Ergometer-Training bei Polyneuropathie: Studien und Empfehlungen

Einführung

Moderne Krebstherapien haben die Heilungs- und Überlebenschancen von Patienten deutlich verbessert. Allerdings können diese Therapien auch Akut- und Langzeitnebenwirkungen verursachen, darunter die Polyneuropathie (PNP), eine Schädigung des peripheren Nervensystems. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität, einschließlich Ergometer-Training, positive Auswirkungen auf die Symptome und die Lebensqualität von Patienten mit Polyneuropathie haben kann. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Forschungslage und gibt praktische Empfehlungen für das Training mit Polyneuropathie.

Hintergrundinformationen zu Polyneuropathie und Bewegung

Polyneuropathie als Folge von Krebstherapien

Polyneuropathien können als Folge einer Chemotherapie (neurotoxische Nebenwirkung von Zytostatika) entstehen und äußern sich in Schädigungen des Nervensystems. Häufig sind davon die motorischen und sensorischen Nervenfasern in Händen und/oder Füßen betroffen. Dadurch können Muskelschwäche, Gangunsicherheiten, Gleichgewichts- oder Sensibilitätsstörungen auftreten.

Vorteile von Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen

Zahlreiche Studien aus der Erwachsenenonkologie zeigen, dass durch regelmäßige körperliche Aktivität krankheits- und therapiebedingte Nebenwirkungen verbessert werden können. Dazu zählt nicht nur die sportliche Aktivität, sondern jede Form von Bewegung, also auch die Bewegung im Alltag. Bewegung und Sport wirken sich positiv auf die kardiovaskuläre Fitness, Muskelkraft und Körperzusammensetzung, aber auch auf Fatigue, Ängstlichkeit, Depressivität, psychosoziale Beschwerden und Belastungen (im Bereich Ausbildung, Beruf, Familie), das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität aus. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf ein geringeres Rezidivrisiko (Risiko für das Wiederauftreten einer Krankheit) durch regelmäßige und ausreichende körperliche Aktivität.

Bewegung und Sport auf verschiedenen Ebenen

Bewegung und Sport können demnach auf verschiedenen Ebenen wirken. Dazu gehören:

  • Körperliche Ebene: Erhalt bzw. Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Verbesserung der allgemeinen Fitness, Stärkung der Immunabwehr, Verringerung der Fatigue-Symptomatik
  • Psychische Ebene: Gewinnen von neuem Selbstvertrauen, positiver Einfluss auf die Stimmung und das Wohlbefinden, Akzeptanz bzw. aktive Auseinandersetzung mit dem eigenem (veränderten) Körper, Mut machen, wieder unter Menschen zugehen, einen eigenen Beitrag zur Genesung leisten
  • Soziale Ebene: Freude und Spaß an der Bewegung, gemeinsam Sport treiben, Austausch von Erfahrungen und Informationen mit anderen Betroffenen, Kommunikation fördern

Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten

Das Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten ist groß. Welche Bewegungsform für Sie in Frage kommt, hängt jedoch von Ihren persönlichen Zielen und Vorlieben ab. Sollten Sie hier unsicher sein, kann es sinnvoll sein, sich von einem Physio- oder Sporttherapeuten beraten zu lassen. Zudem müssen die individuelle medizinische Therapie (z.B. nach Operationen) und eventuelle krankheitsbedingte Situationen (z.B. Knochenmetastasen) bedacht werden. Grundsätzlich gilt: Bevor Sie mit sportlicher Aktivität und einem regelmäßigen Training beginnen, halten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt Rücksprache.

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Was ist was? Körperliche Aktivität, Sport, Bewegung und Training

  • Körperliche Aktivität: Ist als Oberbegriff für jede körperliche Bewegung der Skeletmuskulatur zu verstehen, die zu einem zusätzlichen Energieverbrauch führt. Unter dem Begriff körperliche Aktivität versteht man sowohl die Aktivitäten in der Freizeit und im Alltag, als auch sportliche Aktivitäten.
  • Sport: Ist ein definierter Unterbegriff von körperlicher Aktivität, für den insbesondere die körperliche Leistung, der Spaß an der Bewegung aber auch der Wettkampf typisch sind.
  • Bewegung: Berücksichtigt in diesem Kontext auch niederschwellige Sport- und Alltagsaktivitäten.
  • Körperliches Training: Ist ein Teilbereich der körperlichen Aktivität, das geplant, strukturiert, wiederholt und zielgerichtet zur Verbesserung der körperlichen Fitness eingesetzt wird. Durch ein entsprechendes Training können die motorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Schnelligkeit verbessert werden.

Ergometer-Training bei Polyneuropathie: Studienergebnisse

Positive Effekte von Ausdauertraining

Ausdauertraining ist für annährend jeden Menschen mit gesundheitlichen Verbesserungen verbunden. Wenn Sie an Polyneuropathie leiden, ist es besonders wichtig, trotz der Krankheit körperlich aktiv zu bleiben. Man sollte also zumindest leichten Ausdauersport betreiben, um seine Gesundheit zu erhalten - auch trotz der Polyneuropathie. Außerdem scheint Ausdauertraining eine positive Wirkung auf die Polyneuropathie zu haben. Das ist besonders bei der diabetischen Polyneuropathie der Fall.

Verschiedene Formen der Polyneuropathie wurden bereits daraufhin untersucht, ob Ausdauertraining einen schützenden Effekt auf die Nerven hat. Meist wurde in solchen Studien beobachtet, dass die Polyneuropathie bei Menschen, die Ausdauertraining betreiben, weniger schwer ist im Vergleich zu Inaktiven (wissenschaftliche Quellen dazu finden Sie hier: Kleckner et al. 2018; Streckmann et al. 2021). Diese positive Wirkung zeigt sich besonders deutlich bei Diabetikern, dort wurde sogar eine Verbesserung der Nervenleitgeschwindigkeit, also eine Erholung der geschädigten Nerven beobachtet, wenn regelmäßig trainiert wurde (Studien dazu finden Sie hier: Dixit et al. 2014; Gholami et al. 2018).

Studie von Kneis et al. (2019)

Eine randomisierte, kontrollierte Studie von Kneis et al. (2019) untersuchte die Auswirkungen eines kombinierten Balance- und Ausdauertrainings auf Krebspatienten mit Chemotherapie-induzierter peripherer Neuropathie (CIPN). Die Interventionsgruppe absolvierte über 12 Wochen ein Training, das ein kardiovaskuläres Aufwärmprogramm auf einem Fahrradergometer und ein Gleichgewichtstraining umfasste. Die Kontrollgruppe erhielt ein moderates Ausdauertraining ohne spezifischen posturalen Effekt. Die Ergebnisse zeigten, dass das kombinierte Training die funktionelle Leistungsfähigkeit, die Lebensqualität und die neuropathischen Symptome in der Interventionsgruppe signifikant verbesserte.

Studiendesign und Interventionen

Die Studie verfolgte ein prospektiv randomisiert kontrolliertes Design mit zwei Untersuchungsgruppen: eine Interventionsgruppe [IG] und eine aktive Kontrollgruppe [KG]. Beide Gruppen trainierten über einen Zeitraum von 12 Wochen zwei Mal wöchentlich: Schwerpunktmäßig erhielt die IG ein Gleichgewichtstraining (mit posturalem Effekt) und die KG ein reines Ausdauertraining (ohne posturalen Effekt). Auf die Interventionsphase folgte ein 12 Wochen follow-up. Das Studiendesign basiert auf den Erfahrungen aus der Lymphom- und Pilot-Studie sowie aus weiteren Studien (Allet et al., 2010; Fisher et al., 2007) und einer aktuelleren Studie von Sartor et al. Die Interventionsgruppe erhielt ein angeleitetes, an die individuelle Leistungsfähigkeit angepasstes Training. Das Training fand als Einzeltraining für insgesamt 12 Wochen (zweimal pro Woche) jeweils eine Stunde unter Anleitung eines Sporttherapeuten statt. Die Kontrollgruppe erhielt ein moderates Ausdauertraining. Die Trainingsdauer begann bei 10 Minuten und erhöhte sich über den Zeitraum der Studie auf 30 Minuten (jeweils in 5 Minuten Schritten).

Weitere Studien und Forschungsprojekte

Das CIO Köln kooperiert seit 2006 mit der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Im Januar 2012 wurde das Institut für Sportmedizin und Kreislaufforschung der Deutschen Sporthochschule Köln auch Mitglied im Vorstand des CIO Köln. Zahlreiche Studien und Projekte werden in diesem Rahmen durchgeführt, um die Wirksamkeit von Bewegungstherapie bei verschiedenen Krebsarten und Begleiterkrankungen zu untersuchen.

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  • Die ENTRANCE-Studie überprüft die Wirksamkeit eines betreuten intensiven Ausdauertrainings auf die Gesundheit und Fitness des Herzkreislaufsystems bei einer Behandlung mit kardiotoxen Chemotherapien bei Patientinnen mit Brustkrebs.
  • Die EyeCanMoveiT-Studie untersucht die Auswirkungen eines vorübergehenden Augenverschlusses zur Behandlung von Augenkrebserkrankungen auf alltagsrelevante Koordinationsfähigkeiten und die Wirksamkeit eines supervidierten, kombinierten Ausdauer- und Koordinationstraining auf die Lebensqualität, alltagsrelevanten Koordinationsfähigkeiten und Augengesundheit bei Augenkrebserkrankungen vor- und nach medizinischer Therapie.
  • Die GenPNP-Studie geht dem Verdacht nach, dass auch andere Körperbereiche, speziell die Genitalregion, von der PNP betroffen sein können.
  • Die ProImmun-Studie untersucht die Auswirkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Prostatakrebspatienten unter der Antihormontherapie.
  • Die TNBC-Studie überprüft die Wirksamkeit eines intensiven Intervalltrainings auf den Verlauf des triple-negativen Mammakarzinom.
  • Weitere Studien untersuchen die Machbarkeit und Wirksamkeit von Bewegungsprogrammen bei Patienten mit Pankreas- oder Lungenkarzinom, Darmkrebs, Fatigue-Syndrom und Kachexie.

Praktische Empfehlungen für das Ergometer-Training bei Polyneuropathie

Allgemeine Informationen

Zu einem umfassenden Training mit dem Ziel des Erhalts bzw. der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit gehören die Komponenten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination, wobei die Schnelligkeit in der onkologischen Bewegungstherapie nicht vorrangig trainiert wird:

  • Kraft: Ziele eines Krafttrainings sind der Aufbau der Muskulatur, um ein stabiles Muskelkorsett zu erreichen und Verletzungen zu vermeiden. Wenn Sie mit einem Krafttraining ohne Trainingsbetreuung bzw. therapeutische Begleitung beginnen wollen, sollten Sie zunächst mit relativ geringen Gewichten und vielen Wiederholungszahlen die großen Muskelgruppen trainieren (Kraftausdauertraining). Auch Yoga und Pilates zählen zu einem kraftorientierten Training.
  • Ausdauer: Mit einem Ausdauertraining werden die Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und die Ökonomisierung des Herz-Kreislauf-Systems bewirkt. Besonders geeignete Ausdauersportarten sind Nordic Walking, Laufen, Radfahren und auch Schwimmen, sofern keine erhöhte Infektanfälligkeit besteht. Während der Therapie wird ein tägliches Ausdauertraining mit kürzeren Belastungszeiten empfohlen. Krebsüberlebenden wird empfohlen entweder mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Bewegung pro Woche ausüben. Alternativ ist eine Kombination beider Bewegungsintensitäten möglich.
  • Beweglichkeit: Dehnübungen sollten einen festen Bestandteil in jedem Training darstellen. Versuchen Sie die Übungen langsam und kontrolliert auszuführen und ruckartige Bewegungen zu vermeiden.
  • Koordination: Auch Koordinationsübungen können Sie in jede Ihrer Bewegungseinheiten einbauen. Planen Sie Koordinationsübungen nach einem kurzen Aufwärmen, aber vor Ausdauer- und Kraftübungen, um die Übungen langsam und kontrolliert durchführen zu können.

Tipps für ein sicheres und effektives Training

  • Ärztliche Rücksprache: Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt konsultieren, um mögliche Risiken auszuschließen und das Training an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.
  • Geeignete Sportart wählen: Es gibt nicht die eine "richtige" Ausdauersportart bei Polyneuropathie. Es ist weniger entscheidend, welche Art von Ausdauertraining genau Sie wählen, sondern vielmehr, dass Sie überhaupt aktiv werden. Zusätzlich ist es wichtig, dies in ausreichendem Maße zu tun und sich dabei angemessen anzustrengen. Wählen Sie Sportarten, die Ihnen ungefährlich erscheinen und Ihnen Spaß machen. Grundsätzlich gibt es keine Sportart, die bei Polyneuropathie "verboten" ist. Besonders, wenn Sie bereits Erfahrung mit einer bestimmten Sportart haben, spricht nichts dagegen, sie weiterhin auszuüben. Allerdings sollten in manchen Fällen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
  • Ergometer als sichere Alternative: Stationäre Ausdauertrainingsgeräte sind ebenfalls sehr empfehlenswert und mit minimalem Verletzungsrisiko verbunden. Wenn das Aufstehen bereits große Probleme bereitet, besteht die Möglichkeit, sogenannte Miniergometer zu verwenden. Diese Kästchen mit Kurbeln werden vor einen Stuhl auf den Boden gestellt, und die Kurbeln werden dann ähnlich wie beim Radfahren bewegt.
  • Intensität steuern: Die richtige Intensität, vereinfacht ausgedrückt der Grad der Anstrengung, lässt sich am einfachsten über die Atmung bestimmen. Bei dieser Intensität erzielt man sehr gute Effekte und gleichzeitig besteht nur ein geringes Risiko für Überlastungen. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Herz-Kreislaufsystem gesund ist und Sie an Ausdauersport gewöhnt sind, können Sie sich auch intensiver anstrengen.
  • Regelmäßigkeit ist entscheidend: Während der Krebstherapie wird ein tägliches Ausdauertraining mit kürzeren Belastungszeiten empfohlen. Das Ausdauertraining kann zum Beispiel Spaziergänze, Fahrradfahren oder leichtes Joggen umfassen. Wichtig dabei ist, dass Sie sich - wenn möglich - mindestens 10 Minuten am Stück bewegen. Je nachdem, wie Sie sich fühlen, können Sie Ihr zeitliches Ziel immer wieder ein bisschen steigern und so bis zu 60 Minuten oder mehr pro Tag aktiv werden. Im Krankenhaus kann das Training auch über den Tag verteilt in mehrere Einheiten aufgeteilt werden.
  • Kraftausdauertraining: Zusätzlich zu dem Ausdauertraining bietet sich während der medizinischen Therapie ein gezieltes Kraftausdauertraining an. Dieses Training kennzeichnet sich durch niedrigere Intensitäten und höhere Wiederholungszahlen (15-20 Wiederholungen). Das Gewicht und die Wiederholungszahl sollten so angepasst werden, dass Sie während der Übung merken, dass die Muskulatur müde wird und es sich zunehmend etwas anstrengender anfühlt. Wenn die Übung zu leicht ist, sollte nicht die Wiederholungsanzahl, sondern das Gewicht erhöht werden. Ein Kraftausdauertraining kann entweder angeleitet an Geräten oder mit dem eigenen Körpergewicht und ggf. kleineren Zusatzgewichten durchgeführt werde.
  • Sturzprophylaxe: Die größte Gefahr für Menschen mit Polyneuropathie beim Ausdauertraining ist zu stürzen. Die beste Methode um dies zu verhindern ist Balancetraining. Auch Krafttraining kann dabei helfen, die Sturzgefahr zu reduzieren. Krafttraining mit großen Widerständen, das heißt bei Übungen, von denen man höchstens 10 Wiederholungen schafft, hat aber einen weiteren wichtigen Effekt: Es stärkt die Knochen.
  • Besondere Vorsicht während der Therapie: Am Tag der Chemotherapie und in den ersten 24 Stunden nach der Chemotherapie kein Ausdauertraining! Beim Ausdauertraining wird in bestimmten Organen (Herz, Lunge, Muskeln) der Stoffwechsel und die Durchblutung verstärkt. Wenn man Chemotherapie erhält und gleichzeitig trainiert gelangt der Wirkstoff deshalb dorthin und kann negative Nebenwirkungen verursachen.

Tipps für mehr Bewegung im Alltag

Unabhängig davon, ob Sie sich gerade während oder nach einer Krebsbehandlung befinden: Ausreichend Bewegung im Alltag hat einen unmittelbaren Effekt auf Ihre Gesundheit. Zu Alltagsbewegungen gehören z.B. vermehrtes Radfahren, etwa zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden, als auch das Nehmen von Treppen anstatt des Aufzugs oder der Rolltreppe. Auch eine Station früher aus dem Bus oder der Bahn auszusteigen und den Rest des Weges zu Fuß zu gehen führt zu mehr Bewegung im Alltag. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die täglich absolvierte Anzahl an Schritten per App oder tragbarem Aktivitätsmessgerät („Wearable“) zählen zu lassen. Dabei werden 10.000 Schritte am Tag empfohlen, um leistungsfähiger und gesünder zu sein - und man kann diese als tägliche Herausforderung zusammen mit Freunden angehen.

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