen, ihre verloren gegangenen Fähigkeiten wiederzuerlangen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Rehabilitation umfasst in der Regel:
- Physiotherapie: Um die Beweglichkeit und Kraft wiederherzustellen.
- Ergotherapie: Um die Feinmotorik und Alltagsfähigkeiten zu verbessern.
- Logopädie: Um Sprach- und Schluckstörungen zu behandeln.
- Psychologische Betreuung: Um mit den psychischen Folgen des Schlaganfalls umzugehen.
Prävention eines Schlaganfalls
Um einem erneuten Schlaganfall vorzubeugen, sollten bei Risikopatienten regelmäßig der Blutdruck, die Cholesterinwerte und der Blutzucker überprüft und eingestellt werden. Auch eine Umstellung des Lebensstils mit viel Bewegung, gesünderer Ernährung und ohne Rauchen kann das Risiko eines erneuten Schlaganfalls verringern.
Die beste Strategie gegen einen Schlaganfall ist die Prävention. Durch einen gesunden Lebensstil und die Kontrolle der Risikofaktoren kann das Schlaganfallrisiko deutlich gesenkt werden.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
- Regelmäßige Blutdruckkontrolle und Behandlung von Bluthochdruck.
- Kontrolle und Behandlung von Diabetes mellitus.
- Senkung des Cholesterinspiegels.
- Gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
- Regelmäßige körperliche Aktivität.
- Nichtrauchen.
- Moderater Alkoholkonsum.
- Stressbewältigung.
- Behandlung von Vorhofflimmern mit gerinnungshemmenden Medikamenten.
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