Dr. med. Evelyn Eichler-Harasim: Neurologie in Bonn im Fokus

Dieser Artikel beleuchtet die Neurologin Dr. med. Evelyn Eichler-Harasim, ihre Praxis in Bonn und gibt Einblicke in verwandte Themengebiete wie Entscheidungsfindung, Neurodiversität, Singen und Gemeinsinn.

Dr. med. Evelyn Eichler-Harasim: Standort und erste Eindrücke

Dr. med. Evelyn Eichler-Harasim praktiziert in der Münsterstraße 20, 53111 Bonn. Die Praxis befindet sich in der Nähe weiterer Ärzte verschiedener Fachrichtungen, darunter Neurologen, Internisten, Diabetologen, HNO-Ärzte und Orthopäden. Einige Patienten berichten von einer sehr guten Behandlung durch Frau Doktor Eichler Harasim. Sie wurde sofort ohne lange Wartezeit aufgenommen und kümmerte sich sehr vorbildlich und herzlich um mich. Eine gute Ärztin ist sie zudem auch. B. Ich erlebte Frau Dr. Eichler als engagierte, besonnene, ruhig erklärende und sehr sorgfältig untersuchende Ärztin. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Andere wiederum äußern Kritik an den Sprechstundenhilfen, die als überfordert und unfreundlich wahrgenommen werden, auch abfällig über Patienten während andere Patienten daneben stehen.

Rationale Entscheidungen und Emotionen

Wie rational sind unsere Entscheidungen wirklich? Oftmals wollen wir Entscheidungen wohlüberlegt treffen, Risiken und Chancen abwägen und auf das bestmögliche Ergebnis hinarbeiten - kurz: rational handeln. Doch unsere Emotionen funken oft dazwischen. Interessanterweise ist dies jedoch weniger irrational, als wir vielleicht denken.

Der Einfluss von Emotionen

Emotionen sind ein integraler Bestandteil unserer Entscheidungsfindung. Sie können uns vor potenziellen Gefahren warnen, uns motivieren und uns helfen, Prioritäten zu setzen. Antonio Damasio argumentiert in seinem Buch "Descartes’ Error: Emotion, Rationality and the Human Brain", dass Emotionen für rationale Entscheidungen unerlässlich sind.

Intuition und Bauchgefühl

Gerd Gigerenzer betont in "Bauchentscheidungen: die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition" die Rolle der Intuition. Oftmals treffen wir Entscheidungen, ohne uns der zugrunde liegenden Prozesse bewusst zu sein. Diese intuitiven Entscheidungen können erstaunlich treffsicher sein, da sie auf unbewussten Erfahrungen und Mustern basieren.

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Kognitive Verzerrungen

Daniel Kahneman beschreibt in "Schnelles Denken, langsames Denken" zwei Arten des Denkens: das schnelle, intuitive Denken (System 1) und das langsame, rationale Denken (System 2). System 1 ist anfällig für kognitive Verzerrungen, die zu irrationalen Entscheidungen führen können. Amos Tversky und Daniel Kahneman haben in ihrem Artikel "Judgment under Uncertainty: Heuristics and Biases" zahlreiche solcher Verzerrungen identifiziert.

Die Rolle von Stimmung

Carina Remmers et al. zeigen in ihrer Studie "Go with your gut! The beneficial mood effects of intuitive decisions" die positiven Auswirkungen intuitiver Entscheidungen auf die Stimmung. Intuitive Entscheidungen können uns ein Gefühl der Kontrolle und des Vertrauens geben.

Neurodiversität: Vielfalt als Stärke

Autismus, ADHS oder Tourette - manche Menschen denken, fühlen und handeln anders als die Mehrheit. Dabei ist Neurodiversität Teil menschlicher Vielfalt. Im Alltag und Beruf stoßen Betroffene jedoch immer wieder auf Barrieren.

Was bedeutet Neurodiversität?

Neurodiversität beschreibt die natürliche Vielfalt der menschlichen Gehirne und kognitiven Funktionen. Sie erkennt an, dass neurologische Unterschiede wie Autismus, ADHS, Dyskalkulie oder Legasthenie keine Defizite, sondern Variationen sind.

Herausforderungen und Chancen

Menschen mit neurodiversen Bedingungen stoßen oft auf Barrieren in Bildung, Beruf und sozialem Leben. Gleichzeitig bringen sie einzigartige Stärken und Talente mit, die in der Arbeitswelt zunehmend geschätzt werden. Simone Burel et al. betonen im "Handbuch: Neurodiversität in der Arbeitswelt: Warum Entscheider*innen neurodiverse Menschen brauchen" die Notwendigkeit, neurodiverse Menschen zu inkludieren und ihre Potenziale zu nutzen.

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Forschung und Perspektiven

André Frank Zimpel, Neurodiversitätsforscher an der Universität Hamburg, betont die Bedeutung der Forschung zur Neurodiversität. Xia, Y. et al. argumentieren in "Why we need neurodiversity in brain and behavioral sciences" für die Notwendigkeit neurodiverser Perspektiven in den Neurowissenschaften.

ADHS im Fokus

Eine Studie von et al. „Die Prävalenz der Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS).“ Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz (2007). zeigt die Prävalenz von ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ein Artikel von Springer Medizin (2020) betont, dass „ADHS wird bei Mädchen oft übersehen.“ Schöttle, D. et al. untersuchen in ihrem Review „ADHS und hochfunktionale Autismus-SpektrumStörungen: Komorbidität oder Differenzialdiagnose? Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Diagnostik und Behandlung.“ Thieme Connect (2019). die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Diagnostik und Behandlung.

Kompensationsstrategien

Studien von Livingston, L. A. et al. „Compensatory strategies below the behavioural surface in autism: a qualitative study.” Lancet Psychiatry (2019). und Merkt, J. et al. „A framework of psychological compensation in attention deficit hyperactivity disorder.” Frontiers Psychology (2015). beschreiben Kompensationsstrategien bei Autismus und ADHS.

Singen: Ausdruck von Emotion und Lebensfreude

Singen begleitet uns Menschen seit Urzeiten - als Ausdruck von Emotion, Gemeinschaft und Lebensfreude. Und doch fällt es vielen schwer, ihre Stimme zu erheben. Warum kann uns Singen so tief berühren - und nachweislich glücklich machen? Eine Reise zu einem ganz ursprünglichen Glück.

Die positive Wirkung des Singens

Singen hat nachweislich positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Es kann Stress reduzieren, die Stimmung verbessern, das Immunsystem stärken und soziale Bindungen fördern.

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Wissenschaftliche Erkenntnisse

Gunter Kreutz erklärt in seinem Buch „Warum Singen glücklich macht“ auf wissenschaftlicher Grundlage, wie und warum Singen positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat. Eckart Altenmüller beschreibt in „Vom Neandertal in die Philharmonie: Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann“ die evolutionären, neurologischen und emotionalen Grundlagen von Musik.

Singen als Therapie

Monika Lachenmair, Sängerin und Musiktherapeutin, betont die therapeutische Wirkung des Singens. Singen kann helfen, Emotionen auszudrücken, Stress abzubauen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Gemeinsinn: Miteinander leben und handeln

Zuhören, andere Meinungen aushalten, darüber nachdenken, sich einfühlen, mutige Lösungen verhandeln. Das alles ist: Gemeinsinn. Wir müssen uns nicht miteinander anfreunden. Aber respektieren.

Was bedeutet Gemeinsinn?

Gemeinsinn bedeutet, das Wohl der Gemeinschaft über das eigene Interesse zu stellen. Es beinhaltet Respekt, Empathie, Solidarität und die Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

Die Bedeutung des Gemeinsinns

In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist der Gemeinsinn wichtiger denn je. Er ist die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben, eine funktionierende Demokratie und eine nachhaltige Entwicklung.

Perspektiven auf den Gemeinsinn

Armin Nassehi analysiert in "Kritik der großen Geste. Anders über gesellschaftliche Transformation nachdenken" gesellschaftliche Transformationsprozesse. Hartmut Rosa plädiert in "Beschleunigen wir die Resonanz!" für Resonanz als Grundlage für ein gelingendes Leben. Aleida Assmann und Jan Assmann untersuchen in "Gemeinsinn. Der sechste, soziale Sinn" die Bedeutung des Gemeinsinns für die Gesellschaft.

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