Epilepsie Solunat Nr. 14 Wirkung: Ein ganzheitlicher Blick auf die Anwendung in der Naturheilkunde

Einführung

Die Naturheilkunde bietet eine Vielzahl von Ansätzen zur Behandlung verschiedener Beschwerden, wobei die ganzheitliche Betrachtung des Menschen im Vordergrund steht. In diesem Artikel wird die Wirkung von Epilepsie Solunat Nr. 14 im Kontext verschiedener psychischer und physischer Störungen beleuchtet. Dabei werden sowohl die historischen Wurzeln der Inhaltsstoffe als auch moderne Erkenntnisse berücksichtigt, um ein umfassendes Bild der Anwendungsmöglichkeiten zu vermitteln.

Die Inhaltsstoffe von Solunat Nr. 14 und ihre historischen Wurzeln

Solunat Nr. 14, auch bekannt als Polypathik, ist ein spagyrisches Arzneimittel, das auf die Erkenntnisse von Alexander von Bernus, dem Begründer der Firma Soluna, zurückgeht. Die Rezeptur basiert auf alten volksmedizinischen Überlieferungen und den Schriften von Paracelsus, der die Mistel (Viscum album) als Nahrungsmittel der Hinfallenden empfahl.

Die ursprüngliche Rezeptur enthielt Opium, das jedoch aufgrund behördlicher Bedenken nicht mehr enthalten ist. Zu den Hauptbestandteilen gehören:

  • Mistel: In der keltischen Tradition als Zauberpflanze verehrt, wird der Mistel eine Wirkung auf das Zentralnervensystem zugeschrieben. Sie wird traditionell bei Stresskrankheiten und Burn-out eingesetzt.
  • Nieswurz: Bereits Paracelsus schätzte die Nieswurz bei Epilepsie, Wahnsinn und Ängstlichkeit.
  • Pfingstrose: In der Antike als Heilpflanze genutzt, galt die Pfingstrose noch im 19. Jahrhundert als wirksames Mittel gegen Epilepsie.
  • Beifuß: In der alten Volksmedizin als "Teufelsflucht" bekannt, sollte Beifuß böse Geister vertreiben.
  • Bromverbindungen: Sedierende Wirkung zur Beruhigung bei nervösen Zuständen.

Psychische und vegetative Störungen im Fokus der Naturheilkunde

HP Christian Heimüller widmet sich in Seminar Nr. 14 der Rezepturen-Reihe den psychischen und vegetativen Störungen aus dem Blickwinkel der Naturheilkunde. Er stellt bewährte Therapiekonzepte für die Stärkung des vegetativen Nervensystems und die Behandlung psychopathologischer Zustände aus seiner eigenen drei Jahrzehnte umspannenden Praxis vor und teilt mit den Teilnehmern sein Expertenwissen in der Entwicklung ganzheitlicher Behandlungspläne und Rezepte, von der spagyrisch-homöopathischen Mischung über die begleitende Diätetik bis zu umstimmenden und ausleitenden Verfahren.

Therapiekonzepte, die bei affektiven Störungen /Depressionen und Manien, Angststörungen und Phobien, Somatisierungsstörungen, wahnhaften Symptombilder bis hin zu Schlafstörungen und Wetterfühligkeit zum Einsatz kommen können, sind Bestandteil des Kurses. Darüber hinaus erwerben Sie fundierte Kenntnisse, um die Psyche und Nerven basistherapeutisch zu behandeln und erfahren, welche Heilpflanzen, Nährstoffe und naturheilkundliche Verfahren besonders geeignet sind, um das Nervensystem zu stärken und die Seele wieder auszubalancieren.

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Die Anwendung von Solunat Nr. 14 bei verschiedenen Beschwerden

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wird Solunat Nr. 14 in der Naturheilkunde bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, insbesondere bei:

  • Anfallsleiden: Die Kombination aus Mistel, Nieswurz, Pfingstrose und Bromverbindungen soll krampflösende und beruhigende Eigenschaften haben.
  • Schlafstörungen: Die sedierenden Inhaltsstoffe können bei nervös bedingten Schlafstörungen helfen.
  • Psychischen Belastungen: Bei Stress, Ängstlichkeit und Erschöpfung kann Solunat Nr. 14 unterstützend wirken.
  • Vegetativen Störungen: Die Harmonisierung des vegetativen Nervensystems kann sich positiv auf verschiedene Körperfunktionen auswirken.
  • Roemheld-Syndrom: In Kombination mit anderen Solunaten (Nr. 2, Nr. 19, Nr. 5) wird Solunat Nr. 14 bei Blähungen und Herzbeschwerden im Rahmen des Roemheld-Syndroms eingesetzt.

Ergänzende naturheilkundliche Behandlungen

Neben der Einnahme von Solunat Nr. 14 können weitere naturheilkundliche Maßnahmen die Behandlung unterstützen:

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, wenig Zucker und Weißmehl kann das Nervensystem stärken.
  • Entspannungstechniken: Atemübungen, Meditation, Yoga oder autogenes Training können helfen, Stress abzubauen und das vegetative Nervensystem zu beruhigen.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel und kann die Stimmung aufhellen.
  • Phytotherapie: Pflanzliche Arzneimittel wie Johanniskraut, Baldrian oder Melisse können bei Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen eingesetzt werden.
  • Homöopathie: Individuell ausgewählte homöopathische Mittel können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und bei psychischen Beschwerden helfen.
  • Spagyrik: Spagyrische Arzneimittel wie Solunat Nr. 14 wirken auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene und können die Selbstregulation des Organismus unterstützen.
  • Ausleitungsverfahren: Gezielte Ausleitungsverfahren können helfen, den Körper von Schadstoffen zu befreien und die Stoffwechselprozesse zu verbessern.

Die Bedeutung von Silber in der Psychotherapie

Silber, in der hermetischen Medizinphilosophie dem Mond zugeordnet, spielt eine wichtige Rolle in der Psychotherapie. Es wirkt auf das Unbewusste, fördert den Zugang zu verdrängten Seelenanteilen und kann die Gedächtnisleistung verbessern. Silber eignet sich besonders zur Eröffnung einer Psychotherapie und zu deren Begleitung. Es fördert die Erinnerung an unverarbeitete Erlebnisse und erleichtert die ärztliche Aussprache.

Müdigkeit und ihre ganzheitliche Betrachtung

Müdigkeit ist ein weit verbreitetes Symptom, das viele Ursachen haben kann. Neben körperlicher Anstrengung, Stress und Schlafmangel können auch chronische Krankheiten wie Eisenmangel oder Autoimmunerkrankungen Müdigkeit verursachen. In der Naturheilkunde wird Müdigkeit ganzheitlich betrachtet, wobei auch die Funktion der Nebennieren, der Serotoninspiegel und das Immunsystem berücksichtigt werden.

Ätherische Öle wie Pfefferminze, Lavandin und Rosmarin können die Aktivität der Nebennieren unterstützen. Auch die Stärkung der Leber ist wichtig, da sie in dieser Phase Schwerstarbeit leistet. Ein gesunder Schlaf, unterstützt durch Entspannungsübungen und Tees, ist ebenfalls entscheidend für die Überwindung der Müdigkeit.

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Die Rolle des Darms bei verschiedenen Beschwerden

Eine Darm-Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der Darmflora, kann verschiedene Beschwerden verursachen, darunter auch Rückenschmerzen. Magen und Darm sind anatomisch eng mit dem Bindegewebe und der Rückenmuskulatur verbunden. Entzündungen im Verdauungstrakt können Entzündungsreize an das Bindegewebe, die Blutgefäße und die Muskulatur senden, was zu Fehlstellungen und Schmerzen führen kann.

Auch Kopfschmerzen, Nackenprobleme und Blockaden im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule können mit Störungen des Darms zusammenhängen. Ein "löchriger Darm" (Leaky Gut) kann dazu führen, dass Toxine von "unfreundlichen" Darmbakterien die Darmwand durchdringen und im Körper Entzündungsreaktionen und Schmerzen auslösen.

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