Jeden Tag atmen wir mehrere Tausend Liter Luft ein. Unsere Nase befeuchtet die eingeatmete Luft und fängt sowohl Schmutzpartikel als auch Krankheitserreger ab. Chronische Nasenatmungsprobleme, bedingt durch eine schiefe Nasenscheidewand oder Nasenmuschelverdickungen, können zu Nasenschleimhaut- oder Nasennebenhöhlenentzündungen führen. Daraus entstehen dann oft Belüftungsprobleme und Verkeimung in den Nasennebenhöhlen - der Schleim kann nicht abfließen, die Nasenatmung ist behindert und eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung kann sich entwickeln. Wenn diese nicht behandelt wird, kann es zu weiteren Beschwerden mit vermehrtem Schleimfluss, trockener Mundatmung und Erkrankungen des Bronchialsystems kommen.
Ein freiliegender Nerv in der Nase kann verschiedene Ursachen haben und zu erheblichen Beschwerden führen. Dieser Artikel beleuchtet die möglichen Ursachen, Diagnosemethoden und Behandlungsansätze für dieses Problem.
Ursachen für einen freiliegenden Nerv in der Nase
Die Ursachen für Nasenerkrankungen sind vielfältig. Hier eine Übersicht:
Schiefe Nasenscheidewand: Chronische Nasenatmungsprobleme, bedingt durch eine schiefe Nasenscheidewand oder Nasenmuschelverdickungen, können zu Nasenschleimhaut- oder Nasennebenhöhlenentzündungen führen.
Angeschwollene Nasenmuscheln: Die Ursache der Nasenmuschelschwellung liegt meistens in einer neurosensorischen Reflexstörung selbst oder ist von außen durch Allergene bedingt, die zu entzündlichen Schwellungen der Nasenmuscheln führen.
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Nasenmuschelvergrößerung: Chronische Nasenatmungsprobleme, bedingt durch eine schiefe Nasenscheidewand oder Nasenmuschelverdickungen, können zu Nasenschleimhaut- oder Nasennebenhöhlenentzündungen führen.
Polypen: Zu den Ursachen von Nasenerkrankungen zählen eine schiefe Nasenscheidewand, angeschwollene Nasenmuscheln, Nasenmuschelvergrößerung, Polypen, ein chronisch entzündlicher Schnupfen und selten Tumoren.
Chronisch entzündlicher Schnupfen: Zu den Ursachen von Nasenerkrankungen zählen eine schiefe Nasenscheidewand, angeschwollene Nasenmuscheln, Nasenmuschelvergrößerung, Polypen, ein chronisch entzündlicher Schnupfen und selten Tumoren.
Tumoren: Zu den Ursachen von Nasenerkrankungen zählen eine schiefe Nasenscheidewand, angeschwollene Nasenmuscheln, Nasenmuschelvergrößerung, Polypen, ein chronisch entzündlicher Schnupfen und selten Tumoren.
Entzündungen: Durch das Anschwellen der Nasenschleimhäute werden die engen Öffnungen der Nasennebenhöhlen ebenfalls betroffen und schwellen zu.
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Kieferhöhlenentzündungen: Grund für eine Kieferhöhlenoperation in der MKG-Chirurgie ist klassischerweise eine von Zähnen oder dem Kiefer ausgehende Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris).
Trigeminusneuralgie: Gesichtsschmerzen mit Ausstrahlung in den unteren Kiefer sind für einen Zahnarzt dabei zumeist ein Indiz für eine Trigeminusneuralgie, die im Volksmund salopp oft auch als „Trigeminusnerv“ bezeichnet wird.
Symptome eines freiliegenden Nervs in der Nase
Auffällige Symptome sind eine Nasenatmungsbehinderung mit trockener Mund- sowie lauter Schnarchatmung, Riechminderung, ständig laufende Nase sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Viele Menschen leiden zudem unter nächtlichen Atempausen, die durch die Nasenatmungsproblematik noch verstärkt werden. Bei Nasennebenhöhlenentzündungen können Kopfschmerzen und Druckgefühle auf Augen, Stirn oder Wangen auftreten.
Nasenatmungsbehinderung: Belüftungsstörung und behinderter Schleimabfluss führen bei vielen Betroffenen zu einer chronischen Mundatmung.
Trockene Mundatmung: Belüftungsstörung und behinderter Schleimabfluss führen bei vielen Betroffenen zu einer chronischen Mundatmung.
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Laute Schnarchatmung: Auffällige Symptome sind eine Nasenatmungsbehinderung mit trockener Mund- sowie lauter Schnarchatmung, Riechminderung, ständig laufende Nase sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
Riechminderung: Auffällige Symptome sind eine Nasenatmungsbehinderung mit trockener Mund- sowie lauter Schnarchatmung, Riechminderung, ständig laufende Nase sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
Ständig laufende Nase: Auffällige Symptome sind eine Nasenatmungsbehinderung mit trockener Mund- sowie lauter Schnarchatmung, Riechminderung, ständig laufende Nase sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
Abgeschlagenheit und Müdigkeit: Auffällige Symptome sind eine Nasenatmungsbehinderung mit trockener Mund- sowie lauter Schnarchatmung, Riechminderung, ständig laufende Nase sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
Nächtliche Atempausen: Viele Menschen leiden zudem unter nächtlichen Atempausen, die durch die Nasenatmungsproblematik noch verstärkt werden.
Kopfschmerzen: Bei Nasennebenhöhlenentzündungen können Kopfschmerzen und Druckgefühle auf Augen, Stirn oder Wangen auftreten.
Druckgefühle: Bei Nasennebenhöhlenentzündungen können Kopfschmerzen und Druckgefühle auf Augen, Stirn oder Wangen auftreten.
Halsschmerzen, Reizhusten und Heiserkeit: Da die Luft aufgrund der Blockade nicht durch die Nasenschleimhäute angefeuchtet und angewärmt wird, können in der Folge Halsschmerzen, Reizhusten und Heiserkeit entstehen.
Tröpfcheninfektion in der Lunge: Oft läuft der Schleim über die Rachenschleimhäute hinunter zum Kehlkopf und führt zu einer Tröpfcheninfektion in der Lunge.
Diagnose eines freiliegenden Nervs in der Nase
Am Beginn der Diagnose steht ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, denn jedes Problem mit der Nase, den Nasennebenhöhlen oder dem Schnarchen hat seine eigene Geschichte. Anschließend untersuchen wir Sie in unserer HNO-Ambulanz. Hat Ihr HNO-Arzt oder HNO-Ärztin bereits ein CT oder eine digitale Volumentomografie (DVT) durchgeführt, so bringen Sie uns die Ergebnisse gerne mit. Auf Basis einer exakten Diagnose entwickeln wir schließlich ein individuelles Behandlungskonzept.
Anamnese: Am Beginn der Diagnose steht ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, denn jedes Problem mit der Nase, den Nasennebenhöhlen oder dem Schnarchen hat seine eigene Geschichte.
HNO-ärztliche Untersuchung: Anschließend untersuchen wir Sie in unserer HNO-Ambulanz.
Bildgebende Verfahren: Ergänzend nutzen wir bildgebende Verfahren. Dazu zählen CT und MRT. Hat Ihr HNO-Arzt oder HNO-Ärztin bereits ein CT oder eine digitale Volumentomografie (DVT) durchgeführt, so bringen Sie uns die Ergebnisse gerne mit.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung eines freiliegenden Nervs in der Nase hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab. Hier sind einige gängige Therapieansätze:
Medikamentöse Therapie: Bei Entzündungen oder Infektionen können Medikamente wie Antibiotika oder Kortikosteroide eingesetzt werden.
Chirurgische Eingriffe: Bei einer schiefen Nasenscheidewand, Nasenpolypen oder Tumoren kann eine Operation notwendig sein, um die Ursache zu beheben und den Nerv zu entlasten. Kieferhöhlenoperationen (KH-OP) zählen seit jeher zu den Standardverfahren der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
Akupressur: Wenn bei der Individualprophylaxe unangenehme oder gar schmerzhafte Maßnahmen durchgeführt werden müssen (subgingivale Zahnsteinentfernung, Reinigung empfindlicher Interdentalräume oder Politur freiliegender Zahnhälse), können erwachsene Patienten und Jugendliche die nachfolgend beschriebenen Schmerzpunkte an ihren Händen selbst kräftig stimulieren. Bei Kindern übernimmt die Mutter wieder die Akupressur.
Die Akupressur mit Kugelpflastern und Kugelstopfern oder einfacher Druckmassage mit dem Finger bzw. Fingernagel zeigt häufig bereits eine ausreichende Wirkung.
Als wichtigster Akupunkturpunkt mit beruhigender und harmonisierender Wirkung ist der Punkt Pericard 6 am Unterarm zu nennen, der von den Chinesen „Nei Guan - Passtor des Inneren“ genannt wird. Dieser Punkt liegt an der Innenseite des Unterarms, drei Querfinger proximal der Handgelenksbeugefalte, genau in der Mitte zwischen den beiden dort tastbaren Sehnen. Da er bei Übelkeit und Magenbeschwerden ebenfalls eine hervorragende Wirkung zeigt, ist eine kräftige Akupressur an diesem Punkt auch bei Würgereiz, Reisekrankheit und Erbrechen empfehlenswert.
Ebenfalls auf dem Dickdarmmeridian liegt der Punkt Di 1 oder „Shang Yang - Yang der Wandlungsphase Metall“, der auch als „Meisterpunkt für Zahnschmerzen“ bekannt ist. Seine besondere Wirkung auf die Zähne erklärt sich aus dem Verlauf dieses Meridians, der vom Zeigefinger über Arm, Schulter und Hals bis ins Gesicht und dort vom Kieferwinkel diagonal in Richtung Nase verläuft. Er kreuzt als einziger Meridian die Körpermitte, und zwar direkt unter der Nase, und endet am lateralen Nasenflügelrand der Gegenseite.
Auf dem Konzeptionsgefäß oder Ren Mai liegt der Punkt KG 24, er ist der Hauptpunkt zur Unterdrückung des Würgereflexes und wird von den Chinesen als „Cheng Jiang - Aufnahme des Breis“ bezeichnet. Er liegt am Kreuzungspunkt der Mentolabialfalte mit der Mittellinie und hat auch eine reduzierende Wirkung auf den Speichelfluss.
Akupunktur: Es ist inzwischen wissenschaftlich erforscht, dass durch Akupunktur an bestimmten Punkten Endorphine ausgeschüttet werden, wodurch die Schmerzwahrnehmung vermindert wird. Ebenso wurde eine gute Wirkung bei Schlafstörungen, zur Beruhigung und Anxiolyse sowie bei Würgereiz nachgewiesen.
- Sollte die Akupressur bei sehr ausgeprägtem Würgereflex keine ausreichende Wirkung zeigen, ist bei Jugendlichen und Erwachsenen die Akupunktur mit einer dünnen Nadel am Punkt KG 24 zu empfehlen, die von einem in Akupunktur ausgebildeten Behandler nahezu schmerzfrei gesetzt werden kann. Bei Kindern hat sich in unserer Praxis hierfür auch ein Akupunktur-Softlaser gut bewährt.
Behandlung der Trigeminusneuralgie: Die Therapie erfolgt meistens konservativ, in manchen Fällen ist eine mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta notwendig.
- Bei der Trigeminus-Operation wird entweder der Schädelknochen eröffnet, der Nerv aus eventuellen Einklemmungen befreit und so entlastet oder das sogenannte Ganglion gasseri, die Teilungsstelle des Nervs, vorsätzlich geschädigt, um eine Reizweiterleitung an das Gehirn zu unterbinden.
Bedeutung einer unbehinderten Nasenatmung
Eine unbehinderte Nasenatmung bedeutet Lebensqualität. Chronische Nasenatmungsprobleme können zu einer Vielzahl von Beschwerden führen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die Ursachen zu erkennen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.