Veit Becker: Ein Überblick über seine neurologische Laufbahn

Dieser Artikel beleuchtet die neurologische Laufbahn von Veit Becker, wobei Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden, um ein umfassendes Bild seiner beruflichen Entwicklung und Schwerpunkte zu zeichnen.

Einleitung

Ziel dieses Artikels ist es, einen detaillierten Einblick in den Werdegang von Veit Becker im Bereich der Neurologie zu geben. Dabei werden sowohl seine Ausbildung und seine wissenschaftliche Tätigkeit als auch seine praktischen Schwerpunkte und Mitgliedschaften in Fachgesellschaften beleuchtet.

Ausbildung und wissenschaftliche Tätigkeit

Veit Becker absolvierte von 1982 bis 1989 sein Medizinstudium in Tübingen und Hamburg. Von 1990 bis 1998 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Neurologischen Klinik des Universitätskrankenhauses Eppendorf unter der Leitung von Prof. Kunze tätig. Seine Aufgaben umfassten die neurologische Intensivmedizin, das EEG-Labor, das EMG-Labor, das Ultraschalllabor und die Poliklinik.

Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit lag im Bereich Schlaganfall und Gefäßerkrankungen. Darüber hinaus leitete er langjährig das Ultraschalllabor sowie die Gefäß- und Kopfschmerzambulanz. Er war maßgeblich am Aufbau der Stroke Unit beteiligt.

Freie Praxis und Schwerpunkte

Seit Dezember 1998 ist Veit Becker in freier Praxis tätig. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen:

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  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schlaganfall/Gefäßerkrankungen
  • Multiple Sklerose (M.S.)

Berufsrechtliche Regelungen und Fachgesellschaften

Veit Becker ist Corresponding Associate der American Academy of Neurology. Zudem ist er Mitglied in folgenden Fachgesellschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie
  • Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) sowie des Arbeitskreises Gefäßdiagnostik in der DEGUM

Sonstige Tätigkeiten und Mitgliedschaften

Neben seiner Tätigkeit in der Praxis engagiert sich Veit Becker in verschiedenen anderen Bereichen:

  • Prüfarzt für klinische Studien nach dem Arzneimittelgesetz (AMG)
  • Wissenschaftliche Arbeit und Leitung von Studien zum Thema Therapie, Gesundheitsökonomie und Lebensqualität bei Multipler Sklerose
  • Laufende Vortragstätigkeit zum Thema Multiple Sklerose
  • Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfallstiftung von 1996 bis 2003 (Erstellung eines Hamburger Schlaganfallwegweisers)
  • Ausbilder für die Ultraschalldiagnostik im Rahmen der Fortbildungsakademie der Hamburger Ärztekammer bis 2013

Publikationen und Forschung

Veit Becker hat sich intensiv mit verschiedenen Themen der Intensivmedizin auseinandergesetzt. Seine Forschung umfasst unter anderem:

  • Das Erkennen der Sepsis als Gemeinschaftsaufgabe
  • Bauchpositionierung bei wachen, kritisch kranken Patienten
  • Intravenöse Eisencarboxymaltose bei Herzinsuffizienz mit Eisenmangel
  • Auswirkungen der verzögerten Einwilligung auf Patientenmerkmale bei erwachsenen Sepsispatienten
  • Energieverbrauch bei kritisch adipösen Patienten
  • Ergebnisse des 6-Monats-Follow-ups von Patienten, die wegen COVID-19 mit extrakorporaler Membranoxygenierung unterstützt wurden
  • Dual-Energy-CT-Leberfettfraktion als prognostischer Bildgebungsbiomarker bei kritisch kranken Patienten
  • Das ADVOS-Hämodialysesystem erfüllt seinen Zweck: Analyse von Daten von 282 Patienten aus dem Registry on Extracorporeal Multiple Organ Support (EMOS)
  • Hämophagozytische Lymphohistiozytose bei kritisch kranken Erwachsenen
  • Auswirkungen von Blutungen und Thrombosen auf das Ergebnis von 945 COVID-19 VV-ECMO-Fällen aus einem deutschen Register
  • Targeting von Dipeptidylpeptidase 3 (DPP3) bei extrem kritisch kranken Patienten mit refraktärem Schock
  • Verborgene Übertragungen von Pseudomonas aeruginosa ST111
  • Dosisabhängiger Zusammenhang von Hyperoxie und verminderten günstigen Ergebnissen bei mechanisch beatmeten Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma
  • Sauerstoffziele bei Patienten mit septischem Schock
  • Klinische Merkmale und Ergebnis sehr alter (≥90 Jahre) kritisch kranker Patienten mit Bedarf an Intensivpflege nach chirurgischem Eingriff
  • Hohe zirkulierende Dipeptidylpeptidase 3 sagt Mortalität und Bedarf an Organunterstützung bei kardiogenem Schock voraus
  • Optimierte Dosierungsschemata für Meropenem und Piperacillin/Tazobactam bei kritisch kranken Patienten unter Nierenersatztherapie
  • Die Videolaryngoskopie auf der Intensivstation
  • Flüssigkeitsüberschuss auf der Intensivstation nach mechanischer Thrombektomie nach akutem ischämischem Schlaganfall ist mit ungünstigen neurologischen und funktionellen Ergebnissen verbunden
  • Vergleich der Äquivalenz von Aspergillus-Antigen- und PCR-Ergebnissen zwischen nicht-gerichteter Bronchiallavage und bronchoalveolärer Lavage
  • Eine Untersuchung der Verschreibungsmuster und der Wirksamkeit von Ceftolozan/Tazobactam bei kritisch kranken Patienten aus SPECTRA
  • Wir sollten Patienten nicht regelhaft in „peripheren“ Krankenhäusern mit ECMO behandeln
  • Auswirkungen des akuten Atemnotsyndroms auf das Ergebnis bei kritisch kranken Patienten mit Leberzirrhose
  • Übersterblichkeit kritisch kranker Patienten im Alter von ≥90 Jahren auf Intensivstationen
  • Akute Nierenschädigung sagt die Mortalität bei sehr alten, kritisch kranken Patienten voraus
  • Bewertung der Genauigkeit und Zuverlässigkeit von KI-Chatbots bei der Verbreitung der Inhalte aktueller Reanimationsrichtlinien
  • Klinische Präsentation und Ergebnis von kritisch kranken Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung
  • Zusammenhang zwischen Dyspnoe, Beatmungsvariablen und Mortalität bei Patienten mit akutem Atemnotsyndrom
  • Septischer Schock aufgrund von Capnocytophaga canimorsus, behandelt mit IgM-angereichertem Immunglobulin als adjuvante Therapie bei einer immunkompetenten Frau
  • Curriculum Klinische Akut- und Notfallmedizin - Schwerpunkt Innere Medizin
  • Der Mehrwert von (1,3)-β-D-Glucan für die Diagnose der invasiven Candidiasis bei Intensivpatienten
  • Entwicklung der klinischen Merkmale und Ergebnisse von kritisch kranken Patienten im Alter von 90 Jahren oder älter über einen Zeitraum von 12 Jahren
  • Energieverbrauch bei kritisch kranken Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung, intrazerebraler Blutung und Schädel-Hirn-Trauma
  • Zusammenhang von systemischer Entzündung mit Schockschweregrad, 30-Tage-Mortalität und Therapieansprechen bei Patienten mit kardiogenem Schock
  • Einsatz von nichtinvasiver Beatmung zur Präoxygenierung im Rahmen von Notfallintubationen
  • Dual-Energy-CT-Muskelfettfraktion als neuer Bildgebungsbiomarker der Körperzusammensetzung und Überlebensprädiktor bei kritisch kranken Patienten
  • Herzstillstand auf der Intensivstation bei sehr alten, kritisch kranken Patienten - ist eine kardiopulmonale Reanimation gerechtfertigt?
  • Stellenwert von Natural Language Processing und chatbasierten Generative Language Models
  • Ergebnisse bei sehr alten Intensivpatienten, die chirurgisch wegen proximaler Femurfrakturen behandelt wurden
  • Septische Hyperinflammation - Gibt es eine Rolle für extrakorporale Blutreinigungstechniken?
  • Ergebnis von kritisch kranken Patienten, die auf der Intensivstation eine systemische Chemotherapie erhalten
  • Daratumumab als Rescue-Therapie bei lebensbedrohlicher Granulomatose mit Polyangiitis
  • Serum-Zytokin-Dysregulationssignaturen im Zusammenhang mit COVID-19-Ergebnissen in Intensivstationen mit hoher Mortalität über Pandemiewellen und -varianten hinweg
  • Vorsicht Abstract-Leser: Ist das 1-Stunden-Sepsis-Bündel wirklich ohne Wirkung?
  • Blut-T-Zell-Phänotypen korrelieren mit dem Schweregrad der Fatigue bei Post-akuten Folgen von COVID-19
  • Wichtige Zusammenfassung der deutschen nationalen Leitlinie für erwachsene Patienten mit nosokomialer Pneumonie - Update 2024
  • 10 Kernaussagen zur S3-Leitlinie „Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten mit nosokomialer Pneumonie“
  • Das Zentrum für Intensivmedizin: ein Modell für die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Wie lange soll man innerklinisch reanimieren
  • Frühe Vorhersage der ventrikulär-peritonealen Shunt-Abhängigkeit bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung durch maschinelles Lernen auf Basis rekurrenter neuronaler Netze unter Verwendung von Routinedaten der Intensivstation

Engagement im Klinikum Fulda

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Klinikum Fulda wurden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. Unter den Jubilaren befanden sich auch Mitarbeiter aus dem OP-Management (PD Dr. Veit Becker als OP-Koordinator).

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