Französische Wetterfee, Parkinson und die Rettung der Tierwelt: Eine Zusammenfassung

Der vorliegende Artikel beleuchtet verschiedene Themen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, aber dennoch wichtige Aspekte unseres Lebens und unserer Gesellschaft berühren. Es geht um den Umgang mit einer Parkinson-Diagnose, den Kampf gegen das Artensterben und die Bedeutung von Engagement und Forschung.

Parkinson: Eine Diagnose verändert das Leben

Die Diagnose Parkinson im Alter von Mitte 40 kann das Leben von Grund auf verändern. Christian Jung schildert eindrücklich, wie die Diagnose seinen Alltag beeinflusste und wie er lernte, damit umzugehen. Zunächst war er entsetzt, doch dann begann er, sich intensiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen und nach Wegen zu suchen, um seine Lebensqualität zu erhalten.

Symptome und Diagnose

Die ersten Symptome von Parkinson können schleichend auftreten und sind oft schwer zuzuordnen. Bei Christian Jung begann es mit einem merkwürdigen Gefühl im Fuß beim Joggen, gefolgt von Rücken- und Schulterschmerzen. Erst ein Hausarzt formulierte den Verdacht auf Parkinson. Die Hauptsymptome der Erkrankung sind verzögerte Bewegungsabläufe, Muskelsteifheit und Zittern der Gliedmaßen. Sie werden durch das Absterben von Nervenzellen in der Schwarzen Substanz im Hirnstamm ausgelöst, die den Botenstoff Dopamin produzieren.

Therapieansätze und Forschung

Die Parkinson-Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Es gibt verschiedene Therapieansätze, die darauf abzielen, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Medikamente wie L-Dopa gleichen den Mangel an Dopamin im Gehirn aus, während Dopamin-Agonisten die Funktion des Dopamins nachahmen. MAO-B-Hemmer und COMT-Hemmer verzögern den Abbau von Dopamin.

Ein weiteres vielversprechendes Forschungsfeld ist die Entwicklung von Medikamenten, die nicht nur die Symptome behandeln, sondern auch das Fortschreiten der Erkrankung beeinflussen. Ziel ist es, die Degeneration der Zellen zu verlangsamen oder sogar zu bremsen.

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Die Tiefe Hirnstimulation (THS) ist ein operatives Verfahren, das bei manchen Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung eingesetzt wird. Dabei werden elektrische Sonden in das Gehirn eingesetzt, um die überaktiven Nervenzellen zu hemmen. Prof. Peter Tass arbeitet an einer Weiterentwicklung der THS, die eine noch genauere Ansteuerung der kranken Hirnareale ermöglichen soll. Seine Schlüsselidee ist der "Koordinierte Reset", eine Stimulationstechnik, die dem synchronen Feuern der Nervenzellen entgegenwirkt.

Auch die Stammzellforschung bietet neue перспектив für die Behandlung von Parkinson. Ein Forscherteam um Prof. Guido Nikkhah arbeitet an einer Zellersatztherapie, bei der fetale Stammzellen in das Gehirn eingepflanzt werden, um die Dopamin produzierenden Zellen zu ersetzen.

Frühdiagnostik

Die aktuelle Grundlagenforschung zu Parkinson wendet sich verstärkt der Frühdiagnostik zu. Prof. Christine Klein untersucht, ob Gentests eine Möglichkeit der Frühdiagnose darstellen. Sie hat eine Studie mit gesunden Trägern eines mutierten Gens durchgeführt, die noch keine Parkinson-Symptome zeigen.

Ein möglicher Auslöser für das Zugrundegehen der Dopamin produzierenden Zellen ist das Protein Alpha-Synuklein. Ein Team am Tübinger Hertie-Institut für klinische Hirnforschung hat weitere genetische Risikofaktoren für Parkinson identifiziert, darunter ein Gen, das für ein Protein der Synuklein-Gruppe kodiert.

Bewegung und Therapie

Eine wichtige Ergänzung zur medikamentösen Behandlung ist Bewegung. Krankengymnastik, Stimm-, Sprach- und Ergotherapie sowie Tanz oder Nordic Walking können helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Wirkungsvolle Behandlungsverfahren sind auch die sogenannte LOUD- und die BIG-Therapie.

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Leben mit Parkinson

Christian Jung hat sein Leben aufgrund der Parkinson-Diagnose verändert. Er hat seinen Job gewechselt und seinen Alltag neu organisiert. Sport, Anwendungen und Arztbesuche bestimmen nun seinen Rhythmus. Familie, Freunde und Kollegen haben dafür Verständnis. Er hat gelernt, seine Prioritäten neu zu setzen und das Leben bewusster zu genießen.

Pamela Spitz erhielt mit 41 Jahren die Diagnose Morbus Parkinson. Auch sie stellte ihr Leben auf den Kopf und suchte nach Wegen, um mit der Krankheit umzugehen. Sie stürzte sich zunächst ins Berliner Nachtleben, flüchtete dann nach Portugal und begab sich auf Reisen. Sie fand Trost und Kraft in der Natur, beim Wandern und Surfen. Sie lernte, dankbarer zu sein und nicht mehr so viel zu erwarten.

Elstner und der Kampf gegen das Artensterben

Frank Elstner, bekannt durch seine Sendung "Elstners Reisen", engagiert sich seit vielen Jahren für den Artenschutz. Er reist um die Welt, um Menschen zu besuchen, die sich für den Erhalt der Tierwelt einsetzen.

Persönliche Motivation

Elstner wurde durch Tierschützer wie Heinz Sielmann und Bernhard Grzimek inspiriert. Er freundete sich mit dem Zoodirektor von Karlsruhe, Matthias Reinschmidt, an und begleitete ihn bei der Auswilderung einer in freier Wildbahn ausgestorbenen Papageienart.

Engagement für den Artenschutz

Elstner setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für das Artensterben zu schärfen und Menschen zu motivieren, sich für den Artenschutz zu engagieren. Er besucht Projekte, die sich für den Erhalt des Lebensraums wilder Tiere einsetzen, wie das von Willie Smits, der mehr als 1000 Orang-Utans gerettet hat.

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Buch "Wir retten Tiere"

Elstner hat ein Buch mit dem Titel "Wir retten Tiere" geschrieben, in dem er seine Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Artenschutz zusammenfasst. Das Buch ist voller beeindruckender Bilder, Geschichten und Erfahrungen und nimmt den Leser mit an die Orte, an denen man für den Artenschutz kämpft. Wer das Buch kauft, unterstützt die Artenschutzarbeit vom Zoo Karlsruhe.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Elstner betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz für den Erhalt der Artenvielfalt. Er ist jedoch nicht besonders optimistisch, dass wir unseren Planeten nachfolgenden Generationen in einem guten Zustand übergeben werden. Er äußert seine Sorge über den Krieg in der Ukraine, das Artensterben, die Probleme mit der Reinhaltung des Wassers und die Klimaprobleme.

Meinung zu Klimaklebern

Elstner bewundert jeden, der etwas für den Klimaschutz tut. Er würde sich jedoch bei dem einen oder anderen auch Kritik erlauben und sich wünschen, dass sie sich etwas Besseres einfallen lassen, was hilft, aber anderen Menschen nicht schadet.

Weitere Beispiele für Engagement und Hilfsangebote

Der Artikel gibt auch Einblicke in weitere Bereiche, in denen sich Menschen engagieren und Hilfsangebote geschaffen werden:

  • Heim im Habitatbaum: In Siegburg wurden Habitatbäume geschaffen, die geschützten Lebensraum für Eichhörnchen, Fledermäuse, Amseln und Käfer bieten.
  • Ölkanister-Unfall: Nach einem Ölkanister-Unfall in Siegburg wurde das kontaminierte Erdreich vom THW entfernt, um das Einsickern des Öls in tiefere Erdschichten und ins Grundwasser zu verhindern.
  • Lesung "Die Lavendeljahre": Die Autorin Sonja Roos las aus ihrem Roman "Die Lavendeljahre", der von einer alten Dame handelt, die eine letzte Reise nach Frankreich antritt.
  • Freunde des Stadtmuseums Siegburg: Der Verein wirbt um Spenden und Mitgliedschaften, um Kunst und Kultur in Siegburg zu fördern.
  • Kinderflohmarkt: In Siegburg fand ein Kinderflohmarkt statt, bei dem junge Händler und Trödler ihre Waren anboten.
  • Kidical Mass: Der ADFC veranstaltete in Siegburg eine Fahrradkundgebung für kinderfreundliche und grüne Orte.
  • RSVG-Bike Frühlingsangebot: Die RSVG bot ein besonderes Angebot für RSVG-Bike Nutzer an, bei dem sie pro Fahrt 30 Minuten gratis radeln konnten.
  • Fahrradverkauf für den guten Zweck: Der Lions Club verkaufte Fahrräder für einen guten Zweck und spendete den Erlös an Institutionen zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder.
  • Patenschaft Siegburg-Bunzlau: Die Stadt Siegburg übernahm vor 70 Jahren die Patenschaft über die niederschlesische Stadt Bunzlau und unterstützte die Vertriebenen aus der Töpferstadt.
  • Schulsozialarbeit: Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Bildungssystems und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei schulischen, persönlichen und familiären Problemen.
  • Vollsperrung Autobahnkreuz Bonn/Siegburg: Aufgrund von Arbeiten an der Verkehrssicherung war im Autobahnkreuz Bonn/Siegburg keine Überfahrt von der A3 auf die A560 möglich.
  • Kurs Fit ins Frühjahr - mit Baby: Das DRK-Familienbildungswerk bot einen Kurs "Fit mit Baby" an, bei dem Mütter mit Baby ein leichtes Herz-Kreislauftraining absolvieren konnten.
  • Achtsame Körperarbeit nach Thomas Hanna: Die Volkshochschule bot einen Kurs "Achtsame Körperarbeit nach Thomas Hanna" an, bei dem Übungen zur Lösung von Verspannungen und Verbesserung der Beweglichkeit durchgeführt wurden.
  • App Citykey: Mit der App Citykey können Bürgerinnen und Bürger die Kreisstadt neu kennenlernen und Behördengänge bequem über das Smartphone erledigen.

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