Die Suche nach natürlichen Substanzen mit therapeutischem Potenzial hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Astaxanthin, ein starkes Antioxidans, das in Algen und bestimmten Meeresfrüchten vorkommt, hat aufgrund seiner potenziellen gesundheitlichen Vorteile viel Aufmerksamkeit erregt. Dieser Artikel untersucht die möglichen Auswirkungen von Astaxanthin auf Epilepsie, wobei sowohl Forschungsergebnisse als auch anekdotische Beweise berücksichtigt werden.
Was ist Astaxanthin?
Astaxanthin ist ein Carotinoid, ein natürliches Pigment, das für die leuchtenden Farben vieler Obst- und Gemüsesorten verantwortlich ist. Es kommt auch in Meeresalgen vor, die von verschiedenen Meeresbewohnern gefressen werden und ihnen die typische rosa-rote Farbe verleihen. Flamingos beispielsweise erhalten ihre spektakuläre rosa Färbung durch den Verzehr von Krebsen und Algen, die reich an Astaxanthin sind.
Astaxanthin ist ein starkes Antioxidans, das Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützt. Freie Radikale sind Abfallprodukte, die bei Stoffwechselvorgängen entstehen oder durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Abgase und Zigarettenrauch in den Körper gelangen. Antioxidantien wie Astaxanthin können diesen oxidativen Stress reduzieren und somit die Gesundheit der Zellen fördern.
Epilepsie: Eine neurologische Erkrankung
Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Anfälle gekennzeichnet ist. Anfälle sind plötzliche, unkontrollierte elektrische Entladungen im Gehirn, die zu Veränderungen im Bewusstsein, Verhalten und in der Bewegung führen können.
Die Ursachen für Epilepsie sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren über Hirnverletzungen bis hin zu Infektionen. In vielen Fällen bleibt die Ursache jedoch unbekannt. Die Behandlung von Epilepsie umfasst in der Regel die Einnahme von Antiepileptika, die darauf abzielen, die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu reduzieren.
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Potenzielle Wirkung von Astaxanthin bei Epilepsie
Obwohl die Forschung zu Astaxanthin und Epilepsie noch begrenzt ist, deuten einige Studien und Erkenntnisse auf mögliche positive Auswirkungen hin:
Neuroprotektive Eigenschaften
Astaxanthin besitzt neuroprotektive Eigenschaften, die das Gehirn vor Schäden schützen können. Bei Epilepsie können wiederholte Anfälle zu neuronalen Schäden führen, die die Erkrankung verschlimmern können. Astaxanthin könnte dazu beitragen, diese Schäden zu reduzieren und das Gehirn vor den schädlichen Auswirkungen von Anfällen zu schützen.
Entzündungshemmende Wirkung
Entzündungen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten von Epilepsie. Astaxanthin hat entzündungshemmende Eigenschaften, die dazu beitragen können, Entzündungen im Gehirn zu reduzieren. Dies könnte potenziell die Anfallshäufigkeit verringern und die allgemeine Gesundheit des Gehirns verbessern.
Antioxidative Wirkung
Oxidativer Stress, verursacht durch ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien, kann bei Epilepsie eine Rolle spielen. Astaxanthin als starkes Antioxidans kann freie Radikale neutralisieren und oxidativen Stress reduzieren. Dies könnte dazu beitragen, die Nervenzellen vor Schäden zu schützen und die Anfallskontrolle zu verbessern.
Verbesserung der Gehirnfunktion
Einige Studien deuten darauf hin, dass Astaxanthin die kognitive Funktion und das Gedächtnis verbessern kann. Bei Epilepsie können kognitive Beeinträchtigungen auftreten, insbesondere bei häufigen Anfällen oder langfristiger Einnahme von Antiepileptika. Astaxanthin könnte dazu beitragen, die kognitive Funktion zu unterstützen und die Lebensqualität von Menschen mit Epilepsie zu verbessern.
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Studienlage und Forschungsergebnisse
Die Forschung zu Astaxanthin und Epilepsie befindet sich noch in einem frühen Stadium, und es gibt nur wenige spezifische Studien zu diesem Thema. Die meisten Erkenntnisse stammen aus Tierstudien oder aus Studien, die die allgemeine neuroprotektive Wirkung von Astaxanthin untersuchen.
Einige Studien an Tieren haben gezeigt, dass Astaxanthin die Anfallsschwelle erhöhen und die Anfallshäufigkeit reduzieren kann. Diese Ergebnisse sind vielversprechend, aber es sind weitere Studien am Menschen erforderlich, um die Wirksamkeit von Astaxanthin bei Epilepsie zu bestätigen.
Anwendung und Dosierung
Astaxanthin ist als Nahrungsergänzungsmittel in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Kapseln, Tabletten und Öle. Die empfohlene Tageshöchstmenge liegt bei 8 mg. Die meisten Kapseln enthalten 4 mg Astaxanthin und sollten daher maximal zwei Mal täglich eingenommen werden. Es wird empfohlen, die Kapseln zu den Mahlzeiten mit einem Glas stillem Wasser zu schlucken, da Astaxanthin fettlöslich ist und durch die Nahrung besser absorbiert werden kann.
Sicherheit und Nebenwirkungen
Bei Einhaltung der Dosierungsempfehlung sind bislang keine schwerwiegenden Nebenwirkungen von Astaxanthin bekannt. Bei Überdosierung können Probleme im Magen-Darmbereich, Hautrötungen sowie eine kurzzeitige Verfärbung des Stuhls auftreten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Astaxanthin Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben kann. Personen, die Antikoagulantien oder andere Medikamente einnehmen, sollten vor der Einnahme von Astaxanthin ihren Arzt konsultieren.
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Weitere gesundheitliche Vorteile von Astaxanthin
Neben den potenziellen Auswirkungen auf Epilepsie bietet Astaxanthin eine Reihe weiterer gesundheitlicher Vorteile:
Schutz vor UV-Schäden
Astaxanthin kann die Haut vor Schäden durch UV-Strahlung schützen und somit vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs vorbeugen.
Unterstützung des Immunsystems
Einige Studien deuten darauf hin, dass Astaxanthin das Immunsystem stärken und die Abwehrkräfte gegen Infektionen verbessern kann.
Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit
Astaxanthin kann den Blutdruck senken, die Gefäße erweitern und die Bildung von Gefäßablagerungen reduzieren. Dies kann das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.
Verbesserung der sportlichen Leistung
Astaxanthin kann die Regeneration der Skelettmuskeln nach dem Training beschleunigen und die Ausdauer verbessern.
Schutz der Augen
Astaxanthin kann die Augen vor UV-Schäden schützen und das Risiko von altersbedingter Makuladegeneration (AMD) verringern.
Wichtige Hinweise
Es ist wichtig zu betonen, dass Astaxanthin kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise ist. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung eingenommen werden.
Personen mit Epilepsie sollten vor der Einnahme von Astaxanthin ihren Arzt konsultieren, um mögliche Wechselwirkungen mit Antiepileptika oder anderen Medikamenten auszuschließen.
Weitere natürliche Substanzen mit potenziellen Auswirkungen auf Epilepsie
Neben Astaxanthin gibt es eine Reihe weiterer natürlicher Substanzen, die potenziell positive Auswirkungen auf Epilepsie haben könnten:
Boswellia serrata
Boswellia serrata ist ein Baum, der in Indien, Nordafrika und im Nahen Osten wächst. Extrakte aus diesem Baum werden traditionell zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen eingesetzt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Boswellia serrata entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die bei Epilepsie von Vorteil sein könnten.
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die im Körper vorkommt und eine wichtige Rolle bei der Hydratation und Schmierung von Geweben spielt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Hyaluronsäure neuroprotektive Eigenschaften besitzt und die Gesundheit des Gehirns unterstützen kann.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren, insbesondere Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA), sind essentielle Fettsäuren, die für die Gesundheit des Gehirns unerlässlich sind. DHA macht bis zu 97 % der Omega-3-Fettsäuren des Gehirns und bis zu 93 % der Omega-3-Fettsäuren der Retina (im Auge) aus. Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften besitzen, die bei Epilepsie von Vorteil sein könnten.
Chlorella-Alge
Die Chlorella-Alge ist eine Mikroalge, die in Süßwasser wächst und zu den ältesten bekannten Lebensformen der Erde zählt. Chlorella ist reich an Nährstoffen und Antioxidantien und kann dazu beitragen, den Körper zu entgiften und das Immunsystem zu stärken. Einige Studien deuten darauf hin, dass Chlorella entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und die Gesundheit des Gehirns unterstützen kann.
Acerola
Acerola (Malpighia glabra), auch als Acerola-Kirsche bekannt, ist eine Frucht, die in Süd- und Mittelamerika vorkommt. Acerola ist eine der Vitamin C-reichsten Früchte und enthält auch andere wichtige Nährstoffe und Antioxidantien. Vitamin C spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems und kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
Amla
Amla (Phyllanthus emblica), auch als indische Stachelbeere bekannt, ist eine Frucht, die ursprünglich aus Indien stammt. Amla enthält hohe Mengen an Vitamin C und Eisen sowie Beta-Carotin. Vitamin C und andere Antioxidantien in Amla können dazu beitragen, die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen und das Immunsystem zu stärken.
Andrographis paniculata
Andrographis paniculata, auch Kalmegh genannt, ist eine Pflanze, die vor allem in Indien und Sri Lanka beheimatet ist und reich an Bitterstoffen ist. Andrographis paniculata wird traditionell zur Behandlung von Entzündungen und Infektionen eingesetzt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Andrographis paniculata entzündungshemmende und immunmodulierende Eigenschaften besitzt, die bei Epilepsie von Vorteil sein könnten.
Angelikawurzel
Angelikawurzel (Angelica archangelica), auch Echte Engelwurz genannt, ist ein Doldenblütler, der auf der Nordhalbkugel weit verbreitet ist. Angelikawurzel enthält ätherische Öle und Bitterstoffe und wird häufig in Kombination mit anderen Heilpflanzen eingesetzt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Angelikawurzel entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften besitzt, die bei Epilepsie von Vorteil sein könnten.
Anis
Anis (Pimpinella anisum) ist eine Pflanze, die ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet ist. Anis enthält das ätherische Öl trans-Anethol und wird bei der Herstellung von Brot- und Backwaren sowie Spirituosen und Süßwaren verwendet. Einige Studien deuten darauf hin, dass Anis krampflösende und beruhigende Eigenschaften besitzt, die bei Epilepsie von Vorteil sein könnten.
Apfelsine
Apfelsine (Citrus × sinensis), ein Synonym für Orange, gehört zu den bekanntesten Zitruspflanzen. Apfelsinen enthalten Vitamin C und andere wichtige Nährstoffe und Antioxidantien. Vitamin C spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems und kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
Arginin
Arginin zählt zu den semi-essentiellen Aminosäuren. Der Körper kann es also unter normalen Bedingungen selbst herstellen. Als Substrat für die Bildung von Stickstoffmonoxid spielt Arginin eine besonders wichtige Rolle im Körper. Stickstoffmonoxid fungiert im Körper zum einen als Neurotransmitter und zum anderen besitzt es die Fähigkeit die Blutgefäße zu erweitern. Arginin ist in hohen Mengen in pflanzlichen Lebensmitteln wie in Nüssen, Sojabohnen und Buchweizen enthalten.
Bitterdistel
Bitterdistel (Cnicus benedictus), auch Benediktenkraut genannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wird mittlerweile jedoch weltweit in unseren Breitengraden angebaut. Sie zählt zu den Flockenblumen und wird als aromatisches Bittermittel meist als Tee oder Extrakt verwendet. Die Pflanze erreicht meist eine Höhe von 10-40 cm. Ihre Blätter sind etwa 30 cm lang und 8 cm breit und an den Rändern stachelig. Ihre Blütezeit geht von Hochsommer bis September, währenddessen bildet die Bitterdistel zunächst gelbe Blüten und später 6 - 8 mm lange, gelbbraune Früchte.
Bitterorange
Bitterorange, auch Pomeranze genannt, zählt zu den Zitruspflanzen und ist vermutlich aus einer Kreuzung von Pampelmuse und Mandarine entstanden. Ihr Ursprung lässt sich nicht mehr mit Sicherheit bestimmen, man geht jedoch davon aus, dass sie sich in den südlichen tropischen Gebieten des Himalaya oder in den Gebirgsregionen Chinas entwickelte. Bitterorangen wachsen an bis zu 10 m hohen Bäumen und ähneln in ihrem Aussehen Orangen, haben allerdings eine ungleichmäßigere Schale und sind kleiner. Mit dem Nebenprodukt Orangenblütenwasser lässt sich aus den Blüten das Neroliöl gewinnen. Aus den Schalen wird das für die Parfümherstellung benötigte Bitterorangenöl extrahiert. Die Blätter, Zweige und unreife Früchte werden zu Petitgrainöl weiter verarbeitet. Die Schale der Bitterorange zeichnet sich durch bestimmte Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide und Pektin aus. Der Saft und die Schale der Bitterorangen werden außerdem zur Herstellung von Likören und Limonaden verwendet.
Brokkoli
Brokkoli (Brassica oleracea var. Italica), auch Broccoli geschrieben, ist ein Kreuzblütengewächs, welches hauptsächlich in westlichen Mittelmeerländern angebaut wird. Er stammt, wie auch alle anderen Kohlarten, vom Wildkohl ab und wird auch Bröckel-, Spargel- oder Winterblumenkohl genannt. Etwa 99 % des Calciums ist in Knochen und Zähnen gespeichert und wird für die Erhaltung normaler Zähne und Knochen benötigt. Calcium trägt darüber hinaus zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Blutgerinnung bei. Allerdings muss beachtet werden, dass Calcium aus pflanzlichen Quellen eine geringere Bioverfügbarkeit aufweisen kann. Dies liegt an der sogenannten Phytinsäure, welche in Pflanzen als Speicherform von Mineralstoffen fungiert. Phytinsäure kann mit Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Zink im Magen-Darm-Trakt Komplexe bilden und somit die Aufnahme vermindern. Dies spielt vor allem beim Verzehr von Lebensmitteln, die auch als Saatgut dienen wie z.B. Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide, eine Rolle.
Chinarinde
Chinarinde (Cinchona) wird von Chinarindenbäumen gewonnen, welche zur Familie der Rötegewächse gehören. Ungefähr 23 verschiedene Arten der Chinarindenbäume sind in Zentralamerika sowie im westlichen Südamerika beheimatet. Die Rinde der Bäume ist meist sehr bitter und wird daher zur Herstellung von Bitterpräparaten verwendet. Der wichtigste Inhaltsstoff ist das Chinin, welches bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung hatte.
Cholin
Cholin ist eine fettähnliche Substanz und Hauptbestandteil der biologischen Zellmembranen im Körper. Außerdem ist Cholin die Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und damit wichtig für die Übertragung von Informationen in den verschiedenen Bereichen des Körpers. Weiter ist Cholin ein wichtiger Methylgruppen Donator im Stoffwechsel und spielt deshalb für einen normalen Homocysteinstoffwechsel eine große Rolle. Cholin unterstützt einen gesunden Fettstoffwechsel und eine normale Leberfunktion. Da unser Körper selbst Cholin nur zu einem geringen Teil bilden kann, ist eine ausreichende Versorgung über die Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel von Wichtigkeit.
Cordyceps sinensis
Cordyceps sinensis, auch tibetischer Raupenpilz genannt, wird den Krustenkugelpilzartigen zugeordnet und stammt aus dem tibetischen Hochland. Dieser parasitäre Vitalpilz nutzt Raupen einer bestimmten Gattung als Wirt. Die braunen 8 - 15 cm hohen, keulenförmigen Pilze zeigen sich je nach Höhenlagen zwischen Mai und Juli an den Osthängen. Dort wird er seit mindestens 1000 Jahren von einheimischen Sammlern geerntet und genutzt. Der Chinesische Raupenpilz ist sehr wertvoll und dient zum Teil noch heute als Währung.
Curacao
Curacao (Citrus × aurantium) ist eine Bitterorange und gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Es wird angenommen, dass die Bitterorange aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Mandarine entstand. Die ursprüngliche Beheimatung der Bitterorange ist nicht genau bekannt, doch Vermutungen zufolge gab es die ersten Bäume in den tropischen Gebieten des Himalaya oder in den Gebirgsregionen Chinas. Sie wächst auf bis zu 10 m hohen immergrünen Bäumen mit runder Baumkrone. Die ovalen Blätter sind glänzend, ledrig und 6 - 13 cm lang mit deutlicher Spitze am Ende. Die Bitterorange ist fast 10 cm groß und kugelig bis oval. Das Öl, das aus der Fruchtschale gepresst wird, findet oft Anwendung in süßem Gebäck oder Getränken. Sehr bekannt ist auch der Curaçao-Likör, ein Orangenlikör, der nach der Insel benannt ist und in seiner ursprünglichen Rezeptur aus der Schale einer Bitterorangen-Sorte hergestellt wurde.
Cytidin
Cytidin ist ein Nukleosid, welches am Aufbau der Nukleinsäuren beteiligt ist. Nukleoside entstehen durch die Verbindung einer Nukleobase mit einem Zuckermolekül. Wenn an das Zuckermolekül dieser Einheit eine Phosphatgruppe gebunden ist, spricht man von einem Nukleotid (= Cytidinmonophosphat).
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