Cashewkerne sind nicht nur ein beliebter Snack, sondern auch ein potenzielles Superfood, das positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben kann. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe, die für die Gesundheit von Herz, Nerven und Gehirn wichtig sind.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile von Cashewkernen
Cashewkerne sind reich an Mineralstoffen, Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf Herz und Hirn auswirken können. Wer seinem Gehirn etwas Gutes tun möchte, sollte Nüsse in den täglichen Speiseplan einbauen. Sie gelten als "Nervennahrung" und "Studentenfutter" und könnten sogar vor Depressionen schützen.
Was macht Cashewkerne gesund?
Cashewkerne liefern Energie ohne leere Kalorien und enthalten eine Vielzahl von Nährstoffen:
- Kalorien: Ca. 575 kcal pro 100 g
- Fett: Reich an ungesättigten Fettsäuren
- Eiweiß: Hochwertiges pflanzliches Eiweiß
- Vitamine: Vitamin B1, Vitamin B6
- Mineralstoffe: Magnesium, Eisen, Zink, Phosphor, Kalium, Kupfer
- L-Tryptophan: Aminosäure, die stimmungsaufhellend wirken kann
Cashewkerne und Herzgesundheit
Cashewkerne gelten als herzfreundliche Nüsse, da sie reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Diese Fette können helfen, den LDL-Cholesterinspiegel (schlechtes Cholesterin) zu senken und gleichzeitig das HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) zu stabilisieren. Der hohe Magnesium- und Kaliumgehalt kann zur Regulierung des Blutdrucks beitragen und eine gesunde Gefäßfunktion unterstützen.
Cashewkerne für Gehirn, Nerven und mentale Stärke
Cashewkerne können eine positive Wirkung auf Gehirn und Nervensystem haben. Vitamin B6, Magnesium und Zink können die Signalübertragung zwischen Nervenzellen unterstützen und eine gesunde Gehirnfunktion fördern. Der enthaltene Tryptophan-Gehalt kann die Bildung von Serotonin unterstützen, einem Hormon, das eine zentrale Rolle für Stimmung, Motivation und innere Ausgeglichenheit spielt. Studien haben gezeigt, dass ein geringer L-Tryptophanspiegel bei Menschen mit Tumor- und Viruserkrankungen mit einer gesteigerten Depressionsneigung einhergehen kann.
Lesen Sie auch: Faszination Nesseltiere: Wie sie ohne Gehirn leben
Wirkung von Nüssen auf die Hirnwellenfunktion
Eine Studie hat die Wirkung von Mandeln, Pistazien und Co. auf die Hirnwellenfunktion untersucht. Es wurde festgestellt, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen Frequenzbereiche stärken kann, die mit geistigen Fähigkeiten, Heilung, Lernen und Gedächtnis in Verbindung stehen. Pistazien produzierten die größte Reaktion bei den Gammawellen, die für die kognitive Verarbeitung, die Speicherung von Informationen, Lernen, Wahrnehmung und schnelle Augenbewegungen während des Schlafs eine wichtige Rolle spielen. Erdnüsse wirkten sich am stärksten auf die Deltawellen aus, die mit einer gesunden Immunabwehr, natürlichen Heilungsprozessen und Tiefschlaf in Zusammenhang stehen.
Cashewkerne im Alltag: Richtige Menge, Verzehr und Tipps
Aufgrund ihrer Energiedichte wird eine Portion von etwa 25-30 Gramm pro Tag empfohlen. Cashewkerne lassen sich vielseitig in den Alltag integrieren, ob als Snack, im Müsli, als Cashewbutter oder in herzhaften Gerichten.
Weitere Aspekte von Cashewkernen
Botanische Einordnung und Herkunft
Cashewkerne gehören botanisch gesehen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Sie sind die Kerne der Cashewbaum-Frucht. Der Cashewbaum bildet verdickte Fruchtstiele, die als Cashewäpfel bezeichnet werden und Scheinfrüchte sind. Ursprünglich stammt der Cashewbaum aus Brasilien. Heute ist er aber auch in anderen Ländern wie Indien, Mosambik oder Kenia beheimatet.
Der Cashewbaum (Anacardium occidentale) gehört wie die Mango und die Pistazie zur Familie der Sumachgewächse. Die indigene Bevölkerung Brasiliens hat schon früh erkannt, dass im Cashewbaum heilende Kräfte schlummern. So wurde die Rinde bei Zahnfleischentzündungen und Hautausschlägen verwendet. Das Hauptinteresse gilt jedoch den Cashewkernen, die weltweit als köstliche Knabberei bekannt sind.
Seinen eigentümlichen Namen hat der Cashewbaum von den Tupi-Indianern erhalten. Sie nannten ihn "Acaju", was so viel wie Nierenbaum bedeutet und auf die Form seiner Samen hindeutet.
Lesen Sie auch: Lesen Sie mehr über die neuesten Fortschritte in der Neurowissenschaft.
Der Cashewapfel
Der Cashewapfel ist eine gelbe oder rote Scheinfrucht in der Form einer Paprika. Er verdirbt schnell und kann daher nicht verpackt und über lange Strecken transportiert werden. Stattdessen werden die Früchte nach der Ernte innerhalb von 3 Stunden zu Marmeladen, Chutneys, alkoholischen Getränken oder Säften weiterverarbeitet. Cashewäpfel sind reich an Vitamin C, Beta-Carotin und Anthocyanin. Sie stärken das Immunsystem, wirken antioxidativ sowie harntreibend und werden als natürliches Abführmittel verwendet.
CNSL (Cashew Nutshell Liquid)
Die Kerne werden in der Frucht von einem hauchdünnen Häutchen, einer sehr harten Schale und einem weichen Fruchtfleisch umfüllt und geschützt. Der Grund, warum die Kerne lange nicht angerührt wurden, ist in der Cashewfrucht zu finden. CNSL ist ein natürliches Harz, das rund 70 Prozent Anacardsäure, 18 Prozent Cardol sowie 5 Prozent Cardanol enthält. Es führt bei Hautkontakt zu Rötungen, Schwellungen, Juckreiz, Ausschlag mit Fieber und Schmerzen. Nichtsdestotrotz hat CNSL zahlreiche positive Eigenschaften. Es wird sowohl industriell als auch medizinisch genutzt. In der traditionellen Volksheilkunde wird CNSL äußerlich z. B. Studien haben gezeigt, dass Anacardsäure gegen Bakterien sowie Tumorzellen wirkt und die Vermehrung von Hepatitis-C-Viren hemmt.
Cashewkerne und Gewichtskontrolle
Obwohl Cashewkerne reich an Fetten und Kohlenhydraten sind, müssen Sie nicht auf sie verzichten. Cashewkerne sind reich an Ballaststoffen, die sowohl das Hungergefühl mindern als auch das Sättigungsgefühl steigern können. Im Gegensatz zu anderen Snacks führt das Essen von Cashewkernen nicht zu einem Blutzuckeranstieg und einer damit verbundenen Insulinausschüttung.
Cashewkerne und Cholesterinspiegel
Cashewkerne können sich positiv auf den Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit auswirken. In einer Studie wurde gezeigt, dass der Cholesterinspiegel gesenkt werden konnte, wenn Probanden regelmäßig Nüsse aßen.
L-Tryptophan und Serotonin
Cashews zählen mit 368 mg L-Tryptophan pro 100 g zu den besten L-Tryptophan-Lieferanten überhaupt. Tryptophan wird im Gehirn zur Herstellung von Serotonin benötigt. Serotonin ist wichtig für die Stimmungsregulation.
Lesen Sie auch: Tinnitus und Gehirnaktivität: Ein detaillierter Einblick
Allergien und Unverträglichkeiten
Es gibt Menschen, die auf Cashewkerne allergisch reagieren. Symptome können Atemnot, Herz- und Kreislaufprobleme sein.
Einkauf und Qualität
Cashewkerne können in jedem Supermarkt gekauft werden. Achten Sie auf den Preis und kaufen Sie am besten Cashewbruch, der meist günstiger ist. Achten Sie auf Bio- und Fair-Trade-Qualität.
Ernte und Verarbeitung
Wenn die Cashewäpfel voll ausgereift sind, fallen sie ganz selbständig vom Baum und können dann eingesammelt werden. Nachdem die Cashewfrüchte geerntet wurden, müssen Sie erst einmal getrocknet werden. Traditionell werden die Früchte einfach für 2 bis 3 Tage in die Sonne gelegt. Außerdem ist die Schale extrem hart und kann nur mit speziellen Werkzeugen geknackt werden.
Rohkostqualität
Unter Rohkostqualität versteht man im Allgemeinen Lebensmittel, die nicht über der sog. Fiebergrenze von 42 bis 45 Grad erhitzt wurden. In diesem Sinne gehen die Kerne daher natürlich nicht mehr als Rohkost durch.
Arbeitsbedingungen
Der Anbau und die Verarbeitung von Cashews finden ausschließlich in armen Ländern statt und gehen oft mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen einher. Dazu kommt, dass Kinderarbeit keine Seltenheit ist. Jene Menschen, die an Verarbeitungsprozessen beteiligt sind, verdienen meist nicht mehr, sind aber zudem dem toxischen CNSL ausgesetzt. Werden die Cashewfrüchte geröstet, entsteht ein schwarzer Rauch, der beim Einatmen zu starken Irritationen und Schleimhautverätzungen führt. Beim kalten Knacken der Cashewkerne wird das CNSL zuvor nicht unschädlich gemacht, so dass es die Haut an den Händen verletzt und dauerhaft schädigen kann.
Fair Trade
Setzen Sie ein Zeichen, indem Sie auf höchste Qualität Wert legen UND auf fair gehandelte Cashews aus Bio-Anbau zurückgreifen. Seien Sie "lästig" und erkundigen Sie sich direkt bei den Händlern/Anbietern, wie es mit den Arbeitsbedingungen in den verarbeitenden Betrieben bestellt ist.
Lagerung
Die Kerne können ranzig werden. Zudem können im Laufe der Zeit bestimmte Schimmelpilze Giftstoffe - die sogenannten Aflatoxine - bilden. Essen Sie deshalb unter keinen Umständen überlagerte, muffig riechende, verfärbte oder gar sichtbar schimmelige Kerne. Noch verpackte Kerne sind bei kühler und trockener Lagerung lange haltbar - optimal sind Temperaturen zwischen 10 und 18 Grad Celsius. Wenn Sie die Packung bereits angebrochen haben, sollten Sie diese möglichst luftdicht wieder verschließen und zügig aufbrauchen.
Verwendung in der Küche
Der inzwischen im Handel überall erhältliche Cashewmus kann für viele Gelegenheiten verwendet werden, z. B. In der indischen Küche werden sie gern in Currys verwendet. Auf den Philippinen gibt es ein beliebtes Dessert mit dem Namen "turrones de casuy", eine Art Marzipan aus Cashews. Die Kerne können aber auch prima - im Ganzen oder gehackt - in europäische Gerichte integriert werden.
Nussmus
Nussmus enthält meist nicht mehr als die reinen gemahlenen Nüsse, Kerne oder Hülsenfrüchte. Sie können geschält oder ungeschält verarbeitet worden sein. Meist sind die Nüsse vor dem Malen schonend geröstet worden, das verstärkt ihr Aroma. Cremes wie Haselnusscreme, Mandelcreme oder Macadamiacreme bestehen im Gegensatz dazu jedoch nicht nur aus den puren Nüssen, sondern enthalten meist Palmöl oder andere pflanzliche Öle, sowie Magermilchpulver, Salz und zugesetzten Zucker.
Fazit
Cashewkerne sind hochwertige Lebensmittel, die sich gut für eine gesunde Ernährung eignen. Sie können positive Auswirkungen auf das Gehirn, das Herz und die Nerven haben. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und genießen Sie Cashewkerne in Maßen. Berücksichtigen Sie beim Kauf die Arbeitsbedingungen in den Anbauländern und bevorzugen Sie fair gehandelte Produkte.
Ergänzende Informationen über Nüsse im Allgemeinen
Nüsse als Brainfood
Nüsse sind Brainfood pur, beliebt in Rezepten für die glutenfreie Küche und Basis vieler vegetarischer oder veganer Rezepte.
Nüsse und Blutzuckerspiegel
Nüsse haben einen relativ geringen Kohlenhydratanteil. Nur Cashewkerne und Erdmandel liegen zwischen 30-40 g Kohlenhydraten - im Vergleich mit Getreide (60-70 g pro 100 Gramm) ist aber selbst dieser Wert gering.
Pflege des zweiten Gehirns
Das „Bauchhirn“ besteht aus einem Nervenzellgeflecht rund um den Magen-Darm-Trakt und interagiert mit den Darmbakterien. Das „Bauchhirn“ steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Gehirn. Eine gute Pflege des zweiten Gehirns, z.B. durch Ballaststoffe, die günstige Darmbakterien im Wachstum fördern, ist daher von besonderer Bedeutung für die Gehirnfunktionen.
Glutenfreiheit
Gluten stört nicht nur die Darmbarriere und das Immunsystem, sondern auch Gehirnfunktionen. Glutenfreiheit ist daher eine wichtige Voraussetzung, damit ein Nahrungsmittel echtes Brainfood ist.
Einweichen von Nüssen
Samen enthalten Stoffe, die sie vor dem vorzeitigem Keimen und vor Fressfeinden schützen. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass „Antinährstoffe“ auch positive Eigenschaften für die menschliche Gesundheit haben. Einweichen kann bei Getreide und Hülsenfrüchten die Phytinsäuremenge und auch Trypsininhibitoren deutlich reduzieren. Bei zerkleinerten Nüssen ist der Einweich-Effekt nur minimal. Es gibt Nüsse, bei denen durch Einweichen der Phytinsäuregehalt sogar um ca. Durch das Einweichen verringert sich der Mineralstoffgehalt (Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Zink), insbesondere bei gehackten Nüssen bzw. Bruchstücken von Nüssen. Einweichen über mehr als 12 Stunden bei Raumtemperatur von 22°C kann die Vermehrung von potenziell krankheitserregenden Bakterien wie Salmonellen, Listerien oder enteropathogenen E.
Nüsse und Allergien
Nüsse können Allergien hervorrufen. Dafür verantwortlich sind meist bestimmte Proteine.
Phytinsäure
Phytinsäure ist ein phosphathaltiger Pflanzeninhaltsstoff und im Pflanzenreich weit verbreitet. Sie ist stark negativ geladen und bindet daher positiv geladene Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Spurenelemente wie Mangan und Barium. Phytinsäurereiche Nahrungsmittel werden in fast allen Kulturen gegessen. Über Jahrzehnte hinweg wurde Phytinsäure als ein „Antinährstoff“ betrachtet, da während der Magen-Darm-Passage die Aufnahme von Mineralstoffen und essenziellen Spurenelementen gestört werden kann. Aber durch Aktivierung der Phytase, einem Enzym, das Phytinsäure abbaut, wird der Phytinsäuregehalt reduziert. Dies geschieht beim Keimen der Samen. Die Wirkung von Phytinsäure ist also ambivalent. Phytinsäure aus Getreide und Hülsenfrüchten kann durch Einweichen stark reduziert werden - aus Nüssen jedoch nicht.
Nüsse und Gesundheitsprobleme
Wer von einer dieser Gesundheitsprobleme betroffen ist, profitiert in der Regel von einem regelmäßigen Nuss-Genuss.
Verwendung von eingeweichten Nüssen
Für manche Rezepte werden Nüsse eingeweicht, damit sie besser verarbeitet werden können, z.B. um Nussmilch selbst zu mixen, für Smoothies, für manche Desserts. Auch kann individuell eine bessere Verträglichkeit von eingeweichten Nüssen möglich sein.
Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, pro Tag bis zu 25 Gramm Nüsse zu essen, das entspricht einer kleinen Hand voll. Gesund sind die kleinen Energiebomben ungesüßt und ungesalzen. Zu viel Salz ist schlecht für den Körper, denn es kann zu Bluthochdruck führen.
Nüsse und Gewichtsmanagement
Lange Zeit galten Nüsse aufgrund ihres hohen Fettgehaltes als dick machende Kalorienbomben. Trotzdem zeigen Studien, dass das Essen von Nüssen nicht gleich dick macht. Im Gegenteil: Sie können helfen Bauchfett zu reduzieren, Blutfette zu senken und die Insulinsensitivität zu verbessern. Zudem stecken in Nüssen wertvolle Nährstoffe. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe und viele gesunde ungesättigte Fettsäuren.
Inhaltsstoffe verschiedener Nüsse
Walnüsse zum Beispiel enthalten besonders viel Alpha-Linol- und Alpha-Linolensäure. Das sind sogenannte essenzielle Fettsäuren, das heißt, der Körper kann sie nicht selber herstellen, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen. Sie zählen zu den Omega-3-Fettsäuren, welche im Körper vielerlei wichtige Aufgaben erfüllen und hilfreich gegen Entzündungen sein können. Haselnüsse sind neben den ungesättigten Fettsäuren besonders reich an Kalium, Kalzium, Eisen und vor allem Vitamin E. Mandeln sind keine Nüsse, sondern Kerne einer Steinfrucht. In punkto Gesundheit können sie mit Nüssen aber durchaus mithalten. Sie bestehen zu 25 Prozent aus Eiweiß - mehr, als in Fleisch enthalten ist - und sind daher eine gute pflanzliche Proteinquelle. Auch wenn sie auf keinem Nussteller fehlen dürfen, sind Erdnüsse und Cashews ebenfalls keine Nüsse. Erdnüsse gehören zu den Hülsenfrüchten und sind reich an Magnesium, einem Mineral, das wichtig für die Funktion von Herz, Muskeln und Nerven ist.
Nussmus Herstellung
Nussmus herzustellen ist kinderleicht. Das Wichtigste für ein gutes Nussmus ist die Qualität der Nüsse und eine gute Küchenmaschine. Für ein gesundes Mus am besten ungesalzene und unverarbeitete Nüsse nehmen. Gut eignet sich dafür auch der günstigere Nussbruch, bei dem die Nüsse nicht mehr formschön in ganzen Stücken sind, sondern meist durch Produktionsprozesse in kleinere Teile zerbrochen sind. Als Erstes sollten die Nüsse schonend, zum Beispiel bei 45 Grad, auf einem Backblech im Ofen geröstet werden - dadurch entfalten sie ihr ganzes Aroma und das Nussmus schmeckt später intensiver. Wer die Schale nicht mag, kann z.B. die gerösteten Haselnüsse anschließen in ein Geschirrtuch wickeln und gegeneinander reiben, so geht die Schale leicht ab. Oder man kauft bei Nüssen mit Haut direkt die blanchierte Variante. Danach alle Nüsse, gerne noch lauwarm in die Küchenmaschine (Mixer/ Food Processor) geben und bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ein Pürierstab eignet sich hierfür meist nicht, da er zu schnell heiß läuft. Dann das Nussmus in steril ausgekochte Gläser füllen und schattig und kühl lagern. Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht nötig. Meist setzt sich auf dem Mus nach kurzer Zeit das Öl der Nüsse ab. Dieses dient als natürliches Konservierungsmittel, denn es schließt das Nussmus luftdicht ab.
tags: #cashewkerne #gut #fur #gehirn