Bioresonanztherapie bei Migräne: Studien, Anwendungen und Alternativen

Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit, gekennzeichnet ist. Während die schulmedizinische Behandlung auf Medikamente und andere etablierte Therapien setzt, suchen viele Betroffene nach alternativen oder ergänzenden Methoden zur Linderung ihrer Beschwerden. Eine solche Methode ist die Bioresonanztherapie. Dieser Artikel beleuchtet die Bioresonanztherapie im Kontext von Migräne, analysiert Studienergebnisse und vergleicht sie mit anderen Behandlungsansätzen wie Biofeedback.

Einführung in die Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt gehört wie die Akupunktur oder die Homöopathie zu den alternativen Verfahren. Sie basiert auf der Annahme, dass Belastungsgefühle, körperliche Beschwerden und Schmerzen durch Störungen im eigenen Energiefeld entstehen können. Diese Störungen werden häufig durch Stress verursacht. Löst man diese stressbedingten Störungen mit gezielten, ausgleichenden Schwingungen, können die Beschwerden gelindert werden oder evtl. auch gänzlich verschwinden.

In der Bioresonanztherapie geht man davon aus, dass biochemische Vorgänge im Körper durch körpereigene, individuelle elektro-magnetische Felder gesteuert werden. Diese werden durch eine Reihe von Einflüssen - positiv wie negativ - beeinflusst, bzw. „gelenkt“. Die Therapie zielt darauf ab, diese Felder zu harmonisieren und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Anwendungsbereiche der Bioresonanz

Im Rahmen einer Gesundheitsberatung - also, als Anwendung zusätzlich zu ärztlichen Maßnahmen - lässt sich die Bioresonanz nahezu grenzenlos in jedem Bereich anwenden - sie hat eine wohltuende Wirkung und kann Körper, Geist und Seele gesundheitsfördernd und präventiv unterstützen! Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt ist völlig schmerzfrei und eignet sich so für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Die Bioresonanz arbeitet auf energetischer Ebene und kann dort Stress und Blockaden - spürbar als psychische Belastungsgefühle und/oder körperliche Beschwerden (psychisch verursacht) - ausgleichen, um so Linderung zu verschaffen. Dies betrifft sowohl organisch, psychisch, psychosomatisch* und/oder Stress bedingte Beschwerden.

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*Erkrankung, deren Entstehung oder Verlauf durch psychische Faktoren eindeutig beeinflusst werden (Migräne, Tinnitus, essentieller Bluthochdruck, psychisch bedingte Ein- und/oder Durchschlafstörungen, etc.)

Bioresonanz bei Migräne

Die Bioresonanztherapie wird auch zur Behandlung von Migräne eingesetzt, insbesondere wenn diese stressbedingt ist. Dabei werden die vorhandenen Störungen ermittelt und anschließend mit energetischen Schwingungen ausgeglichen.

Ich bin Heilpraktikerin (Psychotherapie), dass heißt, Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Mein heilkundliches Angebot betrifft/richtet sich ausschließlich auf den Bereich der psychischen Ebene. Mittlerweile weiß man, dass viele Erkrankungen auch häufig psychisch mit beeinflusst werden, so dass ich auf dieser Ebene mittels der Bioresonanz nach Paul Schmidt ergänzend unterstützen und begleiten kann. Körperliche Erkrankungen und Beschwerden müssen unabdingbar von einem/einer Arzt/Ärztin diagnostiziert und behandelt werden. Sollten sich keine organischen Gründe feststellen lassen, haben wir die Möglichkeit auf psychischer Ebene Ihre Beschwerden unterstützend zu behandeln und Linderung zu verschaffen. *Unter Berücksichtigung ärztlicher Diagnosen und Anweisungen. Unser Angebot beschränkt sich auf die Therapie über die Psyche (psychische und/oder psychosomatische Erkrankungen) oder als gesundheitsfördernde Anwendung!

Studienergebnisse zur Bioresonanztherapie bei Migräne

Wenngleich die Bioresonanztherapie nicht als wissenschaftlich belegte alternativmedizinische Methode gilt, so gibt es sehr wohl wissenschaftliche Forschungsergebnisse, die zeigen, dass elektro-magnetische Einwirkungen, wie es auch die Schwingungen der Bioresonanz sind, tiefgreifende Wirkungen auf das biologische System des Menschen haben können.

Die letzte durchgeführte Studie (klinisch-prospektive, doppelblind-randomisierte Studie, nachzulesen hier: rayonex.de/hws-studie) ist wohl der aussagestärkste Beleg, dass die Bioresonanz nach Paul Schmidt im wahrsten Sinne des Wortes mit Erfolgswellen arbeitet.

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Es ist wichtig zu beachten, dass die Bioresonanztherapie nicht als alleinige Therapie bei schweren, ernsthaften Erkrankungen geeignet ist, sie ist immer als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung zu betrachten. Es ist unabdingbar, Ihre Beschwerden durch einen Arzt/Ärztin abklären und ggf. behandeln zu lassen.

Biofeedback als Alternative oder Ergänzung

Eine weitere Methode zur Behandlung von Migräne, die auf der Beeinflussung von Körperfunktionen basiert, ist das Biofeedback. Im Gegensatz zur Bioresonanztherapie, die auf energetischen Schwingungen basiert, misst Biofeedback körperliche Prozesse wie Hautleitfähigkeit, Hauttemperatur oder Muskelspannung und gibt diese Informationen an den Patienten zurück.

Wie funktioniert Biofeedback?

Zunächst wird die im Körper vorhandene Aktivität gemessen. Dazu werden beispielsweise Elektroden an das von Schmerz betroffene Körperteil angeschlossen. Dieser Vorgang ist vollkommen schmerzfrei und ungefährlich. Die gemessenen körperlichen Prozesse werden dann kontinuierlich mit einem akustischen (hörbaren) oder visuellen (sichtbaren) Signal an den Patienten rückgemeldet. Der Patient wendet dieses Signal an, um sein Erregungsniveau zu kontrollieren und in die gewünschte Richtung zu verändern. Das kann sehr schnell gelingen, teilweise kann es auch mehrere Sitzungen dauern.

Anwendungsbereiche von Biofeedback bei Migräne

  • Spannungskopfschmerz und Migräne: Hier ist es das elektrische Erregungsniveau des Stirn- bzw. Nackenmuskels, das dem Patienten in Form eines akustischen und/oder optischen Signals rückgemeldet wird (EMG-Biofeedback). Ziel ist es wiederum, das aktuelle muskuläre Erregungsniveau durch Entspannung zu vermindern, auch unter Belastungs- und Stresssituationen. Außerdem soll der Patient lernen, den Anspannungszustand der Muskulatur besser wahrzunehmen, damit künftig ganz auf den Einsatz von Biofeedback verzichtet werden kann.
  • Vasokonstriktionstraining: Auf die Bewältigung des akuten Migräneanfalls zielt das sogenannte Vasokonstriktionstraining (Training der Gefäßverengung) ab. Dabei wird die Gefäßweite der Schläfenarterie mittels Infrarotmessung über den Blutvolumenpuls (= die Menge Blut, die in einer bestimmten Zeiteinheit durch das Gefäß fließt) bestimmt. Durch unmittelbare Rückmeldung an den Patienten trainiert er, die Schläfenarterie zu verengen. Zunächst wird die Gefäßverengung im schmerzfreien Zeitraum eingeübt. Später können diese Strategien zur Gefäßverengung bei den ersten Anzeichen eines echten Migräneanfalls angewendet werden, um die Kopfschmerzattacke abzumildern oder gar zu verhindern.
  • Handerwärmungstraining: In einigen Studien, vor allem bei kindlicher Migräne, hat sich das Handerwärmungstraining (thermales Biofeedback) als wirkungsvoll erwiesen. Das Kind lernt dabei, die Hauttemperatur an den Händen durch Rückmeldung der Temperatur willentlich zu erhöhen, was physiologisch durch eine Blutumverteilung gelingt. Durch regelmäßiges Üben kann die Häufigkeit von Migräneanfällen vermindert werden.

Wirksamkeit von Biofeedback

Durch Biofeedbackverfahren lassen sich die Schmerzen um 50 bis 60% lindern, was einer medikamentösen Behandlung vergleichbar ist. Man darf aber nicht verschweigen, dass die Behandlung wesentlich länger dauert (etwa 20 bis 40 Sitzungen) und damit erst nach Wochen ein Effekt spürbar wird. Die Wirkung ist aber im Vergleich zur medikamentösen Behandlung viel nachhaltiger. Es wird empfohlen, alle sechs bis zwölf Monate eine „Auffrischsitzung“ zu machen, um den Effekt dauerhaft zu stabilisieren. Positiv zu werten ist zudem, dass keine Nebenwirkungen auftreten.

Neurofeedback

Neben den klassischen Biofeedback- Methoden, die Hautleitfähigkeit, Hauttemperatur oder Muskelspannung messen, hat sich inzwischen auch das Neurofeedback entwickelt: Mithilfe von EEG-Geräten oder im Magnetresonanztomografen üben Patienten, bestimmte Gehirnaktivitäten zu steuern.

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Beim Neurofeedback gibt es zwei gängige Ansätze: Z-Score Training und Frequenzband Training.

  • Z-Score Training: Beim Z-Score Training wird die Gehirnaktivität des Patienten mit einer Normdatenbank verglichen, die EEG-Daten von gesunden Personen enthält. Der Unterschied zwischen der aktuellen Gehirnaktivität und der Norm wird als Z-Score gemessen, wobei 0 der Mittelwert darstellt.
    • Vorteile: Datenbasiert und präzise, ganzheitlicher Ansatz, Flexibilität durch den Therapeuten.
    • Nachteile: Normorientierung kann einschränkend sein, komplexere Durchführung.
  • Frequenzband Training: Beim Frequenzband Training wird spezifisch in bestimmten Gehirnfrequenzen wie Alpha, Beta, Theta oder Delta trainiert.
    • Vorteile: Fokussierte Intervention, einfachere Anwendung.
    • Nachteile: Mögliche Ungleichgewichte, fehlender Gesamtüberblick.

Ob Z-Score oder Frequenzband Training - die Entscheidung sollte immer auf einer gründlichen Analyse der Gehirnaktivität basieren. Ein EEG und besonders ein qEEG sind essenziell, um die individuellen neuronalen Muster zu verstehen.

Weitere nicht-medikamentöse Ansätze bei Migräne

Neben Bioresonanz und Biofeedback gibt es weitere nicht-medikamentöse Ansätze, die bei Migräne in Betracht gezogen werden können:

  • Physiotherapie: Viele Patienten mit Migräne haben Komorbiditäten, zum Beispiel muskuloskelettale Erkrankungen wie chronische Rücken- oder Nackenschmerzen. Diese Patienten profitieren von Physiotherapie, weil damit sehr häufig das schmerzleitende System positiv beeinflusst wird.
  • Behandlung von Kiefergelenksproblemen: So haben viele Migränepatienten noch zusätzlich ein temporomandibuläres Schmerzsyndrom.
  • Psychotherapie: Nicht zu vergessen sind Angsterkrankungen und Depressionen, die oft mit Migräne einhergehen.
  • Entspannungstechniken: Stress ist ein bekannter Auslöser für Migräne. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und die Häufigkeit von Migräneanfällen zu reduzieren.
  • Regelmäßige Bewegung: Viel Bewegung an der frischen Luft kann ebenfalls zur Linderung von Migräne beitragen. Die Pulsfrequenz sollte während der sportlichen Übungen 120-140 pro Minute betragen.
  • Ernährung: Beobachten Sie die Zusammenhänge von Eßgewohnheiten und Migräne.

Kosten der Bioresonanztherapie

Die Kosten für Bioresonanztherapie können variieren. Hier sind einige Beispiele:

  • Kurzbehandlungen nach Dr. Ulrich (akuter Zustand und/oder präventiv):
    • Chakren-Harmonisierung: 36,00 Euro/21 Minuten
    • psychisches Clearing: 28,00 Euro/13 Minuten
    • Depressiven Zuständen: 39,00 Euro/24 Minuten
    • Lernprogramm/Lernunterstützung: 35,00 Euro/20 Minuten
    • Panikattacken: 35,00 Euro/20 Minuten
    • Stress: 31,50 Euro/16,5 Minuten
  • Umfassende Behandlungen (chronischer Verlauf), Beispiele:
    • ADS/ADHS: 80,00 Euro/80 Minuten
    • psychische Energieaufladung: 50,00 Euro/50 Minuten
    • Ein- und Durchschlafstörungen: 80,00 Euro/80Minuten
    • Fibromyalgie (psychische Belastungssymptome): 110,00 Euro/110 Minuten (mein Angebot beschränkt sich auf die psychisch bedingten Beschwerden!)
    • Migräne (stressbedingt): 60,00 Euro/60 Minuten
    • Raucherentwöhnung: 70,00 Euro/70 Minuten
    • Tinnitus (stressbedingt): 85,00 Euro/85 Minuten
  • Bei chronischen Beschwerden oder Erkrankungen mit unklarer, bzw. multifaktorieller (mehrere) Ursache:
    • Ersttermin mit individueller Beratung, meist bei chronischen Beschwerden und Erkrankungen: inkl. Anamnese, Testung und 1. Behandlung (Grund-Harmonisierung und psychische Vitalisierung): 150,00 Euro (90-120 Minuten, jede weitere viertel Stunde: 30,00 Euro)
    • Folge-Gesprächstermine: 120,00 Euro (bis zu 60 Minuten, jede weitere viertel Stunde: 30,00 Euro)
    • apparative Behandlungen: ab 28,00 Euro, je nach Sitzungszeit.

Die Dauer ergibt sich aus dem jeweiligen Behandlungskonzept, dass wir gemeinsam erarbeiten. In der Regel dauert eine Sitzung bei akuten Beschwerden ca. 4 bis 5 Sitzungen, bei chronifizierten Erkrankungen (psychisch) ca. 8 bis 12 Sitzungen. Dies ist allerdings nur ein Richtwert.

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