Die Wilden Kerle 3: Nervs Einsatz für die wildeste Fußballmannschaft der Welt

Nach der desaströsen Niederlage gegen die Nationalmannschaft im Teufelstopf, die mit einem vernichtenden 25:1 endete, zerbrach die einst unschlagbare Mannschaft der "Wilden Kerle". Vanessa und die Jungs gingen getrennte Wege, und der Schlachtruf "Alles ist gut - solange du wild bist!" verhallte ungehört. Doch ein kleiner Junge namens Nerv, der größte Fan der Wilden Kerle, weigerte sich, den Glauben an seine Idole aufzugeben.

Die Ausgangslage: Eine Mannschaft in der Krise

Die "Wilden Kerle" hatten sich nach der Blamage sang- und klanglos aufgelöst. Leon, der ehemalige Anführer, hatte sogar schon nach sieben Gegentoren aufgegeben und sein Team im Stich gelassen. Nun spielte er lieber im Cowboykostüm auf einem Seniorentanzabend in einer Westernband, statt mit den Wilden Kerlen zu kicken. Die anderen Mitglieder hatten sich ebenfalls neuen Interessen zugewandt: Maxi arbeitete in der Bank seines Vaters, andere waren in einer Gärtnerei tätig oder fuhren Kartrennen. Vanessa widmete sich dem Thai-Boxen.

Der Teufelstopf, das einstige Spielfeld der Wilden Kerle, war in einem jämmerlichen Zustand. Statt der Wilden Kerle tauchten die "biestigen Biester" auf, ein Mädchenteam, das alle Fußballmannschaften der Umgebung aus dem Stadion gefegt hatte. Sie forderten die Wilden Kerle heraus, ihren Titel als wildeste Fußballmannschaft der Welt zu verteidigen.

Nervs Mission: Die Wiedervereinigung der Wilden Kerle

Der achtjährige Nerv war der Einzige, der noch fest an die wildeste Fußballmannschaft der Welt glaubte. Fleißig übte er den perfekten "Seitflugvolley" genau in den Winkel. Er wollte unbedingt ein echter Wilder Kerl werden. Doch als er hoffnungsvoll zum Teufelstopf aufbrach, fand er das Spielfeld verlassen vor.

Nerv wollte verhindern, dass Leon den biestigen Biestern kampflos das Feld überließ. Mit ungebremster Energie machte er sich auf die Suche nach den verstreuten Mitgliedern der Wilden Kerle. Er trommelte die Wilden Kerle für eine letzte Herausforderung zusammen. Er überzeugte Juli mit einem beeindruckenden Tor, Vanessa durch seine Überzeugungskraft und schließlich auch Leon. Dieser hatte sich inzwischen musikalisch orientiert und spielte in einer Band.

Lesen Sie auch: Was macht die "Wilden Kerle" so besonders?

Die Biestigen Biester: Ein gefährlicher Gegner

Die biestigen Biester waren jedoch ein ernstzunehmender Gegner. Ihr Trainer war Fabi, der ehemals beste Freund von Leon. Der hatte mit Leon noch eine Rechnung offen. Und so versuchte er, mit fiesen Tricks die Wilden Kerle auseinander zu bringen oder zumindest seine Gegner zu schwächen.

Die Biestigen Biester traten mit coolen Quads an und präsentierten sich in giftgrünen, ziemlich sexy Kostümen und kess gestylten Frisuren. Ihr Fußballkäfig, in denen sie fliegende Fallrückzieher hinlegten, übertraf um Längen den Teufelstopf.

Der Weg zum entscheidenden Duell

Gemeinsam begaben sich die Freunde zur Werkstatt von Hadschi ben Hadschi. Dort erhielten sie neue Ausrüstung, reparierten ihre Fahrräder und starteten zu einem harten Weg zur Natternhöhle, wo das alles entscheidende Spiel stattfinden sollte. Hadschi Ben Hadschi war ein Supererfinder, der ihre Phantasien in Gerätschaften umsetzte. Die Idee einer Kaugummi-Fadenspinn-Maschine, die den Gegner bewegungsunfähig machte, war witzig.

Während der Reise kam es zu Spannungen zwischen Leon und Vanessa. Sie zweifelte an seiner Verlässlichkeit. Leon zeigte aber Einsatz, indem er die Fahrräder der Freunde reparierte und Hindernisse aus dem Weg räumte. Schließlich bedankte sich Vanessa für alles, was Leon getan hatte, und beide kamen sich wieder näher.

Auch Eltern versuchten, die Kinder zurückzuholen, was jedoch scheiterte. Die Biestigen Biester entführten Leon, der erkennen musste, dass sie beim Squashspiel überlegen waren. Mit vereinten Kräften gelang die Befreiung.

Lesen Sie auch: Die Wilden Kerle – Mehr als nur Fußball

Das entscheidende Spiel in der Natternhöhle

Am Ende kam es zum entscheidenden Fußball-Duell in der unterirdischen Schlangenhöhle der biestigen Biester. Trotz Rückstand gaben die Kerle nicht auf. Nerv erzielte mit einem spektakulären Flugschuss das Ausgleichstor. Danach forderte Fabi Leon zu einem letzten Duell heraus. Leon siegte und versuchte, die alte Freundschaft wiederherzustellen. Erst nach einem ehrlichen Gespräch gelang ihm das.

Themen und Botschaften des Films

„Die Wilden Kerle 3“ konzentriert sich auf den Wiederaufbau eines Teams, das an seiner Vergangenheit zerbrochen ist. Nach den Ereignissen von „Die wilden Kerle 2“ übernimmt Nerv als neue Identifikationsfigur glaubwürdig die Rolle des Initiators. Seine Entschlossenheit, das zerstreute Team zu vereinen, schafft Raum für persönliche Entwicklung. Leon, zuvor Führungsspieler, kämpft mit Vertrauensverlust und Selbstzweifeln. Diese Konstellation erzeugt Reibung, die den Film lebendig hält. Vanessa bringt dabei eine emotionale Komponente ein, die nicht kitschig, sondern nachvollziehbar wirkt.

Der Film thematisiert Freundschaft, Vertrauen, den Glauben an sich selbst und die Bedeutung von Zusammenhalt. Er zeigt, dass man auch nach einer schweren Niederlage wieder aufstehen und seine Ziele erreichen kann, wenn man an sich glaubt und Freunde an seiner Seite hat.

Kritikpunkte

Einige Kritiker bemängelten, dass der Film zu wenig auf den Fußball selbst fokussierte und der Humor manchmal etwas albern war. Auch die Darstellung der Biestigen Biester wurde kritisiert, da ihre Outfits teilweise als sexualisiert wahrgenommen wurden. Zudem wurde die Rolle von Uwe Ochsenknecht als Karikatur seiner Figur empfunden.

Lesen Sie auch: Die wilden Kerle Filmreihe

tags: #die #wilden #kerle #3 #nerv