Meike Behnke: Eine Schlüsselfigur in der neurologischen Versorgung

Einführung

Die neurologische Versorgung ist ein komplexes und sich ständig weiterentwickelndes Feld. In diesem Kontext spielen engagierte Fachkräfte eine entscheidende Rolle. Meike Behnke ist eine solche Schlüsselfigur, deren Expertise und Engagement zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen. Dieser Artikel beleuchtet ihren Werdegang, ihre Schwerpunkte und ihren Beitrag zur neurologischen Landschaft.

Meike Behnke im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg

Meike Behnke ist am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg tätig. Dieses Krankenhaus, zentral gelegen und gut erreichbar, behandelt jährlich etwa 17.000 Patienten stationär. Es ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert und nimmt am Schwerstverletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaften teil, was seine Bedeutung für die Versorgung von Schwerverletzten im nordwestdeutschen Raum unterstreicht.

Fachübergreifende Versorgung und Spezialisierungen

Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg legt großen Wert auf fachübergreifende Versorgung. Dies beinhaltet die Betreuung von Patienten vor, während und nach operativen oder interventionellen Eingriffen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Patientinnen rund um die Geburt, sei es auf natürlichem Weg oder per Kaiserschnitt. Für Notfallsituationen steht das Krankenhaus rund um die Uhr zur Verfügung, sowohl im Haus als auch als Notärzte im Rettungsdienst.

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Ein wichtiger Bestandteil des Evangelischen Krankenhauses ist die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Diese Klinik führt jährlich etwa 12.000 Anästhesien durch, wobei der Regionalanästhesieanteil bei ca. 30% liegt. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Intensivmedizin besteht die volle Weiterbildungsermächtigung im Gebiet der Anästhesiologie (60 Monate) sowie der Intensivmedizin (24 Monate).

Die Mitarbeiter der Klinik entscheiden differenziert über die Art der Narkose. Bei Vollnarkosen werden in der Regel balancierte oder total-intravenöse Anästhesien bevorzugt. Gerade die große HNO-Chirurgie des Hauses erfordert bei oft schwierigen Atemwegsverhältnissen ein differenziertes Atemwegsmanagement. Im regionalanästhesiologischen Bereich kommen praktisch alle gängigen Verfahren und Zugangswege zur Anwendung.

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Interdisziplinäre Intensivmedizin und neurologische Frührehabilitation

Die Klinik für Interdisziplinäre Intensivmedizin ist medizinisch und organisatorisch verantwortlich für einen Intensivtherapiebereich mit insgesamt 50 Betten. Hier erfolgt mit einem interdisziplinären Team die Therapie schwerstkranker Patienten. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die neurologische Frührehabilitation Phase B dar. Im Rahmen der Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie erfolgt obligat eine Rotation in die Klinik für Interdisziplinäre Intensivmedizin.

Wissenschaftlicher Schwerpunkt und Engagement

Die Klinik für Anästhesiologie, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist ein überregionales Referenzzentrum bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Verfahren und Materialien zur Atemwegssicherung. Die klinische Forschung in diesem Bereich nimmt einen wesentlichen Teil der wissenschaftlichen Tätigkeit in der Klinik ein. Dies unterstreicht das Engagement für Innovation und Verbesserung der Patientenversorgung.

Verantwortung in der Kinderanästhesie

Gerade in der Neurochirurgie und pädaudiologischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden regelmäßig Kinder ab einem Lebensalter von teils erst wenigen Monaten untersucht und behandelt. Meist ist dazu eine Narkose notwendig. Hierfür besteht in der Klinik für Anästhesiologie, Notfallmedizin und Schmerztherapie eine fundierte Expertise und Erfahrung. Auch für die Notfallversorgung von Kindern erhalten die Mitarbeiter der Klinik eine entsprechende Ausbildung.

Beiträge zur Forschung im Bereich neurologischer Erkrankungen

Meike Behnke ist auch in der Forschung aktiv, insbesondere im Bereich neurologischer Erkrankungen wie Parkinson und Depression. Ihre Arbeit wird durch verschiedene Förderorganisationen unterstützt, darunter die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Beteiligung an Studien

Meike Behnke ist an mehreren großen Studien beteiligt, die darauf abzielen, die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von neurologischen Erkrankungen zu verbessern. Dazu gehören:

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  • EPIPARK: Diese Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter der Kennnummer KA 3179/2-1 gefördert.
  • DFG FOR2488 (Z2): Ein weiteres Projekt, das von der DFG im Rahmen des Programms FOR2488 (Z2) unterstützt wird.
  • Depression-PD: Diese Studie wird von der Universität Rostock durchgeführt.
  • PRIPS-Homburg und PRIPS-Tübingen: Die PRIPS-Studie wird von der Michael J. Fox Foundation, der Bosch GmbH und der Walter AG unterstützt.
  • TREND: Die TREND-Studie wird am Universitätsklinikum Tübingen durchgeführt und vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung unterstützt. Zusätzliche Drittmittel wurden vom Centre for Integrative Neuroscience, Tübingen, gewährt.

Ehrung für langjährige Mitarbeit

Meike Behnke wurde für ihre 25-jährige Tätigkeit im DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg geehrt. Diese Ehrung unterstreicht ihre langjährige Erfahrung und ihren Beitrag zur Patientenversorgung in der Region.

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