Die Diagnose eines Hirntumors ist ein einschneidendes Ereignis, das viele Fragen aufwirft. Neben der medizinischen Expertise ist es wichtig, dass Ärzte ein aktuelles Wissen besitzen und alle Möglichkeiten der Behandlung kennen. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, sich im Bereich der Hirntumorbehandlung in Deutschland zu orientieren und die besten Anlaufstellen zu finden.
Diagnostik von Hirntumoren
Um einen Hirntumor zu diagnostizieren, reicht eine Röntgenaufnahme nicht aus. Weitere Untersuchungen sind notwendig, wie die Computertomographie (CT) und, noch wichtiger, die Magnetresonanztomographie (MRT). Verfügt ein Krankenhaus nicht über alle erforderlichen Geräte, läuft man als Patient Gefahr, nicht alle Informationen zur Lage und Ausbreitung des Tumors zu bekommen.
Qualitätsstandards und Zertifizierungen
Wird ein Klinikum von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Neuroonkologisches Fachzentrum zertifiziert, heißt dies, dass dort eine Behandlung nach hohen Qualitätsstandards gewährleistet ist. Patienten profitieren von Zugang zu modernsten Therapien und klinischen Studien sowie einer umfassenden Nachsorge.
Krankenhäuser sind dazu verpflichtet, in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen. Kliniken dokumentieren auch die Anzahl der behandelten Patienten. Überdurchschnittlich viele Patienten bedeuten in den dargestellten Kliniken, dass Ärzte eine große Erfahrung mit Hirntumoren (ICD C71) haben. Es wurden jene Häuser gelistet, in denen diese Erkrankung im Jahr 2023 am häufigsten behandelt wurde.
Bedeutung des Pflegepersonals
Studien zeigen, dass Kliniken mit einer höheren Pflegepersonalquote weniger Infektionen, Stürze und Medikationsfehler aufweisen, da Pflegekräfte weniger überlastet sind. In allen oben gelisteten Kliniken gibt es mindestens einen mittleren Pflegepersonalquotienten. Es stehen - zumindest krankenhausweit - also ausreichend Pflegekräfte pro Patient zur Verfügung.
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Glioblastom: Ein bösartiger Hirntumor
Ein Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor. Die Symptome, die das Glioblastom verursacht, sind Kopfschmerzen, Übelkeit oder epileptische Anfälle. Je nachdem, wo der Tumor lokalisiert ist, kann er auch zu Sprachstörungen führen. Betroffene leiden an Funktionsausfällen in Sprache und Motorik, Müdigkeit oder Krampfanfällen.
Die Ursachen, die zu einem Glioblastom führen können, sind nicht vollständig bekannt. Die sogenannten Gliazellen sind Zellen im Nervengewebe. Sie unterstützen die Funktion der Nervenzellen. Wie die Hautzellen im Körper erneuern sich auch die Gliazellen. Bei diesen Teilungs- und Erneuerungsprozessen kann es durch Mutationen der DNA zu unkontrolliertem Zellwachstum kommen.
Zur Erkennung des Glioblastoms fragen Ärzte nach den Symptomen der Patienten. Es folgen einige neurologische Tests, mit denen Ärzte Funktionsausfälle untersuchen. Gewissheit über die Diagnose erhalten die Ärzte in aller Regel durch bildgebende Verfahren. Das Kontrastmittel, das die Ärzte den Patienten verabreichen, wird vom Tumor aufgenommen, sodass sich das bösartige Gewebe in den Bildern deutlich vom gesunden Hirngewebe unterscheidet. Alternativ kommt auch eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) infrage. Hier können Stoffwechselprodukte, die ein Hirntumor typischerweise ausscheidet, identifiziert werden.
Als Therapie empfehlen Ärzte in den meisten Fällen eine sogenannte radikale Resektion. Das bedeutet, dass Neurochirurgen versuchen, bestmöglich den Tumor zu entfernen, ohne dabei das gesunde Hirngewebe zu verletzen. Auf die Operation folgen in der Regel eine Strahlen- und Chemotherapie. Die Ärzte passen das Behandlungskonzept an die Eigenschaften des Tumors an. Rund 20.000 Menschen mit bösartigen Neubildungen im Gehirn, denen auch das Glioblastom zugeordnet wird (ICD-Code C71), wurden im Jahr 2023 mit dieser Hauptdiagnose in deutschen Kliniken behandelt. Am häufigsten sind Menschen im Alter zwischen 50 und 84 Jahren betroffen.
Innovative Bildgebung und Operationstechniken
„Es ist so, als würde man einen Quark im Joghurt operieren“, beschreibt Prof. Dr. Barbara Carl, Klinikdirektorin und Chefärztin der Neurochirurgie an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, Eingriffe im Gehirn. Das Gewebe ist ähnlich weich, die Strukturen gehen fließend ineinander über. Umso wichtiger, dass die Chirurgin ihr Einsatzgebiet genau vermessen kann. Hier bieten neueste Bildgebungsmethoden Sicherheit. „Denn Spielraum haben wir im Gehirn keinen“, erklärt Chefärztin Carl. „In einer anderen Körpergegend würde man den Tumor etwas großzügiger entfernen, um das kranke Gewebe möglichst vollständig zu erfassen. Um den Tumor genau zu lokalisieren, kommen verschiedene Bildgebungsverfahren zum Einsatz. Mittels hochauflösender Magnetresonanztomographie-Daten wird der Tumor exakt in einer 3D-Sicht dargestellt. Mit diesen Bilddaten kann Prof. Carl dann Markierungen setzen, und den Eingriff genau planen. Über der offenen Schädeldecke operiert Prof. Über das Bild des Mikroskops kann sie beispielsweise Bilder aus CT und MRT sowie ihre Markierungen legen, sodass die erfahrene Neurochirurgin mithilfe dieser Augmented Reality (die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung) eine genaue „Kartierung“ des Gehirns ihres Patienten /ihrer Patientin hat. Ergänzt wird die OP durch eine Echtzeitbildgebung, zum Beispiel per Ultraschall. „Das ist wichtig, um die Veränderungen des Gehirns während der OP zu sehen. Jeder Eingriff führt zu einer Veränderung.“ Neurochirurg:innen nennen dies Brainshift (Verschiebung des Gehirns). Zusätzlich verabreicht man einen unschädlichen Fluoreszenzmarker, der beim Blick durchs Mikroskop ausschließlich die kranken Tumorzellen leuchten lässt. „So kontrolliere ich, ob ich das kranke Gewebe vollständig entfernt habe“, sagt Prof. Es kommen verschiedene Bildgebungsverfahren zusammen, die einerseits eine wichtige Unterstützung für die millimetergenauen Eingriffe sind, andererseits aber auch die Komplexität der Operation erhöhen. „Daher hat eine Tumoroperation im Gehirn sehr viel mit Strategie zu tun“, führt Chefärztin Prof. Carl aus. Aber eines nimmt ihr selbst die modernste Bildgebung nicht ab: die exakte und filigrane Handarbeit.
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Zentren für Neuroonkologische Neurochirurgie
Bei den meisten Gehirntumoren ist eine Operation das erste Mittel der Wahl. Die Behandlung eines bösartigen Hirntumors erfordert mehr als die standardisierte Therapie. In unserem Zentrum für Neuroonkologische Neurochirurgie an der Beta Klinik setzen wir konsequent auf innovative, wissenschaftlich basierte Therapien - unabhängig von den Limitationen der Standardtherapie. Mit individuellen Diagnose- und Therapieverfahren bieten wir als eine der besten Kliniken für die Behandlung von Hirntumoren eine Versorgung, die somit weit über die klassischen Standards hinausgeht - unabhängig von den Einschränkungen des öffentlichen Gesundheitssystems.Mit Prof Dr. med. Michael Sabel und Prof Dr. med. Marion Rapp trifft Spitzenmedizin auf universitärem Niveau auf eine einfühlsame, individuelle Betreuung. Unser Ärzte-Team hat sich auf Neuroonkologische Neurochirurgie und damit auf die Behandlung von Gehirntumoren spezialisiert und genießt national sowie international einen herausragenden Ruf. Wir vereinen modernste Technik, innovative Behandlungsmethoden und langjährige Erfahrung, um Ihnen die bestmögliche Therapie zu bieten. In unserem Zentrum für Neuroonkologische Neurochirurgie in der Beta Klinik Bonn verstehen wir translationale Neuroonkologie nicht nur als Forschungsansatz, sondern als gelebte Praxis, die den direkten Transfer neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in Ihre individuelle Behandlung ermöglicht. Dieser integrative Ansatz stellt sicher, dass Sie von innovativen Therapien profitieren, die über den aktuellen Standard hinausgehen.Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden neuroonkologischen Institutionen und Forschungseinrichtungen führen wir einen kontinuierlichen Austausch zwischen Klinik und Labor. So können wir Ihnen individualisierte Therapien anbieten, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und Ihre Behandlung optimal unterstützen.
„Wir haben über Jahrzehnte in der Universitätsmedizin neue Standards für die individualisierte Behandlung von Hirntumorpatienten geschaffen. Wir mussten die Limitierungen des öffentlichen Gesundheitssystem für unsere Patienten akzeptieren. Das Zentrum für Neuroonkologische Neuroonkologie geht nun einen neuen Weg: für Patienten und Angehörige.Wir betrachten unsere Patientinnen und Patienten, ihre Erkrankung und ihr Umfeld individuell. Wir orientieren uns nicht am Behandlungsstandard und den Limitationen des Gesundheitssystems, sondern am wissenschaftlich basierten Machbaren. Leitlinie ist immer die Balance zwischen Lebensverlängerung und Lebensqualität. Sie als Patient, Ihre Angehörigen und wir sind zusammen das Behandlungsteam.“- Prof Dr. med. Unser Ärzte-Team hat über Jahrzehnte in der Universitätsmedizin neue Standards für die individualisierte Behandlung von Hirntumorpatienten geschaffen. In unser Diagnose- und Behandlungskonzept fließen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Forschung und Studien direkt in Ihre Therapie ein. Als Privatklinik lösen wir uns von den Grenzen des öffentlichen Gesundheitssystems. Jeder Tumor und jeder Mensch sind anders. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Situation ganzheitlich zu analysieren und erstellen einen maßgeschneiderten Behandlungsplan. Unser Ziel ist es, Ihr Leben zu verlängern, ohne die Lebensqualität aus dem Blick zu verlieren. Gemeinsam mit Ihnen wägen wir Nutzen und Risiken jeder Therapie ab. Unser Zentrum hat besondere Erfahrung mit Tumorrezidiven und komplizierten Fällen, die anderswo als kaum behandelbar gelten. Auch wenn ein Hirntumor zurückkehrt oder an einer schwierig zugänglichen Stelle liegt, können unsere erfahrenen Neurochirurginnen und Neurochirurgen, die zu den Besten auf dem Gebiet der Hirntumor-Chirurgie zählen, oft noch Wege finden. „Unser Schwerpunkt und unsere Expertise liegen insbesondere in der Behandlung von Tumoren, die wiedergekommen sind (Rezidive) und besonders schwer zu behandeln sind: Dafür sind wir in den vergangenen über 20 Jahren Experten geworden.“- Prof Dr. med.
Zugang zu innovativen Therapien und Studien
Dank unserer Vernetzung und eigenen Forschungsaktivitäten erhalten Sie bei uns Zugang zu innovativen Therapien - von neuartigen Medikamenten bis hin zu zielgerichteten Therapien oder personalisierten Impfungen. Wir prüfen zudem, ob eine Teilnahme an klinischen Studien für Sie infrage kommt, sodass Sie von den neuesten Entwicklungen der Neuroonkologie profitieren können.Dieses Engagement und unsere Werte haben uns zu einem Zentrum gemacht, das als eine der besten Kliniken für Hirntumoren (Hirnmetastasen, Gliomen und Glioblastomen) in Deutschland gilt. Wenn Standardtherapien nicht mehr greifen: Wir setzen dort an, wo die Standardmedizin an ihre Grenzen kommtLeider kommen Hirntumore trotz Operation, Bestrahlung und Chemotherapie häufig wieder: fast immer beim Glioblastom Grad 4. Ist die Standardtherapie ausgeschöpft, fühlen sich Betroffene und Angehörige oft in einem Niemandsland ohne Perspektive. Doch genau hier setzen wir an: In unserem Zentrum für Neuroonkologische Neurochirurgie lassen wir Sie nicht allein.Gliome sind biologisch komplex: Sie wachsen infiltrativ ins gesunde Gewebe, entwickeln Resistenzen gegen Therapien und bestehen aus unterschiedlichen Zelltypen. Deshalb reicht die Standardversorgung häufig nicht aus. Unser Ansatz geht weiter - mit translationaler Präzisionsmedizin, die neueste Forschungsergebnisse direkt in die Behandlung überträgt. Mit über 3.500 Operationen verfügen wir über besondere Expertise bei Rezidiven und therapieresistenten Tumoren.Wir prüfen individuell, ob eine zweite Chemotherapie, ein Medikamentenwechsel oder die Teilnahme an einer Studie möglich ist. Wenn dies nicht infrage kommt, eröffnen wir alternative, wissenschaftlich fundierte Optionen jenseits der Routineversorgung. Eine seriöse Beratung ist nur möglich, wenn wir ein umfassendes Bild Ihrer Erkrankung, dem Stand der Diagnostik und der bisher durchgeführten Therapien haben. Und, ganz wichtig: Wie geht es Ihnen? Es hat sich sehr bewährt, erst alle Informationen zu sichten. Unsere Formulare helfen Ihnen, uns die wichtigen Informationen unkompliziert zur Verfügung zu stellen. Wir entwickeln dann einen Plan, den wir persönlich besprechen können - online oder in Präsenz: so, wie es für Sie am besten ist.Mit unserem Befund-Upload können Sie Ihre Unterlagen sicher und schnell an uns übermitteln. Hier können Sie Ihre aktuellen ärztlichen Berichte, Bildgebungsbefunde, Selbstbewertungsbögen und andere wichtige Dokumente hochladen. Sobald diese bei uns eingegangen sind, begutachtet unser Ärzte-Team Ihre Situation und setzt sich umgehend mit Ihnen in Verbindung.So einfach geht’s:Formular ausfüllen: Über unser Online-Kontaktformular unterzeichnen Sie die Datenschutzerklärung und Kostenübernahme.Dokumente hochladen: Laden Sie Ihre medizinischen Unterlagen hoch (z. B. Arztbriefe, OP-Berichte, Selbstbewertungsbögen, MRT/CT-Bilder).Fallprüfung: Unser Ärzte-Team analysiert Ihre Unterlagen und berät Sie zu den besten Therapieoptionen.Die Beratung ist häufig in einem ersten Schritt als online Meeting sinnvoll auch um erste offene Fragen klären.
Motivation und ganzheitlicher Ansatz
Wir sind neuroonkologische Neurochirurgen, seit über 20 Jahren. Wir haben eine zentrale Motivation, die uns in den vergangenen Jahrzehnten getragen hat. Sie als Patient stehen im Mittelpunkt: Ihre Gesundheit, Ihre Lebensqualität und Ihre Lebenszeit.Wir wollen helfen.Um das zu erreichen, bieten wir Ihnen das für Sie beste Vorgehen: ganz individuell. So schonend wie möglich. Wir sind dabei immer wissenschaftlich basiert und ganzheitlich orientiert und kennen auch die Belastung Ihrer Angehörigen. In unserem Zentrum für Neuroonkologische Neurochirurgie erhalten Sie alles aus einer Hand. Unser Leistungsspektrum deckt alle Phasen der Behandlung ab - von der ersten Diagnostik bei Hirntumoren über die operative und nicht-operative Therapie bis hin zur Nachsorge und Unterstützung im Alltag. Ein bösartiger Hirntumor ist eine Diagnose, die das Leben schlagartig verändert.
Befund-Upload und Studien-Teilnahme
Um Ihnen den Zugang zu unserer Expertise so einfach wie möglich zu machen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Über unseren Befund-Upload können Sie uns Ihre Befunde und Bilder vorab digital zukommen lassen - schnell, sicher und vertraulich. Das neuroonkologische Team prüft Ihren Fall und gibt Ihnen eine erste Einschätzung oder Zweitmeinung, ohne dass Sie sofort vor Ort sein müssen.Außerdem informieren wir Sie über aktuelle klinische Studien und prüfen, ob eine Teilnahme für Sie in Frage kommt. So haben Sie die Chance, frühzeitig von vielversprechenden neuen Therapien zu profitieren. Ausgezeichnete QualitätProf. Dr. med. Michael Sabel wurde mehrfach mit renommierten Qualitätssiegeln ausgezeichnet. Die Sterne-Siegel bestätigen seine herausragende Expertise und den hohen Standard in der neuroonkologischen Neurochirurgie.
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Digitaler Weg zur Beratung und Behandlung
Sie möchten sich in unserem Zentrum für Neuroonkologische Neurochirurgie beraten oder behandeln lassen? Wir machen es Ihnen leicht. Nutzen Sie einfach unseren digitalen Weg - in drei Schritten zu Ihrer individuellen Beratung, Therapie und maßgeschneiderten Vollversorgung:Formular ausfüllen: Über unser Online-Kontaktformular unterzeichnen Sie die Datenschutzerklärung und Kostenübernahme.Dokumente hochladen: Im nächsten Schritt können Sie Ihre medizinischen Unterlagen im Bereich Befund-Upload hochladen. Wichtige Dokumente sind etwa aktuelle MRT-/CT-Bilder, Arztbriefe, Operationsberichte und der Histologie-Befund (Ergebnis der Gewebeuntersuchung). Je vollständiger die Informationen, desto besser können wir Sie beraten.Ärztliche Fallprüfung: Unsere Neuroonkologen und Neurochirurgen für Hirntumore analysieren Ihren Fall umfassend im Team. Anschließend erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung. Wir erklären Ihnen unsere Einschätzung und schlagen mögliche Diagnostik- und Therapieoptionen vor. Wenn gewünscht, vereinbaren wir einen Termin für ein online-, ein persönliches Gespräch oder direkt zur Behandlung in unserer Klinik.Sie haben noch Fragen zum Ablauf oder sonstige Unklarheiten? Dann können Sie uns selbstverständlich auch gerne persönlich kontaktieren. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0)228 909075-0 oder jederzeit über unser Kontaktformular.
Menschliche Begleitung und individuelle Betreuung
Eine Hirntumor-Diagnose verändert vieles. In dieser Situation möchten wir Ihnen nicht nur medizinische Expertise, sondern auch menschliche Begleitung bieten. Unser Ansatz ist fachlich fundiert, aber nie rein technisch - denn wir wissen: Es geht immer um Ihre Geschichte, Ihre Ängste und Ihre Hoffnungen.So arbeiten wir für Sie:Mit klarem Kompass: Internationale Leitlinien (EANO, NOA, NCCN, ASCO, NICE) sind unsere Basis - aber wir starren nicht auf Papiere, sondern auf Sie als Menschen.Mit wachem Blick für Neues: Medizin entwickelt sich rasant. Wir sichten Studien regelmäßig, um für Sie zu prüfen: Was ist heute schon tragfähig, was braucht noch mehr Forschung?Im Team für Sie: Wöchentlich besprechen Neurologen, Onkologen und Strahlentherapeuten Ihren Fall - viele kluge Köpfe für Ihre bestmögliche Therapie.Zur Wahrheit gehört: Bei bösartigen Hirntumoren können auch wir keine Heilung versprechen. Aber wir können versprechen:Kein Tag vergeht ungenutzt -Ihre Zeit ist uns heiligKeine Chance bleibt ungeprüft - wir lesen die Studien, und treffen die Kollegen: weltweitKein Risiko wird leichtfertig eingegangen - jede Entscheidung wird sorgsam abgewogenAm Ende geht es nicht um Protokolle, sondern um Ihr Leben.
Neuroonkologisches Tumorzentrum (NOZ) des CIO Köln
Im Neuroonkologischen Tumorzentrum (NOZ) des CIO Köln behandeln wir jährlich hunderte Patienten mit Hirntumoren oder Hirnmetastasen - davon 350 bis 400 auch operativ.Im NOZ arbeiten folgende Kliniken und Institute zusammen:Allgemeine Neurochirurgie,Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie,Neurologie und Strahlentherapie sowiedie diagnostischen Fächer Neuroradiologie, Neuropathologie und Nuklearmedizin.Besteht der Verdacht auf einen Hirntumor, stehen im NOZ eine Reihe diagnostischer Verfahren aus dem Bereich der Bildgebung und Gewebeanalyse zur Verfügung. Unsere Patienten haben auf dem Gelände der Uniklinik Köln vor Ort Zugang zu den modernsten technischen Geräten.Im Neuroonkologischen Tumorboard wird die Diagnose und Behandlungsstragie für jeden Patienten unter Mitwirkung aller Fachdisziplinen und unter Einhaltung der aktuellen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften abgestimmt.
Besondere Expertise in Köln
- kombinierte Therapiekonzepte (niedergradige Gliome und Hirnmetastasen)
- metabolische Bildgebung, insbesondere Positronen-Emissions-Tomographie (PET), eine Methode des sogenannten „Molecular Imaging"
- höchste Expertise in intraoperativen Fluoreszenz- und funktionellen Bildgebungstechniken für einen optimalen Funktionserhalt während komplexen Tumoroperationen
- höchste Expertise bei stereotaktischen Operationen (z.B. Einsatzgebiet Cyber Knife
Cyber Knife an der Uniklinik Köln
An der Klinik für Strahlentherapie der Uniklinik Köln steht seit 2012 - als einzigem Standort im Rheinland - ein Hightech-Bestrahlungsgerät zur Verfügung, das vor allem bei schwer zugänglichen oder größeren Tumoren zum Einsatz kommt: das Cyber Knife.Dieses Präzisionsgerät wird gemeinsam mit der Klinik für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie genutzt und ermöglicht die Bestrahlung von gut- und bösartigen Tumoren des Schädels, der Wirbelsäule und des Körperstamms. Es besteht aus einem kompakten Linearbeschleuniger, der auf einen Industrieroboter montiert ist, und gibt zahlreiche hochenergetische Strahlenbündel aus unterschiedlichen Richtungen auf ein definiertes Gebiet innerhalb des Körpers ab. Erst die Fokussierung aller Strahlen im Ziel führt zu einer Zerstörung des Tumorgewebes. Patienten- und Tumorbewegungen werden mittels Röntgendurchleuchtung und Infrarotsensoren ausgeglichen.Die Behandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt und erfolgt als Einzeldosisbestrahlung (Radiochirurgie) oder als hypofraktionierte Bestrahlung mit 3-5 Fraktionen in Abständen von 2-3 Tagen. Sie ist im Allgemeinen sehr gut verträglich und führt nur selten zu akuten oder chronischen Nebenwirkungen.
Funktionelle Bildgebung und Forschung in Köln/Aachen/Jülich
In enger Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich und der Klinik für Nuklearmedizin an der Universitätsklinik Aachen können wir mit Hilfe der funktionellen Bildgebung, insbesondere mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET, eine Methode des sog. „Molecular Imaging“) die Stoffwechselaktivität von Hirntumoren mittels radioaktiv markierten Aminosäuren (vor allem mit O-(2-[18F]fluoroethyl)-L-Tyrosin, sog. „FET-PET") darstellen und sowohl mit der anatomischen MRT-Bildgebung als auch mit Techniken des sog. „Advanced MRI Imaging“ vergleichen. Wir bearbeiten dabei klinische Fragestellungen aus den Bereichen:
- Frühzeitige Beurteilung des Therapieansprechens von medikamentöser Hirntumortherapie (z.B. alkylierende Chemotherapie, Immuntherapie, zielgerichtete Therapie und anderer experimenteller Therapieformen)
- Rezidivdiagnostik: Unterscheidung zwischen therapieinduzierten Veränderungen (z.B. nach Strahlentherapie oder unter Immuntherapie) und echtem Tumorwachstum bei Gliomen und Hirnmetastasen
- Untersuchung des Nutzens von „Künstlicher Intelligenz“ bei Hirntumorpatenten: Extraktion von Radiomics-„Signaturen“ aus PET- und MRT-Bildgebungsdatensätzen und deren Korrelation mit klinischen Parametern (z.B. Überleben, Histologie, molekulare Marker)
- Vergleichende Bildgebung: Optimierung der Tumordetektion mit Hilfe von neueren PET-Tracern im Vergleich zur MRT inklusive räumlicher Korrelation der Bildgebungsbefunde mit neuropathologischen Befunden
- Translation neuerer Bildgebungsmethoden in die klinische Neuroonkologie
Zur Umsetzung dieser Forschungsprojekte werden in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich neuere Methoden wie u.a. die Hybrid-PET/MR Bildgebung genutzt. Neben der erheblichen Zeitersparnis für Patienten bei simultaner MRT- und PET-Akquisition ist auch insbesondere der Vergleich von simultan aufgenommenen Bildgebungs-Parametern von großem wissenschaftlichen Interesse.
Onkologische Neurochirurgie in München
Die Onkologische Neurochirurgie unter Prof. Dr. Sandro Krieg zählt zu den größten Zentren in Europa. Univ.-Prof. Dr. med. Primäre Hirntumore wie Hypophysentumore, Gliome, Astrozytom, Hirnmetastasen Tumoren der Schädelbasis, z.B. Clivuschordom, Meningeome der Schädelbasis Tumore an der Hirnhaut, Meningeome Tumore des Rückenmarks Tumore an der Wirbelsäule, z.B. Chordome, Chondrosarkome Hirn- und Rückenmarkstumore bei Kindern, z.B.
Standardverfahren und Spezialisierungen in München
- Computergestützte Operationsinstrumente (Neuronavigationssysteme) und moderne OP-Mikroskope (Mikrochirurgie) als Standard: Somit kann der Tumor auf Bruchteile von Millimetern genau erreicht und beseitigt werden.
- Anfärbung des Tumorgewebes mit fluoreszierenden Substanzen: der Neurochirurg kann das Tumorgewebe genau vom gesunden Gewebe unterscheiden
- Endoskopische Operation: ohne Öffnung des Schädels, z.B. Operation durch die Nase
- Wachkraniotomie: Bei Tumoren im Bereich der Sprachzentren kann die Operation beim zeitweise wachen, dabei schmerzfreien Patienten erfolgen, um die Sprachfunktion während der Tumorentfernung zu überwachen und zu erhalten. Vor und während der Operation werden die Patienten sorgfältig von geschulten Psychologen vorbereitet und während der Operation betreut.
- Internationale Patienten werden auf Wunsch von Prof. Krieg oder einem seiner erfahrensten Stellvertreter, Spezialist für die jeweilige Erkrankung, operiert. Bei der persönlichen Vorstellung erhalten alle Patienten umfangreiche Informationen und können alle Fragen rund um die Therapie stellen.
- Für die Behandlung von Kindern mit Tumoren im Gehirn oder Rückenmark stehen spezialisierte Neurochirurgen zur Verfügung. Wir besprechen mit Ihnen, ob eine weitere Behandlung erforderlich ist.
Kooperationen und Abteilungen in München
- Abteilung für Neuroradiologie
- Abteilung für Neuropathologie - Gewebediagnostik auf höchstem internationalen Niveau
- Bei der Behandlung von Tumoren der frontalen und lateralen Schädelbasis / Clivuschordomen operieren wir gemeinsam mit unseren Kollegen der HNO und Mund-Zahn-Kiefer-Chirurgie
- Bei Kindern werden die Behandlungen stets durch ein spezialisiertes Team von Kinder-Neurochirurgen gemeinsam abgestimmt mit dem auf Hirn- und Rückenmarkstumoren spezialisierten Team der Kinderklinik durchgeführt.
- Abteilung für Neuroonkologie
- Abteilung für Pädiatrische Onkologie / Sektion: Kindliche Hirntumoren
- Abteilung für Radioonkologie (Cyberknife, IMRT, MR-Linac, etc.)
- Heidelberger Ionenstrahltherapiezentrum Protonen-/Schwerionenbestrahlung (z.B.
Telemedizinportal für internationale Patienten
Für internationale Patienten: Bitte senden Sie uns über unser internationales Telemedizinportal:
- Das ausgefüllte Kontaktformular mit wichtigen Angaben zum Patienten
- einen aktuellen Arztbericht (in Deutsch, Englisch oder Russisch)
- MRT- / CT-Bilder (diese sollten nicht älter als 3 Monate sein)
- den schriftlichen Befund des begutachtenden Radiologen im Heimatland
Das International Office leitet die Anfrage unmittelbar nach Erhalt der vollständigen Informationen an einen erfahrenen neurochirurgischen Experten.
Weitere wichtige Informationen
- Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Uniklinik Tübingen
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