Dr. med. Christoph Spitzer ist Facharzt für Neurologie und Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Hochsauerland. Er ordnet die Krankheit ein, die jeden treffen kann mit ihren oft schwerwiegenden Folgen.
Schlaganfallversorgung im Klinikum Hochsauerland
Die Stroke Unit im Klinikum Hochsauerland behandelt täglich zwei bis drei neue Schlaganfälle. Dr. Spitzer rechnet vor, dass es in Deutschland jährlich rund 200.000 Erstschlaganfälle und wahrscheinlich 60.000 bis 70.000 Wiederholungsschlaganfälle gibt. Die Einlieferung eines Schlaganfall-Patienten in eine Stroke Unit ist dabei von entscheidender Bedeutung für die Behandlung und das Outcome.
Rehabilitation und Kuren für die Genesung
Nach einer neurologischen Erkrankung wie einem Schlaganfall spielen Rehabilitation und Kuren eine wichtige Rolle. Sie bieten den Raum, wieder zu Kräften zu kommen. Patienten und ihre Angehörigen sollten sich frühzeitig über Maßnahmen informieren und diese richtig planen, um den Genesungsprozess optimal zu unterstützen. Gesund werden und bleiben - Reha oder Kur bieten den Raum, wieder zu Kräften zu kommen. Maßnahmen beantragen und richtig planen.
Einflussfaktoren auf Demenz
Demenz wird durch eine Reihe beeinflussbarer Risikofaktoren begünstigt, insgesamt sind 14 bekannt. Es ist wichtig, diese Risikofaktoren zu kennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um das Demenzrisiko zu senken.
Aktuelle Themen und Forschung in der Neurologie
Die neurologische Forschung ist ein dynamisches Feld, das ständig neue Erkenntnisse liefert. Im Folgenden werden einige aktuelle Themen und Forschungsergebnisse vorgestellt:
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Liquorunterdrucksyndrom mit ungewöhnlich hohen Proteingehalten
Das Liquorunterdrucksyndrom ist eine seltene Ursache chronischer Kopfschmerzen. Die Ätiologie des Syndroms konnte bisher noch nicht zweifelsfrei geklärt werden, vermutlich handelt es sich aber um ein vermindertes Liquorvolumen aufgrund von Duraleckagen, die spontan, nach Liquorpunktionen sowie nach traumatischen oder operativen Duraverletzungen auftreten. Es kommt zu lageabhängigen Kopfschmerzen. In der MRT ist eine meningeale Kontrastmittelaufnahme nachweisbar. Der Liquoreröffnungsdruck ist meistens erniedrigt. Eine Pleozytose wird gelegentlich und eine Liquoreiweißerhöhung in der Mehrzahl der Fälle beobachtet, wobei die Werte normalerweise zwischen 0,6 und 2 g/l liegen. Es gibt Fallberichte von Patienten mit typischen klinischen Symptomen und neuroradiologischen Veränderungen eines Liquorunterdrucksyndroms, die aber außergewöhnlich hohe Proteingehalte im Liquor von 9,63 bzw. 8,3 g/l aufwiesen.
Valaciclovir bei leichter Alzheimerdemenz
Eine Therapie mit Valaciclovir bringt bei leichter Alzheimerdemenz keine Vorteile - damit beschleunigt sich vielmehr der kognitive Abbau. Dies unterstreicht die Bedeutung evidenzbasierter Therapieansätze in der Behandlung von Demenzerkrankungen.
Medienkonsum bei Kindern
Medien sind überall - und Kinder kommen oft schon früh mit Smartphone, Tablet und Fernseher in Berührung. Eine deutsche Leitlinie versucht dem Wunsch nach Orientierung gerecht zu werden. Doch welche Empfehlungen sind überhaupt realistisch? Medienexpertin Dr. Es ist wichtig, einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu fördern und Kinder vor übermäßigem oder ungeeignetem Konsum zu schützen.
Universitätsklinikum Ulm im FOCUS-Ranking ausgezeichnet
Das Nachrichtenmagazin FOCUS hat sein jährliches Ranking veröffentlicht, in dem das Universitätsklinikum Ulm (UKU) in der Gesamtauswertung den ausgezeichneten 18. Platz belegt. Insgesamt vergleicht FOCUS deutschlandweit circa 1.680 Kliniken. Das größte unabhängige Krankenhausranking bietet Patientinnen, Angehörigen und zuweisenden Ärztinnen und Ärzten damit eine Orientierungshilfe in der Kliniklandschaft.„Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich das UKU um zwei Plätze verbessern. Darüber hinaus sind zahlreiche Behandlungsschwerpunkte unserer Kliniken erstmalig in der Auswertung aufgeführt und gelten damit als besonders empfehlenswert“, betont Professor Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKU. Die Platzierung einer Klinik im Ranking der Top-100-Krankenhäuser richtet sich nach der Anzahl seiner Auszeichnungen für Fachabteilungen und erstmals auch danach, wie viele FOCUS-TOP-Mediziner im Krankenhaus tätig sind. Insgesamt listet das Nachrichtenmagazin 44 von möglichen 58 Behandlungsschwerpunkten, also über 75 Prozent, in der Detailauswertung als besonders empfehlenswert. Im Vorjahr waren es 20 für das UKU.„Die Platzierung ist ein außerordentlicher Erfolg für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil an ausgezeichneten Fachbereichen. Mit Blick auf die Gesamtzahl unserer Fachabteilungen (26) hat das Universitätsklinikum hier herausragend abgeschnitten“, betont Dr. Oliver Mayer, Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement am UKU. Die Klinik für Augenheilkunde und die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie sind erstmalig im Ranking vertreten. Die Kliniken waren auf Anhieb in allen neu gelisteten Behandlungsschwerpunkten erfolgreich. Der zum ersten Mal ausgewiesene Schwerpunkt Kinderwunsch, der an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verortet ist, hat es ebenfalls direkt in das TOP-Ranking geschafft. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin kann sich sich zum ersten Mal über die Empfehlung im neuen Bereich Neuropädiatrie freuen. Der Schwerpunkt Prostatakrebs der Klinik für Urologie und Kinderurologie war bereits in den Vorjahren im Ranking vertreten, in der aktuellen Liste sind nun vier weitere Bereiche der Klinik gelistet, darunter Blasen-, Nieren- und Hodenkrebs.Ganz neu in der diesjährigen Auswertung ist die Kategorie „Kliniken für internationale Patienten“. Dabei werden Kliniken empfohlen, die besonders gut auf die Ansprüche von Patientinnen aus dem Ausland ausgerichtet sind. Das UKU ist in dieser neuen Kategorie gleich mit sieben Kliniken vertreten.Für das Klinikranking hat das Rechercheinstitut FactField über 50 verschiedene Quellen ausgewertet und sich dabei einer neuen Systematik bedient. So fließen die strukturierten Qualitätsberichte der Krankenhäuser in die Auswertung ein. Darin sind unter anderem Leistungsdaten, Informationen zur technischen Ausstattung sowie über Zertifikate von Fachgesellschaften dokumentiert. Des Weiteren ist dadurch die Teilnahme an Qualitätsinitiativen belegt. Zudem geben verschiedene Spezialistinnen aus jeder Klinik (Qualitätsmanagerinnen, Pflegedirektion, Ärztliche Direktorinnen) über umfangreiche Fragebögen eine Selbstauskunft ab. Schließlich fließen die Expertenempfehlungen von mehr als 15.000 niedergelassenen Ärztinnen, Klinikärzt*innen und anderen Krankenhäusern sowie die Patientenzufriedenheit mit ein. Am Ende der Recherche erhält jede Fachklinik null bis einen Punkt für insgesamt fünf Empfehlungskriterien, die mit unterschiedlicher Gewichtung in den Gesamtscore einfließen. Am stärksten wiegt der Medizin-Score als Maßstab für die medizinische Qualität.
Die FOCUS-Redaktion empfiehlt die folgenden Kliniken für:
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- Allgemein- und Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Christoph Michalski)
- Gallenchirurgie
- Klinik für Augenheilkunde (Prof. Dr. Armin Wolf)
- Hornhauterkrankungen
- Refraktive Chirurgie & Katarakt
- Dermatologie und Allergologie (Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek)
- Haut
- Hautkrebs
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Prof. Dr. Wolfgang Janni)
- Brustkrebs
- Gynäkologische Chirurgie
- Gynäkologische Onkologie
- Kinderwunsch
- Klinik für internationale Patienten
- Risikogeburt und Pränataldiagnostik
- Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie (Prof. Dr. med. T. Hoffmann)
- Kopf-Hals-Tumoren
- Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Prof. Dr. Andreas Liebold)
- Gefäßchirurgie
- Herzchirurgie
- Klinik für internationale Patienten
- Innere Medizin I (Prof. Dr. Thomas Seufferlein)
- Darmkrebs
- Diabetes
- Innere Medizin II (Prof. Dr. Wolfgang Rottbauer)
- Kardiologie
- Klinik für internationale Patienten
- Lungentumoren
- Rhythmologie
- Innere Medizin III (Prof. Dr. Hartmut Döhner)
- Leukämie
- Lymphome
- Klinik für internationale Patienten
- Knochenkrebs
- Kinder- und Jugendmedizin (Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin)
- Diabetes
- Neonatologie
- Neuropädiatrie
- Neurochirurgie (Prof. Dr. Christian Rainer Wirtz)
- Hirntumoren
- Klinik für internationale Patienten
- Nuklearmedizin (Prof. Dr. Ambros Beer)
- Nuklearmedizin
- Psychiatrie und Psychotherapie III (Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer)
- Depressionen
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Prof. Dr. Harald Gündel)
- Essstörungen
- Schmerzstörungen
- Strahlentherapie und Radioonkologie (Prof. Dr. Thomas Wiegel)
- Strahlentherapie
- Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie (Prof. Dr. Florian Gebhard)
- Handchirurgie
- Klinik für internationale Patienten
- Knochenkrebs
- Unfallchirurgie
- Urologie und Kinderurologie (Prof. Dr. Christian Bolenz)
- Blasenkrebs
- Hodenkrebs
- Klinik für internationale Patienten
- Nierenkrebs
- Prostatakrebs
- Prostata-Syndrom
- Orthopädische Universitätsklinik, RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken (Prof. Dr. H. Reichel)
- Hüftchirurgie
- Knochenkrebs
- Sportmedizin/ -orthopädie
- Neurologische Universitätsklinik, RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken (Prof. Dr. A. C. Forschungssektion für angewandte Psychotherapie und Psychiatriep5865792025-06-10T13:24:25+02:00
Fallbeispiel: Schwerer Erkrankungsverlauf und Lebensmut
Mitte Juli wird Herrmann S. mit sich rasch ausbildenden Lähmungs-symptomen in den Beinen in der Klinik für Neurologie am Klinikum Hochsauerland Standort St. Johannes-Hospital eingeliefert. Eine Entzündung des Rückenmarks wird diagnostiziert. Sein Zustand verschlechtert sich rapide. Innerhalb von 24 Stunden ist er komplett gelähmt, kann kaum noch atmen. Das Team der Intensivstation am St. Johannes-Hospital ringt um sein Leben. In den zwei Folgewochen entwickeln sich mit Gallenblasendurchbruch, Darmdurchbruch und Lungenembolie zusätzliche Komplikationen, die intensiven und umfassenden Einsatz weiterer Behandlungsteams des Klinikums erfordern. Bis Mitte August wird Herrmann S. beatmet und rund um die Uhr intensivmedizinisch versorgt. Dann hat sich sein Zustand soweit gebessert, dass er behutsam von der Beatmung entwöhnt werden kann. Dabei wird er weiter mit Hingabe von den Fachkräften des Intensivteams betreut. Herrmann S. muss viele Körperfunktionen neu lernen. Das Therapeutenteam setzt sich für ihn ein und trainiert täglich mit ihm, zunächst die Physiotherapeuten und als es etwas besser geht auch Logopäden und Ergotherapeuten. Über die ganze Zeit ebenfalls täglich an seiner Seite, seine Lebensgefährtin, die unterstützt, motiviert und die ihm viel Halt gibt.
Das Intensivpflegeteam und seine Lebensgefährtin überlegten gemeinsam, wie sie Hermann S. in schwerer Zeit zusätzliche Kraft geben könnten, und organisierten für den Hundefreund kleine Sparziergänge mit seiner Hundedame Jessi. Schließlich hatten sich die beiden lange nicht gesehen. Anfang September, kurz vor dem 60 Geburtstag von Hermann S., war es dann soweit. Es ging nach draußen zu einem ersten freudigen Wiedersehen mit Hundedame Jessi und einem kleinen gemeinsamen Spaziergang vor dem St. Johannes-Hospital. Weitere folgten. Herrmann S. den Kontakt zu seinem Tier zu ermöglichen, war dem Intensivpflegeteam sehr wichtig. Da die Spaziergänge mit tierischer und der nötigen intensivpflegerischen Begleitung nur abseits des Stationsalltags möglich waren, haben die Schwestern des Intensivteams diese außerhalb ihrer regulären Schichtdienste betreut. Herrmann S. hat neuen Lebensmut geschöpft und lächelt wieder. Die Klinik konnte er nach erfolgreicher Akut- und frührehabilitativen Behandlung inzwischen verlassen.
Forschungsschwerpunkte und Publikationen
Die neurologische Forschung umfasst ein breites Spektrum an Themen. Hier sind einige Beispiele für aktuelle Studien und Publikationen:
- Reperfusion-dependent treatment effects of thrombectomy in patients with large ischemic infarcts (INT J STROKE)
- The Evolution of Randomized Clinical Trial Designs to Assess Therapeutics in Alzheimer Disease (JAMA NETW OPEN)
- Automated DWI-FLAIR mismatch assessment in stroke using DWI only (EUR STROKE J)
- Changes in Neuroimmunological Synapses During Cerebral Ischemia (TRANSL STROKE RES)
- Radiomics for Growth Prediction of Vestibular Schwannomas in Neurofibromatosis Type 2 (ANTICANCER RES)
- Comorbidities and Their Influence on Outcomes and Infectious Complications in Autoimmune Encephalitis: A Multicenter Cohort Study (NEUROL-NEUROIMMUNOL)
- Altered Functional Connectivity Between Cortical Premotor Areas and the Spinal Cord in Chronic Stroke (STROKE)
- International practice patterns and perspectives on endovascular therapy for the treatment of cerebral venous thrombosis (INT J STROKE)
- Quality of Evidence in European Stroke Organisation and American Heart Association Stroke Guidelines (STROKE)
- Similar Allele Frequencies of Two Pathogenic NF2 variants in Each of Nine Sporadic Vestibular Schwannomas (CANCER GENOM PROTEOM)
- Added value of FDG-PET for detection of progressive supranuclear palsy (NEUROL NEUROSUR PS)
- Parkinson´s day-clinic: which patients should be selected and what services should be offered for successful therapy? (NEURAL TRANSM)
- Efficacy and safety of selumetinib in adults with neurofibromatosis type 1 and symptomatic, inoperable plexiform neurofibromas (KOMET): a multicentre, international, randomised, placebo-controlled, parallel, double-blind, phase 3 study (LANCET)
- Biopsy-proven PACNS: results from the large, multicentre cohort of cerebral vasculitis patients (NEUROL NEUROSUR PS)
- Collaboration on the optimal timing of anticoagulation after ischaemic stroke and atrial fibrillation: a systematic review and prospective individual participant data meta-analysis of randomised controlled trials (CATALYST) (LANCET)
- Macrophage DNases Limit Neutrophil Extracellular Trap-Mediated Defective Efferocytosis in Atherosclerosis (CIRC RES)
- Joint action partners modulate the first step of an action sequence to communicate a distal goal (ACTA PSYCHOL)
- Associations between neuropsychological profile and regional brain FDG uptake in progressive supranuclear palsy (J PARKINSON DIS)
- Effects of theta burst stimulation on the Parkinsonian gait disorder and cortical gait-network activity (J PARKINSON DIS)
- Mozart for the brain - a pilot study on physiological effects of auditive stimulation in patients after aneurysmal subarachnoid hemorrhage (IBRO NEUROSCI REP)
- Repeat-associated ataxias in a German patient cohort analysed by targeted parallel long-read sequencing (BRAIN)
- Diagnosis and treatment of autonomic failure, pain and sleep disturbances in Parkinson's disease: guideline "Parkinson's disease" of the German Society of Neurology (NEUROL)
- Neurofibromatose und Tuberöse Sklerose bei Kindern und Jugendlichen (2025)
- Age-Adapted Diagnostic Evaluation and Treatment of Patients With Type 1 Neurofibromatosis in Germany (DTSCH ARZTEBL INT)
- Behandlung neuroimmunologischer Erkrankungen mit CAR-T-Zellen: Erfahrung und neue Entwicklungen (Z RHEUMATOL)
- Treatment Preferences in Acute Psychosis: A Comparison of Patient and Staff Perspectives on Symptom Prioritization and Biopsychosocial Interventions (PSYCHIAT QUART)
- Effects of sex on imaging-based intravenous thrombolysis for ischaemic stroke with unknown onset time: a pooled analysis of clinical trials (EUR STROKE J)
- Effect of IV Thrombolysis With Alteplase in Patients With Vessel Occlusion in the WAKE-UP Trial (NEUROLOGY)
- Age differences in what-if thinking from midlife onwards: Prefrontal contribution and implications for emotional health in late life (GEROSCIENCE)
- Associations of sphingosine-1-phosphate with soluble P-selectin and adverse clinical outcome in patients with cerebral ischemia with and without acetylsalicylic acid treatment (EN-S ARCH PHARMACOL)
- Cost-effectiveness of endovascular thrombectomy for acute ischemic stroke with established large infarct in Germany: a decision tree and Markov model (J NEUROINTERV SURG)
- Structure-function association of the cerebellar motor network is altered in isolated cervical dystonia (NEUROL)
- Mood Lability Induced by Pallidal Deep Brain Stimulation in a Patient with Meige Syndrome (MOV DISORD CLIN PRAC)
- Atrophy of cerebellar lobule VI and primary motor cortex in cervical dystonia - a region of interest-based study (NEURAL TRANSM)
- Prior Anticoagulation and Risk of Hemorrhagic Transformation in Acute Stroke: A Post Hoc Analysis of the PRODAST Study (J AM HEART ASSOC)
- Early Treatment With Intravenous Immunoglobulins and Outcomes of Patients With Anti-IgLON5 Disease (JAMA NEUROL)
- When the conductor is right on cue… (PRACT NEUROL)
- Assessing the Generalizability of Foundation Models for the Recognition of Motor Examinations in Parkinson's Disease (SENSORS-BASEL)
- Digitalizing Medical Forms Through Visual Question Answering: Are We There Yet? (Stud Health Technol Inform)
- Excessive Supraventricular Ectopic Activity in Patients With Acute Ischemic Stroke Is Associated With Atrial Fibrillation Detection Within 24 Months After Stroke: A Predefined Analysis of the MonDAFIS Study (J AM HEART ASSOC)
- Mortality within three months after nonfatal ischemic stroke treated by mechanical thrombectomy in routine care-data from the German Stroke Registry (NEUROL RES PRACT)
- Perineural Echogenic Signals in Optic Nerve Ultrasound: Where Do They Originate? (NEUROCRIT CARE)
- Diagnose und Therapie der Neurofibromatose Typ 1: SOP/Algorithmus (DGNeurologie)
- Diagnose und Therapie der Schwannomatoseerkrankungen (DGNeurologie)
- A case of neurofibromatosis type 1 with neurofibromatosis type 1-related and neurofibromatosis type 1-unrelated tumors: a case report (J MED CASE REP)
- Analysing tumours for genetic diagnosis in mosaic neurofibromatosis type 1 (J MED GENET)
- Two Different NF1 Pathogenic Variants in a Family With Neurofibromatosis Type 1 (CANCER GENOM PROTEOM)
- Real-world multicentre cohort study on choices and effectiveness of immunotherapies in NMOSD and MOGAD (NEUROL NEUROSUR PS)
- Human cortical high-gamma power scales with movement rate in healthy participants and stroke survivors (J PHYSIOL-LONDON)
- Kidney Function and Cerebral Small Vessel Disease (CAM J KIDNEY DIS)
- Key to better outcomes in stroke intervention: early versus complete reperfusion in first pass recanalization (J NEUROL)
- Information needs of people who have suffered a stroke or TIA and their preferred approaches of receiving health information: A scoping review (EUR STROKE J)
- Viewing Time Behavior in a Diverse Sample of 320 Pedohebephilic and Teleiophilic Men Who Have Committed Child Sexual Offense and Who Have Not (ARCH SEX BEHAV)
- C5 complement inhibition versus FcRn modulation in generalised myasthenia gravis (NEUROL NEUROSUR PS)
- Subcutaneous foslevodopa/foscarbidopa initiation in a Parkinson's day-clinic - a suitable setting to ensure treatment efficacy, tolerability and psychosocial adaption (FRONT AGING NEUROSCI)
Kurz-Vita von Prof. Dr. Zrinka Sosic-Vasic
Prof. Dr. Zrinka Sosic-Vasic ist Psychologin, approbierte Psychotherapeutin und außerplanmäßige Professorin für das Fach experimentelle Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Ihre wissenschaftliche Expertise hat sie durch zahlreiche internationale Veröffentlichungen in Fachzeitschriften auf dem Gebiet der Psychotherapieforschung, insbesondere der Untersuchung von imaginationsbasierten Therapieverfahren, der Untersuchung der Borderline Persönlichkeitsstörung sowie auf dem Gebiet der grundlagenorientierten funktionellen Bildgebung zur Untersuchung psychischer Erkrankungen nachgewiesen. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen, zu denen sie über entsprechende Zusatzqualifikationen und Zertifizierungen verfügt (DBT-Weiterbildung, Schematherapie-Weiterbildung, Weiterbildung in Spezieller Psychotraumatologie). Als Verhaltenstherapeutin behandelt sie sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Sie ist seit vielen Jahren als Supervisorin bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg und verschiedenen Ausbildungsinstituten anerkannt. Prof. Dr. Sosic-Vasic promovierte im Jahr 2009 im Bereich der funktionellen Bildgebung und habilitierte im Jahr 2018 im Fach experimentelle Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Ulm. Seit 2012 war sie als leitende Psychologin der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und seit 2015 in Doppelfunktion als Leiterin des Aus- und Weiterbildungsinstituts für Verhaltenstherapie am Universitätsklinikum Ulm tätig. Seit 2021 ist sie Gesamtleiterin der Christophsbad-Akademie für Psychotherapie sowie der Forschungssektion für Angewandte Psychotherapie und Psychiatrie am Christophsbad Göppingen. Darüber hinaus lehrt sie als außerplanmäßige Professorin an der Medizinischen Fakultät Ulm. Sie engagiert sich in Ausschüssen der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und ist seit 2010 gemeinsam mit Prof. Dr. Dr.
Krisen, Kriege, Katastrophen: Mentale Herausforderungen bewältigen
Die aktuelle Weltlage setzt vielen Menschen zu. Wie bewältigt man diese Herausforderungen mental? Antworten aus der Psychologie.
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Anlaufstellen und Hilfe in Krisensituationen
Es gibt für Sie die Kontaktdaten von mehreren hundert Kliniken in Deutschland zusammengestellt. Über die Suchfunktion können Sie sich Anlaufstellen in Ihrer Umgebung anzeigen lassen, soweit verfügbar enthält der Adressen-Pool auch Angaben zu speziellen Depressionsstationen. Über Angebote und Aufnahmebedingungen informieren Sie sich bitte direkt in der jeweiligen Klinik. Die Adressangaben Ihrer Klinik haben sich geändert? Sie möchten in diese Liste aufgenommen werden? Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112.