Die Charité Universitätsmedizin Berlin bietet an ihren verschiedenen Standorten (CCM, CVK, CBF) neurologische Hochschulambulanzen mit Spezialsprechstunden für neurologische Erkrankungen an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Parkinson-Erkrankung.
Was ist die Parkinson-Krankheit?
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem das Nervensystem betrifft. Weltweit sind 6,1 Millionen Menschen von der Parkinson-Erkrankung betroffen, in Deutschland allein gibt es etwa 400.000 Parkinson-Patienten. Die Hauptsymptome sind:
- Verlangsamte Bewegung (Bradykinese): Betroffene sind deutlich weniger beweglich.
- Zittern (Tremor): Meistens zittern die Hände, aber das Zittern kann auch in den Beinen oder im Unterkiefer auftreten.
- Steifheit der Muskeln (Rigor): Die Muskeln versteifen sich, was sich oft schon beim Gehen bemerkbar macht.
- Gleichgewichtsstörungen
Zusätzlich zu den motorischen Symptomen können auch nicht-motorische Symptome auftreten, wie z.B.:
- Riechstörung
- Schlafstörungen
- Verstopfung
- Probleme mit der Blase
- Kognitive Einschränkungen
- Depressionen, Angststörungen und Demenz
Bei Parkinson-Patienten gehen in einer bestimmten Hirnregion (u.a. Substantia nigra) Nervenzellen unter. Das führt zu einem Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn. Fehlt dieser Botenstoff, kommt es quasi zu einem Wackelkontakt oder Leitungsschaden. So entstehen die für Parkinson typischen motorischen Symptome wie das Zittern, die reduzierte Beweglichkeit und die steifen Muskeln.
Ursachen und Risikofaktoren
Was genau dazu führt, dass Nervenzellen in der Substantia nigra absterben, ist bis bislang noch nicht abschließend erforscht. Es gibt viele unterschiedliche Risikofaktoren. Ein bekannter Risikofaktor für Parkinson ist das Alter: die meisten Betroffenen sind bei Diagnose über 60 Jahre alt. Aber es gibt auch Patientinnen und Patienten, die bereits in jüngeren Jahren erkranken.
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Heute sind mehrere Gene bekannt, die das Risiko einer Parkinson-Erkrankung erhöhen. Solche Risiko-Gene sind beispielsweise GBA, LRRK2, PRKN (auch Parkin genannt) oder SNCA. Ist eines oder sind mehrere dieser Gene verändert (mutiert), dann erhöht sich das Risiko deutlich, im Laufe des Lebens an Parkinson zu erkranken.
Weitere mögliche Dinge, die eine Erkrankung beeinflussen, sind Umwelt- und Lebensstilfaktoren. So scheinen Pestizide einen Einfluss zu haben, genauso wie Lösungsmittel oder sogenannte polychlorierte Biphenyle. Auch häufige Kopftraumata, also Verletzungen oder Gehirnerschütterungen, können das Parkinson-Risiko erhöhen.
Early-Onset Parkinson-Syndrom
Als Patientin mit einem Early-Onset Parkinson-Syndrom zählen Sie zu einer Gruppe von Parkinson-Patientinnen, deren Bedürfnisse sich in Hinblick auf eine Therapie in gewissen Punkten von denen älterer Parkinson-Patientinnen unterscheiden. Beispielsweise befinden Sie sich aufgrund Ihres in der Regel jüngeren Alters privat wie beruflich in einer anderen Lebensphase. Das bedeutet für viele Patientinnen, dass nicht nur ein hoher Anspruch an die Wirksamkeit von begonnenen Therapien gestellt wird, sondern auch auftretende Nebenwirkungen möglicherweise einen anderen Einfluss auf Ihre Lebensgestaltung und -qualität haben. Möglicherweise präsentieren sich bei Patientinnen mit frühem Erkrankungsbeginn und/oder vorliegenden genetischen Mutationen auch klinisch zusätzliche, andere Symptome als bei älteren Parkinson-Patientinnen. Stärkere Überbewegungen (Dyskinesien), schwer behandelbare unwillkürliche Muskelverspannungen (Dystonien), zusätzliche psychiatrische Symptome oder eine besondere Empfindlichkeit hinsichtlich der dopaminergen Medikation kann bei Ihnen bestehen. Zunehmend werden mehr und mehr genetische Mutationen nachweisbar, die nicht nur ursächlich für die Parkinsonerkrankung sind, sondern auch bestimmte klinische Erscheinungsformen und deren Ansprechen auf die Therapie zu beeinflussen scheinen. Schon jetzt sehen wir, dass Patient*innen mit bestimmten genetischen Veränderungen unterschiedliche Wirkungen und auch Nebenwirkungen der Tiefen Hirnstimulation (THS) zeigen. Sollten Sie nicht vor dem 45.
Diagnose
Die Parkinson-Diagnose wird meistens durch einen Facharzt gestellt, also einem Neurologen. Der Arzt untersucht den Patienten dafür körperlich und achtet dabei besonders auf Parkinson-Symptome. Der Mediziner prüft beispielsweise, ob die Hände zittern, wenn sie ruhen, also nicht belastet werden. Außerdem schaut er, ob die Bewegungsabläufe verlangsamt sind und/oder die Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur versteift ist. Außerdem kann es sein, dass der Arzt einen Riechtest macht, eine Ultraschalluntersuchung einer bestimmten Hirnregion (Substantia nigra) oder ein MRT.
Behandlungsmöglichkeiten in der Charité Parkinson Sprechstunde
Die Parkinson-Erkrankung ist eine fortschreitende Erkrankung. Experten unterteilen die Krankheit in fünf Stadien - je nach Stärke und Ausprägung der Symptome. Im ersten Stadium haben die Betroffenen nur milde Symptome, ihr tägliches Leben ist kaum eingeschränkt. Im fünften Stadium sind sie stark pflegebedürftig, brauchen z.B.
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Für die Parkinson-Erkrankung gibt es bisher keine Heilung. Die Krankheit ist aber in allen fünf Stadien sehr gut behandelbar. Die Medikamente, die es gibt, können bei den allermeisten Patienten die jeweiligen Symptome gut lindern. Unterstützend werden sogenannte nicht medikamentöse Therapien eingesetzt, wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Einige Dinge können Patientinnen und Patienten auch selbst tun, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Die Charité bietet ein umfassendes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten an:
- Medikamentöse Therapie: Das älteste medikamentöse Therapieprinzip ist es, Dopamin zuzuführen - also den Botenstoff, der bei Parkinson-Betroffenen nicht mehr in ausreichender Menge vom Körper produziert wird.
- Levodopa: Es verbessert die typischen Parkinson-Symptome wie das Zittern, die verlangsamten Bewegungen und die Steifheit der Muskeln.
- Dopaminagonisten: Dabei handelt es sich um Substanzen, die dem Botenstoff Dopamin sehr ähnlich sind, aber die nicht genau gleich aufgebaut sind.
- Monoaminooxidase-B-Hemmer (MAO-B-Hemmer): Sie werden eingesetzt, um den Abbau von Dopamin im Gehirn zu stoppen.
- Adenosin-Rezeptor-Antagonisten und COMT-Inhibitoren: Sie werden gegeben, um die oben beschriebene Wirklücke bei Levodopa bis zur nächsten Gabe zu überbrücken.
- Decarboxylasehemmer können mit Levodopa zusammen gegeben werden.
- Invasive therapeutische Verfahren:
- Dopamin- oder Apomorphinpumpe: Bei der Dopaminpumpe wird flüssiges Medikament über eine Sonde durch die Bauchhaut hindurch in den oberen Dünndarm geleitet. Bei der Apomorphinpumpe wird das Medikament über die Bauchhaut in das Unterhautfettgewebe verabreicht.
- Tiefe Hirnstimulation (THS): Die tiefe Hirnstimulation wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt. Der Schrittmacher muss allerdings in einer Operation eingesetzt werden: Dem Patienten werden in einem chirurgischen Eingriff Elektroden in das Gehirn implantiert. Durch elektrische Stimulation dieser Elektroden werden dann die Parkinsonsymptome unterbunden.
- Weitere Therapien:
- Körperliches Training und Krankengymnastik (Physiotherapie)
- Psychotherapie: Auf Parkinson spezialisierte Neurologinnen und Neurologen erkennen eine Depression oder Angststörungen frühzeitig und können eine Behandlung beginnen. Die besteht in der Regel aus einer medikamentösen Therapie mit Antidepressiva und einer Psychotherapie, für die Betroffene zu einem Psychotherapeuten oder Psychologen überweisen werden.
Tiefe Hirnstimulation (THS)
Die tiefe Hirnstimulation wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt. Der Schrittmacher muss allerdings in einer Operation eingesetzt werden: Dem Patienten werden in einem chirurgischen Eingriff Elektroden in das Gehirn implantiert. Durch elektrische Stimulation dieser Elektroden werden dann die Parkinsonsymptome unterbunden. Die Wirkung ist nachweislich hoch und das Verfahren wird durch neue, verfeinerte Techniken immer weiter verbessert - dem gegenüber steht allerdings die Angst der Betroffenen und ihrer Angehörigen vor dem Eingriff, die zwar nachvollziehbar, aber nicht immer rational zu begründen ist.
Die Charité führt intensive Forschungsvorhaben im klinischen und tierexperimentellen Bereich zur Entschlüsselung des Wirkmechanismus und somit zur Verbesserung der Hochfrequenzstimulation durch. Seit 2010 ist eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Klinische Forschergruppe (KFO 247) zum Thema „Tiefe Hirnstimulation“ unter der Leitung von Prof.
Ein Registerprojekt an der Charité erfasst relevante Daten zur Behandlung von PD-Patient*innen mit und ohne THS und wertet diese aus. Hierfür werden Daten, die im Rahmen der klinisch diagnostisch-therapeutischen Regelversorgung erhoben werden (klinische Symptomatik inklusive krankheitsspezifischer und -relevanter Scores (UPDRS I-IV, Videoaufnahmen der klinischen Untersuchung, BDI II, QUIP-Score, Starkstein-Apathie-Skala, DemTect, MMST, Begleiterkrankungen, Labor, ggf. vorhandene genetische Befunde, die L-Dopa-Äquivalenzdosis, sonstige Medikation, OP-assoziierte Bildgebung [cCT, cMRT und Elektrodenlokalisationsdaten], OP-Komplikationen, Effekte und mögliche Nebenwirkungen der Tiefen Hirnstimulation [THS], THS-Einstellungen [inklusive Impedanzen, Kontaktauswahl, Amplitude, Pulsbreite, Frequenz] und die Lebensqualität [PDQ 39]) systematisch erfasst.
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Die Daten sollen genutzt werden, um die Versorgung von PD-Patientinnen zu erforschen und insbesondere modifizierbare, bisher unbekannte Einfluss-und Prognosefaktoren auf den Langzeitverlauf zu identifizieren, um perspektivisch Ansatzpunkte für eine optimierte Behandlung der Patientinnen zu gewinnen und eine zunehmend individualisierte Beratungsgrundlage für Patient*innen mit früh einsetzendem Parkinsonsyndrom und der Frage nach der Option einer THS schaffen zu können.
Ein Amendment vom 18.06.2025 erweiterte die Studie um den Einschluss von Kontrollgruppen zur EOPD-THS Kohorte. Erhobene Datenpunkte unterscheiden sich nicht.
Spezialsprechstunden an der Charité
Die Neurologische Klinik der Charité in Berlin ist als Regionalzentrum in Berlin an zwei Standorten vertreten. Dabei arbeiten zwei große Sprechstunden für Bewegungsstörungen am Standort Campus Virchow-Klinikum (CVK, Leiter Prof. Andrea Kühn, Dr. Axel Lipp) und am Campus Benjamin Franklin (CBF, Leiter Prof. Dr. Fabian Klostermann) eng zusammen. Schwerpunkte unseres Regionalzentrums sind der therapeutische Einsatz der tiefen Hirnstimulation (CVK, Prof. Kühn) sowie die Pumpentherapie (CBF, Prof. Dr.
Die Charité bietet verschiedene Spezialsprechstunden für Parkinson-Patienten an:
- Sprechstunde für Bewegungsstörungen (Parkinson, Dystonie, Tremor): Hier werden Patienten mit allen Indikationen zur Tiefen Hirnstimulation (THS, DBS, "Hirnschrittmacher") beraten.
- Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhochhaus Mitte), 4.
- Schwerpunkte:
- Idiopathisches Parkinson-Syndrom (M. Parkinson)
- Dystonien (z.B. zervikale Dystonie, Schreibkrampf, generalisierte Dystonie)
- Tremor-Erkrankungen (z. B. Essentieller Tremor, Parkinson-Tremor)
- Seltene Bewegungsstörungen (z.B.
- Ausgedehnte Erfahrung besteht insbesondere in der Indikationsstellung und Anwendung folgender therapeutischer Maßnahmen:
- Medikamentöse Behandlung von M. Parkinson in allen Stadien der Erkrankung inklusive Apomorphin-und Duodopa-Pumpen-Behandlung.
- Als Charité-Studienzentrum führen wir eine Reihe von Therapie-Studien bei Bewegungsstörungen durch.
- Oberärztliche Leitung der Sprechstunde: Dr. med.
- Leitung: Prof. Dr. med.
- Sprechstunde für Botulinumtoxin-Therapie: In der Sprechstunde behandeln wir Patienten mit allen Indikationen zur Botulinumtoxin-Therapie (z.B.
- Darüber hinaus bieten wir in Kooperation mit Prof. Dr. für spezielle Fragestellungen insb.
- Oberärztliche Leitung der Sprechstunde: Dr. med.
- Leitung: Prof. Dr. med.
- Sprechstunde für Chorea Huntington und andere choreatische Bewegungsstörungen: Die korrekte Zuordnung der ursächlichen Störung ist die wichtigste Voraussetzung für eine adäquate Therapie. Im Speziellen behandeln wir Patienten mit familiären neurodegenerativen choreatischen Erkrankungen, wie der Chorea-Huntington. Patienten mit dieser Bewegungsstörung haben häufig mehrere motorische Schwierigkeiten, insbesondere bei der Koordination und Umsetzung von Bewegungsabläufen. Das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum steht hier zur Verfügung.
- Leitung: Prof. Dr. med.
- Spezialsprechstunde zur Verbesserung der Behandlung von Parkinson-Patienten mit On-Off-Phänomen: Die Schwerpunkte der Sprechstunde die Verbesserung der Behandlung von Parkinson-Patienten mit abwechselnd gehemmter und überschießender Beweglichkeit (sogenanntes On-Off-Phänomen). In diesem Rahmen lassen die Betroffenen ihren Zustand an 30 aufeinanderfolgenden Tagen im häuslichen Umfeld mit standardisierten Videoaufnahmen dokumentieren. Dieses Bildmaterial wird dann von Spezialisten der neurologischen Klinik zusammen mit dem zuweisenden Neurologen ausgewertet, um die Probleme des Patienten in seinem Alltag zu erfassen und mit gezielten Behandlungsschritten Abhilfe zu schaffen.
- Leitung: Prof. Dr. med.
- Aufnahmesprechstunde: In der Aufnahmesprechstunde betreuen wir Patientinnen und Patienten mit allen neurologischen Krankheitsbildern vor und nach ihrem stationären Aufenthalt in unserer Klinik. Bei der ambulanten Vorstellung vor dem stationären Aufenthalt wird die Patientin / der Patient genau untersucht und die Notwendigkeit des stationären Aufenthaltes festgelegt. Es werden mit der Patientin / dem Patienten die geplanten Untersuchungen oder Behandlungen besprochen. Anschließend wird von unserer Patientenkoordinatorin mit der Patientin / dem Patienten ein Aufnahmetermin vereinbart. Wenn nach einem stationären Aufenthalt in unserer Klinik noch eine weitere Betreuung in unserer Klinik notwendig ist oder noch eine vollständige Auswertung der durchgeführten Diagnostik erfolgen soll, kommt die Patientin / der Patient nach dem stationären Aufenthalt erneut in unsere Sprechstunde. Wenn Sie als ärztliche Kollegin / ärztlicher Kollege eine Patientin / einen Patienten elektiv bei uns einweisen möchten, bitten wir Sie, sich direkt an einen der ärztlichen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Aufnahmesprechstunde zu wenden. Dieses Vorgehen gilt selbstverständlich nicht für Patientinnen und Patienten, die sich als Notfall akut in unserer Klinik vorstellen müssen. Diese wenden sich bitte - gegebenenfalls nach vorheriger telefonischer Anmeldung - direkt an die Rettungsstelle. Außerdem gibt es telefonische Sprechzeiten jeweils freitags von 14:00 - 16:00 Uhr.
- Leitung: Prof. Dr. med.
- Ort: Luisenstraße 64 (Charité Bettenhochhaus Mitte), 4.
- Bewegungsstörungen an allen drei Standorten (CBF, CCM und CVK): Patienten mit Bewegungsstörungen werden an allen drei Standorten (CBF, CCM und CVK) behandelt. Wir behandeln u.a.
- Folgende Leistungen bieten wir unseren Patientinnen und Patienten an:
- Diagnose und Differentialdiagnose von Bewegungsstörungen, spezialisiert für seltene Erkrankungen bei Bewegungsstörungen
- Hochwertige Zusatzdiagnostik (u.a. MRT, PET, SPECT, Liquordiagnostik, Hautbiopsie, Tremor- und Bewegungsanalyse, Ultraschall, Neuropsychologie, genetische Diagnostik, Schlaflabor)
- Therapieeskalation bei M.
- Prof. Dr.
- Folgende Leistungen bieten wir unseren Patientinnen und Patienten an:
Weitere wichtige Informationen
Was Sie zu Ihrem Sprechstundentermin mitbringen sollten:
- Überweisungsschein für die Neurologie (aktuelles Quartal)
- Ihre Versichertenkarte
- Medikamentenplan
- Außerhalb der Charité behandelte Patientinnen und Patienten: Unterlagen zu Ihrer medizinischen Vorgeschichte (Arztbriefe)
- Außerhalb der Charité behandelte Patientinnen und Patienten: radiologische Originalaufnahmen auf CD, insbesondere Untersuchungen von Gehirn, Wirbelsäule oder Muskel
Umgang mit der Diagnose: Prinzipiell ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik erfahren Sie nach Beginn der medikamentösen Behandlung vielleicht zunächst eine Verbesserung und eine Linderung Ihrer Beschwerden. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, sogar ausdrücklich empfohlen.
Weitere Informationen und Unterstützung: Die Diagnose Parkinson stellt Patienten und Angehörige zunächst vor viele Herausforderungen und Fragen: Was bedeutet das genau für mich und uns? Kann ich weiterarbeiten? Bin ich eingeschränkt in meinem täglichen Leben?
Ansprechpartner an der Charité
Die Charité bietet Ihnen eine Vielzahl von Ansprechpartnern für Ihre Fragen und Anliegen:
- Prof. Dr. Andrea Kühn: Professorin für Neurologie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und leitet seit 2016 die Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Charité.
- PD Dr. med.
- Dr. med.
- Prof. Dr. med.
- PD Dr. med.
- Dr. med.
Weitere Ansprechpartner und Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Charité.
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