Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Interaktive Unterstützung für ein besseres Leben mit Demenz

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) setzt sich umfassend für die Belange von Menschen mit Demenz und deren Familien ein. Durch Information, Beratung und vielfältige interaktive Angebote möchte die DAlzG dazu beitragen, die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern und Angehörige zu unterstützen.

Engagement für ein besseres Leben mit Demenz

Die DAlzG engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien.

Unterstützung und Beratung für Betroffene und Angehörige

Wenn eine Demenz diagnostiziert wird, stellen sich für Betroffene und Angehörige eine Vielzahl von Fragen. Es gibt wichtige Dinge, die man möglichst rasch in Angriff nehmen sollte. Einen Überblick dazu gibt Ihnen unsere Checkliste. Sie ist auch in der Broschüre "Demenz.

Informationsangebote der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Die DAlzG stellt ein breites Spektrum an Informationsmaterialien und Angeboten bereit, um Betroffene, Angehörige und Fachleute über Demenz aufzuklären und zu unterstützen.

Alzheimer Info: Die Mitgliederzeitung

Das Alzheimer Info, die Mitgliederzeitung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erscheint ab 2025 zwei Mal jährlich.

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Ratgeber und Broschüren

Die DAlzG bietet eine Vielzahl von Ratgebern und Broschüren zu verschiedenen Aspekten von Demenz an, darunter:

  • Demenz: Ein kompakter Ratgeber, der die wichtigsten Informationen über Demenz vermittelt.
  • Broschüre für Jugendliche und junge Erwachsene: Eine Broschüre für Jugendliche und junge Erwachsene, deren Eltern an einer Demenz erkrankt sind. Junge Erwachsene teilen darin sehr offen ihre Erfahrungen, die sie mit ihren an einer Demenz erkrankten Eltern machen.
  • Angebote zur Unterstützung im Alltag: Gibt eine Vielzahl von Anregungen zur Alttagsgestaltung für Menschen mit Demenz.
  • Sichere Verkehrsteilnahme und Risikominimierung: Die vorliegende Broschüre enthält Informationen und Vorschläge, um Menschen mit Demenz eine sichere Verkehrsteilnahme zu ermöglichen und Risiken im Bereich von Rechtsgeschäften zu senken.
  • Informationen für den Krankenhausaufenthalt: Der "Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz bei Aufnahme ins Krankenhaus" kann dazu beitragen, einen Krankenhausaufenthalt für die Betroffenen selbst, ihre Angehörigen und die Mitarbeitenden der Klinik stressfreier zu gestalten.
  • Umgang mit fortgeschrittener Demenz: Dieser Ratgeber wendet sich an Angehörige und rechtliche Vertreter von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die zu Hause oder in einem Heim versorgt werden.
  • Frontotemporale Demenz (FTD): Eine Broschüre von Ärztin Prof. Dr. Die in dieser Broschüre zusammengestellten Berichte von Angehörigen sollen einen Einblick in das Leben mit einer besonderen, relativ seltenen Form der Demenz geben.
  • Demenzen im jüngeren Lebensalter: Dieser Ratgeber informiert über medizinische Besonderheiten bei Demenzen im jüngeren Lebensalter und zum Umgang mit krankheitsbedingten Einschränkungen und veränderten Verhaltensweisen.

Das Alzheimer-Telefon

Vergesslichkeit, Probleme mit der Orientierung oder das richtige Wort zu finden - ist das schon Demenz? Wie merke ich, wenn es bei mir anfängt? Diese Fragen werden in der Beratung am Alzheimer-Telefon häufig gestellt. Das Alzheimer - Telefon ist ein bundesweites Beratungsangebot für Menschen mit Demenz, für Angehörige sowie für alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich engagieren.

Informationen im Internet

Die DAlzG bietet auf ihrer Webseite umfassende Informationen zu allen Aspekten von Demenz.

Interaktive Angebote und Hilfsmittel

Die DAlzG setzt auf interaktive Angebote, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen aktiv einzubeziehen und zu unterstützen.

Demenz interaktiv: CD-ROM mit Informationen und Gedächtnisübungen

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat eine CD-ROM für Demenzkranke und Angehörige veröffentlicht: „Demenz interaktiv - Information und spielerische Gedächtnisübungen.“ Die CD-ROM enthält einen Informationsteil, der sich in erster Linie an pflegende Angehörige wendet. Darin werden das Krankheitsbild und der Verlauf von Demenzerkrankungen sowie die Möglichkeiten der medikamentösen und der nicht medikamentösen Therapien erklärt. Einen Schwerpunkt bildet der Teil „Leben mit Demenzkranken“, der Tipps und Anregungen gibt, um das oft schwierige Leben mit Demenzkranken zu erleichtern. Auch die Situation pflegender Angehöriger wird thematisiert. Möglichkeiten zur Entlastung werden aufgezeigt. Darüber hinaus werden einige wichtige rechtliche und finanzielle Fragen, wie etwa zur Vollmacht oder Pflegeversicherung, behandelt. Videos mit Stellungnahmen von Experten aus der Selbsthilfe, Psychiatrie und Beratung sowie zum Umgang mit Demenzkranken ergänzen die Informationstexte.Die „Aktivierungsprogramme“ enthalten Gedächtnisübungen für Betroffene und Angehörige. In einem Quiz können Themen wie Sport, Tiere oder Redensarten ausgewählt werden. Ein Musikteil bietet eine Auswahl aus Volks-, Kinder- und Jahreszeitenliedern. Erinnerungen werden angeregt durch Alben mit Bildern und Tönen. Hier können auch eigene Fotos oder Musikdateien hinzugefügt werden.

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Online-Spiel „Was hat Oma“ für Kinder

Damit Kinder spielerisch etwas über das Krankheitsbild Demenz erfahren können, hat eine Arbeitsgruppe der TU München das interaktive Online-Spiel „Was hat Oma“ entwickelt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat das Projekt unterstützt und stellt das Spiel kostenlos zur Verfügung.

Knietzsche erklärt Demenz: Animationsfilm und Workshop für Kinder

Im animierten Film „Knietzsche erklärt Demenz“, der in Zusammenarbeit mit der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und dem Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein entstanden ist und vom Bundesfamilienministerium gefördert wurde, erkrankt die "Raketenoma" des kleinen Philosophen an Demenz, wodurch er sie auf ganz neue Weise kennenlernt. So lernen Kinder (und auch Erwachsene) die Krankheit von einer Seite kennen, die ihnen keine Angst machen muss und sie erfahren, wie sie ohne Vorbehalte mit Menschen mit Demenz in ihrem nahen Umfeld umgehen können.Zusätzlich zu dem kleinen Animationsfilm hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft und das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein gemeinsam mit Knietzsche-Schöpferin Anja von Kampen einen „Einfühlungs-Workshop“ konzipiert, der beispielsweise als Unterrichtseinheit für Grundschulkinder eingesetzt werden kann.

Alzheimer4teachers: Unterrichtsmaterial für Pädagogen

Das Projekt "Alzheimer4teachers" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die im Unterricht Kindern und Jugendlichen das Thema Demenz näherbringen wollen. Gut aufgearbeitetes und erprobtes Unterrichtsmaterial erleichtert den Einstieg in das Thema.

Demenz Partner werden

Jeder kann Demenz Partner werden - egal ob jung oder alt, berufstätig oder im Ruhestand, egal ob man einen Menschen mit Demenz persönlich kennt oder nicht. Nehmen Sie an einem der 90-minütigen kostenlosen Kompaktkurse bei Ihnen in der Nähe teil, besuchen Sie ein Online-Seminar oder nutzen Sie unsere E-Learning-Angebote.

Hilfe beim Helfen

„Hilfe beim Helfen“ ist ein interaktives Seminarprogramm, bestehend aus acht Modulen, das dem großen Informationsbedürfnis der pflegenden Angehörigen nachkommt, aber auch Raum für Austausch lässt.

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Leben mit Demenz aktiv gestalten

Die DAlzG gibt vielfältige Anregungen, wie der Alltag mit Menschen mit Demenz aktiv und positiv gestaltet werden kann.

Eigene Aktivitäten entwickeln

In der frühen Phase einer Demenz geht es vor allem darum, Aktivitäten zu finden, die Spaß machen und durch die Krankheit nicht oder wenig eingeschränkt sind. Dabei kann man an frühere Lieblingsbeschäftigungen anknüpfen, es können aber auch neue Hobbys ausprobiert werden wie Malen und künstlerisches Gestalten oder auch Theaterspielen bis hin zur Internetnutzung, die z. B. für Menschen mit einer Frontotemporalen Demenz durchaus noch erlernbar sein kann. Christian Zimmermann aus München, der selbst an Alzheimer erkrankt ist, sagt dazu, dass die Diagnose ihm auch eine gewissen Freiheit gibt: Er traut sich jetzt Dinge, die er früher nicht gewagt hätte, weil er „nichts mehr zu verlieren" habe.

Gemeinsam etwas tun

Wenn die Krankheit weiter fortschreitet, geht die Fähigkeit, sich selbst zu beschäftigen, zunehmend verloren, ebenso wie die Möglichkeit komplexe Aufgaben zu bewältigen. Manche Demenzkranken entwickeln in dieser Zeit eine große Anhänglichkeit, sie folgen ihren Angehörigen auf Schritt und Tritt. Andere ziehen sich sehr zurück, werden fast apathisch und sind oft in sich versunken. Wieder andere sind häufig unruhig oder auch aggressiv. In dieser Phase suchen Pflegende meist sehr dringend nach geeigneten Beschäftigungsangeboten, die einerseits die schwierigen Verhaltensweisen der Kranken positiv beeinflussen und andererseits ihre Stimmung verbessern und Lebensfreude wecken. Nicht immer sind einfache Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere Dich nicht“ das Richtige. Körperlicher Unruhe und depressiven Verstimmungen begegnet man besser mit körperlichen Aktivitäten, Spaziergängen oder Gymnastik. Wenn die Witterung längere Spaziergänge verhindert, sind häusliche Aktivitäten angezeigt wie gemeinsames Backen oder auch ein Hausputz. Alternativ könnte wieder einmal ein Museumsbesuch geplant werden. Und natürlich ist auch Musik ein wichtiger Türöffner in die Welt Demenzkranker, wobei gemeinsames Singen oder Bewegungsspiele mit Musik effektiver sind als eine musikalische Dauerberieselung im Hintergrund. Auch beim Tanzen erlebt man oft erstaunliche Beweise für noch vorhandene und aktivierbare Kompetenzen der Betroffenen. Inzwischen gibt es neben den relativ verbreiteten Tanzcafés schon vereinzelte Angebote von Tanzkursen für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Auch Menschen mit Demenz wollen das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun und sich nützlich zu machen. Reine Beschäftigungsangebote und Spiele werden deshalb manchmal nicht angenommen. Stattdessen kommen einfache Tätigkeiten im Haushalt oder im Garten in Frage wie Servietten falten, Handtücher zusammenlegen, Gemüse oder Obst putzen und klein schneiden, Blumen einpflanzen oder gießen, Handarbeiten … Dabei kommt es auf das Tun an, nicht so sehr auf das Ergebnis. Auch mit Lob und Anerkennung sollte nicht gespart werden. Eine Angehörige erzählte uns, dass sie für ihre Mutter regelmäßig alte Strickpullover im Secondhand-Laden besorgt und sie bittet, diese ‚aufzuribbeln’. Das findet die Mutter sehr befriedigend, weil sie früher die Wolle alter Pullover auch immer wieder verwendet hat.

Angebote machen

In der letzten Phase der Demenz, wenn die Kranken auch körperlich nur noch wenig mobil sind, muss Aktivierung immer stärker von außen erfolgen. Dabei geht es in erster Linie um eine Anregung der Sinne und Sinneswahrnehmungen, wie sie zum Beispiel durch die Basale Stimulation erfolgt. Besonders wichtig ist dabei die Berührung, die einerseits Nähe herstellt, andererseits den Kranken ein Spüren des eigenen Körpers und seiner Grenzen ermöglicht. Der Geruchssinn kann durch intensive angenehme Gerüche stimuliert werden, wie dem Duft nach frisch gebackenem Brot, frischem Kaffee, Blumen, Zitrusfrüchten, Kräutern und vielem mehr. Dabei geht es nicht um Abwechslung, es müssen nicht viele verschiedene Düfte nacheinander präsentiert werden, sondern jeweils nur ein bestimmter oder einige wenige, die dafür ganz wahrgenommen werden können. Auch das Hören ist wichtig. Selbst wenn keine sichtbare Reaktion erfolgt, nehmen Demenzkranke Sprache, Musik und besonders Rhythmen wahr. Diese Art der Anregung hilft dabei, den Kranken, die sich zunehmend verloren fühlen, ein Gefühl von Sicherheit und Kontakt mit der Außenwelt zu ermöglichen. Auch wenn wenig Zeit ist: In 30 Sekunden kann man vieles tun, um kleine Lichtpunkte zu setzen und Menschen mit Demenz am Leben teilhaben zu lassen.

Beschäftigungsideen von A-Z

  • Aromen und Düfte erschnuppern und raten
  • Auto waschen, über Autos „fachsimpeln“
  • Ballspiele
  • Basteln
  • Bügeln - vertraute, nützliche Tätigkeit
  • „Büroarbeit“ (Blätter abheften, lochen …)
  • Computer - z. B. die biografisch orientierten Spiele auf der CD-Rom „Demenz interaktiv“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
  • Flohmarkt besuchen (alte Kaffeemühle, Waschbrett, … finden)
  • Fotoalbum gemeinsam anschauen und über die Bilder und ihre Geschichten sprechen
  • Gartenarbeit (ggf. am Hochbeet)
  • Gedichte (die früher in der Schule gelernt wurden)
  • Gesellschaftsspiele (ggf. vereinfacht)
  • Gespräche, Erinnerungen an früher
  • Handarbeit (stricken, Wolle aufwickeln)
  • Handpuppen (sie werden oft leichter angesprochen als „echte“ Menschen)
  • Jahreszeiten thematisieren (mit Blumen, Getreidehalmen, Kastanien …)
  • Kirchen, Gottesdienst besuchen
  • Konzert besuchen
  • Kochen und Backen
  • Lachen, Humor
  • Malen
  • Massieren
  • Musik: hören, singen, musizieren
  • Nachrichten aus der Zeitung vorlesen und diskutieren (lokale Ereignisse, besondere Interessensgebiete)
  • Obstsalat zubereiten
  • Puzzeln
  • Rad fahren, Tandem fahren
  • Reisen, Ausflüge (z. B. mit dem Wohnmobil als „rollendes Zuhause“)
  • Restaurant oder Café besuchen
  • Rosenkranz beten, Religiöses
  • Sinne anregen (Basale Stimulation)
  • Spazieren gehen
  • Sprichwörter raten/ergänzen
  • Sport
  • Tanzen
  • Tiere ansehen, streicheln
  • Urlaubssouvenirs betrachten
  • Vorlesen (Zeitung, Märchen, …)
  • Wandern
  • Werkzeugkasten (aufräumen, sortieren)
  • Zoo besuchen

Technische und digitale Unterstützung

Ob intelligente Beleuchtungssysteme, automatische Herdabschaltung oder virtuelle Spieleangebote - es gibt eine Vielzahl von technischen und digitalen Produkten, die unser Leben komfortabler, sicherer und bunter machen. Gute Technik unterstützt die Teilhabe von Menschen mit Demenz.

Barriereabbau

Menschen mit Behinderung haben ein Anrecht auf eine Umgebung, die ihren Bedürfnissen angepasst ist. Der Abbau von Barrieren zu Hause und in der Öffentlichkeit hilft ihnen dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das gilt auch für Menschen mit einer Demenz.

Rechtliche Aspekte und Vorsorge

Die DAlzG informiert über wichtige rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Demenz und gibt Hinweise zur Vorsorge.

Rechtliche Betreuung

Kann eine Person krankheitsbedingt die eigenen rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbstständig erledigen, bestellt das Gericht eine andere Person, die stellvertretend Entscheidungen treffen kann. Für die erkrankte Person wird eine sogenannte „rechtliche Betreuung“ eingerichtet.

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Die fortschreitende Demenz führt zu einer Beeinträchtigung des freien Willens. Um einer Fremdbestimmung vorzubeugen, gibt es drei Wege: die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung.

Gegenseitige Vertretung von Ehegatten in Angelegenheiten der Gesundheitssorge

Zum 1. Januar 2023 ist im Zuge einer großen Reform des Betreuungsrechts eine „Gegenseitige Vertretung von Ehegatten in Angelegenheiten der Gesundheitssorge“ neu eingeführt worden.

Einwilligungsfähigkeit

Wenn eine Entscheidung zu gesundheitlichen oder medizinischen Maßnahmen ansteht, der man zustimmen oder die man ablehnen kann, dann spielt die Einwilligungsfähigkeit der oder des Betroffenen eine entscheidende Rolle.

Spezifische Herausforderungen und besondere Bedürfnisse

Die DAlzG berücksichtigt die spezifischen Herausforderungen und besonderen Bedürfnisse verschiedener Personengruppen im Zusammenhang mit Demenz.

Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten

Bei Menschen mit Lernschwierigkeiten treten alle Formen der Demenz genauso auf wie in der Gesamtbevölkerung.

Demenz im jüngeren Lebensalter

Menschen, die in jüngerem Alter an einer Demenz erkranken, sind häufig noch berufstätig.

Demenz und Migration

Yalniz Degilsiniz! - Du bist nicht allein! Erinnerungskarten mit türkischen Weisheiten für die Beschäftigung mit demenziell erkrankten Menschen, Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.

Palliative Versorgung und Pflege

Palliative Versorgung und Pflege richtet sich an Menschen, die schwer und unheilbar erkrankt sind.

Mundgesundheit

Menschen mit Pflegebedarf wie auch Menschen mit Demenz haben meist eine deutlich schlechtere Mundgesundheit im Vergleich zu Menschen ohne Pflegebedarf.

Sexualität

Sexualität ist ein zentraler Baustein der eigenen Identität. Sie bestimmt mit wie wir mit Intimität, Nähe, Privatheit und Distanz umgehen. Eine Demenz verändert das Erleben und Verhalten auch in diesem Bereich in unterschiedlichem Ausmaß.

Schmerzerkennung und -behandlung

Bei Menschen mit Demenz kann es schwierig sein, Schmerzen zu erkennen, deren Ursachen zu verstehen, sie zu behandeln bzw.

Wahlrecht

Auch Menschen mit Demenz dürfen an Wahlen teilnehmen. Es ist erlaubt, jemanden beim Ausfüllen des Wahlscheins zu unterstützen.

Hören

Wenn das Hören eingeschränkt ist oder wegfällt, hat dies große Auswirkungen auf die soziale Situation eines Menschen.

Rehabilitation

Insbesondere im frühen und mittleren Stadium profitieren Menschen mit Demenz von Reha-Maßnahmen.

Chronische Traumatische Enzephalopathie (CTE)

Die Chronische Traumatische Enzephalopathie (CTE) ist eine seltene fortschreitende degenerative Erkrankung des Gehirns.

Kinder und Demenz

Wenn eine Demenz früh im Leben auftritt, leben nicht selten noch Kinder oder Heranwachsende im Familienhaushalt. Für sie ist es, je nach Alter, besonders schwierig zu verstehen und zu akzeptieren was passiert, wenn ein Elternteil an einer Demenz erkrankt.

Forschung und Fortschritt

Die DAlzG engagiert sich für die Förderung der Forschung im Bereich Demenz und die Verbreitung neuer Erkenntnisse.

Ursachenforschung

Bei Alzheimer spricht man von einem pathologisch definierten Krankheitsbild, das auf einer Kaskade beruht. Genetische Faktoren spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit und anderer Demenzen.

Diagnose

Um die Diagnose von Demenzerkrankungen zu stellen, muss die Ärztin oder der Arzt eine sorgfältige Untersuchung durchführen.

Gesellschaftliches Bewusstsein und Aufklärung

Die DAlzG setzt sich für ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für Demenz ein und klärt über die Krankheit auf.

Umgang mit Demenz in der Öffentlichkeit

Wie sprechen wir über Demenz in einer angemessenen Weise?

Falsche Behauptungen und alternative Behandlungen

In Magazinen und Zeitungen tauchen immer wieder Behauptungen auf, welche die Existenz der Alzheimer-Krankheit grundsätzlich in Frage stellen, unkonventionelle Erklärungen für ihre Entstehung liefern oder alternative Behandlungen als Weg zur Heilung propagieren.

Schwierigkeiten bei der Arztbesuch

Immer wieder berichten Angehörige, wie schwierig es ist, Menschen mit Anzeichen einer möglichen Demenz für einem Arztbesuch zu gewinnen.

Selbstbestimmung und Schutz

Menschen mit Demenz haben das Recht auf körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Menschen mit Demenz haben ein erhöhtes Risiko, sich selbst und andere zu gefährden. Menschen mit Demenz haben, wie alle anderen Menschen auch, das Recht auf eine angemessene medizinische Behandlung und das Recht, diese abzulehnen. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch in Würde, selbstbestimmt und ohne Leiden möglichst lange leben möchte.

Finanzierung und Spenden

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, unsere Informationen für Menschen mit Demenz, Angehörige und Fachleute aktuell zu halten.

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