Barbara Wach: Eine Expertin in der Neurologie und ihre Schwerpunkte

Die Neurologie ist ein weites Feld, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Barbara Wach ist eine erfahrene Neurologin, die sich mit einem breiten Spektrum neurologischer Erkrankungen auskennt. Dieser Artikel beleuchtet ihre Fachgebiete und gibt Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Neurologie, insbesondere im Bereich der Kinderneurologie.

Kinderneurologie (Neuropädiatrie): Ein besonderer Schwerpunkt

Die Kinderneurologie, auch Neuropädiatrie genannt, ist ein Spezialgebiet, das sich mit neurologischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag befasst. Das Spektrum der Erkrankungen ist vielfältig und reicht von Entwicklungsstörungen über Epilepsien bis hin zu seltenen genetischen Erkrankungen.

Umfassende Betreuung von Früh- und Neugeborenen

Ein besonderes Anliegen von Barbara Wach ist die Betreuung von Früh- und Neugeborenen. Sie und ihr Team behandeln alle Krankheitsbilder des Früh- und Neugeborenenalters und bieten spezialisierte diagnostische und therapeutische Angebote an. Dabei legen sie großen Wert auf eine enge Kooperation mit der geburtshilflichen Abteilung des Klinikums. Dies zeigt sich in regelmäßigen gemeinsamen Informationsveranstaltungen im Rahmen der Geburtsvorbereitung sowie in Veranstaltungen der Elternschule.

Der enge Eltern-Kind-Kontakt ist für alle Früh- und Neugeborenen von großer Bedeutung. Daher werden die Eltern in alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen einbezogen und sind bei diesen anwesend. Auch schwer erkrankte Kinder werden mit modernster Ausstattung für Beatmung oder Atemunterstützung versorgt. Das erfahrene und liebevolle Pflege- und Ärzteteam steht den Eltern jederzeit als Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Kind zur Verfügung.

Diagnostik und Therapie in der Kinderneurologie

Die Diagnostik und Behandlung in der Kinderneurologie kann ambulant und stationär erfolgen, bei medizinischer Notwendigkeit auch auf der Kinder-Intensivstation. Für die Betreuung der kleinen Patienten stehen alle modernen Geräte und Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:

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  • EEG (Elektroenzephalographie): Ableitung der Hirnströme zur Untersuchung von Krampfanfällen und Epilepsien.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Darstellung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) zur Diagnose von Fehlbildungen, Tumoren, Blutungen und anderen Störungen.
  • Sonographie: Ultraschalluntersuchung von Gehirn, Rückenmark und Muskeln, insbesondere im Säuglingsalter.
  • Neurographie: Messung der Nervenleitgeschwindigkeit zur Untersuchung von Nervenerkrankungen.
  • Evozierte Potentiale: Untersuchung der Fortleitung und zentralen Verarbeitung von sensorischen Reizen.
  • Entwicklungsdiagnostik und testpsychologische Untersuchungen: Erstellung eines genauen Leistungsprofils der Kinder und Jugendlichen zur Planung eines individuellen Förderkonzepts.
  • Labordiagnostik und Stoffwechseldiagnostik: Untersuchung von Blut, Urin oder Nervenwasser auf Stoffwechselerkrankungen.
  • Genetische Diagnostik: In Kooperation mit der Humangenetik werden spezielle Fragestellungen untersucht, die mit genetischen Untersuchungen beantwortet werden können.
  • Amplitudenintegriertes EEG (CFM): Überwachung der Hirnströme bei Neugeborenen und Säuglingen.

Häufige Erkrankungen in der Kinderneurologie

Das Spektrum der Erkrankungen, die in der Kinderneurologie behandelt werden, ist breit gefächert. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:

  • Entwicklungsstörungen: Abweichungen der Entwicklung im Vergleich zu altersgleichen gesunden Kindern, die motorische, sprachliche oder kognitive Fähigkeiten betreffen können.
  • Epilepsien, epileptische Anfälle, Fieberkrämpfe: Epileptische Anfälle sind das Leitsymptom der Erkrankung Epilepsie. Fieberkrämpfe sind die häufigste Form von Krampfanfällen im Kindesalter.
  • Kopfschmerzen: Jedes dritte Kind leidet häufiger an Kopfschmerzen. Es gibt verschiedene Formen von Kopfschmerzen, die unterschiedliche Behandlungsansätze haben.
  • Zerebralparesen („Spastik“): Körperliche Beeinträchtigungen, die durch frühe Hirnschädigungen verursacht werden und zu Bewegungsstörungen führen.
  • Muskel- und Nervenerkrankungen: Erkrankungen des peripheren motorischen Systems, die zu Muskelschwäche, Muskelschwund oder Muskelschmerzen führen können.
  • Neurofibromatose: Eine vererbte Erkrankung mit sehr variablem Erscheinungsbild, die insbesondere Veränderungen an der Haut, den peripheren Nerven, dem Gehirn, den Augen und dem Skelettsystem verursacht.
  • Kindlicher Schlaganfall: Ein Schlaganfall im Kindes- oder sogar Neugeborenenalter ist gar kein so seltenes Ereignis.
  • Komplexe Hirnfehlbildungen und Hydrocephalus: Hydrocephalus (früher „Wasserkopf“) bezeichnet eine Vergrößerung der Hirnwasserräume mit einer Vermehrung des Hirnwassers.
  • Spina bifida („offener Rücken“): Kinder, die einen „offenen Rücken“ haben, werden mittlerweile fast alle bereits während der Schwangerschaft durch Ultraschall entdeckt.
  • Stoffwechselerkrankungen: Angeborene oder erworbene Störungen des Stoffwechsels, die sich an ganz unterschiedlichen Körperorganen auswirken können.
  • Tumorerkrankungen des Nervensystems:
  • Entzündungen von Gehirn (Meningitis/Enzephalitis) und Nerven: Entzündliche Erkrankungen des Gehirns können durch verschiedene Erreger ausgelöst werden. Eine besondere Form ist die Neuroborreliose, die durch Zecken übertragen wird. Autoimmune Entzündungen entstehen durch fehlgeleitete Immunreaktionen des körpereigenen Abwehrsystems.
  • Multiple Sklerose und andere Erkrankungen der weißen Hirnsubstanz: Wenngleich die Erkrankung meist im Erwachsenenalter beginnt, wird bei ca. 5 % der Betroffenen ein Erkrankungsbeginn vor dem 16. Lebensjahr berichtet.

Frühgeborenennachsorge

In der Nachsorge von Frühgeborenen und Risiko-Neugeborenen erfolgen zu festgesetzten Zeitpunkten eine neuropsychologische Testuntersuchung und eine klinisch-neurologische Untersuchung. Hier sollen frühzeitig Defizite festgestellt werden, um dann individuell angepasste Förderungskonzepte (z.B. Krankengymnastik, Logopädie oder Ergotherapie) durchführen zu können.

Neurologie für Erwachsene

Neben der Kinderneurologie befasst sich Barbara Wach auch mit neurologischen Erkrankungen bei Erwachsenen. Dazu gehören unter anderem:

  • Multiple Sklerose: Eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark betrifft.
  • Epilepsie: Eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte epileptische Anfälle gekennzeichnet ist.
  • Schlaganfall: Eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen führen kann.
  • Demenz: Ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die mit einem Verlust der geistigen Fähigkeiten einhergehen.
  • Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen, Migräne und andere Kopfschmerzformen.
  • Morbus Parkinson: Eine neurodegenerative Erkrankung, die vor allem motorische Fähigkeiten beeinträchtigt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine optimale Patientenversorgung

Eine umfassende medizinische Betreuung neurologischer Patienten erfordert eine enge Zusammenarbeit mit weiteren spezialisierten Fachabteilungen. Barbara Wach arbeitet eng mit anderen Kliniken und Experten zusammen, um ihren Patienten eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem:

  • Neurochirurgie: Bei Erkrankungen, die eine Operation erfordern, wie z.B. Hirntumore oder Bandscheibenvorfälle.
  • Neuroradiologie: Für die Durchführung und Auswertung von bildgebenden Verfahren wie MRT und CT.
  • Psychologie: Für die Durchführung von testpsychologischen Untersuchungen und die psychologische Betreuung von Patienten und ihren Familien.
  • Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie: Für die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Ausfällen.
  • Humangenetik: Bei Verdacht auf genetisch bedingte neurologische Erkrankungen.

Erfahrungsberichte und Angehörigenperspektiven

Die Diagnose einer neurologischen Erkrankung ist oft ein Schock für die Betroffenen und ihre Familien. Erfahrungsberichte von Patienten und Angehörigen können helfen, mit der Situation umzugehen und neue Perspektiven zu gewinnen.

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Einige Angehörige berichten, wie sich ihr Leben durch die Erkrankung eines Familienmitglieds verändert hat. Sie erzählen von den Herausforderungen der Pflege, der Organisation des Alltags und der emotionalen Belastung. Gleichzeitig berichten sie aber auch von schönen Momenten und der Stärkung des Zusammenhalts in der Familie.

Einige Angehörige haben gelernt, sich von überall Hilfe zu holen und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen. Sie besuchen Selbsthilfegruppen, nehmen an Schulungen teil und tauschen sich mit anderen Betroffenen aus.

Andere Angehörige berichten von den Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeit ihrer erkrankten Familienmitglieder. Sie erzählen von zunehmender Gereiztheit, Vergesslichkeit und Hilflosigkeit. Gleichzeitig berichten sie aber auch von neuen Qualitäten, wie z.B. mehr Charme, Zugewandtheit und Sensibilität.

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