Wadenkrämpfe sind ein weitverbreitetes Phänomen, das viele Menschen betrifft. Sie können plötzlich und unerwartet auftreten, oft nachts, und starke Schmerzen im Unterschenkel verursachen. Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielfältig und reichen von harmlosen Auslösern wie Muskelüberlastung bis hin zu ernsthaften Grunderkrankungen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Wadenkrämpfen, insbesondere die Wirkung von Cremes und anderen Präparaten.
Was sind Wadenkrämpfe?
Bei einem Wadenkrampf zieht sich der Muskel unwillkürlich für kurze Zeit zusammen. Charakteristisch sind plötzlich einsetzende, stechende Schmerzen in der Wade, die von einer Verhärtung der Muskulatur begleitet werden. Muskelkrämpfe, die uns nachts wecken, sind ein weitverbreitetes Phänomen - auch bereits in jungen Jahren. So berichten bereits junge Erwachsene mit einer Häufigkeit von über 90 % von gelegentlichen nächtlichen Wadenkrämpfen. Mit dem Alter nehmen diese jedoch zu. Etwa 90 Prozent der Sportler und bis zu 50 Prozent der Menschen über 65 Jahren haben regelmäßig Wadenkrämpfe - und das mindestens 1-mal pro Woche. Das zeigt, dass Wadenkrämpfe ohne angemessene Behandlung immer wiederkehren.
Ursachen von Wadenkrämpfen
Die Ursachen für Muskel- und Wadenkrämpfe sind vielfältig. Sie reichen von starker körperlicher Belastung über Fehlstellungen der Beine bis hin zu ernsthaften Grunderkrankungen. Wenn die Muskeln krampfen, liegt das in der Regel an einer Übererregbarkeit der Nerven, welche die Muskelfasern zusammenziehen lassen. Auch ein Ungleichgewicht beziehungsweise Mangel an bestimmten Mineralien wie Calcium und Magnesium kann die Ursache sein, denn diese sorgen dafür, dass sich die Muskeln an- und wieder entspannen können.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
- Mineralstoffmangel: Insbesondere ein Mangel an Magnesium, Calcium, Natrium oder Kalium kann zu Muskelkrämpfen führen. Ein Mineralstoffmangel entsteht durch starkes Schwitzen, ungenügendes Trinken, Alkohol- und Drogenkonsum, Fieber, Durchfall oder Erbrechen, wodurch der Körper wichtige Elektrolyte verliert. Eine unzureichende Magnesiumversorgung ist die häufigste Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe. Die Störung des Mineralstoffhaushalts führt zu einer stärkeren Erregbarkeit des Nervensystems - und kann so schmerzhafte Wadenkrämpfe verursachen. Bei einem Magnesiummangel können die Nerven überreizen. Sie schicken vermehrt Signale an den Muskel, sodass er verkrampft.
- Flüssigkeitsmangel: Eine Dehydration kann ebenfalls Muskelkrämpfe begünstigen. Beim Schwitzen verliert der Körper wertvolle Elektrolyte, darunter auch Magnesium. Doch fehlt es uns an Magnesium, ist auch die Balance zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur gestört - Wadenkrämpfe sind die häufige Folge. Daher gilt: Trinken Sie nach dem Sport oder nach der Sauna ausreichend, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
- Überlastung der Muskeln: Intensive körperliche Aktivität oder ungewohnte Belastungen können zu Muskelkrämpfen führen.
- Fehlstellungen der Füße: Fehlstellungen der Füße bzw. der Beine können ebenfalls Wadenkrämpfe verursachen. Bei Senkfüßen etwa werden die Muskeln stärker oder nur auf einer Seite belastet. Auch eine Fehlhaltung oder einseitige Haltungen, in denen die Muskeln über längere Zeit gehalten werden, kann zu einem Wadenkrampf führen. Zudem können schlecht sitzende Schuhe oder gar eine ungünstige Schlafposition eine erhöhte Anspannung der Beinmuskulatur verursachen.
- Medikamente: Nicht selten sind Krämpfe in den Beinen, die trotz ausreichender Versorgung mit Magnesium auftreten, auf verschiedene Medikamente zurückzuführen. Unter anderem können Diuretika (harntreibende Arzneimittel), Abführmittel oder ACE-Hemmer (bei Bluthochdruck) Muskelkrämpfe verursachen. Manche Medikamente können den körpereigenen Mineralstoffhaushalt stören und Krämpfe hervorrufen. Möglich ist dies bei bestimmten Bluthochdruckmedikamenten, Mittel gegen Alzheimer, Parkinson oder auch harntreibenden Medikamenten. Medikamente bei Krebserkrankungen, die Verhütungspille und Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose können ebenfalls Ursache für Wadenkrämpfe sein.
- Erkrankungen: In seltenen Fällen können auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Muskelerkrankungen oder neurologische Erkrankungen Wadenkrämpfe verursachen. Treten Wadenkrämpfe trotz Magnesiumeinnahme häufig auf, müssen weitere Ursachen in Betracht gezogen werden. Hierfür kommen zum Beispiel muskuläre oder neurologische (das Nervensystem betreffende) Krankheiten sowie Erkrankungen der Niere oder Nebenschilddrüse infrage.
Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft
Häufig können Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft ein Alarmzeichen sein, das oftmals signalisiert: Es fehlt an Magnesium. Meist treten die Wadenkrämpfe in der Nacht auf. Denn auch die Magnesiumkonzentration bei Schwangeren und Stillenden unterliegt tageszeitlichen Schwankungen - und ist am frühen Morgen naturgemäß geringer als tagsüber.
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Behandlung von Wadenkrämpfen
Die Behandlung von Wadenkrämpfen richtet sich in erster Linie nach der Ursache. Treten Wadenkrämpfe gelegentlich auf, ist das zwar unangenehm, aber in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Trotzdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie genügend Magnesium zuführen. Denn bei einem Magnesiummangel können sich Muskeln schlechter entspannen und verkrampfen leichter.
Akutbehandlung
Wer akut an einem Krampf im Bein leidet, kann durch Dehnen, Massieren oder Wärmen eine Linderung der Schmerzen bewirken.
- Dehnen: Dehnen Sie den betroffenen Muskel. Bei starken Wadenkrämpfen begeben Sie sich dafür am besten in Sitzposition. Fassen Sie sich an die Zehen und ziehen Sie diese in Richtung Körper. Gleichzeitig strecken Sie das betroffene Bein langsam aus. Stehen Sie auf und laufen Sie etwas umher. Durch die Bewegung wird der Muskel jedoch gelockert und Verspannungen lösen sich rascher. Unterschenkel dehnen: Ziehen Sie die Fußspitze Richtung Körper, treten Sie mit der Ferse nach vorne oder strecken Sie das schmerzhafte Bein nach hinten durch und drücken dabei die Ferse auf den Boden.
- Massieren: Massieren Sie die verkrampfte Stelle mit den Händen. Dadurch fördern Sie die Durchblutung. Massage: Auch leichtes Massieren der Wade lockert sich die Muskulatur, das steigert die Durchblutung und kann entspannen.
- Wärmen: Wärmen Sie den Muskel. Dafür können Sie beispielsweise ein Kirschkernkissen, eine Wärmflasche oder einen warmen Wickel auflegen - oder ein Entspannungsbad nehmen. Die Wärme tut gut und lindert die Beschwerden. Gegen nächtliche Wadenkrämpfe nehmen Sie am besten eine kurze Fuß- oder Wadendusche oder legen eine Wärmflasche auf die schmerzende Muskulatur. Beim Sport machen sich warme Socken oder Strümpfe bezahlt.
- Kälte: Auch kalte Auflagen können den Wadenkrampf lösen.
Medikamentöse Behandlung
Neben klassischen Magnesium Tabletten umfasst das Sortiment an Muskelkrämpfe Medikamenten Dragées und Sticks, aber auch Salben sowie Granulate oder Trinkampullen. Die Darreichungsformen variieren nach Art der Anwendung oder persönlicher Präferenz. Insbesondere Wadenkrämpfe werden durch einen starken Magnesiummangel bedingt, der mit dem Magnetrans Direkt 375 mg Granulat gelindert werden kann. Das Granulat wirkt schnell und füllt den körpereigenen Magnesiumhaushalt wieder auf. Besonderer Vorteil ist die direkte Einnahme ohne Wasser, die das Präparat zu einem idealen Begleiter für Sport und Freizeit macht.
- Magnesium: Ist nicht mehr ausreichend Magnesium in den Depots vorhanden, empfiehlt sich eine Therapie mit Magnesium, um die körpereigenen Speicher wieder aufzufüllen und die Balance des Elektrolyt-Gleichgewichts wiederherzustellen. Eine Dosierung von täglich 350 bis 400 mg Magnesium ist insbesondere für den Therapie-Einstieg geeignet. Die Einnahme von Magnesium hilft nicht von heute auf morgen gegen Wadenkrämpfe. Der Vorteil: Magnesium bietet, im Vergleich zu anderen Wirkstoffen, die Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung von Wadenkrämpfen. Insbesondere Wadenkrämpfe werden durch einen starken Magnesiummangel bedingt, der mit dem Magnetrans Direkt 375 mg Granulat gelindert werden kann. Das Granulat wirkt schnell und füllt den körpereigenen Magnesiumhaushalt wieder auf.
- Chinin: Bei sehr starken Schmerzen und vor allem nächtlichen Krämpfen verschreiben Ärzte auch Medikamente mit dem Wirkstoff Chinin. Es handelt sich um ein Muskelrelaxans, das jedoch häufig Nebenwirkungen verursacht, insbesondere in Kombination mit anderen Medikamenten. Mittel gegen Muskelkrämpfe zeichnen sich insbesondere durch die Inhaltsstoffe Magnesium oder Chinin aus - ein natürlicher Wirkstoff, der gezielt am Übergang vom gestörten Nerv auf den Muskel greift.
Cremes und Salben
Neben Tabletten gegen Muskelkrämpfe bieten wir auch Salben zur Entspannung der Muskulatur an. Ein Vorreiter hierbei ist die dermatologisch getestete Avitale Pferdesalbe mit Rosskastanie, die eine kühlende Wirkung auf beanspruchte Körperstellen ausübt.
- Pferdesalbe: Ein Vorreiter hierbei ist die dermatologisch getestete Avitale Pferdesalbe mit Rosskastanie, die eine kühlende Wirkung auf beanspruchte Körperstellen ausübt.
- Venostasin® Creme: Pflegen Sie Ihre Haut und stärken Sie Ihre müden Beine. Tragen Sie Venostasin® Creme abends oder in zeitlichem Abstand vor dem Anlegen der Stützstrümpfe auf. Keine Sorge, Venostasin® Creme färbt dabei nicht auf Ihre Kleidung oder Strümpfe ab. Machen Sie es sich bequem und lagern Sie Ihre Beine hoch. Das entlastet die Beine und verringert den Druck auf die Venen. Tragen Sie nun etwas Venostasin® Creme auf Ihre schmerzenden Beine auf und massieren Sie die Creme in kreisenden Bewegungen sanft ein. Mit ihrer pflegenden Cremetextur und dem angenehmen Duft eignet sich Venostasin® Creme ideal als Massagecreme für müde Beine.
- Latschenkiefernöl: Ein sanftes Massieren mit Latschenkiefernöl wirkt beim Wadenkrampf besonders wohltuend. Das ätherische Öl fördert die Durchblutung, wärmt und lindert Muskel- und Gelenksbeschwerden. Hochwertiges Latschenkiefernöl erhalten Sie in Ihrer Apotheke.
Vorbeugung
- Magnesiumreiche Ernährung: Eine magnesiumreiche Ernährung ist wichtig, um einem Magnesiummangel als bekannteste Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe vorzubeugen. Bananen, Brokkoli, Vollkornbrot, Nüsse, Sonnenblumenkerne - die Liste der magnesiumreichen Lebensmittel ist lang. Allerdings: Wer auf die empfohlene Menge von 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag kommen möchte, müsste z. B. Milchprodukte, Haferflocken, Hirse, Sojaprodukte, Kartoffeln, Karotten oder Spinat.
- Ausreichend trinken: Wer genug trinkt, beugt Störungen des Elektrolythaushalts vor.
- Regelmäßiges Training: Wenn Sie sich regelmäßig sanft bewegen, werden Ihre Muskeln gut durchblutet. Zusätzliches Dehnen wiederum wirkt einer Verkürzung entgegen. Wer regelmäßig kleinere Übungen zur Venengymnastik in den Alltag integriert, kann schmerzhaften Wadenkrämpfen effektiv vorbeugen. Ein Beispiel gefällig? Strecken Sie Ihre Füße aus und lassen Sie diese einmal in die eine, anschließend in die andere Richtung kreisen. Auch ein Wechsel Zehen- und Fersenstand ist effektiv.
- Aufwärmen vor dem Sport: Vorbeugend sollten Sportler sich gut aufwärmen. Gerade bei Schwimmern kann es häufig zu Wadenkrämpfen kommen. Es ist möglich, dass die plötzliche Abkühlung der Beinmuskulatur eine Ursache dafür ist. Wärmen Sie sich vor dem Schwimmen auf und gewöhnen Sie Ihre Beinmuskulatur durch vorangehende kalte Wassergüsse unter der Dusche an den Temperaturwechsel.
- Füße hochlegen: Wer tagsüber hauptsächlich sitzt, bekommt häufiger Wadenkrämpfe. Zur Vorbeugung hat es sich bewährt, die Füße öfter mal hochzulegen.
- Schlafposition: Wer mit ausgestreckten Beinen auf dem Rücken liegt, kann die Krampfneigung verringern.
Wann zum Arzt?
Treten Wadenkrämpfe häufig bis regelmäßig auf und sind ungewöhnlich stark, ist es ratsam, dies mit einem Arzt zu besprechen. Unbehandelt beeinträchtigen Muskelkrämpfe die Beweglichkeit und machen vor allem das Laufen beschwerlich. Kommt es häufig nachts zu Muskelkrämpfen, können Betroffene oft nicht durchschlafen und entwickeln mitunter Schlafstörungen. Menschen mit Grunderkrankungen sollten wiederkehrende Wadenkrämpfe unbedingt ärztlich abklären lassen, da sie ein Zeichen für eine Arzneimittelunverträglichkeit sein können.
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Gehen Sie zum Arzt, wenn sich die Muskeln immer wieder schmerzhaft verkrampfen und sich die Schmerzen auf andere Körperpartien ausbreiten. Das Gleiche gilt, wenn der Wadenkrampf lange anhält oder auf Dauer Ihre Nachtruhe oder den Tagesablauf stört. Besonders hellhörig sollen Sie sein, wenn Sie unter einer chronischen Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus oder einer Nierenschwäche leiden: Hier ist ein Arztbesuch ratsam, um mögliche Komplikationen zu verhindern. Wer hohes Fieber und/oder Durchfall und Erbrechen hat, sollte ebenfalls dringend zum Arzt. Der Wadenkrampf kann auf ein bedrohliches Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt und Mineralstoffmangel hinweisen.
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