Die Entwicklung des Babys: Die Rolle von Myelin in der Schwangerschaft

Ein Baby kommt mit einem funktionierenden Gehirn zur Welt, das aus verschiedenen Teilen besteht, die sich in den ersten Lebensjahren weiterentwickeln. In dieser Zeit gibt es verschiedene Aspekte, in denen es besondere Entwicklungen gibt. Die Entwicklung des Gehirns eines Babys ist ein komplexer Prozess, der bereits während der Schwangerschaft beginnt und sich nach der Geburt fortsetzt. Einer der wichtigsten Aspekte dieser Entwicklung ist die Myelinisierung, die eine entscheidende Rolle für die Funktion des Nervensystems spielt.

Die Entwicklung des Gehirns in den ersten Lebensmonaten

Von Geburt an ist der Teil des Gehirns, der Berührungen wahrnimmt und verarbeitet, bereits sehr gut entwickelt. Das muss er auch sein, denn diese Berührungen sind für einen guten Start ins Leben unerlässlich. Von Geburt an entwickelt sich dieser Teil des Gehirns in rasantem Tempo. Natürlich registriert das Gehirn nur die Berührungen. Das Gehirn selbst wird ja nicht berührt. Ein Neugeborenes hat nämlich bestimmte Stellen am Körper, an denen es Berührungen so stark spürt, dass diese Berührungen im Gehirn besser registriert werden als an anderen Stellen des Körpers. Dazu gehören der Bereich um den Mund, die Handflächen und die Fußsohlen. Diese Stellen verdienen also besondere Aufmerksamkeit beim Streicheln und Kuscheln! Das heißt aber nicht, dass der Rest der Haut Berührungen nicht gut wahrnimmt. Tatsächlich ist die Haut so unglaublich empfindlich für Berührungen, dass selbst die leichteste Berührung im Gehirn registriert und somit gespürt wird! Ernährung ist überlebenswichtig, und so ist es nur natürlich, dass dieser Teil des Gehirns sehr aktiv ist.

Neben der nonverbalen Kommunikation ist das Weinen die einzige Möglichkeit für Ihr Baby, sich mitzuteilen. Sie können das Weinen eines Babys auch nicht mit dem Weinen eines größeren Kindes oder Erwachsenen vergleichen. Ein Baby weint viel früher. Das liegt zum Teil daran, dass dieser Teil des Gehirns jetzt sehr aktiv ist. Bei jeder Registrierung von Dingen, die sich auch nur ein bisschen daneben anfühlen, fängt Ihr Baby an zu weinen. Einfach, weil dieser Teil des Gehirns so aktiv ist. Das heißt aber nicht, dass Ihr Baby ein großer Störenfried ist. Auch wenn wir die Gründe, warum ein Baby weint, als „klein“ oder „unwichtig“ einstufen, sind sie für Ihr Baby ein großes Thema. Es steht uns nicht zu, zu beurteilen, was für ein Baby wichtig ist und was Angeberei ist. Schließlich haben wir nicht die gleichen Wahrnehmungsfähigkeiten wie ein Baby. Deshalb gilt: Trösten Sie ihr Baby. Zeigen Sie ihm, dass Sie immer für ihn da sind, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt und es zu weinen beginnt. Dieses Gefühl ist der beste Weg, um einem Baby ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Früher dachte man, dass Babys nichts sehen oder nur schwarz und weiß. Alles Blödsinn, wie wir heute wissen. Ein Baby sieht alles, nur das Gehirn kann noch nicht alles registrieren! Auch die Augenmuskeln sind noch nicht gut entwickelt. Ein Neugeborenes kann am besten auf eine Entfernung von 20-40 Zentimetern fokussieren. Der Grund für diesen großen Spielraum (40 Zentimeter sind in diesem Fall immerhin doppelt so weit) ist, dass sich das Sehvermögen schnell entwickelt. Wir sprechen jetzt über die Entwicklung des Gehirns in den ersten zwei Monaten nach der Geburt, also acht Wochen Unterschied. In diesen acht Wochen entwickelt sich also der Teil des Gehirns, der für das Sehen zuständig ist, extrem schnell. Sie werden feststellen, dass Ihr Baby eine Weile braucht, um sich zu konzentrieren und seine Augen ruckartig zu bewegen. Das hat alles mit der Entwicklung der Augenmuskeln und des Gehirns zu tun. Die Welt mit den Augen Ihres Babys zu sehen, macht im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich viel Spaß. Eine gefleckte Kuh vor einem gefleckten Hintergrund sieht es als ‚1‘. Nur die Kontraste fallen ihm ins Auge. Dass es sich um unterschiedliche Objekte handelt, nicht!

Der Teil des Gehirns, der in den ersten zwei Monaten sehr aktiv ist, ist der Teil, der mit dem Hören zu tun hat. Schon während der Schwangerschaft können die Babys im Bauch Geräusche hören. Untersuchungen zeigen, dass ein Neugeborenes sogar Alltagsgeräusche erkennen kann! Denken Sie dabei nicht nur an die Stimme der Eltern oder der Geschwister, sondern auch an das Bellen des Hundes oder andere laute Geräusche, die im Familienalltag zu hören sind. Sie können auch feststellen, dass ein Neugeborenes eine Vorliebe für bestimmte Geräusche hat. Sein Gehirn ist sehr an den Geräuschen von Menschen interessiert, die sich unterhalten, und dann natürlich an den Stimmen seiner Eltern und Geschwister, weil er diese Stimmen bereits kennt. Man kann auch sehen, dass ein Baby schon sehr daran interessiert ist, Geräusche zu registrieren. Wenn es etwas hört, das es interessiert, wenden sich seine Augen und seinen Kopf in die Richtung dieses Geräusches. Spielen Sie damit, aber lassen Sie ihm Zeit, seine Augen und seinen Kopf zu drehen.

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Was ist Myelin und warum ist es wichtig?

Myelin ist eine Schutzschicht, die aus Proteinen und Fetten besteht und die Enden von Nervenzellen umgibt. Diese Axone werden durch eine Myelinschicht abgeschirmt, die es der Nervenzelle ermöglicht, schnelle und zahlreiche elektrische Signale auszusenden. Im Wesentlichen kann das Gehirn so mit anderen Teilen des Körpers kommunizieren, aktiv Bewegungen leiten und den Stoffwechsel steuern.

Diese elektrischen Signale sind die Grundeinheit der Informationsverarbeitung im Gehirn und damit essentiell für seine Funktionalität. Myelin besteht zu 70 % aus Fetten und zu 30 % aus Proteinen und wird daher auch als "weiße Substanz" bezeichnet. Die myelinisierten Regionen im Gehirn sind aufgrund ihrer weißen Farbe relativ gut zu erkennen.

Während der Kindheit und Jugend wächst Myelin immer weiter und unterstützt das sich entwickelnde Gehirn und Nervensystem bei seiner Funktionsweise. Das ist auch der Grund dafür, dass Babys sich noch so unkoordiniert fortbewegen und agieren. Die noch nicht komplett ausgebildeten Myelinscheiden sorgen für eine unzureichende Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Was für uns niedlich aussieht, ist einfach nur ein Entwicklungsschritt des Myelins, der noch nicht vollzogen wurde.

Die wesentliche Aufgabe von Myelin besteht darin, die Reizweiterleitung im Gehirn in Form des Aktionspotentials zu verbessern. Dieses transportiert die Informationen durch das Axon einer Nervenzelle zur nächsten Zelle. Eine Studie der University of North Carolina hat gezeigt, dass Myelin die Schnelligkeit der elektrischen Impulse der einzelnen Nervenzellen erhöht. Wie schnell Nervenzellen miteinander interagieren und Lern-, Denk- und Erinnerungsprozesse im Gehirn ablaufen, hängt von der Gesundheit des Myelins im zentralen Nervensystem (ZNS) ab. Die Myelinscheide hält die elektrische Energie davon ab, aus dem Axon auszutreten, und hält so die Spannung innerhalb der einzelnen Nervenzellen aufrecht.

Auch die Forschung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Myelin und Intelligenz. Ein Bericht des Department of Psychiatry, State University of New York, ergab einen Zusammenhang zwischen der "weißen Substanz" und der Intelligenz. Da Myelin die Reizweiterleitung im Gehirn verbessert, bestimmt es die Geschwindigkeit aller ablaufenden Prozesse. Dass diese Prozesse richtig ablaufen, ist entscheidend für die gesamte mentale Performance sowie für Lern- und Erinnerungsprozesse.

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Die Entwicklung von Myelin während der Schwangerschaft

Die Myelinisierung beginnt bereits während der Schwangerschaft und setzt sich nach der Geburt fort. Eine schützende Substanz namens Myelin beginnt sich langsam um das Rückenmark zu legen. Bei der Geburt ist nicht viel Myelin vorhanden, aber wenn Ihr Kind 3 Jahre alt ist, sind viele Axone mit Myelin bedeckt. Sobald Myelin vorhanden ist, können die Neuronen Informationen viel besser und schneller aufnehmen und weiterleiten.

Während der embryonalen Entwicklung entsteht das zentrale Nervensystem (ZNS), das aus Gehirn und Rückenmark besteht. Das ZNS entwickelt sich in einem Stadium, in dem eine Frau von ihrer Schwangerschaft meist noch nichts ahnt. Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche beginnen sich die ersten Nervenzellen zu teilen und sich in Neuronen und Gliazellen - die Zelltypen, aus denen das Nervensystem besteht - zu differenzieren. Ebenfalls um die 5. Woche faltet sich die Neuralplatte in sich selbst und bildet das sogenannte Neuralrohr, welches sich bis etwa zur 6. SSW schließt und zum Gehirn und Rückenmark wird. Um die 10. Woche besitzt das Gehirn bereits eine kleine, glatte Struktur, die dem gleicht, was allgemein als Gehirn bekannt ist. Die Falten, die die verschiedenen Gehirnregionen bilden, entwickeln sich erst später in der Schwangerschaft.

Die ersten Synapsen im Rückenmark des Babys bilden sich während der 7. Schwangerschaftswoche. Ab der 8. Woche beginnt die elektrische Aktivität im Gehirn. Sie ermöglicht dem Baby, seine ersten (spontanen) Bewegungen zu koordinieren, die im Ultraschall bereits sichtbar sind. Bis zum Ende des ersten Trimesters folgen weitere unwillkürliche Bewegungen wie Dehnen, Gähnen und Saugen. Diese erfolgen bis zum Ende des zweiten Trimesters dann bereits deutlich koordinierter. Das Gehirn, das lebenswichtige Funktionen wie Herzfrequenz und Atmung steuert, ist in der Regel bis zum Ende des zweiten Trimesters vollständig entwickelt. Der zerebrale Kortex, der willkürliche Handlungen sowie das Denken und Fühlen steuert, übernimmt im dritten Trimester - also erst gegen Ende der Schwangerschaft - seine Aufgaben.

Faktoren, die die Myelinisierung beeinflussen

Mehrere Faktoren können die Myelinisierung beeinflussen, darunter:

  • Ernährung: Ernährung spielt eine große Rolle bei der schnellen und korrekten Entwicklung des Myelins. Stillen spielt eine große Rolle bei der schnellen und korrekten Entwicklung des Myelins, einer Kittsubstanz, die die Axone (Ableger der Nervenzellen, die elektrische Impulse leiten) umhüllt. Kinder, die in den ersten drei Monaten ausschließlich gestillt wurden, zeigten in einer Studie eine raschere Entwicklung von Myelinscheiden im Gehirn als Kinder, die frühzeitig mit Babynahrung gefüttert wurden. Die spezielle Zusammensetzung der Muttermilch könnte hier einen Einfluss haben.

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  • Genetik: Kinder tragen je zur Hälfte die Gene von Vater und Mutter in ihren Zellen, somit könnte man davon ausgehen, dass sie von beiden Eltern je den gleichen Anteil unterschiedlicher Eigenschaften erben. Tatsächlich aber redet die Frau weit stärker mit. Im Mutterleib wirken Ernährung und Emotionen, vermittelt durch Botenstoffe, auf das Baby ein und verändern unter anderem die Signatur der Gene, sprich wie der genetische Bauplan in den Zellen in Proteine übersetzt wird. Dies geschieht unter anderem, indem sich Methylgruppen an die Bausteine des genetischen Codes heften.

  • Umweltfaktoren: Prof. Dr. Schon Einflüsse im Mutterleib prägen das ungeborene Kind, zum Teil lebenslang. Stress der Mutter führt dazu, dass ihr Kind schneller und oft gestresst ist, aber unter Stress auch vergleichsweise gute Leistungen erbringt. Pränataler Stress könnte den geistigen Abbau im Alter bedingen, besagt eine der neuesten Hypothesen. Ängstliche Schwangere haben tendenziell eher vorsichtige Babys, die Gefahren blitzschnell erkennen. In einer sicheren Umwelt kann das allerdings ungünstig sein. Als „Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen“ werden alle alkoholbedingten Schädigungen auf die Entwicklung des Babys im Mutterleib bezeichnet. Alkohol ist ein giftig wirkender Stoff für das Kind, der die Plazenta ungehindert passiert, weshalb schon kleine Mengen bleibende Schäden verursachen können. Ein gestörtes Wachstum, Schädigungen des Gehörs, des Sehsystems sowie des Herzens können beispielsweise die Folgen sein. Im Januar 2016 listete das kanadische Center for Addiction and Mental Health in Ontario 428 einzelne Entwicklungsdefizite auf, die durch Alkohol verursacht werden. Lana Popova, die Hauptautorin der in Lancet erschienen Übersichtsarbeit betont, dass es keine Menge und keine Phase in der Schwangerschaft gäbe, in der Alkohol nicht schade. Auch könnten Schädigungen in jedem Organ des Körpers auftreten.

Was passiert bei einem Myelin-Mangel?

Die Auswirkungen, die ein Mangel der Myelinschutzschicht haben kann sind zahlreich. Logisch, wenn man bedenkt, dass dein gesamtes Gehirn und Nervensystem auf diesen Stoff angewiesen ist.

Liegt ein Mangel vor, entstehen Signalstörungen zwischen deinem Gehirn und anderen Teilen deines Körpers, wie eine Studie des Institute of Molecular Medicine & Genetics der University of Georgia herausfand. Dazu zählen unter anderem Sehschwächen, ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl am ganzen Körper und mentale Aussetzer. All dies ist auf eine Schwäche der Myelinscheiden zurückzuführen. Häufig dauert es sehr lange, bis ein Mangel erkannt wird, da die Symptome so vielfältig sein können. Dieser wird vor allem ausgelöst durch Schwächen des Immunsystems, Infektionen und Entzündungen. Ist der Körper also bereits geschwächt, kann es passieren, dass auch die Myelinscheiden angegriffen werden.

Wie man die Myelinschicht aufbauen kann

Ein Patentrezept, um die Myelinschicht wieder aufzubauen, gibt es nicht. Von einigen Methoden und Tipps wird jedoch behauptet, dass sie förderlich für den Aufbau der Myelinschicht sein können. Dabei gibt es zwei Sorten von Zellen, die Myelin bilden können. Erstens die Oligodendrozyten (ZNS) und zweitens die Schwann-Zellen (PNS). Während die Schwann-Zellen im ganzen Körper verteilt sind, sind die Oligodendrozyten eher im Gehirn zu finden und dort für die Neubildung von Myelin verantwortlich.

Einige Tipps, die man befolgen kann, um die Myelinisierung zu unterstützen:

  • Schlaf: Einer der wohl wichtigsten Faktoren ist erholsamer Schlaf. Wie eine Studie des Departments of Psychiatry der University of Wisconsin-Madison herausfand, werden während dem REM-Schlaf im Körper vermehrt Zellen gebildet, die als Ausgangsstoff für die Oligodendrozyten benötigt werden. Je besser du dich also erholst und je mehr Schlaf du deinem Körper gönnst, desto mehr Myelin kann gebildet werden. Das Gegenteil ist bei Stress und Übermüdung der Fall. Gönnst du deinem Körper und Gehirn zu wenig Erholung, sterben Zellen schneller ab.

  • Ketose: Eine ketogene Ernährung bzw. Ketone können den Aufbau der Myelinschicht unterstützen. Wie herausgefunden wurde, zeigte eine ketogene Diät Erfolg bei einem Patienten, der unter Hypomyelinisierung litt. Bei dieser Erkrankung ist die Myelinisierung durch einen AGC1-Mangel (aspartate-glutamate carrier) von Geburt an gestört. Die ketogene Diät konnte in diesem Fall die Myelinisierung verbessern, indem sie einen Mangel in einem bestimmten Enzym (AGC1, das zur Bildung von N-Acetylaspartat in den Oligodendrozyten beiträgt) kompensiert hat. Zum anderen dienen Ketone aber auch als Energiequelle und Vorstufe bei der Lipidsynthese in den so wichtigen Oligodendrozyten im Gehirn und können somit die Myelinisierung unterstützen.

  • Omega-3-Fettsäuren: Der Gesamtfettgehalt deines Gehirns besteht zu ca. 20 %aus der essentiellen Omega-3-Fettsäure DHA. Schon während der Schwangerschaft ist die Entwicklung der Hirnrinde eines Säuglings auf die Omega-3 Fettsäure DHA angewiesen, dessen Speicherung während der ersten beiden Jahre nach der Geburt stattfindet. Diese Phase der DHA-Ablagerung stimmt zeitlich mit dem Beginn der Myelinisierung überein, was ein Hinweis darauf ist, dass beide Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Es wird davon ausgegangen, dass DHA benötigt wird, um die Myelinisierung voranzutreiben.

  • Vitamine: Vitamin D sowie Vitamin K2 stehen ebenfalls im Zusammenhang mit Myelin. So konnten Studien zeigen, dass der Vitamin-D-Rezeptor die Produktion von Oligodendrozyten erhöhen kann und Vitamin K an der Erhöhung von so genannten "Sulfatiden" beteiligt ist, ein Bestandteil der Myelinmembranschicht. Wie man herausfinden konnte, sind vor allem Vitamin B12, Citicolin und Vitamin B5 (Pantothensäure) wichtig für die Bildung von Myelin. Das sind einige der Ausgangsstoffe, die dein Gehirn braucht, um Myelin zu synthetisieren. Vitamin B5 ist essentiell, denn es hilft bei der Synthese von über die Nahrung aufgenommenen Fetten - und Myelin besteht aus bis zu 70% aus Fetten. Aber nicht nur dafür ist Vitamin B5 verantwortlich, es hilft auch gleichzeitig bei der Synthese von Acetylcholin, dem wichtigen Nervenbotenstoff deines Gehirns. Bei dieser Aufgabe unterstützt auch der Wirkstoff Citicolin, der neben der Bildung von Acetylcholin, vor allem für die Reparatur von angegriffenen Myelinscheiden verantwortlich ist.

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