Fernsehen, Wellenlänge und ihre Auswirkungen auf das Gehirn: Eine umfassende Analyse

Die Frage, ob elektromagnetische Strahlung, insbesondere von Fernsehgeräten und anderen elektronischen Geräten, Auswirkungen auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat, ist Gegenstand vieler Diskussionen und wissenschaftlicher Untersuchungen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte dieser Thematik, von den potenziellen Risiken elektromagnetischer Felder (EMF) bis hin zu den Auswirkungen des Fernsehkonsums auf unseren Schlaf und unser Wohlbefinden.

Elektromagnetische Strahlung: Was sagt die Forschung?

Weltweit haben Forschende in den letzten 30 Jahren mögliche Risiken durch elektromagnetische Strahlung untersucht. Die Technische Hochschule Aachen listet in ihrer Literaturdatenbank über die Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern (EMF-Portal) rund 40.000 Studien. Die größten Untersuchungen sind dabei die Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Internationalen Krebsforschungszentrums oder die internationale MOBI-KIDS-Studie.

Die Strahlung von Mobiltelefonen kann bei engem Körperkontakt unsere Haut leicht erwärmen, beispielsweise wenn man das Smartphone beim Telefonieren direkt an das Ohr hält. Dieser Erwärmungseffekt durch das Absorbieren der Strahlung ist aber sehr gering und liegt meist unterhalb der natürlichen Temperaturschwankungen der Haut. Ein negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Männern konnte durch Studien ebenfalls ausgeschlossen werden. Die Erwärmung durch Mobilfunkstrahlung reicht nicht aus, um Spermien zu schädigen. Das gilt auch, wenn das Gerät in einer vorderen Hosentasche getragen wird.

Der aktuellen Studienlage nach müssen wir keine gesundheitlichen Folgen durch elektromagnetische Strahlung befürchten. Aber: Forschende können nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, ob elektromagnetische Strahlung mögliche Langzeiteffekte hat. Die WHO und das Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen deshalb zum Beispiel:

  • Vor dem Kauf von elektrischen Geräten den SAR-Wert checken und Modelle mit geringer Strahlenlast wählen.
  • Den Router zu Hause so platzieren, dass man genug Abstand halten kann (z.B. nicht direkt neben dem Bett oder dem Sofa).
  • Auf Telefonate bei schlechtem Netz verzichten (zum Beispiel im Zug), da das Smartphone die Sendeleistung erhöhen muss, um ein Gespräch zu ermöglichen.

Resonanzeffekte und Informationsübertragung

Eine reine Wärmestrahlung, die zur Temperaturerhöhung führt, ist eine chaotische nichtkohärente Strahlung und führt nicht zu Resonanzeffekten. Wenn ich ein Handy mit dem Streichholz um 10 Grad Celsius erwärme, wird es dadurch nicht zu senden anfangen. Im Zeitalter der Information sollte man wissen, dass es Resonanzeffekte sind, die die Übermittlung von Informationen ermöglichen. Resonanz bedeutet gleich gerichtete Schwingung von Empfänger und Sender in dazu hergerichteten Antennen. Mein Fernseher wird nicht erwärmt von den Antennenströmen, in denen die Informationen für die Bilder sind, das Umsetzen der Information in die Bilder auf der Mattscheibe erfordert Energie, die aus dem Stromnetz kommt und als anfallende Verlustwärme dabei meinen Fernseher heizt. Die aus dem Fernseher kommenden Bilder lösen Lachen, Wut oder Freude aus, nicht Wärmeübertragung, sondern licht-optische Informationsübertragung löst in meinem Gehirn die Emotionen aus.

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Elektrosmog und seine potenziellen Auswirkungen

Handys sind eine Möglichkeit, Elektrosmog zu erzeugen, Trafos in Elektrogeräten, Bildröhren, Quarzuhren, Mikrowellen sind weitere Möglichkeiten. Seit nunmehr 30 Jahren wird eine drastische Zunahme von Immunstörungen beobachtet. Wenn derzeit dreißig Prozent der Kinder an allergischen Erkrankungen bis hin zum manifesten Asthma bronchiale leiden bei steigender Tendenz, so sollte das zu denken geben. Sind es nur die Pestizide, die diesen rasanten Anstieg bewirkt haben? Oder könnte es auch der Elektrosmog sein? Welche Auswirkungen haben elektrische Felder auf das neuro-endokrine Immunsystem? Dies ist die entscheidende Frage, der Tumor ist nur derSonderfall der eventuell möglichen Störungen.

Der Einfluss von Bildschirmen auf den Schlaf

Viele Menschen nutzen das Fernsehen als Einschlafhilfe. Doch ist der leuchtende Laptop als Einschlaf-Hilfe tatsächlich so ungesund? Eine von der National Sleep Foundation in Auftrag gegebene Studie, die 2011 veröffentlicht wurde, zeigte beispielsweise, dass 95 Prozent der Amerikaner mindestens einmal pro Woche, kurz bevor sie sich schlafen legen, ein elektronisches Gerät benutzen; 60 Prozent sehen „jeden Abend” oder „fast jeden Abend” unmittelbar vor dem Schlafengehen fern.

Fast ausnahmslos alle Beiträge, die uns empfehlen, nicht bei angeschaltetem Fernseher, Smartphone oder Laptop einzuschlafen, beziehen sich auf eine der Studien über die Auswirkungen blauen LED-Lichts. Dabei handelt es sich um eine Lichtfrequenz, die so gut wie jedes elektronische Gerät abgibt und die das Hormon Melatonin beeinflussen soll, das für die Regulierung unseres zirkadianen Rhythmus, also unserer inneren Uhr, verantwortlich ist. Laut der Studie hemmt dieses blaue Licht die Melatonin-Produktion. Ein aus dem Gleichgewicht gebrachter zirkadianer Rhythmus kann das Einschlafen erschweren, uns vor dem Zubettgehen hibbelig werden lassen und uns sogar daran hindern, in den Tiefschlaf zu sinken.

„Im Normalfall wird Melatonin dann freigesetzt, wenn wir uns schlafen legen und erreicht den Höchststand, wenn wir eingeschlafen sind”, erzählte mir der Mediziner Stuart Quan von der Abteilung für Schlafstörungen des größten Bostoner Krankenhauses. Eine der am häufigsten zitierten Studien, die an der University of Toronto durchgeführt wurde, zeigte auch eine Verbindung zwischen Schlafstörungen und den blauen Lichtfrequenzen auf: Bei Menschen, die dauerhaft in der Nachtschicht arbeiten, gingen die Schlafstörungen zurück, wenn sie tagsüber eine Brille tragen, die Blaulicht filtert. Zwei weitere unabhängige Harvard-Studien konnten zudem zeigen, dass Blaulicht das Melatonin stärker unterdrückt als andere Arten von Licht.

Forschungslücken und offene Fragen

Millionen Menschen schlafen jeden Abend dem laufenden Fernseher- oder Computerbildschirm ein. Umso unverständlicher ist es, warum bisher keine konkreteren Studien darüber vorliegen, ob und wie uns das beeinträchtigt. Keine dieser Studien ist jedoch besonders umfangreich, außerdem konzentrieren sie sich allesamt auf die Auswirkungen von Licht auf den zirkadianen Rhythmus und nicht auf die Auswirkungen vom Fernsehen auf den Schlaf. Eine der Harvard-Studien umfasste zehn Teilnehmer und variierte die Wellenlänge des Lichts; eine andere hatte einen Untersuchungsumfang von zwölf Probanden und verglich die Auswirkungen von E-Readern mit Hintergrundbeleuchtung mit Readern ohne der Beleuchtung. Die Studie der University of Toronto begleitete 36 Krankenschwestern, die in Vollzeit arbeiteten, und auch hier war das Licht der entscheidende Faktor.

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Trotzdem waren die Ergebnisse dieser Studien scheinbar so überzeugend, dass viele Wissenschaftler der Meinung sind, die Forschungen in diesem Bereich seien abgeschlossen. „Eine Tatsache, bei der sich die Wissenschaftler definitiv einig sind, ist, dass Blaulicht den zirkadianen Rhythmus verändert”, sagte Quan. „Doch Menschen werden unterschiedlich schnell und zu unterschiedlichen Zeiten müde und entwickeln auch unterschiedliche Schlafgewohnheiten. Die Ergebnisse dieser Studien waren Anlass genug, in etlichen Veröffentlichungen zu schlussfolgern, dass auch Fernsehen unseren Schlaf negativ beeinflussen muss. Das sollte aber nicht so einfach verallgemeinert werden. Denn keine der stationär durchgeführten Schlafstudien, die ich gefunden habe oder die Quan bekannt sind, haben explizit den Zusammenhang zwischen der Schlafqualität und dem Fernsehen vor dem Schlafengehen untersucht. Leider wurde vor allem eine Menge Halbwissen darüber produziert, was für Auswirkungen es auf uns haben könnte, wenn wir kurz vor dem Entgleiten ins Land der Träume fernsehen. Keine Studie hat bisher ausführlich untersucht, was genau während dem Einschlafen mit Glotze in unserem Gehirn vorgeht und ob die Bildschirm-Berieselung manchen Menschen vielleicht sogar beim Einschlafen hilft.

„Es gibt Studien über den Einfluss von Alkohol und Drogen auf die Schlafqualität, doch über den Einfluss des Fernsehens ist mir keine vergleichbare Studie bekannt”, sagte Quan. Fernzusehen ist eine der am meisten genutzten passiven Erholungsmöglichkeiten, auf die der Mensch heute zurückgreift. Unser Gehirn mit Reizen überfluten zu lassen, unterscheidet sich grundlegend von Aktivitäten, die Gehirn und Körper anregen, wie beispielsweise Lesen oder ein Spiel auf dem Handy zu spielen.

Warum schauen wir Fernsehen vor dem Schlafengehen?

Es gibt einen ganzen Korpus an Studien darüber, dass wir durch unsere zunehmend mediale Umwelt unruhiger, hektischer, gestresster und besorgter sind. Die ganzen Benachrichtigungen, die im Laufe des Tages unsere Geräte und unser Gehirn fluten, lenken uns extrem ab. Wenn wir uns schlafen legen, holen uns alle Gedanken, die wir tagsüber erfolgreich verdrängt haben, jedoch wieder ein und halten uns vom Einschlafen ab.

„40 bis 50 Prozent der Patienten, die unter Schlaflosigkeit leiden, brauchen eine Ablenkung, um einschlafen zu können”, so Breus. „Du legst dich ins Bett, machst das Licht aus und es ist still. Du bist alleine mit deinen Gedanken und sie bringen dein Gehirn zum Rattern. Es gibt so etwas wie eine autonome Unruhe-der Begriff umfasst zum Beispiel die Herzfrequenz, Muskelspannung und Angst-, die zunimmt, wenn man an etwas Stressiges denkt. So lange das Unruhe-Level erhöht ist, kann man nicht in den Tiefschlaf fallen. Breus sagt, es sei im Laufe der Zeit zu einer Art allgemeingültigen Weisheit geworden, dass es schlecht sei, auf diese Weise einzuschlafen-eine These, die seiner Meinung nach bis zum Erbrechen wiederholt worden sei.

Tipps für einen gesünderen Umgang mit dem Fernsehen vor dem Schlafengehen

Vor dem Schlafengehen fernzusehen ist für den einen vielleicht schlecht, doch für einen anderen mag es vorteilhaft sein. Ein weiterer Aspekt, dem von der Wissenschaft keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist, wie die sinnvollste Methode, vor dem Schlafen fernzusehen, aussehen würde. Doch auch hier können wir ein paar logische Vermutungen anstellen:

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  • Ihr werdet wahrscheinlich weniger Probleme haben, einzuschlafen, wenn das Gerät nicht allzu nah an eurem Bett steht.
  • Dunklere Bildschirme sind wahrscheinlich besser als sehr helle.
  • Vom Fernseher abgewandt zu liegen und nur zuzuhören reizt die Sinne wahrscheinlich weniger, als tatsächlich fernzusehen-außerdem ist doch bewiesen, dass Musik die Schlafqualität verbessert, vielleicht hat die Geräuschkulisse der Glotze eine ähnliche Wirkung?-.
  • Etwas Witziges eignet sich vielleicht besser zum Einschlafen, als ein Thriller oder Horror.
  • Serien, die ihr schon kennt, sind höchstwahrscheinlich besser, als eine komplett neue Serie anzumachen.

Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz

Durch den stetig wachsenden Einsatz moderner Kommunikationstechnologien wie Mobilfunk, WLAN oder auch Bluetooth sind wir in der Tat vermehrt elektromagnetischen Einwirkungen ausgesetzt. Im Büro sind wir von ähnlichen Quellen elektromagnetischer Felder umgeben wie Zuhause: Wir sitzen vor dem Bildschirm des PCs oder arbeiten unterwegs mit dem Laptop, telefonieren mit dem Handy oder surfen im Internet via WLAN - Folge: Nahezu ständig wirken elektromagnetische Felder auf uns ein. Zahlreiche Studien haben allerdings gezeigt, dass von diesen Einwirkungen keine gesundheitsschädlichen Wirkungen ausgehen. Aufgrund des Abstandes, den man üblicher Weise zu den Strahlungsquellen wie z. B. dem WLAN-Router einhält, ist die Intensität zudem deutlich reduziert.

Darüber hinaus sind deutlich stärkere elektromagnetische Belastungen an bestimmten Arbeitsplätzen zu finden, beispielsweise in der Nähe industrieller Maschinen und Anlagen. Betroffen sind insbesondere Beschäftigte, deren Arbeit auf der Nutzung hoher Strom- bzw.

Schutzmaßnahmen und Grenzwerte

Oberstes Gebot: Abstand haltenDie Stärke von elektromagnetischen Feldern nimmt sehr schnell mit zunehmendem Abstand ab. Beispielsweise bei Zwei- und Mehrleitersystemen, z. B. eine Stromleitung, nimmt die Stärke des Feldes mit dem Quadrat des Abstandes (1/r²) ab. Das heißt: Verdoppelt man den Abstand zur Quelle von 1 Meter auf 2 Meter, so wird die Feldstärke auf ein Viertel reduziert (1/2² = ¼); erhöht man den Abstand sogar auf 10 Meter, beträgt die Feldstärke nur noch 1/100 (1/10² = 1/100).

Zudem lassen sich elektrische Felder leicht abschirmen, eine dünne Metallfolie reicht bereits aus. Auch vor hochfrequenten Feldern kann man sich schützen, z. B. durch spezielle Schutzanzüge.

Werden die Vorgaben und Grenzwerte der EMFV nicht eingehalten, stellt dies eine Gefährdung der Sicherheit und der Gesundheit des Beschäftigten dar. Es müssen Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das Ziel aller Maßnahmen ist eine Reduzierung der Exposition auf ein Minimum nach dem Stand der Technik (Minimierungsgebot). In jedem Fall müssen die Expositionsgrenzwerte eingehalten werden. Die Rangfolge der Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip muss berücksichtigt werden:

  • Technische Maßnahmen, z. B. Reduzierung der Leistung, Abschaltung, Abschirmung, Abstandsvergrößerung, technische Zugangsbeschränkungen
  • Organisatorische Maßnahmen, z. B. Unterweisung, Betriebsanweisung, Kennzeichnung des Expositionsbereichs, Begrenzung der Aufenthaltsdauer
  • Persönliche Schutzausrüstung, z. B. Hochfrequente (HF)-Schutzkleidung

Biologische Wirkungen hochfrequenter Felder

Die Energie hochfrequenter elektromagnetischer Felder wird vom Körper aufgenommen ("absorbiert") und kann dort unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Die Geschwindigkeit und Verteilung der Energieabsorption im Körper hängt von der Stärke und der Frequenz der elektromagnetischen Felder ab, aber auch von den Eigenschaften und Strukturen des biologischen Gewebes. Physikalisch definiert und eindeutig nachgewiesen sind Kraftwirkungen und die Wärmewirkung der hochfrequenten Felder.

Ausschlaggebend für die biologische Wirkung von hochfrequenten Feldern ist die Geschwindigkeit der Energieaufnahme im Körpergewebe. Lebewesen, also auch der Mensch, enthalten viele elektrisch geladene Teilchen und polare Moleküle. Elektromagnetische Felder üben auf elektrisch geladene oder polare Teilchen Kräfte aus, wodurch diese zusätzliche Bewegungsenergie erhalten. Wenn die Felder sehr stark sind, können sich aufgrund der Kraftwirkung auch ganze Zellen bewegen. Sie richten sich im Feld aus oder wandern.

Blaulicht und Melatonin

Die Lichtrevolution hat jedoch einen Nachteil: Die LED emittieren in der Regel viel Blaulicht, das senkt die Melatoninspiegel und hält das Gehirn wach. Die Auswirkungen von Blaulicht auf die Melatoninproduktion und den Chronorhythmus sind zwar gut untersucht, die entscheidende Frage ist aber, ob das Licht der LED-Monitore tatsächlich ausreicht, um den Tag-Wach-Rhythmus zu stören und den Schlaf zu verzögern.

Die Angst vor der Strahlung

Für die Medien ist es schier nicht mehr auszuhalten mit dieser Handy-Strahlung. All die Jahre gab es immer nur einen falschen Alarm nach dem anderen abzublasen: doch kein Tumor, nicht einmal Ohrenkrebs, Erbgutschäden auch nicht. Nur eine Gruppe um den schwedischen Mediziner Lennart Hardell, von der »Süddeutschen« als Belastungszeuge aufgerufen, meldet standhaft hin und wieder ein erhöhtes Krebsrisiko. Mehrere tausend Studien wurden weltweit bereits durchgeführt. Haltbare Belege für irgendwelche Gefahren hat bislang keine erbracht. Zuletzt wurden 420 000 Dänen untersucht, die bis zu 21 Jahre lang Umgang mit Mobiltelefonen hatten. Das Resultat, im vergangenen Dezember gemeldet: kein Risiko feststellbar.

Ein Rest von Unsicherheit muss freilich immer bleiben, auch wenn er stetig schrumpft. Kaum eine Studie, die versäumt hinzuzufügen, weitere Studien seien erforderlich. Immer mehr spricht jedoch dafür, dass die Wahrheit denkbar unergiebig ist: Mobiltelefone senden schwache Funkwellen aus, die schneller schwingen als die des Radios und langsamer als das Licht (siehe Grafik). Treffen diese Wellen auf organisches Gewebe, regen sie darin die Wassermoleküle zum Mitschwingen an. Das erhöht ein wenig die Temperatur; direkt am Ohr kann sie um ein Zehntelgrad steigen.

tags: #fernsehen #wellenlange #gehirn