Diclo KD 75 Akut: Wirkung, Anwendung und Wichtige Hinweise

Dieser Artikel bietet umfassende Informationen über Diclo KD 75 akut, ein Medikament zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen. Er behandelt die Wirkungsweise, Anwendungsgebiete, Dosierung, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und wichtige Hinweise zur Anwendung dieses Arzneimittels.

Was ist Diclo KD 75 akut und wofür wird es angewendet?

Diclo KD 75 akut ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Entzündungshemmer/Antirheumatika (NSAR). Es enthält den Wirkstoff Diclofenac-Natrium.

Wie wirkt Diclofenac?

Diclofenac ist ein Arzneistoff aus der Wirkstoffgruppe NSAR (Nicht steroidale Antirheumatika) beziehungsweise der NSAID (nonsteroidal antiinflammatory drugs). Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt. Prostaglandine haben außerdem Einfluss auf die Schmerzweiterleitung und Schmerzwahrnehmung. Dadurch wird der analgetische Effekt verstärkt.

Besonders in der Orthopädie, aber auch in anderen Feldern, nimmt man Schmerzmittel nicht ausschließlich zur Schmerzlinderung ein - ein anderer, oft viel bedeutenderer Punkt ist die Unterdrückung der hinter den Schmerzen stehenden Entzündung. Steht hinter den Schmerzen eine entzündliche Komponente, wie es zum Beispiel bei Rheuma, beziehungsweise bei rheumatischen Erkrankungen der Fall ist, geht es dabei vor allen Dingen darum, die Entzündung mit diesem Medikament zu hemmen.

Es gibt Krankheitsbilder auf die Diclofenac besonders gut wirkt, viel besser als alle anderen Medikamente aus der Gruppe NSAR, wie beispielsweise Aspirin oder Ibuprofen. Das sind vor allem Krankheitsbilder, die orthopädischen Ursprung haben. Aber auch bei einem Gichtanfall kann Diclofenac eingesetzt werden: "Der akute Gichtanfall ist eigentlich eine entzündliche Reaktion - mit Diclofenac wird die Entzündung unterdrückt und die Schmerzen gehen weg".

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Anwendungsgebiete von Diclo KD 75 akut

Diclo KD 75 akut wird zur Behandlung folgender Beschwerden eingesetzt:

  • Akute Gelenkentzündungen
  • Gichtanfall
  • Arthrose der Gelenke
  • Arthrose der Wirbelsäule
  • Chronische Gelenkentzündungen, wie chronische Polyarthritis
  • Entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenleiden, wie Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
  • Weichteilrheumatismus (schmerzhafte Veränderungen z.B. an Sehnen, Sehnenscheiden, Bändern etc.)
  • Schmerzhafte Schwellungen nach Verletzungen

Dosierung und Anwendung von Diclo KD 75 akut

Die Dosierung von Diclo KD 75 akut wird vom Arzt in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung dosiert. Die übliche Dosierung liegt bei einer Kapsel pro Tag. Über den Tag verteilt können Erwachsene bei besonders intensiven Beschwerden insgesamt zwei Kapseln einnehmen. Diese entsprechen der maximalen Tagesdosis und sollten nicht überschritten werden.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie Diclo KD 75 akut immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien Zur Therapie rheumatischer Erkrankungen Diclofenac wird in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung dosiert. Der empfohlene Dosisbereich für Erwachsene liegt zwischen 50 und 150 mg Diclofenac-Natrium pro Tag. Erwachsene erhalten einmal täglich 1 Hartkapsel Diclo KD 75 akut (entsprechend 75 mg Diclofenac-Natrium). Nehmen Sie Diclo KD 75 akut unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (einem Glas Wasser) ein bis zwei Stunden vor der Mahlzeit auf nüchternen Magen ein.

Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Dauer der Anwendung:

Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Generell sagt man so lange wie nötig, da man damit die Entzündung bekämpfen will, aber so kurz wie möglich", erklärt Dr. Benthaus. Die 75 mg Retardkapseln sind allerdings explizit zur Kurzanwendung für maximal zwei Wochen angedacht mit einer maximal empfohlenen Tagesdosis von 150 mg pro Tag, also zwei Tabletten pro Tag. Bei den nicht Retardkapseln handelt es sich meistens um 50mg Tabletten - hier dürfen maximal 3 Tabletten am Tag eingenommen werden - die Dauer der Anwendung dieser Tabletten entscheidet der Arzt oder die Ärztin und sollte zwingend abgesprochen werden.

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Bei rheumatischen Erkrankungen kann eine Einnahme über einen längeren Zeitraum erforderlich sein.

Einnahme vergessen?

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen: Wann darf Diclo KD 75 akut nicht eingenommen werden?

Diclo KD 75 akut darf in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

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  • Überempfindlichkeit gegen Diclofenac oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Blutbildungsstörungen
  • Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
  • Blutung im Magen-Darm-Trakt
  • Magen-Darm-Durchbruch
  • Aktive Blutung, wie Hirnblutung
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion
  • Stark eingeschränkte Nierenfunktion
  • Durchblutungsstörung des Herzens mit Minderleistung (Koronare Herzkrankheit)
  • Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
  • Erkrankung der Hirnblutgefäße
  • Herzschwäche

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn
  • Blutgerinnungsstörung
  • Erbliche Stoffwechselstörung (Hepatische Porphyrie)
  • Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
    • Erhöhte Fettkonzentration im Blut
    • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Rauchen
  • Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
    • Lupus erythematodes
    • Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
  • Kurz zuvor stattgefundene größere Operation
  • Bluthochdruck
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
  • Chronische Atemwegsinfektionen
  • Asthma bronchiale
  • Allergischer Schnupfen, zum Beispiel Heuschnupfen
  • Nasenpolypen (Nasenschleimhautwucherungen)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
  • Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Kopfschmerzen durch Schmerzmittel: Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
  • Nierenschädigung: Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
  • Asthmaanfall und allergische Reaktionen: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
  • Allergie gegen Schmerzmittel: Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Wechselwirkungen: Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Alkohol: Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Nebenwirkungen von Diclo KD 75 akut

Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Erregung, Müdigkeit, Schwindel
  • Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen
  • Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Blähungen, Appetitlosigkeit
  • Erhöhung der Leberwerte, Hautausschlag

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen, allergische Reaktion (einschließlich Blutdruckabfall und Schock)
  • Benommenheit, Asthma (einschließlich Atemnot)
  • Magenschleimhautentzündung, Magen-Darm-Blutung, Bluterbrechen, blutiger Durchfall, Teerstuhl
  • Magen-Darm-Geschwüre (mit oder ohne Blutung, ohne Durchbrüche)
  • Leberentzündung, Gelbsucht, Leberfunktionsstörung
  • Nesselfieber, Wassereinlagerungen im Gewebe

Seltene Nebenwirkungen:

  • Blutplättchenmangel, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Blutarmut (einschließlich hämolytischer Anämie und aplastischer Anämie), Granulozyten-Fehlen
  • Angioneurotisches Ödem (einschließlich Gesichtsschwellung)
  • Orientierungslosigkeit, Depressionen, Schlaflosigkeit, Alpträume, Reizbarkeit, Psychosen
  • Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfe, Angstgefühle, Zittern, nicht-infektiöse Gehirnhautentzündung
  • Geschmacksstörungen, Schlaganfall
  • Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Ohrensausen, Hörstörungen
  • Herzklopfen, Brustschmerz, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt
  • Bluthochdruck, Blutgefäßentzündung, Lungenentzündung
  • Dickdarmentzündung (einschließlich blutiger Dickdarmentzündung und Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung)
  • Verstopfung, Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Speiseröhrenbeschwerden, Darmverengungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, heftige Leberentzündung
  • Hautausschlag (einschließlich Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa), Hautrötungen (einschließlich Erythema multiforme), Haarausfall, Lichtüberempfindlichkeit, Unterhautblutungen (auch allergisch), Juckreiz
  • Akutes Nierenversagen, Bluturin, Urineiweiß, nephrotisches Syndrom, Nierenkörperchenentzündung, Papillennekrose
  • Verschlechterung Infektions-bedingter Entzündungen (beispielsweise Entwicklung einer Gewebs-zerstörenden Muskelentzündung)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Überdosierung von Diclo KD 75 akut

Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie zu Funktionsstörungen der Leber und Nieren kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Die gleichzeitige Einnahme von Diclofenac und dem Herzglykosid Digoxin, Lithium (gegen Depressionen), dem Rheuma- und Krebsmittel Methotrexat oder dem Antiepileptikum Phenytoin erhöht die Konzentration dieser Wirkstoffe im Blut. Es kann zu Vergiftungen kommen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln zum Einnehmen gegen Diabetes (orale Antidiabetika) wird deren blutzuckerspiegelsenkende Wirkung verstärkt. Es wird daher eine ärztliche Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen. Bei Diabetikern muss eventuell die Dosis der Diabetes-Medikamente durch den Arzt angepasst werden.

Die gleichzeitige Einnahme von kaliumsparenden Entwässerungsmitteln erhöht die Gefahr einer zu hohen Kaliumkonzentration im Blut mit der Folge möglicher Herzrhythmusstörungen.

Blutdrucksenker und Entwässerungsmittel (Diuretika) werden in ihrer Wirkung durch Diclofenac abgeschwächt. Bei Blutdrucksenkern aus der Wirkstoffgruppe der ACE-Hemmer erhöht sich gleichzeitig die Gefahr von Nierenschädigungen.

Die Gichtmittel Probenecid und Sulfinpyrazon verringern die Diclofenac-Ausscheidung und erhöhen damit die Gefahr unerwünschter Wirkungen.

Diclofenac und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

2017 bestätigte eine Studie den Verdacht, dass Schmerzmittel unter anderem auf Basis von Diclofenac auch zu Herzproblemen bis hin zum Herzstillstand führen können. Auch das Risiko für Schlaganfälle wird erhöht. Die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen (Beispiel Acetylsalicylsäure) in Kombination mit Diclofenac erhöht die Gefahr für Magen- oder Darmgeschwüre und Blutungen.

In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen von Diclofenac möglicherweise zu einem gesteigerten Herzinfarkt-Risiko führt. Besonders bei herzkranken Patienten sollte der Wirkstoff daher vorsichtig dosiert werden. Weil Diclofenac allgemein wahrscheinlich Blutgefäßverstopfungen fördert, sollte es nur in der niedrigst wirksamen Dosis über die kürzest mögliche Zeit angewendet werden.

Zusätzliche Hinweise zur Einnahme

Besonders wichtig bei der Einnahme von Diclofenac ist deshalb ab der ersten Einnahme Magengeschwüren und Magenschmerzen vorzubeugen, indem man einen Magenschutz mit einnimmt. Insbesondere, weil man Diclofenac in der Regel nicht nur einmalig einnimmt, sondern über ein paar Tage hinweg, um Entzündungen zu lindern. Das heißt immer Protonenpumpeninhibitoren mit einnehmen. Der Protonenpumpenhemmer blockiert die Produktion der Magensäure - die Protonenpumpenhemmer Omeprazol oder Pantoprazol sind beispielsweise geeignet dafür. Den Magenschutz sollte man Konsequent einnehmen, denn er schützt vor potentiellen Magenschmerzen und Magengeschwüren.

Aufbewahrung von Diclo KD 75 akut

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel/dem Blister nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 30 °C lagern.

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