"Dead Genesis" ist ein kanadischer Horrorfilm aus dem Jahr, der von Edward Stewart inszeniert wurde. Der Film, der für seine Low-Budget-Produktion bekannt ist (ca. 15.000$ kanadisch), behandelt die Thematik einer Welt, die sieben Monate nach dem Ausbruch einer Zombie-Apokalypse ums Überleben kämpft. Es handelt sich um ein Langfilmdebüt von Reese Eveneshen.
Inhalt
Die Handlung von "Dead Genesis" konzentriert sich auf Jillian Hurst, eine ehemalige Nachrichtenreporterin und Amateur-Dokumentarfilmerin. Sie schließt sich einer Gruppe von Kämpfern namens DeadHeads an, um Propaganda für den "War on Dead" zu machen. Der Film zeigt die Nöte und Ängste im Kampf gegen die Untoten aus verschiedenen Perspektiven.
Produktion
- Budget: ca. 15.000$ (kanadisch)
- Musik: F. Tyler Shaw
- Länge: ca. 94 Minuten
- Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe (Cut)
- Darsteller: Emily Alatalo, Lionel Boodlal, Colin Paradine, Erin Stuart, Tom Parkinson, Alex Mallari Jr., Paige Albrecht, Ryan Barrett, Christopher Lee Grant
Kritik
Die Kritiken zu "Dead Genesis" sind überwiegend negativ. Gelobt werden teilweise die Tötungsszenen und der Bluteinsatz, jedoch wird der Film für seine niedrige Produktionsqualität, die schwache Kameraarbeit und das sinnlose Drehbuch kritisiert.
- Bildqualität: Die Bildqualität wird in einigen Szenen als sehr schlecht beschrieben, vergleichbar mit Amateurfilmen aus den 80er Jahren.
- Kameraarbeit: Die Kameraarbeit wird als "untragbar" bezeichnet, da die Wackelkamera und schnellen Schwenks zu Übelkeit und Schwindel führen können.
- Drehbuch: Das Drehbuch wird als "sinnlos" kritisiert, und die Dialoge werden als langatmig und wenig vorantreibend beschrieben.
Einige Kritiker bemängeln auch die deutsche Synchronisation und die Tatsache, dass der Film trotz seiner Mängel überhaupt den Weg in die Videotheken gefunden hat. Andere vergleichen den Film negativ mit anderen Zombie-Filmen und bezeichnen ihn als einen der schlechtesten Horrorfilme überhaupt.
Deutsche Fassung
Die deutsche DVD- und Blu-Ray-Fassung von "Dead Genesis" erschien am 08.12.2011 (Verleih: 17.11.2011) und ist stark geschnitten. Ein österreichisches Mediabook erschien am 16.01.2015.
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Analyse der "War on Terror"-Analogie
Ein Kritiker merkt an, dass der Film versucht, eine Analogie zum "War on Terror" herzustellen, indem er den Kampf gegen die Zombies als Metapher für den Kampf gegen einen kapitalistisch und ideologisch motivierten Gegner verwendet. Diese Analogie wird jedoch als "gezwungen" und "unverzeihlich" kritisiert, da sie einen kapitalistisch und ideologisch motivierten Gegner schlicht mit hirnlosen Untoten gleichsetzt. Der Kritiker argumentiert, dass dies sogar als "derberer Rassismus" betrachtet werden könnte.
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