Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Anfälle gekennzeichnet ist. Die Behandlung zielt darauf ab, die Anfallshäufigkeit zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Ratiopharm bietet eine Reihe von Medikamenten zur Behandlung verschiedener Formen von Epilepsie an. Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über diese Medikamente, ihre Wirkungsweisen, Anwendungsgebiete, Risiken und Nebenwirkungen.
Was ist Epilepsie?
Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Gehirns, die durch das Auftreten wiederholter Anfälle gekennzeichnet ist. Anfälle entstehen durch plötzliche, unkontrollierte elektrische Entladungen im Gehirn. Die Art und Schwere der Anfälle können variieren, abhängig davon, welcher Teil des Gehirns betroffen ist.
Antiepileptika von Ratiopharm
Ratiopharm bietet verschiedene Antiepileptika an, die unterschiedliche Wirkstoffe enthalten und auf verschiedene Arten von Anfällen wirken. Zu den wichtigsten Medikamenten gehören:
- Carbamazepin-ratiopharm
- Levetiracetam-ratiopharm
- Lamotrigin-ratiopharm
- Valproinsäure-ratiopharm
- Lacosamid-ratiopharm
Carbamazepin-ratiopharm
Was ist Carbamazepin und wofür wird es angewendet?
Carbamazepin ist ein Antiepileptikum, das zur Behandlung von epileptischen Anfallserkrankungen und anderen Anfallskrankheiten, bestimmten Schmerzzuständen und zur Vorbeugung bei bestimmten psychischen Störungen eingesetzt wird. Es ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
Anwendungsgebiete
Carbamazepin wird angewendet zur Behandlung von:
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- Epilepsien: fokale und generalisierte Anfälle, gemischte Epilepsieformen
- Anfallsartig auftretenden Gesichtsschmerzen (Trigeminus-Neuralgie)
- Anfallsartigen Schmerzen unbekannter Ursache im Rachenraumbereich (genuine Glossopharyngeus-Neuralgie)
- Schmerzzuständen bei Nervenschädigungen durch Zuckerkrankheit (diabetische Neuropathie)
- Nichtepileptischen Anfällen bei multipler Sklerose
- Anfallsverhütung beim Alkoholentzugs-Syndrom
- Vorbeugung manisch-depressiver Phasen
Darreichungsformen und Wirkstärken
Carbamazepin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich:
- Tabletten mit 200 mg und 400 mg Carbamazepin
- Retardtabletten mit 150 mg, 200 mg, 300 mg, 400 mg oder 600 mg Carbamazepin
- Saft und Suspension mit 100 mg Carbamazepin/5 ml
Die Wahl der Wirkstärke und Darreichungsform wird vom Arzt festgelegt.
Gegenanzeigen
Carbamazepin darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder einen der sonstigen Bestandteile
- Überempfindlichkeit gegen strukturell verwandte Medikamente wie trizyklische Antidepressiva
- Knochenmarkschädigung, Störung der Blutbildung im Knochenmark in der Vorgeschichte
- Überleitungsstörungen des Herzens (atrioventrikulärer Block)
- Bestimmten erblichen Stoffwechseldefekten (akuter intermittierender Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda)
- Gleichzeitiger Behandlung mit einem Monoaminoxidase-Hemmer oder wenn Sie mit einem Monoaminoxidase-Hemmer in den letzten 2 Wochen behandelt wurden
- Gleichzeitiger Behandlung mit Voriconazol
Besondere Vorsichtshinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Carbamazepin ist erforderlich bei:
- Erkrankungen der blutbildenden Organe
- Ungewöhnlicher Empfindlichkeit (Hautausschlag oder andere Zeichen einer Allergie) auf Oxcarbazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Lamotrigin oder ein anderes Arzneimittel
- Gestörtem Natrium-Stoffwechsel
- Schweren Herz-, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- Myotoner Dystrophie
Beim Auftreten von Fieber, Halsschmerzen, allergischen Hautreaktionen, Geschwüren im Mund und/oder grippeähnlichen Krankheitsbeschwerden während der Behandlung mit Carbamazepin muss sofort der Arzt aufgesucht sowie das Blutbild untersucht werden.
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Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Toxisch epidermale Nekrolyse) wurden in Zusammenhang mit der Anwendung von Carbamazepin berichtet.
Aufgrund der unter Nebenwirkungen genannten möglichen unerwünschten Wirkungen sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sind, insbesondere bei Langzeitbehandlung, das Blutbild, die Nieren- und Leberfunktion regelmäßig zu kontrollieren.
Da die Behandlung mit "Carbamazepin“ zu einem Verlust der empfängnisverhütenden Wirkung der "Pille“ und damit zu einer ungewollten Schwangerschaft führen kann, sollten Sie mit Ihrem Arzt über alternative Möglichkeiten der Empfängnisverhütung sprechen.
Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Carbamazepin behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Sehr selten wurde über Fälle sexueller Funktionsstörungen, wie z.B. Impotenz oder vermindertes sexuelles Verlangen sowie über verminderte männliche Fruchtbarkeit und/oder abnorme Spermienbildung berichtet.
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Anwendung bei Kindern, älteren Patienten, Schwangerschaft und Stillzeit
Bei Kindern unter 6 Jahren darf die Anwendung von Carbamazepin nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Bei älteren Patienten ist eine niedrigere Dosierung angezeigt.
Carbamazepin darf während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt verordnet werden. Carbamazepin sollte bei gebärfähigen Frauen und besonders während der Schwangerschaft wenn möglich als Monotherapie angewendet werden, da sich das Risiko von Fehlbildungen bei einer Kombinationstherapie mit anderen Antiepileptika erhöht.
Der Wirkstoff Carbamazepin tritt nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Der Nutzen des Stillens sollte jedoch gegen das Risiko von Nebenwirkungen beim Säugling abgewogen werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Durch zentralnervöse Nebenwirkungen kann Carbamazepin das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen vermindert ist.
Levetiracetam-ratiopharm
Was ist Levetiracetam-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
Levetiracetam ist ein Antiepileptikum, das zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird. Es wird angewendet als:
- Alleinige Behandlung: Bei fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren.
- Zusatzbehandlung:
- Bei fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern ab 4 Jahren und Säuglingen ab 1 Monat.
- Bei primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit idiopathischer generalisierter Epilepsie.
Darreichungsformen und Anwendung
Levetiracetam-ratiopharm ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten und eine Lösung zum Einnehmen. Die Dosierung wird individuell vom Arzt festgelegt, abhängig von Alter, Gewicht und Nierenfunktion des Patienten.
Anwendung der Lösung zum Einnehmen:
Die Lösung zum Einnehmen wird zweimal täglich eingenommen, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit. Die entsprechende Dosierung wird mithilfe der beiliegenden 10 ml-Spritze abgemessen. Die Lösung kann in einem Glas Wasser verdünnt oder direkt aus der Applikationsspritze eingenommen werden. Levetiracetam-ratiopharm kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.
Gegenanzeigen
Levetiracetam-ratiopharm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam, Pyrrolidonderivate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Besondere Vorsichtshinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levetiracetam-ratiopharm ist erforderlich:
- Falls Sie an Nierenbeschwerden leiden.
- Falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubertät ungewöhnlich verläuft.
- Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben.
- Wenn Sie eine familiäre Vorgeschichte oder Krankengeschichte mit unregelmäßigem Herzschlag haben.
- Wenn Sie oder Ihre Familie und Freunde wesentliche Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltens bemerken.
- Wenn sich Ihre Anfälle verschlechtern oder häufiger auftreten.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Sie dürfen Macrogol (ein Arzneimittel, das als Abführmittel verwendet wird) eine Stunde vor und eine Stunde nach der Einnahme von Levetiracetam nicht einnehmen, da es dessen Wirkung herabsetzen kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
Levetiracetam darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies nach sorgfältiger Abwägung für erforderlich hält. Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Levetiracetam-ratiopharm kann Ihre Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeinträchtigen, denn Sie können sich bei der Behandlung mit Levetiracetam-ratiopharm müde fühlen.
Lamotrigin-ratiopharm
Was ist Lamotrigin-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
Lamotrigin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet:
- Epilepsie: Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren kann das Präparat allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden. Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann das Präparat bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den so genannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.
- Bipolare Störung: Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann das Präparat allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern.
Darreichungsformen und Dosierung
Lamotrigin-ratiopharm ist in Tablettenform erhältlich. Die Dosierung wird individuell vom Arzt festgelegt. Es kann einige Zeit dauern, die für Sie richtige Dosis zu finden. Sie ist davon abhängig:
- Wie alt Sie sind.
- Ob Sie das Präparat zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
- Ob Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
Ihr Arzt wird Ihnen zu Beginn eine niedrige Dosis verordnen und diese über einige Wochen schrittweise erhöhen, bis die für Sie wirksame Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr von dem Präparat ein, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
Gegenanzeigen
Lamotrigin-ratiopharm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Lamotrigin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Besondere Vorsichtshinweise
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- Wenn Sie Nierenprobleme haben
- Wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen Medikamenten gegen bipolare Störung oder gegen Epilepsie einen Hautausschlag hatten
- Wenn Sie nach Sonneneinstrahlung oder künstlichem UV-Licht einen Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Lamotrigineinnahme entwickeln
- Wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hatten
- Wenn Sie bereits ein Arzneimittel einnehmen, das Lamotrigin enthält
- Wenn Sie eine Erkrankung haben, die Brugada-Syndrom genannt wird, oder andere Herzprobleme haben
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Potenziell lebensbedrohliche Reaktionen:
Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die Lamotrigin einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, die sich zu ernsten Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden.
Zu den Anzeichen und Beschwerden dieser Reaktionen zählen:
- Hautausschläge oder Rötung, welche sich zu lebensbedrohlichen Hautreaktionen entwickeln können
- Geschwüre in Mundraum, Rachen, Nase oder Genitalbereich
- Eine Entzündung von Mund oder rote oder geschwollene, entzündete Augen (Konjunktivitis)
- Erhöhte Körpertemperatur (Fieber), grippeähnliche Symptome oder Benommenheit
- Schwellungen im Gesicht oder geschwollene Drüsen in Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend
- Unerwartete Blutungen oder blaue Flecken oder Blaufärbung der Finger
- Eine Halsentzündung oder häufigere Infektionen (z. B. Erkältungen) als üblich
- Erhöhte Leberenzymwerte in Blutuntersuchungen
- Ein Anstieg einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilen)
- Vergrößerte Lymphknoten
- Beteiligung von Körperorganen einschließlich der Leber und Nieren.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen. Vermeiden Sie UV-Strahlung während der Anwendung des Arzneimittels.
Valproinsäure-ratiopharm
Valproinsäure-ratiopharm ist ein weiteres Antiepileptikum von Ratiopharm. Es wird zur Behandlung verschiedener Formen von Epilepsie eingesetzt.
Bioverfügbarkeit
Für Valproinsäure-ratiopharm® 150 Filmtabletten wurde keine aktuelle Bioäquivalenzstudie durchgeführt. Es liegen Bioverfügbarkeitsuntersuchungen einer 300 mg- und 600 mg- Testformulierung vor, welche 1999 durchgeführt wurden.
Lacosamid-ratiopharm
Was ist Lacosamid-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
Das Arzneimittel enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antiepileptika und wird zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt.
Es wird angewendet:
- allein und gemeinsam mit anderen Antiepileptika zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren mit einer bestimmten Form von epileptischen Anfällen, die durch fokale Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung gekennzeichnet ist.
- gemeinsam mit anderen Antiepileptika zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren mit primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (sogenannte große Anfälle, einschließlich Verlust des Bewusstseins) bei Patienten mit idiopathischer generalisierter Epilepsie.
Dosierung
Die übliche Anfangsdosis beträgt zweimal täglich 50 mg. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 300 mg erreicht haben.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind oder wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen leiden (sogenannter AV-Block 2. oder 3. Grades).
Nebenwirkungen
Sehr häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Übelkeit und Doppeltsehen (Diplopie).
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Sie sollten kein Fahrzeug führen oder Rad fahren und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da das Arzneimittel möglicherweise zu Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen führen kann.
Allgemeine Hinweise zur Einnahme von Antiepileptika
- Regelmäßige Einnahme: Antiepileptika sollten regelmäßig und gemäß den Anweisungen des Arztes eingenommen werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
- Dosisanpassung: Die Dosis sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt geändert werden.
- Absetzen des Medikaments: Das Absetzen von Antiepileptika sollte niemals abrupt erfolgen, sondern immer schrittweise unter ärztlicher Aufsicht, um das Risiko von Entzugsanfällen zu minimieren.
- Wechselwirkungen: Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
- Nebenwirkungen: Achten Sie auf mögliche Nebenwirkungen und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ungewöhnliche Symptome bemerken.
- Schwangerschaft: Frauen im gebärfähigen Alter sollten mit ihrem Arzt über die Anwendung von Verhütungsmitteln sprechen. Bei Schwangerschaft oder Schwangerschaftsplanung sollte der Arzt um Rat gefragt werden.
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