Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch den Verlust von Dopamin produzierenden Nervenzellen gekennzeichnet ist. Obwohl es keine Heilung gibt, suchen viele Betroffene nach Wegen, ihre Symptome zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Cannabidiol (CBD) hat sich als vielversprechender Kandidat für die unterstützende Behandlung von Parkinson herauskristallisiert. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Studienlage, persönliche Erfahrungen und gibt Hinweise zur Dosierung von CBD Öl bei Parkinson.
📌 Hinweis: CBD ersetzt keine medizinische Behandlung.
Was ist Parkinson?
Parkinson ist eine unheilbare neurologische Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Verlust von dopaminproduzierenden Nervenzellen gekennzeichnet ist. Die genaue Ursache von Parkinson ist immer noch ungeklärt und leider zählt sie nach wie vor zu den unheilbaren Krankheiten. Was die Medizin aber weiß ist, dass Nervenzellen in der schwarzen Substanz (Substantia nigra) im Mittelhirn absterben und dadurch ein Dopaminmangel entsteht. Die schwarze Substanz ist Bestandteil der Basalganglien - ein Teil des Gehirns, der unter anderem für die motorische Kontrolle zuständig ist. Durch das Absterben der Zellen kann nicht mehr ausreichend Dopamin produziert werden - ein Botenstoff, der essentiell für die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen ist. In der Medizin versucht man diesen Mangel durch Medikamente wie Levodopa, Dopamin-Agonisten oder MAO B-Hemmer auszugleichen, die den Dopaminspiegel erhöhen.
Symptome im Frühstadium
Parkinson-Symptome treten zu Beginn schleichend auf und werden nach und nach stärker. Die ersten Beschwerden können Muskelverspannungen, Verstopfung oder depressive Verstimmungen sein. Im weiteren Verlauf machen sich erste leichte Bewegungsstörungen bemerkbar, wie beispielsweise fehlendes Mitschwingen der Arme beim Laufen. Nachts können Schlafstörungen durch unkontrollierte Bewegungen von Armen oder Beinen auftreten. Mit fortschreitender Krankheit wird der Körper zunehmend starrer, langsamer, die Körperhaltung instabil (Hypokinese). Gleichzeitig entwickelt sich ein Zittern der Hände, der sogenannte Tremor.
Wie kann CBD bei Parkinson wirken?
Es stellte sich heraus, dass CBD antioxidative Eigenschaften besitzt und die Aktivität des schädlichen Neurotoxins Glutamat reduziert. CBD hat im Allgemeinen eine sehr geringe Toxizität. Das bedeutet, dass es selbst in höheren Dosen nicht giftig ist. Allerdings hat jeder Mensch ein unterschiedlich empfindliches Endocannabinoid-System und reagiert daher unterschiedlich auf CBD.
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Linderung der nicht-motorischen Symptome von Parkinson
Eine weitere Studie hatte das Ziel, die Wirkung von Cannabidiol auf emotionale und kognitive Symptome bei Ratten mit Parkinson zu untersuchen. Vor Beginn der Studie zeigten die Tiere Gedächtnisbeeinträchtigungen und verzweifeltes Verhalten. Es wurde ein Verlust dopaminerger Neuronen in der Substantia Nigra (motorisches Zentrum im Gehirn), dem Striatum und dem ventralen Tegmentalbereich sowie eine verringerte Neurogenese im Hippocampus festgestellt. Die Behandlung mit CBD führte zu folgenden positiven Effekten:
- Reduzierung des dopaminergen Neuronenverlusts in der SNpc
- Senkung der Sterblichkeitsrate der Ratten
- Verringerung der Neuroinflammation
- Verhinderung von Gedächtnisbeeinträchtigungen
- Abschwächung des verzweifelten Verhaltens
- Förderung der Reifung neuer Neuronen im Hippocampus
Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass CBD potenziell vorteilhafte Effekte auf die nicht-motorischen Symptome von Parkinson haben könnte. Insbesondere zeigt CBD eine neuroprotektive Wirkung, indem es den Verlust dopaminerger Neuronen reduziert und neuroinflammatorische Prozesse abschwächt. Darüber hinaus verbessert CBD die kognitiven Funktionen und verringert depressive Verhaltensweisen, die durch die Parkinson-ähnlichen Läsionen verursacht wurden. Diese Befunde legen nahe, dass CBD eine vielversprechende ergänzende Behandlung für Parkinson sein könnte.
Studienanalyse: CBD/THC-Kombination bei Parkinson
In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2024 wurde die Wirkung einer hochdosierten CBD/THC-Kombination auf Parkinson-Patient:innen untersucht (Short-Term Cannabidiol with Δ-9-Tetrahydrocannabinol in Parkinson's Disease: A Randomized Trial). Auffällig war eine starke Placeboantwort, insbesondere bei Bereichen wie Schlaf, kognitiven Funktionen und Alltagstauglichkeit - teils sogar mit Vorteil für die Placebogruppe. besonders bei einer neurodegenerativen Erkrankung wie Parkinson. kontraproduktiv - vor allem bei älteren Patient:innen mit kognitiven Einschränkungen. Diese Studie zeigt, dass CBD nicht automatisch eine positive Wirkung bei Parkinson entfaltet - besonders nicht in Kombination mit THC und über eine so kurze Anwendungszeit. Die Ergebnisse sind nicht negativ, aber nicht eindeutig positiv - es braucht dringend langfristige, hochwertige Studien, idealerweise mit reinem CBD, größerer Teilnehmerzahl und individueller Dosierung.
Auch wenn CBD Parkinson nicht heilen kann, deuten dennoch die meisten Studien darauf hin, dass es das Krankheitsbild positiv beeinflussen kann.
CBD Öl als natürliche Unterstützung bei Parkinson
Zusätzlich zur neuroprotektiven Wirkung lindert Cannabidiol auch die Begleiterscheinungen und Symptome von Parkinson. In einer in Brasilien durchgeführten CBD Parkinson Studie kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass CBD-Öl die Lebensqualität von Parkinson-Patienten verbessert und ihr Leiden lindert. Man verabreichte 21 Patienten über einen Zeitraum von sechs Wochen unterschiedlich hohe Tagesdosen CBD - 300mg, 75mg und ein Placebo. Bei den Probanden, die 300mg pro Tag einnahmen, konnte eine signifikante Besserung der Symptome festgestellt werden. Viele Patienten, die unter Parkinson leiden, entwickeln mit der Zeit Depressionen oder Ängste. Auch Schlafprobleme können zu den negativen Begleiterscheinungen von Parkinson zählen. CBD wirkt beruhigend und hilft somit, besser und tiefer zu schlafen, was ein echter Segen sein kann. Die Bewegungsstörungen wirken sich bei vielen Parkinson-Patienten auch auf die Nervenzellen des Magen-Darm-Traktes aus. Dadurch kann es zu Verstopfung oder einer gestörten Magenentleerung kommen. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr wirkt sich auch CBD-Öl sehr positiv auf die Darmtätigkeit aus. Der Wirkstoff aus der Hanfpflanze reduziert Entzündungen und entspannt den Magen-Darm-Trakt, indem er mit den Cannabinoidrezeptoren interagiert.
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Erfahrungen mit CBD bei Parkinson - Was sagen Anwender?
In diesem Abschnitt teilen wir persönliche Erfahrungen von Menschen, die CBD zur Linderung der Symptome von Parkinson verwendet haben. Diese individuellen Berichte bieten wertvolle Einblicke in die möglichen Vorteile der CBD-Anwendung im Alltag mit Parkinson.
"CBD hat meinem Mann mit Parkinson bei Zittern, seiner Stimme und seiner Angst geholfen. Wenn ich aufgeregt bin, zitter ich zwar trotzdem verstärkt, aber dieses Grundzittern ist gefühlte 50% besser."
Ein weiterer Anwender berichtet: "Schon nach wenigen Tagen der CBD-Einnahme hat er besser geschlafen und seine Knöchelschmerzen sind verschwunden. Die ersten Anzeichen sind sehr positiv, aber es ist noch zu früh, um endgültige Aussagen zu treffen."
Dosierung von CBD Öl bei Parkinson
Bei CBD Öl können zwar keine genauen Dosierungsangaben gemacht werden, da jeder Mensch unterschiedlich darauf reagiert, bei Parkinson ist aber meist eine höhere Dosis notwendig, um die gewünschte Wirkung zu erzielen (wie z.B. 150 bis 200mg CBD täglich). Letztlich hängt es von der Schwere und dem Fortschritt der Erkrankung sowie von der individuellen Person ab, wie viel CBD sinnvoll ist. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, mit wenigen Tropfen zu beginnen und die Dosis nach und nach zu erhöhen, bis man die für sich passende Dosis gefunden hat.
Aufgrund der höheren Dosen an CBD, die bei Parkinson notwendig sind, empfehlen sich hochkonzentrierte Produkte wie z.B. das CBD Öl 20% oder stärker. Damit kommst Du länger aus und hast auch ein besseres Preisleistungsverhältnis. Gut zu wissen ist, dass CBD Öl nicht wirklich überdosiert werden kann, da es ein natürlicher, nebenwirkungsarmer Wirkstoff ist. Es gibt keinen bekannten Fall, wo CBD gefährliche Auswirkungen hatte.
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Faktoren, die die Dosierung beeinflussen können
Verschiedene Faktoren können die Dosierung beeinflussen, die Menschen einnehmen können. Die ideale Dosierung von CBD hängt von einer Reihe von Faktoren ab - die Dosierung hängt immer von Alter, Geschlecht, Gewicht, aktuellem Gesundheitszustand, Stoffwechsel und möglicherweise dem spezifischen Gesundheitsproblem ab, das wir unterstützen wollen. Da jeder Mensch einzigartig ist, muss auch jede Person ihre eigene Dosierung bestimmen.
Wenn CBD für Sie neu ist, empfehlen wir Ihnen, mit kleinen Dosen zu beginnen - zum Beispiel mit CBD-Öl 5%: 2 Tropfen zweimal täglich. Später können Sie die Dosis - je nach Ihrem Zustand - erhöhen. Es kann einige Zeit dauern, bis CBD seine Wirkung entfaltet. Generell gilt: Sobald Sie sich mit einem CBD-Produkt besser fühlen, haben Sie Ihre ideale Dosierung erreicht und gewonnen! Wenn die CBD-Dosis zu Ihnen passt, brauchen Sie sie nicht mehr zu erhöhen.
Veröffentlichte Studien haben die therapeutische Wirkung von CBD bei den folgenden Indikationen nachgewiesen. Natürlich variiert die Dosierung für jede dieser Indikationen. Im Allgemeinen kann jedoch bei leichten Indikationen eine Tagesdosis von 10 bis 100 mg CBD ausreichend sein, bei schwereren Indikationen 100 bis 500 mg CBD pro Tag.
Mögliche Nebenwirkungen von CBD
CBD gilt im Vergleich zu vielen herkömmlichen Parkinson-Medikamenten als sehr nebenwirkungsarm. Während klassische Medikamente häufig starke Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder sogar Dyskinesien (unkontrollierte Bewegungen) verursachen können, sind die Nebenwirkungen von CBD meist milder. Zu den möglichen, aber seltenen Nebenwirkungen zählen Müdigkeit, Mundtrockenheit, Durchfall und leichte Veränderungen des Appetits oder Gewichts. Diese Symptome treten in der Regel aber nur bei sehr hohen Dosen auf und sind weniger belastend für den Körper. Dennoch ist es wichtig, die Einnahme von CBD mit einem Arzt abzustimmen, um individuelle Risiken und mögliche CBD Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen.
Cannabis bei Parkinson: THC vs. CBD
Sowohl CBD als auch THC werden aus der Hanfpflanze gewonnen. Grundsätzlich zeigen Studien , dass sowohl THC als auch CBD hilfreich in der Behandlung der Parkinson-Krankheit sind. Allerdings kommt CBD ohne das Suchtpotenzial von THC aus. Zudem kann das berauschende THC Psychosen, wie sie teilweise bei Parkinson-Patienten auftreten, verschlimmern. CBD scheint zudem zusätzliche neuroprotektive Eigenschaften aufzuweisen, die das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen könnten.
Integration von CBD in die Behandlung von Parkinson
CBD kann auf unterschiedliche Weise in die Behandlung von Parkinson-Patienten integriert werden.
- CBD-Öl: Tropfen sind einfach zu dosieren und ermöglichen eine schnelle Absorption. Die Aufnahme unter der Zunge kann je nach Krankheitsverlauf allerdings problematisch sein.
Um die bestmögliche Wirksamkeit zu erreichen, muss zunächst die richtige Dosierung für CBD gefunden werden. Dazu beginnt man idealerweise mit einer niedrigen Dosis und steigert sich dann schrittweise ganz nach Bedarf.
Wichtig: Grundsätzlich solltest du darauf achten, nur hochwertige CBD-Produkte zu verwenden, die frei von Schadstoffen, Pestiziden und Schwermetallen sind.