Die Rolle der Großmutter Esther Walton in der beliebten amerikanischen TV-Serie "Die Waltons" machte Ellen Corby weltberühmt. Doch das Leben der Schauspielerin war nicht nur von Erfolg gekrönt. Im Jahr 1977 erlitt Ellen Corby einen schweren Schlaganfall, der ihr Sprachzentrum beeinträchtigte. Dieser Schicksalsschlag wurde in die Serie integriert, sodass Corby weiterhin, wenn auch sporadisch, als Grandma Esther Walton vor der Kamera stehen konnte.
Ellen Corbys Leben vor dem Schlaganfall
Ellen Corby wurde am 3. Juni 1911 als Ellen Hansen in Racine, Wisconsin, geboren. Ihre Eltern waren dänischer Abstammung. Ihr Vater starb früh, und Ellen wuchs in Philadelphia, Pennsylvania, auf, wo ihre Mutter ein kleines Restaurant betrieb. Schon in ihrer Jugend zeigte Ellen Interesse an der Schauspielerei und wirkte in Amateurtheatergruppen mit.
1932 ging sie nach Hollywood und arbeitete zunächst als Drehbuchassistentin. 1934 heiratete sie den Kameramann Francis Corby, von dem sie sich 1944 scheiden ließ, dessen Namen aber beibehielt. Obwohl sie hauptsächlich als Drehbuchassistentin tätig war, übernahm sie seit den 1930er Jahren auch kleinere Rollen in Filmen und nahm Schauspielunterricht.
Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang ihr mit der Rolle der Tante Trina in dem Familiendrama "I Remember Mama" (1948). Für diese Leistung wurde sie für einen Oscar als "Beste Nebendarstellerin" nominiert. Trotz dieser Anerkennung spielte sie weiterhin oft unbedeutende Rollen als Dienstmädchen, Sekretärin oder Klatschbase.
Der Schlaganfall und seine Folgen
1977 erlitt Ellen Corby einen schweren Schlaganfall, der ihr Sprachzentrum beeinträchtigte. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Karriere.
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Auswirkungen auf die Sprache
Der Schlaganfall führte zu Sprachstörungen, die es Corby erschwerten, sich klar und deutlich auszudrücken. Dies war besonders für eine Schauspielerin eine große Herausforderung.
Integration in "Die Waltons"
Die Produzenten der Serie "Die Waltons" entschieden sich, Corbys Schlaganfall in die Handlung zu integrieren. Ihre Figur, Grandma Esther Walton, erlitt ebenfalls einen Schlaganfall und musste sich von ihren Sprachstörungen erholen. Dies ermöglichte es Corby, weiterhin in der Serie mitzuwirken, obwohl ihre Rolle reduziert wurde.
Rückkehr vor die Kamera
Nach ihrer teilweisen Genesung kehrte Ellen Corby in die Serie zurück. Ihre Auftritte waren jedoch sporadisch, und ihre Dialoge wurden reduziert, um ihren Sprachschwierigkeiten Rechnung zu tragen. Trotz ihrer Einschränkungen war Corby weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Serie und wurde von den Zuschauern geliebt.
Ellen Corbys Vermächtnis
Ellen Corby starb am 14. April 1999 im Alter von 87 Jahren im Motion Picture & Television Country House And Hospital in Los Angeles. Sie hinterließ ein beeindruckendes Werk als Schauspielerin und wurde für ihre Rolle als Grandma Esther Walton in "Die Waltons" unvergessen bleiben.
Mut und Inspiration
Ellen Corby bewies großen Mut, indem sie trotz ihres Schlaganfalls weiterhin als Schauspielerin arbeitete. Sie inspirierte viele Menschen, die ebenfalls von einem Schlaganfall betroffen waren.
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Authentizität
Die Integration von Corbys Schlaganfall in die Serie "Die Waltons" verlieh der Figur der Großmutter Walton eine besondere Authentizität. Die Zuschauer entwickelten eine tiefe emotionale Bindung zu ihr und schätzten die Art und Weise, wie die Serie mit diesem schwierigen Thema umging.
Ursachen eines Schlaganfalls
Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn verursacht. Dies kann durch ein verstopftes Blutgefäß (ischämischer Schlaganfall) oder durch ein geplatztes Blutgefäß (hämorrhagischer Schlaganfall) geschehen.
Risikofaktoren
Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen können:
- Hoher Blutdruck: Bluthochdruck schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln und Blutungen.
- Hoher Cholesterinspiegel: Ein hoher Cholesterinspiegel kann zu Ablagerungen in den Blutgefäßen führen, die den Blutfluss behindern.
- Herzerkrankungen: Bestimmte Herzerkrankungen, wie z. B. Vorhofflimmern, erhöhen das Risiko von Blutgerinnseln, die zum Gehirn wandern und einen Schlaganfall verursachen können.
- Diabetes: Diabetes schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln.
- Rauchen: Rauchen schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln und Blutungen.
- Übergewicht: Übergewicht erhöht das Risiko von Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen und Diabetes, die allesamt Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind.
- Bewegungsmangel: Bewegungsmangel erhöht das Risiko von Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen und Diabetes.
- Alter: Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter.
- Familiengeschichte: Eine familiäre Vorbelastung mit Schlaganfällen erhöht das eigene Risiko.
Prävention
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die man ergreifen kann, um das Schlaganfallrisiko zu senken:
- Kontrolle des Blutdrucks: Regelmäßige Blutdruckkontrollen und eine gesunde Lebensweise können helfen, den Blutdruck im нормальном Bereich zu halten.
- Senkung des Cholesterinspiegels: Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. In einigen Fällen kann auch eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein.
- Behandlung von Herzerkrankungen: Herzerkrankungen sollten frühzeitig erkannt und behandelt werden, um das Schlaganfallrisiko zu senken.
- Kontrolle des Blutzuckers: Diabetiker sollten ihren Blutzucker регулярно контролировать и следовать рекомендациям врача по лечению.
- Nichtrauchen: Rauchen sollte vermieden werden, um die Blutgefäße zu schützen.
- Gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann helfen, das Schlaganfallrisiko zu senken.
- Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung kann helfen, das Schlaganfallrisiko zu senken.
- Gewichtsreduktion: Übergewichtige Menschen sollten versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren, um das Schlaganfallrisiko zu senken.
Schlaganfall in der Populärkultur: "Die Waltons"
Die Integration von Ellen Corbys Schlaganfall in die Handlung von "Die Waltons" war ein Novum im Fernsehen. Es zeigte, dass auch schwierige Themen wie Krankheit und Behinderung ihren Platz in der Populärkultur haben können.
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Sensibilisierung
Die Serie trug dazu bei, das Bewusstsein für Schlaganfälle und ihre Folgen zu schärfen. Sie zeigte, dass ein Schlaganfall das Leben eines Menschen verändern kann, aber dass es dennoch möglich ist, ein erfülltes Leben zu führen.
Abbau von Stigmata
Indem sie eine Schlaganfallpatientin in einer beliebten Fernsehserie darstellte, trug Ellen Corby dazu bei, Stigmata abzubauen, die mit dieser Krankheit verbunden sind. Sie zeigte, dass Schlaganfallpatienten nicht ausgegrenzt werden müssen, sondern weiterhin ein wertvoller Teil der Gesellschaft sein können.
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