Brahmi: Wirkung auf Synapsen, Konzentration und Gedächtnis

Brahmi, auch bekannt als Bacopa monnieri, ist ein in der ayurvedischen Medizin seit Jahrtausenden bekanntes Kraut. Es wird traditionell zur Verbesserung der Konzentration, des Fokus und des Gedächtnisses eingesetzt. Seine Wirkung auf die Synapsen und die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin macht es zu einem interessanten Nootropikum, das auch in der modernen Forschung Beachtung findet.

Was ist Bacopa Monnieri (Brahmi)?

Bacopa monnieri ist ein kleines, unscheinbares Kraut, das auch als "kleines Fettblatt" oder "water hyssop" bekannt ist. Der Name "Brahmi" stammt aus dem Hindi. Es kann als Topf- oder Gartenpflanze kultiviert werden. Für medizinische Zwecke werden hauptsächlich die Blätter verwendet, entweder frisch, getrocknet oder in Form von Pulvern, Tinkturen oder Extrakten.

Bacopa monnieri ist ein aus dem Ayurveda bekanntes adaptogenes Kraut. Es wird dort seit Jahrtausenden für mehr Konzentration sowie Fokus eingesetzt und häufig mit anderen Adaptogenen wie Ginkgo oder Ginseng kombiniert. Es ist nicht so vielseitig einsetzbar wie andere Kräuter, aber in Bezug auf die eben erwähnten Wirkungen sehr verlässlich und effektiv.

Molekulare Wirkungen von Brahmi auf die Synapsen

Die wichtigsten Wirkungen von Bacopa monnieri betreffen die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin. Es scheint, dass Brahmi Einfluss auf die entsprechenden Rezeptoren nimmt und den Abbau dieser Hormone in den Synapsen zwischen den Nervenzellen verlangsamt.

  • Serotonin: Dieses Hormon ist entscheidend für Zufriedenheit, Gelassenheit und Optimismus.
  • Dopamin: Dopamin sorgt für Begeisterung, Aktivierung und kann uns in den sogenannten Flow versetzen.

Indem Brahmi die Wirkung dieser Hormone verlängert, kann es zu einer besseren Laune, höherer Motivation und einem klareren Fokus beitragen. Aufgrund seiner molekularen Wirkung wird es auch als Nootropikum bezeichnet. Nootropika sind Stoffe, die sich stark auf Konzentration und Fokus auswirken und dabei Einfluss auf unseren Dopamin- und Serotonin-Stoffwechsel nehmen.

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Brahmi und die Steigerung der Konzentration

Bacopa monnieri kann eine effektive Möglichkeit sein, die Konzentration zu steigern. Es verbessert die Wirkung von Serotonin und Dopamin, was optimistisch, motiviert und konzentriert macht. Die Wirkung hält etwa 4 bis 5 Stunden an.

Um seine molekularen Wirkungen zu unterstützen und zu ergänzen, gibt es Kombinationspräparate mit Ginkgo und Ginseng. Beide Adaptogene bieten sich an, da Ginkgo die Durchblutung des Gehirns fördert und den Neurotransmitter Acetylcholin erhöht, während Ginseng für mehr Ausgeglichenheit sorgt und die Hormone der Nebenniere stärkt.

Gedächtnisfördernde Wirkung von Brahmi

Bei längerfristiger Einnahme (ca. 12 Wochen) kann Bacopa monnieri die Gedächtnisleistung fördern. Viele Studien wurden mit Senioren durchgeführt, es wird jedoch geschlussfolgert, dass die Gedächtnisleistung in allen Altersgruppen steigt.

Brahmi steigert die Acetylcholin-Aktivität und schützt das Gehirn durch ihre antioxidative Wirkung vor freien Radikalen. Die Pflanze unterstützt die Lernfähigkeit und Regeneration der Nervenzellen.

Stimmungsfördernde und Depressionslindernde Eigenschaften

Bacopa monnieri kann Serotonin erhöhen, indem es dessen Abbau hemmt. Damit erzielt es eine ähnliche Wirkung wie viele Antidepressiva aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), jedoch in abgewandelter Form. In Studien konnten leichte antidepressive Eigenschaften von Bacopa monnieri nachgewiesen werden. Dennoch ist es schön zu wissen, dass es sich positiv auf die Stimmung auswirkt.

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Einnahme und Dosierung von Brahmi

Der Wirkstoff in der Pflanze nennt sich „Bacosid“. Für eine nachhaltige und gute Wirkung weisen Studien auf eine ideale Dosis von 100 bis 150 mg Bacosid hin, das entspricht 200 bis 300 mg Bacopa-Extrakt. Die meisten Extrakte sind standardisiert und enthalten 50 bis 55 % Bacosid.

Der Bacosid-Anteil im ganzen Blatt beträgt 10 bis 20 %. Wer Bacopa monnieri selbst anbaut oder ein Pulver zur Hand hat, kann mit 750 bis 1500 mg Bacopa (getrocknetes Blatt oder Pulver) eine gute Wirkung erwarten. Bei frischen Blättern entspricht das 2 bis 3 g.

Die Wirkstoffe in Bacopa monnieri sind fettlöslich. Es sollte daher im Rahmen einer kleinen Mahlzeit eingenommen werden, damit es der Körper gut aufnehmen kann. Erfolgt die Einnahme nüchtern oder zwischen den Mahlzeiten ist von einer schwächeren Wirkung auszugehen.

Die empfohlene Dosis liegt bei 300-450 mg Extrakt pro Tag (standardisiert auf 20-25 % Bacoside A). Auch niedrigere Dosen über längere Zeit sind möglich, z. B. 150 - 200 mg pro Tag. Am besten nimmt man Brahmi zu den Mahlzeiten, vorzugsweise morgens und mittags. Eine abendliche Einnahme kann zu Unruhe und seltsamen Träumen führen. Für eine volle Wirkung sollte man Brahmi mindestens 8-12 Wochen lang einnehmen.

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen

In seltenen Fällen kann Bacopa den Magen reizen. Sollte es während der Einnahme dazu kommen, kombiniere es mit einer kleinen, fetthaltigen Mahlzeit und überprüfe, ob die Nebenwirkung weiterhin auftritt.

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Da Bacopa monnieri und Kaffee ähnlich wirken, solltest Du den Konsum von letzterem etwas zügeln, solange Du das Adaptogen für Dich nutzt. Andernfalls kann der Fokus und resultierende „Tunnel“ etwas zu stark ausfallen und Du wirst leicht hibbelig.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird es nicht empfohlen. Das gleiche gilt für Kinder, da die Studienlage hier noch recht dürftig ist.

In der Wissenschaftsliteratur gibt es keine Hinweise auf Komplikationen bei der gleichzeitigen Einnahme von Antidepressiva. Aufgrund seiner molekularen Wirkung würde ich jedoch empfehlen, vorab mit einem Arzt zu sprechen und mit einer niedrigen Dosis zu beginnen.

Brahmi gilt als sehr gut verträglich. Nicht empfohlen wird Brahmi bei gleichzeitiger Einnahme starker Beruhigungsmittel oder Antidepressiva.

Weitere Kräuter und Adaptogene für die Konzentration

Es gibt weitere Kräuter und Adaptogene, mit denen Du positiven Einfluss auf Deine Konzentration und Deinen Fokus nehmen kannst.

Probiere selbst aus, was Dich anspricht, und finde heraus, was eine Wirkung bei Dir entfaltet.

Weitere Möglichkeiten, um Konzentration und Fokus zu steigern:

  • Cordyceps
  • Löwenmähne
  • Ginkgo biloba
  • Ginseng
  • ausreichende Versorgung mit Magnesium, B-Vitaminen und Jod
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Taigawurzel (Sibirischer Ginseng, Eleutherococcus)
  • Ashwagandha
  • Rosenwurz

Reaktionsgeschwindigkeit verbessern

Die eigene Reaktionsgeschwindigkeit spielt im alltäglichen Leben eine entscheidende Rolle. Egal ob im Büro, wo schnelles Denken gefragt ist, im Sport oder auch im Gaming Bereich - überall profitierst du von einer schnellen Reaktionsgeschwindigkeit.

Die körperliche Reaktionsgeschwindigkeit verbessern - Tipps für Athleten

Du liebst die sportliche Herausforderung, willst noch mehr aus dir herausholen und deine Reaktionsgeschwindigkeit verbessern? Ob beim Boxen, beim Sprinten oder Fußball, bei nahezu jeder Sportart erzielst du die besten Leistungen, je besser deine Reaktionszeit ist. Oftmals entscheidet sogar die Reaktionsgeschwindigkeit eines Sportlers über Sieg oder Niederlage.

Neben einer optimalen Versorgung an Mikronährstoffen für dein Gehirn, gibt es aber noch mehr Tipps wie du deine Reaktionsgeschwindigkeit verbessern kannst. Beim Sport kommt es vor allem auf zwei Signale aus der Umwelt an, auf die dein Körper und Geist schnell reagieren soll. Zunächst sind das die audiovisuellen Signale, also Dinge die du siehst oder hörst, wie z.B. ein Startschuss bei einem 100 Meter-Lauf. Zum anderen sind da die taktilen Signale, also Berührungen, wie der Griff beim Boxen. In beiden Fällen ist es wichtig, schnell zu reagieren.

Neben der körperlichen Fitness, die beim Spitzensport gewissermaßen die Grundbedingung darstellt, ist vor allem die Verarbeitung von Umweltreizen ausschlaggebend für die Reaktionsgeschwindigkeit. Die Verarbeitung von Reizen lässt sich trainieren, um so die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Hier zu zählen insbesondere audiovisuelle Reize, wie sie sich beispielsweise schon das Skiteam der USA zunutze gemacht hat.

Du willst selber ein bisschen an deiner Reaktionsgeschwindigkeit arbeiten, bist aber nicht Mitglied des Skiteam der USA? Kein Problem, denn mit diesen Tipps geht das auch ganz leicht von Zuhause aus - fast wie bei den Profis:

  1. Der Reflexball: Dieser besondere Ball trainiert vor allem die visuelle Signalverarbeitung des Körpers. Der Ball ist nicht rund und springt daher immer in unterschiedliche Richtungen weg. Deine Aufgabe ist es, möglichst schnell einzuschätzen, in welche Richtung der Reflexball springt und diesen dann zu fangen.
  2. Der Waldlauf: Der unebene Boden, Äste und Steine bedeuten für deine visuelle und haptische Signalverarbeitung eine deutlich höhere Beanspruchung und verbessern so insgesamt deine Reaktionszeit. Dabei trainierst du nicht nur deine Reaktionsgeschwindigkeit, sondern stärkst deine Ausdauer, dein Herz-Kreislauf-System und dein Immunsystem.
  3. Spiele Videospiele: Auch Videospiele können deine Reaktionsgeschwindigkeit verbessern. Der Grund liegt in der dafür notwendigen Hand-Auge-Koordination und dem schnellen Verfolgen der Geschehnisse auf dem Bildschirm.

Die mentale Reaktionsgeschwindigkeit verbessern - Tipps für Bürohelden

Aber nicht nur die körperliche Reaktionszeit kann verbessert werden, sondern auch die mentale Reaktionsgeschwindigkeit lässt sich verbessern. Und hier gelangt man an den eigentlichen Knackpunkt, denn eine schnellere mentale Reaktionszeit kann nicht durch Übungen, wie beim Sport trainiert werden!

Beim Sport kann man leicht die Reaktionsgeschwindigkeit verbessern, dafür muss nur ein spezielles Training eingehalten werden. Mit dem Gehirn lässt sich aber leider nicht der gleiche Vorgang wiederholen, denn die Geschwindigkeit zwischen Reiz und Reaktion kann durch keine vergleichbaren Übungen verbessert werden.

Einzig und allein Abhilfe bietet die Optimierung von Neurotransmittern, die in deinem Gehirn gebildet werden. Diese sind dazu in der Lage, die Kommunikation zwischen den Synapsen zu verbessern und so die Reizweiterleitung zu verschnellern.

Diese “Chemikalien” werden im Gehirn gebildet und basieren auf zumeist pflanzlichen Stoffen. Diese werden über die Nahrung aufgenommen und anschließend für das Gehirn umgewandelt und zwar in die so wichtige Botenstoffe und Neurotransmitter, wie z.B. Acetylcholin.

Grundsätzlich kann jeder ganz leicht seine mentale Reaktionsgeschwindigkeit verbessern und somit ein schnelleres Denken und Abrufen von Informationen ermöglichen. Dein Gehirn ist in jedem Fall die wichtigste Komponente, die du für eine verbesserte Reaktionsgeschwindigkeit optimieren musst. Dein Denkapparat benötigt verschiedene Chemikalien im Gehirn, um sein Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.

Diese Chemikalien können durch Wirkstoffe aus der Nahrung und durch Supplements erhöht werden und können so deine Reaktionsgeschwindigkeit verbessern. Zu diesen Wirkstoffen zählen z.B. Citicolin, Brahmi und Ginkgo, die die Kommunikation zwischen den Synapsen verbessern und dafür sorgen, dass sich dein Fokus erhöht und deine mentale Reaktionsgeschwindigkeit verbessert wird.

Der wohl wichtigste Stoff, um deine Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern, ist die Aminosäure Citicolin. Wie eine Studie der University of Utah jetzt ergab, kann Citicolin sowohl die psychomotorischen Fähigkeiten als auch die Aufmerksamkeit erhöhen kann.

Mit Citicolin die körperliche und mentale Reaktionsgeschwindigkeit verbessern

Citicolin ist ein Wirkstoff, der im Gehirn für die Herstellung des Neurotransmitters Acetylcholin mitverantwortlich ist. Dieser Neurotransmitter ist extrem wichtig für die Kommunikation zwischen den Neuronen und damit für die Informations- und Reizweiterleitung in deinem Gehirn.

Ist dein Gehirn nicht ausreichend mit Acetylcholin versorgt, kommt es zu Konzentrationsschwierigkeiten und einer verringerten Reaktionszeit. Dein Gehirn arbeitet dann einfach langsamer. Die Einnahme von Citicolin kann nun dabei helfen, diesen Mangel an Acetylcholin wieder auszugleichen, da es eine Vorstufe des wichtigen Neurotransmitters darstellt.

Citicolin, oder auch häufig CDP-Cholin genannt, kann ohne Umwege oder zeitintensive Umwandlungsprozesse in dein Gehirn gelangen. Es überwindet direkt die Blut-Hirn-Schranke und kann seine Wirkungskraft entfalten. Eine groß angelegte Studie der University of Rome stellt die Wirkungskraft von Citicolin in den Mittelpunkt. Den über 1500 Testpersonen wurde Citicolin zur allgemeinen Verbesserung der mentalen Performance gegeben. Die Ergebnisse der Tests bestätigten vor allem die Wirksamkeit des Stoffs auf die Reaktionszeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

Eine Studie des Biomedical Research Center in La Coruña, Spanien, zeigt, dass Citicolin aber noch mehr für deine mentale Leistungsfähigkeit tun kann. Bei der Studie wurde das Erinnerungsvermögen von älteren Leuten getestet, die Citicolin über mehrere Wochen eingenommen haben. Sie schnitten bei Kognitionstests, bei denen eine vor Tagen erhaltene Information möglichst genau wiedergegeben werden sollte, besser ab, als die Vergleichsgruppe, die kein Citicolin erhalten hatte.

Heilpflanzen zur Förderung des Gedächtnisses

Neben Brahmi gibt es noch weitere Heilpflanzen, die einen positiven Effekt auf unser Gehirn und die Gedächtnisleistung haben können. Auf welche Art ein positiver Effekt hervorgerufen werden kann, hängt einerseits von den Wirkstoffen ab, andererseits von der Darreichungsform.

Aktuell kennt die Naturheilkunde etwa 50 wichtige Heilpflanzen, die auf unterschiedliche Art und Weise auf das Gehirn einwirken können. Darüber hinaus gibt es Kräuterzubereitungen, die einen protektiven Effekt haben können und somit das Auftreten von beispielsweise degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer herauszögern können. Heilpflanzen, die auf das Gehirn einwirken oder einen Einfluss auf das Gedächtnis haben, können in folgende Gruppen eingeteilt werden:

  • Linderung von Erschöpfungszuständen und Stress
  • Linderung von Angst
  • Linderung von Schlafstörungen
  • Linderung von seelischen Belastungen und Depressionen
  • Förderung der Konzentration
  • Förderung der Durchblutung
  • Einfluss auf das Nervensystem bzw. auf Nervenbahnen

Ashwagandha

Die auch als Schlafbeere bezeichnete Pflanze Ashwagandha (Withania somnifera) stammt ursprünglich aus der ayurvedischen Medizin. In den letzten Jahren ist die Pflanze auch in Europa populär geworden und wird oft als Superfood angepriesen.

Ashwagandha ist wissenschaftlich gut untersucht. Vor allem die Wurzeln stoßen auf ein breites Interesse. Diese enthalten so genannte Withanolide, die insgesamt entzündungshemmend, angstlösend, stressmildernd und schlaffördernd wirken können. Somit wird es vor allem als Adaptogen verwendet, also als Substanz, die akuten und chronischen Stress zu mildern in der Lage ist. Ashwagandha wird daher vor allem eingesetzt bei:

  • Angststörungen
  • Erschöpfungszuständen
  • chronischem Stress
  • Schlafbeschwerden

Ashwagandha ist in der Regel gut verträglich, sollte jedoch von Menschen mit niedrigem Blutdruck gemieden werden. Sind zudem Autoimmunerkrankungen wie Lupus, Multiple Sklerose sowie Schilddrüsenerkrankungen bekannt, sollte die Einnahme von Ashwaganda unbedingt mit einem Arzt besprochen werden.

Gotu Kola

Eine weitere Heilpflanze, deren Ursprung in den tropischen Regionen Südostasiens und Ostasiens zu suchen ist, hat das Interesse der modernen Naturheilkunde geweckt. Die bei uns als Indischer Wassernabel bezeichnete Pflanze Gotu Kola (Centella asiatica) ist bei uns vor allem als Superfood bekannt. Extrakte der Pflanze sind scheinbar imstande Konzentrationsstörungen zu lindern und Angstzustände zu verringern.

In der traditionellen Heilkunde Asiens gilt Gotu Kola nicht nur als wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Vielmehr wird die Pflanze dort seit vielen Jahren als Mittel zur Förderung der Gedächtnisleistung, gegen Angststörungen und gegen Konzentrationsstörungen verwendet. Zusammenfassend wird Gotu Kola für folgende Einsatzbereiche diskutiert:

  • Allgemeine Konzentrationsstörungen
  • Schutz vor Nervenschäden im Gehirn (neuroprotektive Wirkung)
  • Angststörungen
  • Alzheimer (unterstützend)
  • Verbesserung der Konzentrations- und Merkfähigkeit

Rosmarin

Es sind nicht immer nur Pflanzen aus Asien, die eine Wirkung auf unser Gehirn haben können, sondern mitunter auch bekannte Gewürzpflanzen wie der Rosmarin (Rosmarinus officinalis). Das mediterrane Kraut wurde in den letzten Jahren wissenschaftlich intensiv untersucht, wodurch sich die Wirkungen auf Gehirn und Gedächtnis mittlerweile gut ableiten lassen.

Orthomolekulare Medizin zur Demenz-Prävention

Demenz-Prävention wird zur Schlüsselfrage unserer Zeit. Alzheimer und andere Demenzerkrankungen betreffen schon heute über eine Million Menschen in Deutschland - und die Zahlen steigen weiter. Trotz intensiver Forschung gibt es bislang keine heilende Medikamententherapie. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern.

Ein vielversprechender Weg liegt in der orthomolekularen Medizin. Durch gezielten Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen lässt sich die Gehirngesundheit aktiv unterstützen - und das Risiko für Demenz nachweislich senken.

Studien zeigen: Bestimmte Nährstoffe und Lebensstilfaktoren können nicht nur das Fortschreiten einer beginnenden Demenz verlangsamen, sondern auch präventiv wirken - vor allem, wenn sie frühzeitig und individuell abgestimmt eingesetzt werden.

Die orthomolekulare Medizin wurde in den 1960er Jahren vom zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling geprägt. Der Begriff bedeutet wörtlich „die richtigen Moleküle“ - gemeint ist die Versorgung des Körpers mit optimalen Konzentrationen natürlicher Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Fettsäuren etc.), um Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen.

Das Ziel der orthomolekularen Medizin ist es, diese Ungleichgewichte durch gezielte Nahrungsergänzung zu korrigieren und so eine optimale physiologische Umgebung im Körper zu schaffen. Besonders in der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen - einschließlich neurodegenerativer Krankheiten - setzt die orthomolekulare Medizin auf hochwertige Vitalstoffe in teils hohen Dosierungen, stets unter individueller Anpassung an den Bedarf des Patienten.

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