Facebook-Frequenz und ihre Auswirkungen auf das Gehirn

Die digitale Revolution hat die Welt tiefgreifend verändert und beeinflusst auch die Funktionsweise unseres Gehirns. Die ständige Konnektivität und der unaufhörliche Strom an Informationen, insbesondere durch soziale Medien wie Facebook, werfen Fragen nach den Auswirkungen auf unsere kognitiven Fähigkeiten, unsere psychische Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden auf.

Die sich verändernde Landschaft der sozialen Medien und ihre Nutzung

Soziale Medien sind allgegenwärtig geworden. Die Nutzung sozialer Medien ist in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet und hat sich zu einem integralen Bestandteil des täglichen Lebens vieler Menschen entwickelt. Plattformen wie Facebook sind nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch wichtige Quellen für Informationen, Unterhaltung und soziale Interaktion. Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung regelmäßig soziale Medien nutzt.

Die Neurowissenschaft hinter Social Media

Die Neurowissenschaft bietet Einblicke in die Mechanismen, die der Social-Media-Nutzung zugrunde liegen. Hirnscans zeigen, dass bei der Nutzung sozialer Medien bestimmte Hirnareale aktiviert werden, insbesondere das Striatum, das eine Schlüsselrolle im Motivations- und Lernsystem spielt. Es wird vermutet, dass die Interaktion mit Inhalten in sozialen Medien, wie das Liken von Beiträgen, zur Ausschüttung von Dopamin führt, einem Neurotransmitter, der mit Belohnung und positiver Überraschung assoziiert wird.

Dopamin und assoziatives Lernen

Dopamin spielt eine entscheidende Rolle beim assoziativen Lernen, bei dem das Gehirn Verbindungen zwischen Reizen und Belohnungen herstellt. In Tierversuchen wurde beobachtet, dass Dopamin nicht nur bei der direkten Belohnung ausgeschüttet wird, sondern auch bei Signalen, die eine bevorstehende Belohnung ankündigen. Dieser Mechanismus könnte erklären, warum soziale Medien so fesselnd sind, da jede Interaktion das Potenzial für eine positive Rückmeldung birgt.

Die Rolle von Algorithmen

Die algorithmische Struktur von Social-Media-Feeds verstärkt die Wirkung auf das Gehirn. Inhalte werden an die bisherigen Vorlieben der Nutzer angepasst, wodurch bestehende Interessen verstärkt und ständig neue Reize geliefert werden. Dies kann zu einem Zustand permanenter Stimulation führen, in dem Pausen und neutrale Zonen ohne sozialen Vergleich selten sind.

Lesen Sie auch: Unterstützung für Betroffene durch die Stiftung

Die Auswirkungen auf das Teenagergehirn

Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen von Social Media auf das Gehirn von Teenagern, das sich in einer sensiblen Entwicklungsphase befindet. In den Jahren zwischen 10 und 19 finden tiefgreifende Umstrukturierungen in Hirnregionen statt, die für Emotionsregulation, Impulskontrolle und soziale Bewertung zuständig sind.

Soziale Rückmeldungen und das Belohnungssystem

Social-Media-Plattformen liefern eine permanente Quelle sozialer Rückmeldungen in Form von Likes, Kommentaren, Follower-Zahlen und Story-Views. Das Belohnungssystem reagiert sensibel auf diese Signale, besonders stark im Jugendalter. Parallel dazu reift der präfrontale Kortex, der Impulse bremst und langfristige Folgen abwägt. Dieses Ungleichgewicht zwischen einem hochaktiven Belohnungssystem und einer noch nicht vollständig ausgereiften Kontrollinstanz macht Teenager empfänglich für intensive und wiederholte Nutzung.

Mögliche Folgen für die Hirnentwicklung

Die intensive Nutzung von Social Media kann die Entwicklung von Emotionsregulation und Impulskontrolle beeinträchtigen. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Likes, Feeds und Dauer-Scrolling diese Fähigkeiten verändern können. Zudem verschwimmt die Grenze zwischen „Ich kommuniziere mit Freunden“ und „Ich stehe permanent zur Bewertung“.

Soziale Bedeutung und Risikofaktoren

Social Media spielt eine zunehmend wichtige Rolle im sozialen Leben von Jugendlichen. Freundschaften entstehen, verfestigen oder zerbrechen im Chat. Konflikte, Gerüchte und Ausgrenzung verlagern sich in digitale Räume. Wer keinen Zugang zu diesen Plattformen hat, verpasst nicht nur Unterhaltung, sondern häufig auch soziale Koordination. Diese Doppelrolle von Social Media als sozialer Raum und Risikofaktor macht einfache Lösungen schwierig.

Staatliche Eingriffe und Empfehlungen

Angesichts dieser Erkenntnisse diskutieren Regierungen und Fachgremien, wie weit staatliche Eingriffe gehen sollen. Einige Staaten prüfen strengere Altersbeschränkungen, andere setzen auf technische Schutzmechanismen, wieder andere fordern mehr Medienbildung. Für Eltern, Lehrpersonen und Fachleute entstehen konkrete Fragen: Ab welchem Alter ist eigenständige Social-Media-Nutzung vertretbar? Wie viel Bildschirmzeit verträgt ein Teenagergehirn, ohne dass Schlaf, Konzentration und Stimmung leiden? Welche Rolle spielt der Inhalt im Vergleich zur reinen Nutzungsdauer? Reichen Familienregeln und Medienbildung aus, oder braucht es gesetzliche Leitplanken?

Lesen Sie auch: Bewertungen zu Neurologie Neuer Wall

Neuronale Prozesse und Social Media

Das Gehirn von 10- bis 19-Jährigen befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umstrukturierung. Social Media trifft nicht auf ein „fertiges“ System, sondern auf ein Organ, das seine Schaltkreise für Emotionsregulation, Impulskontrolle und soziale Beziehungen erst stabilisiert.

Synaptische Auslese und Myelinisierung

Im Kindesalter bildet das Gehirn eine grosse Menge an Synapsen. Ab der Pubertät beginnt eine Phase der synaptischen Auslese (Pruning). Verbindungen, die häufig genutzt werden, verstärken sich. Wenig genutzte Verbindungen werden abgebaut. Gleichzeitig nimmt die Myelinisierung zu, bei der Nervenfasern eine Fettschicht erhalten, die Signale schneller leitet. Besonders betroffen sind Verbindungen zwischen vorne liegenden Kontrollzentren und tieferliegenden emotionalen Systemen.

Belohnungssystem und Limbisches System

Im Zentrum des Belohnungssystems stehen Strukturen wie das ventrale Striatum und der Nucleus accumbens. Sie reagieren auf Belohnung, Erwartung von Belohnung und unerwartete Gewinne. Im Jugendalter zeigen diese Regionen eine erhöhte Aktivität. Die Amygdala und weitere Strukturen des limbischen Systems bewerten emotionale und soziale Signale. Sie reagieren auf Bedrohung, Scham, Ausgrenzung, aber auch auf Anerkennung und Nähe.

Präfrontaler Kortex und Netzwerke

Der präfrontale Kortex übernimmt Funktionen wie Planen, Priorisieren, Bewerten von Konsequenzen, Unterdrücken von Impulsen sowie Perspektivenübernahme und Selbstreflexion. Diese Region reift deutlich später als das Belohnungssystem. Neben einzelnen Regionen spielen ganze Netzwerke eine Rolle, darunter das Default Mode Network, das Salience Network und das Executive Control Network.

Sensible Phase und langfristige Auswirkungen

Die Jahre von 10 bis 19 bilden eine sensible Phase, in der Erfahrungen neuronale Bahnen besonders stark formen. Das betrifft Emotionsregulation, Impulskontrolle, Umgang mit sozialer Anerkennung und Zurückweisung sowie den Aufbau eines stabilen Selbstbilds. Intensive Social-Media-Nutzung wirkt in diesem Kontext wie ein dauerhaft aktiver Einflussfaktor auf genau jene Systeme, die sich gerade ausbilden.

Lesen Sie auch: Kontrolle über Ihren Facebook-Feed

Forschungsergebnisse und Studien

Die Diskussion über Social Media basiert nicht nur auf Vermutungen. Bildgebende Verfahren, Längsschnittstudien und grosse Befragungen liefern ein konsistentes Muster: Häufige und habitualisierte Social-Media-Nutzung in der frühen und mittleren Adoleszenz steht in engem Zusammenhang mit Veränderungen in Hirnnetzwerken, die Emotionen steuern und Impulse kontrollieren.

Längsschnittstudien und Hirnscans

Ein zentraler Fortschritt der letzten Jahre sind Längsschnittstudien mit wiederholten Hirnscans. Forschende begleiten Gruppen von Jugendlichen über mehrere Jahre und messen, wie oft Jugendliche pro Tag Social Media checken, wie ihr Gehirn auf soziale Belohnung und Zurückweisung reagiert und wie sich diese Reaktionen über die Zeit verändern.

Veränderungen in der Hirnaktivität

Ein wiederkehrendes Ergebnis ist, dass Jugendliche, die Social Media sehr häufig prüfen, im Verlauf der frühen Teenagerjahre eine veränderte Aktivität in Netzwerken für soziale Belohnung und Bewertung zeigen. Regionen wie ventrales Striatum, Amygdala, Insula und praefrontale Areale reagieren sensibler auf Feedback, etwa auf Zustimmung oder Ablehnung durch Gleichaltrige.

Zusammenhang zwischen Nutzung und Hirnentwicklung

Hohe Social-Media-Frequenz mit 11 oder 12 Jahren geht später mit stärkeren Veränderungen der Hirnaktivität einher. Das spricht dafür, dass Nutzung und neurobiologische Entwicklung zusammenhängen, auch wenn Kausalität schwer eindeutig zu beweisen bleibt.

Emotionsregulation und Social Media

Emotionsregulation beschreibt, wie gut jemand Gefühle wahrnimmt, einordnet und steuert. Bei Jugendlichen mit intensiver Social-Media-Nutzung zeigen sich in mehreren Studien typische Muster: stärkere Stimmungsschwankungen im Alltag, erhöhte Reaktivität auf soziale Signale und mehr Schwierigkeiten, negative Gefühle ohne digitale Ablenkung auszuhalten.

Experimentelle Designs und Hirnscans

Experimentelle Designs nutzen oft soziale Aufgaben im Scanner, bei denen Jugendliche vermeintliches Feedback von Gleichaltrigen erhalten. Hirnscans zeigen dann, wie stark Belohnungs- und Bedrohungsnetzwerke reagieren und wie gut praefrontale Regionen diese Reaktionen modulieren.

Aktivierungsmuster im Gehirn

Bei Jugendlichen mit sehr intensiver Social-Media-Nutzung fallen drei Dinge auf: stärkere Aktivierung bei positiver Rückmeldung, stärkere Aktivierung bei Ausschluss oder Kritik und schwächere Kopplung zu Kontrollregionen. Im Alltag bedeutet das, dass sich die Stimmung enger an Social-Media-Ereignisse koppelt.

Impulskontrolle und Social Media

Impulskontrolle umfasst Fähigkeiten wie Aufschub von Belohnung, Unterdrückung automatischer Reaktionen und Wechsel der Aufmerksamkeit bei Bedarf. In Studien prüfen Forschende das mit Aufgaben wie Go/No-Go, Stop-Signal-Tasks oder Stroop-Tests.

Zusammenhänge zwischen Nutzung und Impulskontrolle

Jugendliche mit sehr intensiver Social-Media-Nutzung zeigen häufiger Fehler bei Aufgaben, die schnelle Impulskontrolle verlangen. Sie brechen Reaktionsketten schlechter ab, wenn sich Bedingungen kurzfristig ändern. Im Hirnscan reagiert der präfrontale Kortex weniger stark bei Aufgaben, die Selbstkontrolle erfordern.

Einfluss von Schlafmangel

Diese Zusammenhänge werden besonders deutlich, wenn zusätzlich Schlafmangel ins Spiel kommt. Wer regelmässig bis spät in die Nacht scrollt, bringt das System in einen Doppelstress: weniger Schlaf und mehr hochrepetitive Reize. Das schwächt Impulskontrolle am nächsten Tag weiter.

Differenzierte Betrachtung der Nutzung

Die reine Frage „Wie viele Stunden sind zu viel?“ greift zu kurz. Studien zeigen mehrere differenzierte Punkte: Frequenz des Checkens, Beginn des intensiven Gebrauchs, Kontext der Nutzung und individuelle Vulnerabilität.

Faktoren, die die Wirkung beeinflussen

Haeufiges, automatisches Nachsehen steht neurobiologisch und psychologisch in einem engeren Zusammenhang mit Problemen als eine zusammenhängende Stunde Nutzung am Stück. Früher Einstieg in die tägliche Nutzung zeigt in Längsschnittstudien stärkere Effekte auf Hirnentwicklung als ein späterer Einstieg. Nutzung direkt vor dem Einschlafen, während der Hausaufgaben oder in Konfliktsituationen verstärkt negative Effekte. Jugendliche mit bestehender psychischer Belastung oder Aufmerksamkeitsproblemen berichten häufiger von Kontrollverlust und zeigen stärkere Zusammenhänge zwischen Social-Media-Intensität und Symptomen.

Korrelation vs. Kausalität

Eine Studie aus den Vereinigten Staaten deutet darauf hin, dass Jugendliche, die häufiger soziale Netzwerke abrufen, sensibler für das Feedback anderer Personen sind. Es bleibt jedoch unklar, ob die Gehirnveränderungen die Folge der Nutzung sozialer Netze sind oder ob die persönliche Anlage der Probanden die Frequenz der Abrufe beeinflusst.

Weitere Faktoren, die das Gehirn beeinflussen

Es gibt aber auch andere Faktoren, die sich auf das Gehirn auswirken können.

Elektromagnetische Strahlung

Weltweit haben Forschende in den letzten 30 Jahren mögliche Risiken durch elektromagnetische Strahlung untersucht. Die Strahlung von Mobiltelefonen kann bei engem Körperkontakt unsere Haut leicht erwärmen, aber der aktuellen Studienlage nach müssen wir keine gesundheitlichen Folgen durch elektromagnetische Strahlung befürchten. Die WHO und das Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen jedoch, vor dem Kauf von elektrischen Geräten den SAR-Wert zu checken und Modelle mit geringer Strahlenlast zu wählen, den Router zu Hause so zu platzieren, dass man genug Abstand halten kann, und auf Telefonate bei schlechtem Netz zu verzichten.

Multitasking und digitale Reize

Viele digitale Tools und Apps arbeiten reizgetrieben und ziehen unsere Aufmerksamkeit mit Symbolen, Geräuschen und Farben auf sich. Die Folge: Die Reizdichte und -frequenz sind ständig erhöht. Je öfter wir zwischen verschiedenen Kontexten wechseln, desto schwieriger wird es für das Gehirn, stabile Strukturen aufzubauen und diese sauber abzulegen.

Prävention und Resilienz

Unternehmen können digitalem Stress entgegenwirken, indem sie sich damit auseinandersetzen, wie viele Technologien sie gleichzeitig einführen und wie viele davon sie ständig erneuern. Ein wichtiger Erfolgsfaktor in diesem Zusammenspiel aus Vorsorge und Selbstsorge ist die (digitale) Resilienz. Diese ist erlernbar.

Gezielte Hirnstimulation

Zwei US-Forscher haben einen Weg gefunden, mit einem nichtinvasiven Verfahren relativ gezielt in die Hirnfunktion einzugreifen - indem sie „Funkcodes“ zwischen bestimmten neuronalen Schaltkreisen entschlüsselten und versuchten, mit ähnlichen Frequenzen zu senden. Damit gelang es ihnen, bei älteren Menschen das Arbeitsgedächtnis zu verbessern.

Binaurale Beats

Binaurale Beats sind bestimmte Frequenzen, die einen spürbaren Effekt auf das Gehirn des Menschen haben sollen. Sie werden oft mit positiven Effekten wie gesteigerter Konzentration, tiefer Entspannung und verbessertem Schlaf in Verbindung gebracht.

Wie binaurale Beats funktionieren

Bei binauralen Beats nimmt das linke und recht Ohr Frequenzen separat auf. Die zugespielten Frequenzen für das rechte bzw. linke Ohr sind dabei leicht unterschiedlich, meist innerhalb einer Spanne von 5 bis 20 Hertz (Hz). Das Gehirn versucht die tonale Differenz auszugleichen und erzeugt einen eigenen Ton. Durch den Einsatz von binauralen Beats soll das Gehirn in einen bestimmten Zustand versetzt werden, der durch die Differenz der Frequenzen entsteht.

Gehirnwellen und Frequenzen

Je nach Gehirnaktivität werden durch die EEG Gehirnwellen mit unterschiedlichen Frequenzen messbar. Alpha-Wellen (8 bis 13 Hz) beschreiben einen entspannten Wachzustand, Beta-Wellen (14 bis 30 Hz) sind typischerweise mit wachem Bewusstsein verbunden, Gamma-Wellen (über 30 Hz) treten beim fokussierten Arbeiten auf, Theta-Wellen (4 bis 7 Hz) entstehen bei Müdigkeit und Delta-Wellen (0,5 bis 3,5 Hz) signalisieren den Tiefschlaf.

Arten von Rauschen

Ähnlich wie binaurale Beats sollen auch verschiedene Arten von Rauschen helfen, den Fokus zu steigern, Entspannung zu fördern und Stress abzubauen. White Noise ist die wohl bekannteste Art von Rauschen, Brown Noise ist eine leichtere Art von White Noise und Pink Noise ist eine sanftere Version von White Noise, bei der niedrige Frequenzen etwas lauter abgespielt werden.

Kritik und Studien

Obwohl es durchaus einige vielversprechende Studien zu binauralen Beats gibt, ist deren Wirkung in der Wissenschaft weiterhin umstritten. Manchen Studien, etwa vom Monroe Institut, werden wirtschaftliche statt wissenschaftliche Interessen vorgeworfen.

Multitasking und Stress

Multitasking ist ein Erfordernis der digitalen Zeit und bestimmt unseren Alltag zunehmend. Stress lässt sich messen, denn in Stresssituationen wird unser Körper in „Alarmbereitschaft“ versetzt.

Körperliche Stresssysteme

Als erstes reagiert das vegetative Nervensystem auf Stress, wobei die Schlüsselrolle der sogenannte Sympathicus spielt. Das zweite wichtige Stresssystem ist die neuro-hormonelle Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA), deren Aktivierung zur Ausschüttung des Stresshormons Cortisol aus der Nebennierenrinde führt. Als drittes reagiert, wenn auch verzögert, das Immunsystem auf Stress, indem es den Körper z. B. darauf vorbereitet, mögliche Wunden zu heilen und die Erreger-Abwehr zu stärken.

Auswirkungen von Multitasking

Eine Studie hat gezeigt, dass es bei Multitasking zu einer deutlichen Aktivierung des sympathischen Nervensystems kommt. „Das menschliche Gehirn kann nur eine geringe Anzahl an Aufgaben parallel erledigen. Erst recht, wenn die Aufgaben ähnliche Hirnregionen fordern.

tags: #facebook #frequenz #gehirn