Die Angst vor Mädchen oder Frauen ist ein weit verbreitetes Problem, das Männer jeden Alters betrifft. Es kann sich in Schüchternheit, Nervosität oder sogar in einer ausgewachsenen Phobie äußern. Diese Angst kann Beziehungen, soziale Interaktionen und das allgemeine Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen, Symptomen und Bewältigungsstrategien, um die Angst vor Mädchen zu überwinden und ein erfüllteres Leben zu führen.
Einführung
Viele Männer haben Schwierigkeiten, Frauen kennenzulernen, anzusprechen oder gar einen Flirt zu starten. Was bei Männern auf den ersten Blick vielleicht nur wie eine anhaltende Schüchternheit wirkt, kann jedoch oft eine tiefer sitzende traumatische Erfahrung sein: die Angst vor Frauen. Die Angst vor Frauen verhindert Beziehungen. Denn sobald man mit Frauen in Kontakt tritt, kommen einem Gedanken in den Sinn wie „Ich werde mich lächerlich machen“, „Sie wird mich abblitzen lassen“ oder „Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll“.
Ursachen der Angst vor Mädchen
Die Angst vor Mädchen kann verschiedene Ursachen haben, die oft tief in der Vergangenheit verwurzelt sind. Einige häufige Ursachen sind:
- Traumatische Erfahrungen: Sexuelle Übergriffe, Missbrauch oder andere traumatische Erlebnisse können zu einer tiefen Angst vor Intimität und Frauen führen. Bei traumatischen Erfahrungen wie sexuellem Missbrauch werden Sex und Intimität mit der Erfahrung von absoluter Hilflosigkeit, Verzweiflung und teilweise sogar Todesangst verknüpft. Auch hier will uns die Angst vor Sex davor schützen, solche Erfahrungen erneut zu machen.
- Negative Erfahrungen in der Kindheit oder Jugend: Bloßstellung, Erniedrigung oder Mobbing durch Mädchen in der Kindheit oder Jugend können das Selbstwertgefühl und das Vertrauen in Frauen nachhaltig beeinträchtigen. Eine Bloßstellung vor der gesamten Klasse, eine Abfuhr oder Mobbing: Wer in seiner Kindheit und Jugend zahlreiche negative Erfahrungen mit Mädchen oder dominanten Frauen gemacht hat, leidet häufig noch Jahrzehnte später darunter. Nicht nur das Vertrauen in Frauen schwindet nach solchen psychisch belastenden Erlebnissen, auch die Selbstsicherheit und das Selbstwertgefühl werden massiv verletzt.
- Geringes Selbstwertgefühl: Ein geringes Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass man sich unattraktiv oder unwürdig für die Aufmerksamkeit von Frauen fühlt. Oftmals haben Männer mit Gynophobie ein geringes Selbstwertgefühl. Das verschärft das Problem zusätzlich.
- Soziale Ängste: Soziale Ängste können die Interaktion mit anderen Menschen, einschließlich Frauen, erschweren.
- Mangelnde Erfahrung: Unerfahrenheit im Umgang mit Frauen kann zu Unsicherheit und Angst führen, insbesondere wenn man nicht weiß, was man erwartet. Besteht die Angst vor Sex vor dem allerersten sexuellen Kontakt, kann Angst entstehen, da wir nicht wissen, was uns erwartet.
- Falsche Rollenbilder: Die in den Medien und der Gesellschaft vermittelten Rollenbilder von Männlichkeit können dazu führen, dass Männer sich unter Druck gesetzt fühlen, bestimmte Erwartungen zu erfüllen, was zu Angst und Unsicherheit führen kann.
Symptome der Angst vor Mädchen
Die Symptome der Angst vor Mädchen können von Person zu Person unterschiedlich sein. Einige häufige Symptome sind:
- Schüchternheit und Nervosität in der Nähe von Frauen. Häufig wissen schüchterne Männer nicht, worüber sie mit Frauen reden sollen, benehmen sich unbeholfen oder versuchen möglichst schnell der Situation wieder zu entfliehen.
- Vermeidung von sozialen Situationen, in denen Frauen anwesend sind. Ängste werden aufrechterhalten, wenn wir die angstauslösenden Situationen oder Dinge vermeiden.
- Schwierigkeiten, Gespräche mit Frauen zu beginnen oder aufrechtzuerhalten. Ich weiß das manche sich jetzt fragen warum ich mich überhaupt beschwere, weil küssen nicht selbstverständlich ist/sein sollte. Aber ich glaube eher das Mädchen mich wegen meines Aussehens/Größe auf den ersten Blick ziemlich attraktiv finden könnten und sich im ersten Moment angezogen fühlen. Leider folgt nach dem ersten Augenkontakt dann nichts von meiner Seite aus. Ich bin absolut planlos wie ich humorvoll, selbstbewusst und offen auf ein Mädchen zugehen kann und sie ansprechen kann. Ich habe regelrechte Angst in mir von ihnen abgelehnt zu werden, gerade weil ich weiß dass sie mich wahrscheinlich attraktiv finden. Vielleicht will ich sie einfach nicht enttäuschen.
- Körperliche Symptome wie Schwitzen, Zittern, Herzrasen oder Übelkeit in der Nähe von Frauen. Wenn die soziale Interaktion mit Frauen schwerfällt und allein die Vorstellung, mit einer Frau intim zu werden, Schweißausbrüche auslöst, sollte Mann handeln - unabhängig davon, ob eine Gynophobie attestiert wurde oder ob der Mann allein aus Schüchternheit und Unsicherheit so reagiert.
- Negative Gedanken und Überzeugungen über Frauen. Wirf solche Gedanken getrost über Bord und konzentrier dich stattdessen auf positive Glaubenssätze. Indem du dir Tag für Tag buchstäblich einredest selbstsicher, stark und gut zu sein, verändern sich nicht nur deine Glaubenssätze, sondern langfristig auch dein Verhalten und deine Wirkung auf Frauen. Ein Glaubenssatz wie Ich bin gut so wie ich bin brennt sich bei täglicher Wiederholung Schritt für Schritt in dein Unterbewusstsein ein und führt so zu mehr Selbstbewusstsein.
- Angst vor Ablehnung oder Auslachen.
- Geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.
Strategien zur Überwindung der Angst vor Mädchen
Die Überwindung der Angst vor Mädchen erfordert Zeit, Geduld und Engagement. Hier sind einige Strategien, die helfen können:
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Erkenne und akzeptiere die Angst: Der erste Schritt ist, die Angst zu erkennen und zu akzeptieren. Erlaube dir, dass du Schwierigkeiten im Erstkontakt mit dem weiblichen Geschlecht haben darfst. Akzeptiere, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben, und dass du daran arbeiten kannst, sie zu überwinden. Im ersten Schritt musst du die Angst erkennen und annehmen lernen. Erlaube dir, dass du Schwierigkeiten im Erstkontakt mit dem weiblichen Geschlecht haben darfst. Erst wenn du deine Angst vor Frauen akzeptiert hast, folgt der nächste Schritt: die Konfrontation.
Identifiziere die Ursachen: Versuche, die Ursachen deiner Angst zu identifizieren. Was hat deine Angst ausgelöst? Welche negativen Erfahrungen hast du gemacht? Wenn du die Ursachen kennst, kannst du gezielter an der Überwindung der Angst arbeiten. Vielleicht kennst du die Ursache für deine Phobie vor Sex bereits. Falls du jedoch vollkommen im Dunkeln tappst, können Gespräche mit Vertrauenspersonen sowie auch ärztlichen und psychotherapeutischen Fachleuten aufschlussreich sein. Oder du suchst dir Unterstützung in einer sexualtherapeutischen Praxis.
Konfrontiere dich mit deiner Angst: Vermeide es nicht, dich in Situationen zu begeben, in denen du Frauen begegnest. Begib dich vermehrt - am besten täglich - in Situationen, wo du Frauen kennenlernen könntest (im Café, beim Bäcker, beim Friseur etc.). Beginne mit kleinen Schritten, wie z.B. einer Frau im Supermarkt nach dem Weg zu fragen. Mit der Zeit kannst du dich an größere Herausforderungen wagen, wie z.B. eine Frau in einer Bar anzusprechen. Erst wenn du deine Angst vor Frauen akzeptiert hast, folgt der nächste Schritt: die Konfrontation. Begib dich vermehrt - am besten täglich - in Situationen, wo du Frauen kennenlernen könntest (im Café, beim Bäcker, beim Friseur etc.).
Positive Affirmationen: Sprich dir selbst positive Affirmationen vor, um dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen zu stärken. Positive Affirmation: Eine Gymnophobie geht oft mit einem geringen Selbstwertgefühl einher. Das verschärft das Problem zusätzlich. Daher sollten sich Betroffene in positiver Affirmation üben. Sagen Sie sich jeden Morgen vor dem Spiegel: „Ich bin selbstsicher und stark und ich schaffe das!“. Je öfter Sie sich das sagen, desto mehr kommt es in Ihrem Gehirn an und wird dort als Glaubenssatz abgespeichert. Sage dir Dinge wie: "Ich bin wertvoll", "Ich bin attraktiv", "Ich verdiene es, geliebt zu werden".
Smalltalk üben: Übe dich im Smalltalk mit Frauen. Spreche Frauen an, indem du beispielsweise nach der Uhrzeit oder nach dem Weg fragst und bedanke dich anschließend. Solltest du bei dieser Übung irgendwann keine großen Schweißausbrüche mehr bekommen und nicht ins Stottern geraten, folgt der dritte Schritt: Mache Komplimente. Beginne mit einfachen Fragen oder Komplimenten, um das Eis zu brechen. Achte darauf, aufmerksam zuzuhören und Interesse an dem zu zeigen, was die Frau sagt. Solltest du bei dieser Übung irgendwann keine großen Schweißausbrüche mehr bekommen und nicht ins Stottern geraten, folgt der dritte Schritt: Mache Komplimente. Äußerungen wie „Übrigens: tolles Kleid!“ oder „Wow! Schöne Schuhe“ hinterlassen nicht nur bei deinem Gegenüber einen bleibenden Eindruck. Sie sorgen dafür, dass der Erstkontakt auch bei dir immer wieder als positives Erlebnis abgespeichert wird. Der letzte Schritt lautet: Übe dich im Smalltalk. Frag beispielsweise nach, wo die Frau ihr Kleid gekauft hat. In einem Café kannst du nachfragen, ob sie öfter hier ist.
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Online-Dating: Nutze Online-Dating-Plattformen, um Frauen kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen, ohne dich dem direkten Druck einer persönlichen Begegnung auszusetzen. Versuche es mal online. Es gibt ja mittlerweile einige seriöse Plattformen. So kannst du erst einmal die schriftliche Kommunikation mit Frauen üben. Und wer weiß, vielleicht fällt dir dann mit der Zeit auch der reale Kontakt leichter. Gerade Männern mit einer zurückhaltenden Art bietet die Anonymität der Online-Partnersuche bei einer seriösen Kontaktbörse wie ElitePartner eine ideale Umgebung, um sich Frauen vor einem ersten Treffen auf eine angenehme Art und Weise zu nähern. Versende zur Kontaktaufnahme ein Kompliment und schreib einer interessanten Frau eine erste Nachricht. Du wirst sehen, dass es dir mit der Zeit immer leichter fallen wird, dich zu öffnen und auf andere Singles zuzugehen. Solltest du noch nicht bereit sein für ein erstes Date, greif zum Telefon.
Komplimente machen: Mache Frauen Komplimente, aber achte darauf, dass sie ehrlich und aufrichtig sind. Äußerungen wie „Übrigens: tolles Kleid!“ oder „Wow! Schöne Schuhe“ hinterlassen nicht nur bei deinem Gegenüber einen bleibenden Eindruck. Sie sorgen dafür, dass der Erstkontakt auch bei dir immer wieder als positives Erlebnis abgespeichert wird.
Gedankenspiele: Spiele im Geiste verschiedene Szenarien durch, in denen du Frauen triffst und mit ihnen interagierst. Gedankenspiele bieten eine ideale Möglichkeit Ängste zu überwinden. Stell dir vor, du triffst in einem Park auf eine spannende Frau. Was tust du? Blickst du sie länger an, lächelst du, sprichst du sie an? Wenn ja, was sagst du? Und was würde sie wohl entgegnen? Stelle dir vor, du triffst in einem Park auf eine spannende Frau. Was tust du? Blickst du sie länger an, lächelst du, sprichst du sie an? Wenn ja, was sagst du? Und was würde sie wohl entgegnen?
Sich der schlimmsten Konsequenz bewusst werden: Die Angst vor Frauen kannst du leicht überwinden, indem du dir bewusst machst, was im „schlimmsten“ Fall passieren kann, wenn du bestimmte Tipps zum Flirten in Realität umsetzt. Klar: Sollte eine Frau Desinteresse bekunden, tut das weh. Möglicherweise kratzt eine Abweisung an deinem Selbstbewusstsein und lässt dich an dir zweifeln. In zehn Jahren wirst du dich aber vermutlich gar nicht mehr an die Situation erinnern oder sie belächeln.
Sei authentisch: Versuche nicht, jemand zu sein, der du nicht bist. Was Frauen von Männern wollen, ist in der Regel eines: Aufrichtigkeit. Frauen stehen nicht auf den klassischen Alpha-Mann, sondern auf authentische Männer, die nicht nur zu ihren Stärken, sondern auch zu ihren Schwächen stehen. Sei ehrlich und aufrichtig in deinen Interaktionen mit Frauen.
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Selbsthilfegruppen: Der Austausch mit anderen Männern, die ähnliche Ängste haben, kann sehr hilfreich sein.
Professionelle Hilfe: Wenn die Angst vor Mädchen dein Leben stark beeinträchtigt, solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Therapeut kann dir helfen, die Ursachen deiner Angst zu verstehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Kommen Sie allein gegen die Angst nicht an, holen Sie sich von einem Experten Hilfe.
Spezifische Tipps für Männer mit Angst vor Frauen
- Verändere deine Einstellung: Versuche, deine Einstellung zu Frauen zu ändern. Sie sind keine unerreichbaren Wesen, sondern Menschen wie du und ich. du darfst vor allem nicht denken dass du erst etwas leisten musst um ihnen "würdig" zu sein…mädchen sind bei coolen typen auch nervös…einfach weil wir das was wir gut finden haben wollen, und dann unsicher sind ob wir es auch erreichen können…das aussehen einer hübschen frau ist die belohnung für einen mann, der sich nicht davon abschrecken lässt, sondern weiß dass er es erreichen kann.
- Sei respektvoll: Behandle Frauen mit Respekt und Würde. Zeige Interesse an ihren Meinungen und Gefühlen.
- Sei geduldig: Die Überwindung der Angst vor Mädchen braucht Zeit. Sei geduldig mit dir selbst und gib nicht auf.
- Feiere kleine Erfolge: Jeder kleine Schritt, den du machst, ist ein Erfolg. Feiere diese Erfolge und sei stolz auf dich.
Angst vor Sex überwinden
Sex ist für viele Menschen ein wichtiger Aspekt des eigenen Lebens und der Partnerschaft. Die Angst vor Sex kann das Wohlbefinden daher erheblich beeinträchtigen. Sexuelle Nähe zu vermeiden, kann dazu führen, dass Betroffene sich vor Menschen zurückziehen, die sie gerne mögen, weil sie vermuten, dass Sex zukünftig eine Rolle spielen könnte. Keinen Sex zu haben, obwohl man möchte, schränkt zudem die Selbstbestimmung und das Selbstwertgefühl ein. Doch woher kommt sie eigentlich, die Angst vor körperlicher Intimität? Und was kannst du tun, um das Sexualleben zu führen, das du willst?
Die Angst vor einer ganz bestimmten Sache wird auch als Phobie bezeichnet. Diesen Begriff kennst du sicher im Zusammenhang mit anderen Ängsten wie einer Spinnenphobie oder Klaustrophobie. Der medizinische Begriff für die Angst vor Sex ist „Coitophobie”. Die Phobie beziehungsweise Angst vor Sex kann bei Frauen und Männern auftreten. Sie kann verschiedene Ursachen haben, die den Betroffenen bewusst, aber auch unbewusst sein können. Haben wir Sex in der Vergangenheit als unangenehm oder sogar schmerzhaft erlebt, will uns die Angst davor schützen, diese Erfahrung erneut zu machen.
Umgang mit der Phobie vor Sex
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du mit der Phobie vor Sex umgehen kannst. Wenn du dich in einer Partnerschaft befindest, kannst du zunächst dich, dein Gegenüber und deine Partnerschaft entlasten, indem du über deine Ängste sprichst. Auch das kostet Überwindung, doch ein offenes Gespräch ist oft der Schritt in die richtige Richtung. Wenn du dir vorgenommen hast, sexuelle Nähe trotz deiner Ängste zuzulassen, kannst du das deinem Partner oder deiner Partnerin sagen. Systematisch funktioniert das zum Beispiel nach dem Sensualitätstraining von Masters & Johnson (Sensate Focus). Um Sex, Intimität und Nähe als schöne Ereignisse zu erleben, ist es empfehlenswert, dass du eine sexuelle Verbindung zu dir selbst herstellst und eventuelle Berührungsängste abbaust. Erkunde deinen Körper und finde heraus, was du magst. Welche Berührungen gefallen dir? Wo möchtest du von einer anderen Person angefasst werden - und wo nicht? Wie fühlt es sich genau an, wenn du sexuell erregt bist? Fokussiere dich auch im sexuellen Kontakt mit einem anderen Menschen auf deine eigenen Empfindungen, traue dich Wünsche auszusprechen oder den anderen sanft zu lenken. Es gibt keinen Grund, dir dabei egoistisch oder fordernd vorzukommen. Deine sexuellen Vorlieben zu kennen, kann dir dabei helfen, sexuell erregt zu werden. Das ist nicht nur angenehm, sondern hat auch den Vorteil, dass dadurch die Ängste automatisch weniger werden. Leider funktioniert dieser biologische Mechanismus auch andersherum: Wenn Angst im Spiel ist, fällt es schwerer, erregt zu werden. Dieses Verständnis, warum du Sex nicht automatisch als angenehm empfindest, wenn du sehr nervös bist oder sogar Angst hast, kann dir dabei helfen, mitfühlender und geduldiger mit dir zu sein. Angst ist ein biologischer Gegenspieler zur Lust: Wenn wir ängstlich sind, macht sich unser Körper für Kampf oder Flucht bereit.
Umgang mit Ängsten
Bei der Konfrontation mit Ängsten gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzugehen. Grundsätzlich solltest du dabei deinem Bauchgefühl vertrauen. Fühlt sich die Angst überwältigend an, weil zum Beispiel traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen, kannst du dir psychotherapeutische Unterstützung suchen, um diese Ereignisse grundlegender zu verarbeiten. Wie bereits beschrieben, kann es verschiedene Ursachen für die Angst vor Sex geben.
Torschlusspanik
Vor allem Frauen zwischen Ende zwanzig und Ende dreißig kennen diesen Ausdruck. Für viele steht der Wunsch nach einem Partner fürs Leben und Kindern an erster Stelle und ist Teil eines Lebenstraums, der verwirklicht werden muss.
Was ist Last-Minute-Panik?
Der Begriff „Last-Minute-Panik” bezieht sich in erster Linie auf das Gefühl, etwas zu verpassen. Vor allem Frauen Ende dreißig kennen dieses Gefühl, denn ein unerfüllter Kinderwunsch oder die erfolglose Suche nach einem geeigneten Partner können schnell zu einer gewissen Angst führen. Und auch wenn die biologische Uhr eines Mannes etwas langsamer tickt, leiden natürlich auch Männer unter Last-Minute-Panik.
Ursachen bei Männern und Frauen
Bei Frauen ist es klar: Die biologische Uhr tickt, der Kinderwunsch ist stärker denn je, aber leider lässt der richtige Mann auf sich warten. Viele Frauen haben auch das Gefühl, dass sie bei ihrem langjährigen Partner bleiben müssen, auch wenn die Beziehung längst vorbei ist. Bei Frauen spielt die Angst, letztendlich keinen Partner mehr zu finden, eine wichtige Rolle bei der Angst, den Anschluss zu verpassen. Oft übt auch das Umfeld Druck aus: Die Familie wartet auf Enkelkinder und viele Freunde haben eine glückliche Beziehung und bekommen Kinder. Aber natürlich gilt dies nicht nur für Frauen, auch Männer können diese Angst verspüren. Die Angst, letztendlich allein zu bleiben, kann nämlich jeden treffen. Auch wenn die biologische Uhr bei Männern etwas langsamer tickt, spielen der Kinderwunsch und die damit verbundene Beziehung zu einem Partner eine wichtige Rolle.
Wie kann ich mit Last-Minute-Panik umgehen? 5 Tipps
Wenn Sie sich selbst dafür verurteilen, dass Sie noch nicht den richtigen Partner gefunden haben, um eine Familie zu gründen, wird die Suche nach einem Partner nicht unbedingt einfacher. Es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr eigenes Leben nicht dem „Traumbild” vieler entspricht: ein toller, langjähriger Partner, ein gemeinsam gekauftes Haus und dann natürlich das erste Kind. In den meisten Fällen verläuft das echte Leben doch anders.
1. Lassen Sie sich nicht von Freunden und Familie beeinflussen
Ihre eigenen Eltern fragen natürlich gerne, wann sie endlich Enkelkinder bekommen. Auch Freunde, die selbst schon Kinder haben, sprechen dieses Thema gerne an. Wenn Ihnen solche Fragen und Gespräche Unbehagen bereiten, sagen Sie klar und deutlich, dass Sie dieses Thema nicht mehr diskutieren möchten.
2. Haben Sie Vertrauen in sich selbst
Gute Dinge brauchen Zeit. Auch wenn der perfekte Partner noch auf sich warten lässt, gibt es ihn oder sie mit Sicherheit. Wenn Sie selbstbewusst auftreten, wenn Sie jemanden kennenlernen, werden Sie einen ganz anderen Eindruck auf Ihren Gesprächspartner machen.
3. Vermeiden Sie Panik, indem Sie nichts überstürzen
In der Kennenlernphase ist es wichtig, auf den richtigen Moment zu warten. Sprechen Sie nicht gleich beim ersten Date über Ihre Vorstellungen vom Kinderkriegen. Warten Sie aber auch nicht, bis Sie in einer Beziehung sind. Wenn klar ist, dass sich eine ernsthafte Beziehung entwickelt, sollten Sie Ihre Zukunftspläne zur Sprache bringen.
4. Stellen Sie sich die richtigen Fragen
Bin ich es wirklich, der Kinder will, oder sind das die Vorstellungen meiner Familie? Brauche ich überhaupt das „Traummodell” einer Familie oder kann ich auch auf andere Weise glücklich werden? Was genau macht mich im Moment unglücklich? Denken Sie in Ruhe und vor allem ohne Einfluss von außen über diese Fragen nach.
5. Befreien Sie sich von den Vorstellungen, die andere für Sie haben
Seien Sie nicht neidisch auf Ihre Freunde, die vielleicht schon Kinder haben und in einer glücklichen Beziehung leben.
Überwinden Sie Ihre Angst, allein zu bleiben: 6 Tipps für Männer und Frauen
Vielleicht kommen Sie gerade aus einer Beziehung, in der Sie dachten, Ihren Traumpartner gefunden zu haben. Oder sind Sie schon seit einiger Zeit Single und haben Angst, dass es einfach keinen perfekten Partner für Sie gibt? Machen Sie sich keine Sorgen! Denn Single zu sein kann auch seine guten Seiten haben.
1. Tun Sie genau das, was Ihnen gut tut!
Wollten Sie schon immer eine bestimmte Reise machen oder haben Sie schon lange keine Freundin mehr gesehen, die weiter weg wohnt? Nehmen Sie sich die Zeit, das zu tun, worauf Sie schon lange Lust haben.
2. Achten Sie gut auf sich selbst, um die Angst vor dem Ende der Liebe zu überwinden
Endlich haben Sie Zeit, sich nur um sich selbst zu kümmern. Wie wäre es mit einer entspannenden Pediküre oder einem ganzen Tag im Spa? Sie werden merken, wie Sie neues Selbstvertrauen gewinnen.
3. Tun Sie, wofür Sie sonst keine Zeit haben
Liegt schon seit Ewigkeiten ein gutes Buch auf Ihrem Nachttisch und Sie kommen nicht dazu, es zu lesen? Nehmen Sie sich zum Beispiel jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, um solche Dinge zu tun.
4. Gehen Sie Hobbys nach, die Ihnen Spaß machen
Wie wäre es mit einem Kochkurs? Oder frischen Sie Ihre Salsa-Kenntnisse in einem Tanzkurs auf. Was auch immer Ihnen Spaß macht, nehmen Sie sich Zeit, diese Dinge zu tun.
5. Gehen Sie in die Natur
Sie werden feststellen, wie erfrischend es für Körper und Geist ist, eine ausgedehnte Radtour oder einen langen Waldspaziergang zu machen.
6. Verabschieden Sie sich von Last-Minute-Panik: Nehmen Sie sich Zeit
Ob es um das Schreiben oder um erste Dates geht, gehen Sie es ruhig an. Niemand drängt Sie zu etwas, also können Sie sicher sein, dass Sie genau das Richtige tun.