Einführung
Fleischbrühe ist ein beliebtes Nahrungsmittel, das in vielen Kulturen als Basis für Suppen, Soßen und andere Gerichte dient. Frischer Fisch ist eine gesunde und schmackhafte Komponente unserer Ernährung. Taubheitsgefühl, auch bekannt als Parästhesie, ist ein sensorisches Phänomen, das durch verminderte oder veränderte Empfindung in bestimmten Körperteilen gekennzeichnet ist. In diesem Artikel untersuchen wir mögliche Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Fleischbrühe, frischem Fisch und dem Auftreten von Taubheitsgefühlen.
Inhaltsverzeichnis
- Salzgehalt in Fleischbrühe und seine Auswirkungen
- Glutamatunverträglichkeit und ihre Symptome
- Fischvergiftung: Ursachen, Symptome und Vorbeugung
- Weitere mögliche Ursachen für Taubheitsgefühle
- Ernährungsempfehlungen während der Chemotherapie
- Kreislaufprobleme und ihre Ursachen
- Zusammenhang zwischen Verliebtheit und Geschmacksempfinden
- Traditionelle Zubereitung von Fleischbrühe
- Fazit
1. Salzgehalt in Fleischbrühe und seine Auswirkungen
Zu viel Salz ist ungesund
Die meisten Menschen lieben es kräftig und deftig. Und da gehört Salz unbedingt mit dazu. Ähnlich wie bei Zucker gewöhnt sich der Gaumen an hohe Salzkonzentrationen im Essen. Dann wird teils von vorneherein reichlich gesalzen oder vor dem Verzehr mit dem Salzstreuer nachgeholfen. Sukzessive wird es mehr. Denn der Geschmackssinn stumpft ab, sodass weniger gesalzene Lebensmittel und Speisen fade und eintönig wirken. Salz zu verteufeln ist jedoch der falsche Weg. Denn so ganz kommt man daran nicht vorbei. Wir kommen am Salz nicht vorbei, weil einerseits Lebensmittel von Natur aus einen gewissen Salzgehalt haben. Andererseits versorgt Salz den Organismus mit etwa 90 Prozent des benötigten Natriums und Chlorids. Also mit den Mengenelementen, aus denen Kochsalz besteht. Natrium und Chlorid sind wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt der Zellen aufrechtzuerhalten und den Blutdruck zu regulieren. Würde Salz im Organismus völlig fehlen, geriete der Wasserhaushalt aus der Balance. Damit alles reibungslos im Körper funktioniert, genügt eine tägliche Menge von 3,8 Gramm Kochsalz. Und ein Zuviel des Guten schadet mehr, als es nutzt.
Empfohlene Tagesmenge
Wohl dosiert braucht der Körper also Salz. Dazu empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine tägliche Menge von rund sechs Gramm Kochsalz. Praktisch sind das so viele Salzkristalle wie auf einen Teelöffel passen. Doch Achtung: Dies sollte nicht nur die Menge abdecken, die zum Kochen verwendet wird, sondern auch den natürlichen Salzgehalt in Lebensmitteln sowie Salz aus verarbeiteten Lebensmitteln.
Salzaufnahme in Deutschland
Insgesamt liegt die Salzaufnahme bei Erwachsenen hierzulande deutlich über der DGE-Empfehlung von täglich maximal sechs Gramm Kochsalz. Tagtäglich verzehren Frauen im Schnitt 8,4 und Männer sogar zehn Gramm. Etwa die Hälfte der Männer und 38,5 Prozent der Frauen schießen weit übers Ziel hinaus und essen mehr als zehn Gramm Salz am Tag. Nicht nur, dass es für den geschmacklichen Gewohnheitseffekt zu hoch ist - auch die Gesundheit leidet.
Auswirkungen von zu viel Salz
Zu viel Salz im Essen tut dem Körper nicht gut. Es beeinflusst den Blutdruck bis hin zu Bluthochdruck. Insbesondere ist dies kritisch für Menschen, die schon andere Lebensstil-assoziierte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes haben. Der erhöhte Blutdruck begünstigt wiederum Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle. Diskutiert wird zudem, ob Nierensteine und Magenerkrankungen durch einen hohen Salzkonsum negativ beeinflusst werden.
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Salzsensitivität
Hinzu kommt, dass es Menschen gibt, deren Blutdruck bei erhöhtem Salzkonsum steigt. Studien bestätigen, dass etwa 30 bis 50 Prozent der Personen mit Bluthochdruck und etwa 10 bis 20 Prozent der Studienteilnehmer mit gesunden Blutdruckwerten salzsensitiv reagierten.
Zusammenhang zwischen Salz, Blutdruck und Darmmikrobiom
Vor einigen Jahren wurde auch ein Zusammenhang zwischen Salz, Blutdruck und dem Darmmikrobiom entdeckt: Kochsalz verringert die Anzahl an Lactobazillen und erhöht gleichzeitig die Menge an bestimmten Immunzellen im Blut. Die möglichen Folgen sind nicht nur ein höherer Blutdruck, sondern auch Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.
Maßnahmen zur Reduzierung des Salzkonsums
Ähnlich wie bei zu süßem Essen lassen sich die Geschmacksnerven für weniger Salz sensibilisieren und trainieren. Am besten funktioniert dies, wenn überwiegend selbst gekocht wird. Denn damit lassen sich einerseits salzreiche Lebensmittel einsparen und andererseits beim Kochen Salzmengen genauer dosieren.
Insgesamt ist es sinnvoll, täglich bewusst und überwiegend Lebensmittel aus der Gruppe der salzärmeren Lebensmittel auszuwählen. Auch beim Kochen bietet es sich an, Salz nur als Prise zu verwenden und dafür lieber mehr Kräuter und Gewürze. Steht der Salzstreuer nicht auf dem Tisch, widersteht man der Versuchung nachzusalzen leichter.
2. Glutamatunverträglichkeit und ihre Symptome
Was ist Glutamat?
Glutaminsäure und ihre Salze, die Glutamate, werden von bestimmten Geschmacksrezeptoren auf der Zunge wahrgenommen. Sie rufen den Geschmack „umami“ (zu Deutsch etwa „schmackhaft“) hervor. Deshalb gilt es als Geschmacksverstärker.
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Symptome einer Glutamatunverträglichkeit
Die Anzeichen einer Glutamatunverträglichkeit treten in der Regel kurz nach dem Verzehr glutamatreicher Lebensmittel auf und können mehrere Stunden anhalten. Betroffene berichten von Kopfschmerzen, Schwäche, Taubheitsgefühl am Nacken und in den Armen, Schwitzen, Kribbeln, geröteten Hautpartien und Herzrasen. Pseudoallergien, zu denen auch die Glutamatunverträglichkeit gehört, lösen in manchen Fällen allergieähnliche Reaktionen aus, etwa Nesselsucht und Schwellungen im Gesicht (Angio-Ödem, Quinke-Ödem). Kreislaufstörungen bis hin zum anaphylaktischen Schock sind selten, aber grundsätzlich möglich.
Diagnose
Es gibt keine einzelne Untersuchungsmethode, mit der sich Betroffene sicher auf Glutamatunverträglichkeit testen lassen können. Bei einem entsprechenden Verdacht sollten Betroffene zunächst ihre hausärztliche Praxis aufsuchen. Unter Umständen ist eine Überweisung in eine allergologische oder gastroenterologische Praxis sinnvoll. Eine detaillierte Krankheitsgeschichte (Anamnese), eine körperliche Untersuchung und verschiedene Allergietests helfen der Ärztin oder dem Arzt, um eine Nahrungsmittelvergiftung, Lebensmittelallergie oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszuschließen.
Behandlung
Wenn der Verdacht auf eine Glutamatunverträglichkeit besteht und andere Ursachen ärztlich ausgeschlossen wurden, hilft nur die Vermeidungstherapie: Betroffene sollten künftig auf glutamatreiche Lebensmittel verzichten.
Glutamathaltige Lebensmittel
Glutamat ist ein Geschmacksverstärker. Er kommt natürlicherweise in eiweißreichen Lebensmitteln wie Käse, Fleisch oder Hülsenfrüchten wie Soja vor. Darüber hinaus sind Mononatriumglutamat und Co. häufig verwendete Gewürze sowie beliebte Zusatzstoffe bei Fertiggerichten.
3. Fischvergiftung: Ursachen, Symptome und Vorbeugung
Ursachen
Grundsätzlich gibt es 2 Hauptursachen für eine Fischvergiftung:
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- Bakterien wie Salmonellen oder Vibrionen, die sich durch falsche Lagerung oder mangelnde Hygiene im Fisch vermehren.
- Giftstoffe (Toxine), die natürlicherweise in bestimmten Fischarten vorkommen, wie Ciguatoxin oder Scombrotoxin.
Symptome
Die ersten Anzeichen einer Fischvergiftung treten oft innerhalb weniger Stunden nach dem Verzehr auf. Unabhängig von der Ursache gehören Verdauungsprobleme zu den häufigsten Symptomen: Übelkeit und Erbrechen - oft heftig und plötzlich. Durchfall - in schweren Fällen mit Kreislaufschwäche verbunden. Bauchkrämpfe - von leicht bis sehr schmerzhaft. Treten vor allem bei einer Ciguatera- oder Tetrodotoxin-Vergiftung auf: Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Händen, Füßen oder im Gesicht. Schwindel und Kopfschmerzen. Sehstörungen oder verändertes Temperaturempfinden (z. B. kaltes Wasser fühlt sich heiß an).
Wann zum Arzt?
Wenn nach dem Verzehr von Fisch plötzlich Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten, liegt der Verdacht auf eine Fischvergiftung nahe. Doch wann müssen Sie zum Arzt? Nicht jede Fischvergiftung erfordert eine medizinische Behandlung. In vielen Fällen können Sie die Symptome selbst auskurieren.
Vorbeugung
Wer beim Einkauf, der Lagerung und der Zubereitung einige Grundregeln beachtet, kann sich zuverlässig vor verdorbenem Fisch schützen.
- Sicherer Einkauf: Achten Sie auf klare, glänzende Augen, feste Konsistenz und neutralen Geruch.
- Richtige Lagerung: Kühlen Sie den Fisch sofort und beachten Sie die richtige Lagerdauer.
- Sicher zubereiten: Garen Sie den Fisch durch und achten Sie auf Hygiene in der Küche.
4. Weitere mögliche Ursachen für Taubheitsgefühle
Taubheitsgefühle können viele Ursachen haben, die nicht unbedingt mit dem Verzehr von Fleischbrühe oder Fisch zusammenhängen. Einige häufige Ursachen sind:
- Nerveneinklemmung: Druck auf einen Nerv, beispielsweise durch eine Bandscheibenvorfall oder das Karpaltunnelsyndrom.
- Durchblutungsstörungen: Verminderte Durchblutung, beispielsweise durch Arteriosklerose oder Raynaud-Syndrom.
- Neuropathie: Nervenschäden, beispielsweise durch Diabetes, Alkoholmissbrauch oder Vitaminmangel.
- Multiple Sklerose (MS): Eine Autoimmunerkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft.
- Medikamente: Einige Medikamente können als Nebenwirkung Taubheitsgefühle verursachen.
5. Ernährungsempfehlungen während der Chemotherapie
Eine möglichst gesunde, ausgewogene und vielseitige Ernährung ist auch während einer Chemotherapie wichtig. Es gilt, den Körper in dieser anstrengenden Zeit ausreichend mit Nährstoffen (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate), Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Denn ein guter Ernährungszustand ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Sie sich wohl fühlen und eine gute Lebensqualität haben. Es gibt nicht „die eine“ oder die „einzig richtige“ Ernährungsweise, die zu allen Menschen während einer Chemotherapie passt. Vielmehr sollte sich die Ernährung an Ihren persönlichen Bedürfnissen orientieren und individuelle Nebenwirkungen, Beschwerden und Einschränkungen mit einbeziehen.
6. Kreislaufprobleme und ihre Ursachen
Kreislaufprobleme bezeichnen eine funktionelle Störung des Herz-Kreislauf-Systems, bei der es meist durch einen zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) zu einer Minderdurchblutung des Gehirns kommt. Der medizinische Fachbegriff für den plötzlichen Kreislaufkollaps ist Synkope oder präsynkopaler Zustand. Das Herz pumpt in diesem Moment nicht genug Blut in den Kopf, was zu den klassischen Ausfallerscheinungen führt. Obwohl die Beschwerden oft harmlos sind, können sie die Lebensqualität stark einschränken und in bestimmten Situationen (z. B. im Straßenverkehr) gefährlich werden.
Symptome
Die Anzeichen für Kreislaufprobleme treten oft plötzlich auf, können sich aber auch schleichend ankündigen. Wenn das Gehirn kurzzeitig unterversorgt ist, reagiert der Körper mit folgenden Warnsignalen: Schwindelgefühl, Sehstörungen, Hörstörungen, Kalter Schweiß, Blässe im Gesicht, Zittrigkeit, Schwächegefühl und starke Müdigkeit, Übelkeit, Wahrnehmbares Herzklopfen oder ein beschleunigter Puls.
Ursachen
Die Gründe für einen instabilen Kreislauf sind vielfältig. Um langfristig beschwerdefrei zu bleiben, ist es wichtig, den individuellen Auslöser zu kennen. Häufige Ursachen sind: Niedriger Blutdruck (Hypotonie), Wettereinflüsse, Hormonelle Schwankungen (Periode und Schwangerschaft), Lebensstil und Flüssigkeitsmangel.
Was tun bei Kreislaufproblemen?
Wenn Ihnen schwindelig wird oder schwarz vor den Augen, ist schnelles Handeln gefragt, um einen Sturz oder eine Ohnmacht zu vermeiden. Diese Maßnahmen und Hausmittel helfen, den Kreislauf zu stabilisieren: Hinlegen und Beine hoch, Flüssigkeit und Elektrolyte, Frische Luft, Kaltes Wasser, Bewegung.
7. Zusammenhang zwischen Verliebtheit und Geschmacksempfinden
Wird im Restaurant oder der Kantine ein Essen serviert, was allgemein als versalzen empfunden wird, heißt es gerne: „Die Köchin oder der Koch ist wohl verliebt!“ Angenommen wurde hier stets, dass der Salzlöffel ausgerutscht ist, weil die verliebte Person mit ihren Gedanken woanders ist. Doch Forscher fanden heraus, dass der veränderte Hormonhaushalt während der ersten, intensiven Verliebtheitsphase dafür verantwortlich ist. So sollen frisch Verliebte eine höhere Salzschwelle haben als Singles oder Paare, die diese Phase hinter sich gelassen haben.
8. Traditionelle Zubereitung von Fleischbrühe
Wem es aber vorzüglich darum zu tun ist, eine gute Brühe zu gewinnen, sei es behufs einer schmackhaften und kräftigen Suppe, oder zur Bereitung von Gemüsen, Tunken (Soßen) u. dgl., der muß darauf Bedacht nehmen, seinen Fleischtopf wohl ans Feuer zu bringen. Man setze das Fleisch mit wenigem Salze bei, fülle den Topf bis an den Rand mit kaltem Wasser und schäume ihn während des langsam unterhaltenen Siedens fleißig ab. Nach etwa zwei Stunden gebe man ihm sein volles Salz, welches alle übrigen Unreinigkeiten und toten Stoffe noch vollends in die Höhe zu steigen zwingt. Kräuter hinzuzutun, als Sellerie, Möhren, Petersilie, Porree, und was dergleichen mehr ist, und wie man es am meisten liebt, nur keine Zwiebeln, weil sie gesotten einen faden Geschmack geben.
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