Art Parkinson und die dunklen Dreharbeiten: Ein Blick hinter die Kulissen von Dracula Untold und mehr

Der große Untote des Kinos ist in "Dracula Untold" wieder auferstanden, in Person von Luke Evans, der hier als blendend aussehender Titelheld eine gute Figur macht. Regie-Newcomer Gary Shore und seine beiden Drehbuchautoren Matt Sazama und Burk Sharpless sind weniger an einer Neuinterpretation der bekannten Story von Bram Stokers unsterblichen Gruselgrafen interessiert, denn an einem düsteren Fantasy- und Actionspektakel, das besonders dank der guten Tricktechnik besticht. Doch nicht nur Dracula-Verfilmungen faszinieren, auch Krimis wie "Neben der Spur" entführen in finstere menschliche Abgründe. Und wer sind die Menschen aus Niedersachsen, die sich in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport verdient gemacht haben? Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Filmwelt, der menschlichen Psyche und des kulturellen Lebens in Niedersachsen.

Dracula Untold: Mehr als nur ein Horrorfilm

Gary Shores reanimiert Bram Stokers Gruselhelden und ersetzt in seinem modernen Fantasy-Spektakel klassischen Horror durch Schauwerte und Effekte. In "Dracula Untold" setzt die Handlung 1442 ein, die Türken wollen in Transsylvanien erneut Kinder für ihre Armee rekrutieren, um ganz Europa zu unterwerfen. Graf Vlad (Evans), der einst für die Osmanen als Kindersoldat kämpfen musste und sich als "Pfähler" einen Namen machte, verweigert dem Sultan (Dominic Cooper) den Gehorsam. Um seine Untertanen sowie Frau (Sarah Gadon) und Sohn vor dem Zorn des Despoten zu schützen, begibt er sich ins Reißzahngebirge und geht dort mit einem mysteriösen Ungeheuer (Charles Dance) einen unheiligen Pakt ein, der ihn zum unsterblichen Monster macht.

Vom Werden und Wesen des berühmt-berüchtigten rumänischen Prinzen erzählt dieser handfeste, grob gestrickte Genrebastard, der vorgibt sich an historischen Fakten zu orientieren, in Wirklichkeit aber nur lustvoll mit altbewährten Horror-Versatzstücken spielt. Viel Zeit nimmt sich Shore für seine wortreiche, Scherenschnitt-artig bebilderte Exposition, erst nach rund 20 Minuten kommt's zum ersten (Schwert-)Kampf. Dann aber legt er mächtig los, Drama, Liebes- und Rachegeschichte vereint er in seiner auf Schauwerte und Spezialeffekte ausgerichteten Schauermär, besonders beeindruckend ist die Verwandlung Draculas in einen Schwarm Fledermäuse.

Schauspielerische Leistungen und technische Aspekte

Der Ausrichtung der meist nachtschwarzen Produktion entsprechend sind die Schauspieler weniger gefordert. Mädchenschwarm Evans darf immer wieder in Großaufnahme an der Liebe zur aufopferungsvoll edlen Gattin leiden, während der aus "Need for Speed" bekannte Cooper ein wenig blass bleibt und vor allem durch seinen dicken Lidstrich auffällt. Als Formwandler und Obervampir besticht Dance, bei dem die Make-up-Abteilung ihr ganzes Können zeigt, Filmästheten dürfte vor allem die Szene gefallen, in der tiefrotes Blut das Federkleid blütenweißer Tauben bespritzt.

Luke Evans ist es auch, der «Dracula Untold» nahezu in Gänze allein bestreiten muss. So trägt der Film nicht bloß seinen Namen, auch der Plot blickt bei der Betrachtung von Dracula und seinem Werdegang vom herkömmlichen Grafen und Familienvater zum vermeintlichen Monster nicht nach links und rechts. Das ist angenehm, da sich der Film somit als recht dynamisch erweist und sich zudem nie zu lang an unnötigen Nebenhandlungssträngen aufhält. Gleichzeitig geraten Szenerien, in denen Evans einmal nicht anzutreffen ist, dafür umso langatmiger. Neben dem Hauptakteur gehören das Setting und die technische Aufmachung zu den großen Pluspunkten von «Dracula Untold». Regisseur Shore sowie sein Kameramann John Schwartzman gelingen äußerst opulente und schlicht wunderschöne Aufnahmen, deren Tristesse durch eine nahezu schwarz-weiße Bildgestaltung hervorgehoben wird. Dabei gestaltet sich «Dracula Untold» über alle Maßen modern. Allen voran das Design der CGI-Fledermäuse ist äußerst gelungen – dennoch sollte man bei Nahaufnahmen nicht zu viel auf Realismus geben. Seine Stärken entfaltet «Dracula Untold» dann, wenn die Hauptfigur mit einem Fingerzeig ganze Schwärme der fliegenden Säugetiere kontrollieren und auf seine Widersacher loslassen kann.

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Kritik und Fazit

Für den Handlungsverlauf gilt dies bisweilen nicht. Obgleich das Skript die Entwicklungsgeschichte Draculas straight vorwärts erzählt und besonders im Detail akribisch herausgearbeitet ist – besonders die Szene, in welcher die Hauptfigur erstmals mit seinen geschärften Sinnen konfrontiert wird, ist famos inszeniert – doch besonders in Richtung Finale gehen die Drehbuchautoren immer beliebiger mit den vorab eingeführten, logischen Regeln innerhalb des Filmuniversums um. So ist es zwar lobenswert, dass die Autoren Vampirmythen wie die Angst vor Silber, Sonnenlicht oder das mögliche Töten durch einen Pflock ins Herz beibehalten – wenn die Hauptfigur im Rahmen des Schlussakts jedoch barfuß über Silbermünzen balanciert, ohne schlussendlich einen bleibenden Schaden davonzutragen, ist der anfangs so positive Eindruck dahin. «Dracula Untold» hat tolle Ansätze und eine atemberaubende Optik. Auch die Einarbeitung der Effekte ist gelungen und Luke Evans überzeugt in einer kantigen Hauptrolle.

Neben der Spur: Psychologische Abgründe im Krimi

Die Filme aus der vorzüglichen Krimireihe "Neben der Spur“ sind stets eine Reise in die finstersten menschlichen Abgründe. Das hat auch mit den beiden Hauptdarstellern zu tun, zumal sich Ulrich Noethen als Hamburger Psychiater Joe Jessen und Juergen Maurer als grimmiger Hauptkommissar Vincent Ruiz formidabel ergänzen. Während sich der an Parkinson erkrankte Arzt für gewöhnlich mit den Problemen seiner Patienten befassen muss, wird er in der sechsten Episode, "Erlöse mich", selbst von einem Dämon heimgesucht: Im letzten Film, "Sag, es tut dir leid" (2018), hat Jessen einen Mörder (Gerhard Liebmann) erschießen müssen, um ein Mädchen zu retten; und der sucht ihn nun regelmäßig heim, um ihn zu provozieren.

Der Reihentitel gilt daher vor allem der Hauptfigur; Jessen ist ohnehin neben der Spur, seit sich Ehefrau Nora (Petra van de Voort) von ihm getrennt hat. Der Psychiater ist ins Wochenendhaus gezogen und hofft wider besseres Wissen auf eine Wiedervereinigung. Geschickt sorgen Mathias Klaschka, der auch die letzten drei Drehbücher der Reihe geschrieben hat, und Regisseur Josef Rusnak dafür, dass nicht nur Jessen den Bezug zur Realität verliert.

Die komplexe Figur der Milena Lorenz

Gehörig aus der Bahn geworfen ist auch Milena Lorenz (Anna Bederke). Die Frau hat als Kind mitansehen müssen, wie ihre hochschwangere Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Weil ihr spurlos verschwundener Mann einen Haufen Spielschulden hinterlassen hat, muss sie sich für den Gläubiger, Hasim Klaudiusz (Eray Egilmez), eine bekannte Rotlichtgröße, als Prostituierte für betuchte Freier verdingen. Als ein Kunde nicht zahlt, wird sie von Klaudiusz’ Fahrer fürs Grobe übel zugerichtet. Kurz drauf wird die Leiche des Mannes gefunden. Später stirbt auch sein Boss; für Ruiz gibt es keinen Zweifel, dass die Frau die beiden Männer ermordet hat.

Psychogramme und Spannung

Der Reiz des anspruchsvollen Films besteht in erster Linie in den beiden Psychogrammen, die Klaschka entwirft, zumal es recht lange dauert, bis die Geschichte tatsächlich zum Krimi wird, weil Jessen erst mal mit sich selbst beschäftigt ist. Dennoch ist "Erlöse mich" von Beginn an faszinierend; die Spannung ist diesmal über weite Strecken anderer Art, selbst wenn es natürlich auch um die Frage geht, ob Milena in dieser Geschichte Opfer oder Täterin ist. Im letzten Drittel wird der Film dafür umso packender, als Jessen klar wird, dass nicht nur seine Patientin, sondern auch ihre beiden Kinder in großer Gefahr schweben.

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Klaschka gehört ohnehin zu den besten Krimiautoren; er hat fast alle Drehbücher für die ähnlich vorzügliche ZDF-Reihe "Kommissarin Heller" (mit Lisa Wagner) geschrieben und ist Schöpfer von "Solo für Weiss" (mit Anna Maria Mühe, ebenfalls ZDF). Die Filmografie von Regisseur Rusnak ist dagegen deutlich überschaubarer, aber auch er steht für Qualität. Zu seinen letzten Arbeiten zählen ein "Polizeiruf" aus Magdeburg ("Starke Schultern", 2018) sowie die vierte "Tel-Aviv-Krimi"-Episode ("Alte Freunde", 2018, ARD).

Visuelle Gestaltung und schauspielerische Leistungen

Wie stets bei "Neben der Spur" ist auch die Bildgestaltung (diesmal Ralf Noack) vorzüglich, und das nicht nur wegen einer faszinierenden Einstellung eines spiralenförmigen Treppenhauses, seit Robert Siodmaks Klassiker "Die Wendetreppe" ohnehin ein Symbol für psychische Störungen; in diese Richtung geht auch die ausgezeichnete Musik von Christoph Zirngibl. Ein durchgehendes Markenzeichen der Reihe sind die beiläufig eingesetzten Spiegelbilder, wobei die Spiegelungen diesmal vor allem durch Glasscheiben hervorgerufen werden. Die Kamera zeigt die Figuren zudem gern aus der Untersicht, was Zuschauer automatisch in die Defensive drängt. Gewohnt vorzüglich sind die Leistungen der Schauspieler. Für die zwei Hauptdarsteller gilt das ohnehin, aber auch die Gastrollen fügen sich vortrefflich ein. Besonders reizvoll sind Jessens Zwiegespräche mit dem imaginären Feind, eine interessante Parallele zu Milenas Ebene, denn deren kleiner Sohn hat gleichfalls einen unsichtbaren Gefährten.

Niedersachsen: Ein Land der Talente

Anlässlich des Landesgeburtstages blicken wir auf viele Niedersächsinnen und Niedersachsen, die sich in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Sport oder auch in anderen Bereichen des Lebens verdient gemacht haben. Ein buntes Who is Who Niedersachsens.

Künstler und Entertainer

  • Rudi Carrell: Das holländische Multitalent prägte die Fernsehlandschaft als Moderator, Sänger, Komiker und Schauspieler. Seine Karriere begann 1965 mit der Rudi-Carrell-Show bei Radio Bremen in Deutschland. Seine Shows waren populär, er entwickelte Ideen „am laufenden Band“, so beispielsweise die beliebte gleichnamige Sendung, „Rudis Tagesshow“, „Herzblatt“ oder „Lass Dich überraschen“, seine letzte große Unterhaltungssendung im öffentlich rechtlichen Fernsehen. 1991 stieg er mit einer eigenen Produktionsfirma bei einem Privatsender ein mit „Sieben Tage-Sieben Köpfe“ und erreichte damit bis 2005 ebenfalls hohe Einschaltquoten. Neben erfolgreichen Titeln in der Hitparade war er in vielen Filmen zu sehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
  • Karl Dall: Der beliebte deutsche Komiker wurde 1941 in Emden geboren. Einem größeren Publikum bekannt wurde er ab 1967 mit der Komödiantengruppe Insterburg & Co. Er war in vielen Unterhaltungssendungen zu sehen, als Spaßvogel bei „Verstehen Sie Spaß?“, als Moderator bei „Dall As“ und als gern gesehener Gast in vielen Fernsehshows. Er nahm sich und seine Umwelt nicht allzu ernst, sein unnachahmlicher trockener Humor und seine Schlagfertigkeit begeisterten sein Publikum.
  • Niki de Saint Phalle: Die französische Malerin und Bildhauerin wurde vor allem mit ihren Nanas bekannt - den farbenfrohen und gemusterten Plastiken, die besonders üppige Frauenfiguren darstellen. In der Niedersächsischen Landeshauptstadt sind die drei Skulpturen am Leineufer heute nicht mehr wegzudenken. De Saint Phalle ist die erste und bisher einzige Ehrenbürgerin Hannovers.
  • Doris Dörrie: Die deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin wurde 1955 in Hannover geboren. Nach ihrem Schauspiel- und Filmstudium erlangte sie große Bekanntheit mit ihren beiden Filmkomödien „Männer“ (1985) und „Ich und Er“ (1988). Bisher hat sie bei 37 Filmen Regie geführt.
  • Dietmar Wischmeyer: Bekannt für seine Comedy-Formate wie „Günther der Treckerfahrer“, „Willi Deutschmann“, „Kassowarth von Sondermühlen“ und „Wischmeyers Logbuch“.
  • Otto Walkes: Der deutsche Komiker, Comiczeichner, Musiker und Schauspieler wurde 1948 in Emden geboren. 1973 erlangte er große Berühmtheit durch seine Fernsehshow „OTTO SHOW“. Der Ottifant, den er erfunden hat, ist sein Maskottchen und über die Jahre sein Markenzeichen geworden.

Schauspielerinnen und Schauspieler

  • Diane Kruger: Die deutsch-amerikanische Schauspielerin wurde 1976 in Algermissen im Landkreis Hildesheim geboren. Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Helena von Troja im Spielfilm „Troja (2004)“.
  • Marie Bloching: Die Schauspielerin gab ihr Kinodebüt 2016 in »Radio Heimat«. 2021 bis 2024 spielte sie eine der Hauptrollen in vier Staffeln der Amazon-Serie »Die Discounter«.

Musiker

  • Igor Levit: Der deutsche Pianist wurde 1987 in Gorki in der Sowjetunion geboren. Im Jahre 1995 siedelte die Familie nach Hannover über. Seit 2019 ist er Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Levit meldet sich auf sozialen Plattformen u.a. gegen Antisemitismus und Ausgrenzung Geflüchteter zu Wort.
  • Lena Meyer-Landrut: Die deutsche Sängerin und Songwriterin wurde 1991 in Hannover geboren. Bekanntheit erlangte sie durch ihren Sieg beim Eurovision Songcontest 2010 in Oslo.
  • Ina Müller: Die deutsche Musikerin, Fernsehmoderatorin und Buchautorin wurde 1965 in Geestland im Landkreis Cuxhaven geboren. Sie ist eine prominente Vertreterin der plattdeutschen Sprache.
  • Thomas Quasthoff: Der deutsche Opern- bzw. Jazzsänger wurde 1959 in Hildesheim geboren. Er ist außerdem Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Berlin. Quasthoff erlangte internationale Bekanntheit durch seinen Sieg beim internationalen Musikwettbewerb der ARD in der Kategorie "Bariton".

Journalismus und Kultur

  • Henri Nannen: Der Publizist und Verleger gründete die Illustrierte „Der Stern“ in Hannover. Er förderte Journalisten und stiftete den Henri Nannen Preis.
  • Gudrun Schröfel: Die Professorin hat sich wie kaum eine andere in Niedersachsen für die Musik verdient gemacht. Seit 2001 ist sie Leiterin des Johannes Brahms Chor Hannover. Sie erweiterte das Repertoire für Mädchen- und Frauenchöre um mehr als 40 Kompositionen, die sie bei namhaften Komponisten in Auftrag gab.

Sportler

  • Kristina Bröring-Sprehe: Die deutsche Dressurreiterin wurde 1986 in Lohne im Landkreis Vechta geboren. Gold im Dressurreiten mit der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro waren ihre größten Erfolge.
  • Josef Giesen: Der ehemalige deutsche Behindertensportler und mehrfacher Teilnehmer an den Paralympischen Winterspielen wurde 1958 im niedersächsischen Emsland ohne Arme geboren. Er gewann bei den Paralympischen Winterspielen 2002 Gold in der Kategorie Langlauf.
  • Sabrina Hering-Pradler: Die deutsche Kanutin wurde 1992 in Gehrden in der Region Hannover geboren. Der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro.
  • Per Mertesacker: Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler wurde 1984 in Hannover geboren. Zwischen 2004 und 2014 nahm er an 104 Spielen der deutschen Fußballnationalmannschaft teil und wurde mir dieser 2014 in Brasilien Fussballweltmeister.
  • Arnd Peiffer: Der ehemalige deutsche Biathlet wurde im April 1987 in Wolfenbüttel geboren. Seine größten Erfolge waren die Siege bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang und den Biathlon-Weltmeisterschaften 2011.
  • Dennis Schröder: Der Basketballspieler aus Braunschweig spielt für die ganz Großen der der Nordamerikanischen Basketball Liga.
  • Bibiana Steinhaus-Webb: Die deutsche Fußballschiedsrichterin wurde 1979 in Bad Lauterberg im Harz geboren. Sie war die erste Frau, die in der höchsten deutschen Männer-Profifußballliga ein Spiel leitete.

Weitere Persönlichkeiten

  • Keno Veith: De Schwatten Ostfrees Jung, erlangte mit einem Trecker-Video auf Plattdeutsch viralen Erfolg.
  • Uli Stein: Der deutsche Cartoonzeichner und Fotograf erlangte Bekanntheit durch gezeichnete Cartoons von vermenschlichten Tierfiguren, die meist Alltagssituationen abbilden. Uli Stein litt an Parkinson. Gestorben ist er am 29.

Filmauswahl: Von American Pie bis zum Dschungelbuch

Die Filmlandschaft ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack etwas. Hier eine kleine Auswahl von Filmen unterschiedlicher Genres:

  • American Pie (USA 1999): Eine Teenie-Komödie, die für ihre absurden Szenen bekannt ist.
  • American Psycho (USA 2000): Ein Psychothriller, der die Oberflächlichkeit der Gesellschaft entlarvt.
  • Amy und die Wildgänse (USA 1996): Ein Familienfilm über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Mädchen und Gänsen.
  • Der Barbier von Sibirien (Frankreich/Russland/Italien 1998): Ein monumentales Historienepos über die Liebe in der Zarenzeit.
  • Billy Elliot - I Will Dance (Großbritannien 2000): Eine berührende Geschichte über einen Jungen, der seinen Traum vom Ballett verfolgt.
  • Brot und Tulpen (Italien 2000): Eine charmante Komödie über eine Frau, die in Venedig ein neues Leben beginnt.
  • Buena Vista Social Club (USA 1998): Ein Dokumentarfilm über die legendären kubanischen Musiker.
  • Buster Keaton Rides Again (Kanada 1965): Eine Reportage über die Dreharbeiten zu einem Kurzfilm mit Buster Keaton.
  • The Cell (USA 2000): Ein bizarrer Thriller über eine Psychologin, die in das Unterbewusstsein eines Serienkillers eindringt.
  • Chicken Run (Großbritannien 2000): Ein Knetanimationsfilm über Hühner, die aus einer Legebatterie fliehen wollen.
  • Dancer in the Dark (Dänemark/Schweden 2000): Ein Musical-Drama von Lars von Trier mit Björk in der Hauptrolle.
  • Drei Engel für Charlie (USA 2000): Die Kinofassung der Kultserie mit furiosen Actionszenen.
  • Dinosaurier (USA 2000): Ein computeranimiertes Trickmeisterwerk über eine Dinosaurierfamilie.
  • Das Dschungelbuch (USA 1967): Ein zeitloser Disney-Klassiker.
  • Düstere Legenden 2 (USA 2000): Ein Teenie-Horrorstreifen.
  • Es begann im September (USA 2000): Eine Romanze mit Richard Gere und Winona Ryder.
  • Family Man (USA 2000): Eine Weihnachtsgeschichte über einen Banker, der die Bedeutung des einfachen Lebens erkennt.
  • Felix (Frankreich 1999): Ein Roadmovie über einen HIV-positiven Mann, der seinen Vater sucht.
  • Fight Club (USA 1999): Ein düsterer Film über Männer, die sich durch Prügeleien selbst spüren wollen.
  • Frau2 sucht HappyEnd (Deutschland 2000): Ein Liebesdrama mit Ben Becker und Isabella Parkinson.
  • Der General (USA 1926): Eine Stummfilmkomödie mit Buster Keaton.
  • Genghis Blues (USA 1998): Ein Dokumentarfilm über einen blinden Bluessänger, der mongolische Obertongesänge entdeckt.
  • Goya (Spanien/Italien 1999): Ein Film über den spanischen Maler Goya.
  • Grasgeflüster (Großbritannien 2000): Eine Komödie über eine verwitwete Orchideenzüchterin, die Marihuana anbaut.
  • The Grinch (USA 2000): Ein Fantasyfilm über ein Fabelwesen, das Weihnachten verderben will.
  • Harold & Maude (USA 1971): Eine schwarze Komödie über die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mann und einer älteren Frau.
  • Himalaya (Frankreich/Schweiz 1999): Ein Film über die Salzkarawanen im Nordwesten Nepals.
  • Im Juli (Deutschland 2000): Eine Komödie von Fatih Akin über die Suche nach der Liebe.

Konrad Koch und die Einführung des Fußballs in Deutschland

Der junge Lehrer Konrad Koch (Daniel Brühl) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball. Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt.

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Jazz & Pop Festival: Musikalische Vielfalt

Seit 2015 lädt das Institut Jazz & Pop nationale und internationale Musikerinnen ein, mit seinen Studierenden zu arbeiten und aufzutreten. Maximale stilistische Bandbreite bei hohem künstlerischem Anspruch ist das Credo des Festivals: Experimentelles, Aktuelles & Spezielles in nahezu jeder denkbaren Arbeitsweise. Hier gibt es zu entdecken, wie große Namen oder aufstrebende Künstlerinnen unsere Studierenden beflügeln und welche Wucht diese gemeinsame Arbeit entfalten kann. Proberäume werden zum Versuchslabor, die Hochschule ist in diesen Tagen eine andere. Alles führt am Ende in den Konzertsaal der HMDK . So stellt dieses Festival ein Tor nach draußen dar, geprägt von gelebter und erlebter, persönlicher musikalischer Interaktion. Das Jazz & Pop Festival hat sich als ein Highlight des akademischen Jahres etabliert.

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