Viele Menschen weltweit leiden unter Migräne, einem Zustand, der durch pochende Kopfschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gekennzeichnet ist. Während Schmerzmittel oft zur Linderung eingesetzt werden, suchen viele nach natürlichen Wegen, um Migräne vorzubeugen und die Häufigkeit von Attacken zu reduzieren. In diesem Zusammenhang rücken natürliche Mineralien wie Bentonit in den Fokus, insbesondere im Kontext der Entgiftung und Darmsanierung. Dieser Artikel beleuchtet die potenziellen Vorteile von Bentonit bei Migräne, indem er seine Eigenschaften, Wirkungsweise und Anwendung im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes betrachtet.
Was ist Bentonit?
Bentonit ist ein Tonmineral, das aus vulkanischer Asche entsteht. Sein Hauptbestandteil ist Montmorillonit. Typisch für Bentonit ist, dass es beim Kontakt mit Wasser quillt, eine gelartige Konsistenz bildet, eine große Oberfläche hat und Stoffe an diese Oberfläche anlagern kann. Aufgrund dieser Wirkung wird Bentonit seit vielen Jahren in Kosmetika, zur technischen Anwendung und als Bestandteil von Mikronährstoff-Präparaten genutzt. BentonitMED ist ein natürliches Produkt mit CE-Zertifizierung in Apothekenqualität aus dem Tonmineral Montmorillonit-Bentonit, das an seiner Oberfläche und den Schichtzwischenräumen verschiedene Schadstoffe binden kann und deshalb zur Detoxifikation (Entgiftung) geeignet ist. Es ist unverdaulich, wasserunlöslich sowie quellfähig und bildet bei oraler Verabreichung einen dünnen Montmorillonit-Gelschutzfilm.
Wie wirkt Bentonit im Körper?
Bentonit hat im Darm eine rein physikalische Wirkung. Durch seine schichtartige Struktur hat es eine große Oberfläche und kann dort elektrisch geladene Teilchen anlagern. Dieser Vorgang heißt Adsorption. Auf diese Weise bindet Bentonit im Darm bestimmte Schwermetalle und andere geladene Teilchen - ein Schritt, der im Rahmen der körpereigenen Entgiftung über den Stuhl eine unterstützende Rolle spielt. Dank dieser Wirkung wird Bentonit in Medizinprodukten gezielt eingesetzt, um folgende Schwermetalle im Darm aufzunehmen: Blei, Quecksilber, Chrom, Cadmium, Aluminium und Nickel.
Das unverdauliche BentonitMED kann im Magen-Darm-Kanal wie ein Schwamm selektiv bestimmte Schadstoffe binden und auf natürlichem Weg aus dem Körper ausleiten. Die im Magen-Darm-Trakt an BentonitMED gebundenen Schadstoffe werden somit ohne den Stoffwechsel zu belasten natürlich mit dem Stuhl über den Darm ausgeschieden. Somit gelangen weniger Gifte in den Körper. BentonitMED kann also den Organismus natürlich entlasten, indem es Schadstoffe bindet.
Der Zusammenhang zwischen Entgiftung und Migräne
Mit unserer heutigen Ernährung führen wir dem Körper leider nicht nur wertvolle Stoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe zu, sondern nehmen auch Stoffe auf, die in bestimmten Mengen unserer Gesundheit schaden können. Zu solchen Stoffen gehören Umweltkontaminanten, wie z. B. Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Chrom, Cadmium, Nickel und Aluminium, die über Verunreinigungen der Luft, des Wassers und des Bodens in die Lebensmittel gelangen können.
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Peter Rönn und Dr. Dorrit Rönn sind die Gründer und Entwickler der ROENN® Vitalstrategie. Gemeinsam konnten die Experten für Regulationssystem-Diagnostik und ganzheitliche Medizin schon vielen Menschen zu mehr Leistungsfähigkeit und Vitalität verhelfen. Dabei werden mit der von ihnen entwickelten bioelektromagnetischen Diagnostik Giftstoffe und Parasiten aufgedeckt und mittels naturheilkundlichen Mitteln ausgeschieden. Sie weisen darauf hin, dass Migräneattacken vielfältige Ursachen haben können. Bei den Ursachen wären vor allem an verschiedene Giftstoffe, wie Schwermetalle oder PCB, also Weichmacher, zu denken, die durch Überschreitung der Blut-Hirn-Schranke eine direkte Auswirkung auf das zentrale Nervensystem nehmen und damit eine Migräne begünstigen. Zusätzlich wirken mitunter verschiedene Störstoffe oder Erreger, wie Borrelien, peripher auf das Nervensystem ein. Sie entfalten nicht sofort eine schädliche Wirkung, sondern lagern sich nach der Aufnahme über die Haut oder die Lunge über Jahre im Organismus ab. Langfristig können sie nicht nur viele verschiedene Krankheiten begünstigen, sondern auch zum ernstzunehmenden Faktor bei der Entstehung einer Migräne sein. Letztlich kann jedoch auch ein Wassermangel die Migräne begünstigen, um so wichtiger ist es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Dabei ist ein Richtwert von 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht einzuhalten.
Daher empfehlen die Experten Peter Rönn und Dr. Dorrit Rönn, statt einer Symptombehandlung, an der Ursache zu arbeiten. Mit einer genauen Austestung können die im Körper angereicherten Gift- und Störstoffe erkannt und eine entsprechende Entgiftung vorgenommen werden.
Bentonit als Teil der Entgiftungsstrategie bei Migräne
Bentonit kann als "Binder" der Stoffe bereits Algen z.B. Chlorella, Spirulina oder verschiedene Rotalgen effektiv sein. Auch Shilajit, Bentonit oder Zeolith können der Entgiftung dienlich sein. Als ausleitende Mittel können zuvor ebenso natürliche Hilfsstoffe wie etwa Bärlauch, Knoblauch oder Koriander zum Einsatz kommen, um die Störstoffe aus den körpereigenen "Mülldeponien" wie Zwischenzellgewebe, Bindegewebe oder Fettgewebe.
Anwendung von Bentonit
Zeolith- und Bentonit-Präparate werden meist über einen begrenzten Zeitraum für maximal 12 Wochen eingenommen. Je nach Darreichungsform erfolgt die Anwendung: als Pulver, eingerührt in ein Glas Wasser, oder als Kapsel, die mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen wird. Eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt die natürliche Ausscheidung über den Stuhl. Damit die Vulkan-Mineralien ihre Bindungsfähigkeit bestmöglich entfalten können, sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Stunden zu Medikamenten und anderen Mikronährstoffen eingehalten werden. Zeolith- und Bentonit-Präparate sind in der Regel für Erwachsene vorgesehen; bei bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten ist eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten sinnvoll.
BentonitMed® Pulver von Unimedica entlastet die Leber durch Entgiftung des Darmtraktes von Schwermetallen und anderen Giftstoffen. Das feinpudrige, unverdauliche, natürliche Calcium-Natrium-Bentonit bindet z. B. Aluminium, Quecksilber, Cadmium, Blei, Ammonium und Histamin und wird ausgeschieden, bevor diese Gifte die Leber erreichen. Im Unterschied zu Zeolith bildet Bentonit bei der oralen Einnahme einen Montmorillonit-Gelschutzfilm. Dieser legt sich sanft auf die Magen-Darm-Schleimhaut und reduziert die Wirkung krankheitserregender Faktoren und beruhigt die Nervenenden in Magen und Darm. BentonitMed® Pulver von Unimedica enthält 100 % reines Montmorillonit-Bentonit. Bentonit ist ein natürliches, feinpudriges Tonmineral aus Vulkanasche. In Wasser eingerührtes BentonitMed® Pulver wirkt beim Einnehmen schon in der Mundhöhle. Jede Dose BentonitMed® Pulver von Unimedica enthält 400 g Detox Pulver.
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Pulver Verzehrempfehlung: Medizinprodukt zur oralen Anwendung: 2-3 Mal täglich 1/2 gestrichenen Teelöffel (= 1 g) in ein Glas Wasser (250 ml) einrühren und unmittelbar zu den Mahlzeiten trinken. Die Einnahmedauer beträgt maximal 12 Wochen.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
- Achten Sie bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten auf einen zeitlichen Abstand von 2 Stunden.
- Sorgen Sie während der Anwendung für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder anderen alkoholfreien Getränken.
- Nicht zur ununterbrochenen Daueranwendung bestimmt. Beenden Sie die Anwendung, wenn Sie einen unüblichen Effekt bemerken.
- Bei Auftreten von Verstopfung ist die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, die Dosierung zu reduzieren und ggf. Ihr Arzt zu konsultieren.
- Die Anwendung bei Patienten mit vorliegender Obstipation, eingeschränkter Nierenfunktion, mit bestehender Krankheit, bei medikamentöser Therapie oder bei Chemo- oder Strahlentherapie, darf nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.
- Stillende oder schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) müssen vor der Anwendung des Medizinprodukts ihren Arzt kontaktieren.
- Produkt nicht einatmen. Nicht zeitgleich mit alkoholischen, koffein- und säurehaltigen Getränken wie Grapefruit-, Orangen-, Zitronen- und Ananassaft anwenden.
Weitere Maßnahmen zur Migräneprävention
Neben der Einnahme von Bentonit gibt es weitere Maßnahmen, die zur Migräneprävention beitragen können:
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie täglich 2,5 bis 3 Liter stilles Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser.
- Gesunde Ernährung: Praktizieren Sie eine gesunde, basische Ernährung. Erhöhen Sie in Ihrer Ernährung den Anteil an chlorophyllhaltigen Gemüsen und Salaten oder entscheiden Sie sich für eine Gräserart, die Sie in Form von einfachen und schnellen Drinks einnehmen können, z. B. Weizengraspulver oder Gerstengraspulver.
- Vermeidung von Triggerfaktoren: Nehmen Sie Ihren Ausstieg aus der Zucker- und Koffeinsucht ins Visier.
- Entspannung: Kümmern Sie sich um körperliche und seelische Entspannung, um ausreichend Schlaf.
Darmsanierung als wichtiger Baustein
Eine Darmsanierung bzw. -reinigung ist genauso wichtig - wenn nicht noch wichtiger - wie die Inspektion deines Autos. Einmal pro Jahr lässt fast jeder Deutsche sein Auto durchchecken, damit es ein langes „Leben“ hat. Genauso verhält es sich auch mit deinem Darm. Seine Gesundheit trägt maßgeblich zu deinem Wohlbefinden und zu einem langen Leben bei. Deshalb ist eine Darmsanierung nicht nur für Personen mit Darmproblemen relevant, sondern auch für gesunde Personen äußerst wichtig. Über die Jahre sammeln sich viele Abfallstoffe und Giftstoffe im Darm an, die den gesamten Organismus belasten und weitere Krankheiten wie Nahrungsmittelintoleranzen, Hautprobleme, Asthma, Bluthochdruck, Gicht, Rheuma, chronische Darmerkrankungen, usw.
Wenn man bedenkt, dass 80% des Immunsystems im Darm sitzen, wird schnell klar, wie wichtig ein gesunder Darm für den gesamten Körper ist. Der Darm ist dafür verantwortlich, unsere Nahrung zu verwerten und wertvolle Nähr- und Vitalstoffe unserem Organismus zuzuführen.
Eine Darmreinigung kann zwei Mal pro Jahr im Frühjahr und Herbst durchgeführt werden. Dies ist aber auch nur eine Richtschnur. Während einer Darmsanierung solltest du die folgenden Lebensmittel meiden:Industriell verarbeitete Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen, raffinierter Zucker und Weißmehlprodukte, Schokolade. Reduziere deinen Fleischkonsum auf maximal 2 Mal pro Woche. Wurst sollte am besten ganz gemieden werden. Versuche auf Milchprodukte (Käse, Joghurt, Quark, Sahne) zu verzichten, da Milchprodukte schleimbildend sind und auch Entzündungen fördern. Du kannst hier auf Ziegenmilchprodukte oder pflanzliche Milchprodukte zurückgreifen. Auch Alkohol und Kaffee ist während der Darmreinigung Tabu. Falls Du es ohne Kaffee nicht aushältst, dann reduziere wenigstens die Menge an Kaffee auf 1 Tasse am Tag.
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Komponenten einer Darmsanierung
- Ballaststoffe: Der bekannteste und auch effektivste Ballaststoff für eine Darmreinigung sind Flohsamenschalen.
- Mineralerde: Mineralerde gibt es als Bentonit oder Zeolith. Beide unterscheiden sich nicht in ihrer Wirkung, sondern eher in ihrer Struktur.
- Probiotika: Probiotika enthalten die wichtigen Darmbakterien, die für das Gleichgewicht unserer Darmflora verantwortlich sind.
Kopfschmerzen natürlich lindern
Da Kopfschmerzen oft ein Zeichen für eine Belastung des Körpers mit Schlacken und Giftstoffen darstellen, könnten Sie sich überlegen, die weiter unten beschriebenen Massnahmen zur endgültigen Ursachenbehebung und damit zur Heilung zu ergreifen, um sich langfristig und dauerhaft von Kopfschmerzen zu befreien.
- Mineralerde: Mineralerde wie Bentonit absorbiert Schadstoffe aus der Umwelt und der Nahrung sowie schädliche körpereigene Stoffwechselprodukte. Nimmt man Mineralerde ein (bei Kopfschmerzen bis zu dreimal täglich 1 Teelöffel mit einem großen Glas Wasser im Abstand von mind. Auch äußerlich angewendet bringt Mineralerde Linderung. Machen Sie es sich auf dem Sofa (oder im Bett) gemütlich, legen Sie sich die kühlende und entgiftende Mineralerde-Packung auf die Stirn (bereiten Sie darüber ein kleines Tuch, um evtl.
- Weidenrindenextrakt-Kapseln: Wenn Sie Weidenrindenextrakt-Kapseln in Ihrer Hausapotheke haben, dann kann bereits eine Kapsel genügen, um leichte Kopfschmerzen zu vertreiben. Im Weidenrindenextrakt steckt Salicin, jener Stoff, der einst als Vorlage für die Entwicklung der Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) diente.
- Pfefferminzöl: Details zur Weidenrinde und ihren Wirkungen (z. B. Spannungskopfschmerzen lindern Sie, indem Sie ein paar Tropfen ätherisches Pfefferminzöl in die Schläfen massieren. Pfefferminze hindert offensichtlich den Körper daran, Schmerzsignale an das zentrale Nervensystem auszusenden. Legen Sie sich in einen dunklen Raum und schlafen Sie ein oder zwei Stunden. Danach fühlen Sie sich fast immer besser.