Selbsthilfegruppe Parkinson Wuppertal: Unterstützung, Information und Gemeinschaft

Die Selbsthilfegruppe Wuppertal-Parkinson e.V. bietet Menschen mit Parkinson und ihren Angehörigen seit ihrer Gründung im Jahr 2024 eine wichtige Anlaufstelle für Unterstützung, Information und Austausch. Die Gruppe, die ursprünglich zur Deutschen Parkinson-Vereinigung gehörte, hat sich zu einer lebendigen Gemeinschaft entwickelt, die ihren Mitgliedern hilft, mit der Krankheit umzugehen und ein aktives Leben zu führen.

Treffen und Aktivitäten

Die Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig an jedem zweiten und vierten Freitag im Monat im Gemeindezentrum Sonnborn in der Kirchhofstraße. Die Treffen finden von 14:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr statt. Diese rollstuhlfreundliche Umgebung bietet den idealen Rahmen für die Zusammenkünfte.

Die von ehrenamtlichen Helferinnen vorbereiteten Treffen bieten die Möglichkeit, sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. An Achter-Tischen sitzend, können die Mitglieder sich von Angesicht zu Angesicht unterhalten.

Neben den regelmäßigen Treffen bietet die Selbsthilfegruppe eine Vielzahl von Aktivitäten an, darunter:

  • Krankengymnastik und Gedächtnistraining: Diese Angebote helfen den Mitgliedern, ihre körperliche und geistige Fitness zu erhalten und zu verbessern.
  • Fachvorträge: Experten aus den Bereichen Medizin, Therapie und Pflege informieren über neue Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten.
  • Besuche von Fachkliniken und Sanitätshäusern: Diese Exkursionen ermöglichen es den Mitgliedern, sich über spezialisierte Einrichtungen und Hilfsmittel zu informieren.
  • Ausflüge: Gemeinsame Ausflüge stärken den Zusammenhalt und bieten Abwechslung vom Alltag.
  • Weihnachtsfeier: Die jährliche Weihnachtsfeier im gemütlichen Rahmen ist ein Highlight für die Mitglieder.

Ziele und Schwerpunkte

Die Selbsthilfegruppe Wuppertal-Parkinson e.V. hat sich zum Ziel gesetzt:

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  • Auseinandersetzung mit der Krankheit: Die Gruppe bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv mit der Parkinson-Krankheit auseinanderzusetzen und Strategien zur Bewältigung der Symptome zu entwickeln.
  • Entgegenwirken von Isolation und Vorurteilen: Die Gruppe schafft eine Gemeinschaft, in der sich die Mitglieder verstanden und unterstützt fühlen. Sie setzt sich gegen Vorurteile gegenüber Menschen mit Parkinson ein.
  • Vermittlung von Selbstvertrauen und Förderung der Selbstständigkeit: Die Gruppe ermutigt ihre Mitglieder, trotz der Krankheit ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das Team hinter der Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe wird seit 2016 von dem Solinger Ehepaar Karin und Uwe Brehm geleitet. Obwohl beide nicht selbst von Parkinson betroffen sind, haben sie durch familiäre Erfahrungen ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Parkinson entwickelt. Uwe Brehm war bis vor kurzem hauptamtlicher Energieanlagen-Elektroniker und setzt seine Zeit nun für die Selbsthilfegruppe ein. Karin Brehm arbeitet als Erzieherin bei der Stadt Wuppertal und bringt ihre Erfahrung im Umgang mit Menschen in die Gruppe ein.

Unterstützt werden die Brehms von einem Team ehrenamtlicher Helferinnen, die sich um die Organisation der Treffen und Aktivitäten kümmern.

Einblick in die Aktivitäten des Jahres

Die Selbsthilfegruppe Wuppertal-Parkinson e.V. ist stets aktiv und bemüht, ihren Mitgliedern ein vielfältiges Programm zu bieten.

Exkursionen und Besichtigungen:

In diesem Jahr wurden beispielsweise zwei Busfahrten organisiert, um die Klinik in Soest und das Sanitätshaus Rahm in Troisdorf zu besuchen. Diese Ausflüge waren für die Mitglieder von großem Wert, da sie die Möglichkeit hatten, sich über neue Therapieansätze zu informieren und Hilfsmittel kennenzulernen.

In der Klinik in Soest hielten Dr. med. Holinka und seine Kollegin Frau Dr. med. Pavlic einen Vortrag über "Neue Aspekte der Therapie beim Parkinson-Syndrom". Sie nahmen sich Zeit für persönliche Gespräche mit den Mitgliedern und beantworteten ihre Fragen.

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Im Sanitätshaus Rahm konnten die Mitglieder Hilfsmittel, Prothesen, Rollatoren, Rollstühle und Alltagsgegenstände ausprobieren und begutachten. Es gab ein Rollator-Training und eine Überprüfung der Rollatoren der Mitglieder.

Weihnachtsfeier:

Ein weiteres Highlight des Jahres ist die Weihnachtsfeier, die im gemütlichen Rahmen mit Essen, einem Weihnachtsprogramm und dem Besuch vom Weihnachtsmann stattfindet. Zu dieser Veranstaltung werden insgesamt 95 Personen erwartet.

Finanzierung:

Die Selbsthilfegruppe ist auf Spenden angewiesen, um ihre vielfältigen Aktivitäten durchführen zu können. Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern, ohne die vieles nicht möglich wäre.

Mitgliedschaft

Interessierte sind herzlich eingeladen, an einem Treffen der Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Nach dem zweiten Treffen können sie sich entscheiden, ob sie Mitglied werden möchten. Der Jahresbeitrag für Erkrankte beträgt 55 Euro, der für Begleitpersonen und Angehörige 27,50 Euro.

Kontakt und Information

Weitere Informationen über die Selbsthilfegruppe Wuppertal-Parkinson e.V. finden Sie im Internet unter www.wuppertal-parkinson.de. Dort finden Sie auch die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte.

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Stimmen aus der Gruppe

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe schätzen die Einrichtung und die herzliche Betreuung sehr. Ursula Hoberg, deren Mann Lothar seit drei Jahren an Parkinson erkrankt ist, besucht die Treffen seit einem Jahr und empfindet sie als Höhepunkte im Monat.

Moderne Kommunikationsmethoden

Die Selbsthilfegruppe nutzt moderne Kommunikationsmethoden, um ihre Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.

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