Die Fußreflexzonenmassage ist eine alternative Heilmethode, die auf der Vorstellung basiert, dass bestimmte Bereiche der Füße mit Organen und Systemen des Körpers verbunden sind. Durch die gezielte Massage dieser Zonen lassen sich verschiedene Beschwerden lindern und das Wohlbefinden steigern. Ein besonders wichtiger Griff in der Fußreflexzonenmassage ist die Behandlung des Solarplexus, auch Sonnengeflecht genannt.
Was ist der Solarplexus?
Das Sonnengeflecht, lateinisch Plexus Solaris, ist ein großes Nervengeflecht zwischen Brustbein und Nabel. Es versorgt unsere gesamte Verdauung und reagiert empfindlich auf Stress und Anspannung. Bei Stress kann es zu einem flaue Gefühl im Bauch, Übelkeit oder Schwindel kommen, da sich die Bauchmuskulatur anspannt.
Die Solarplexuszone am Fuß
Die Solarplexuszone befindet sich auf dem oberen Drittel der Fußsohlen, dort wo der Groß- und der Kleinzehenballen sich treffen und eine Mulde bilden. Im Zentrum dieser Zone liegt der Punkt der Akupunktur bzw. Akupressur Niere 1 (Ni 1). Die entsprechende Handreflexzone befindet sich in der Mitte des Handtellers, ebenfalls mit dem Punkt der Akupunktur bzw. Akupressur Kreislauf 8 (KS 8).
Der Solarplexus-Griff: Anwendung und Ausführung
Der Solarplexus-Griff ist ein zentraler Bestandteil der Fußreflexzonenmassage, der im Institut für Reflexzonentherapie gelehrt wird. Er gilt als einer der besten therapeutischen Griffe überhaupt, da er in vielen Situationen anwendbar ist, bei Notfällen helfen kann und mit fast allen Therapien kombinierbar ist.
Bei der Ausführung legt der Behandler seine Daumen mit leichtem, gleichbleibendem Druck auf die Solarplexuszone an beiden Füßen oder Händen. Dieser Griff wird zu Beginn und am Ende der Fußreflexzonenmassage für ca. ½ bis 3 Minuten beidseitig gehalten. Bei Bedarf kann er jedoch auch länger und jederzeit während der Behandlung ausgeführt werden.
Lesen Sie auch: Anleitung: Solarplexus-Wickel für zu Hause
Wer den Solarplexus - Griff an den Füßen nicht machen kann, weil er so nicht sitzen kann oder er seine Schuhe an behalten muss (z.B. im Büro, im Auto, im Flugzeug, usw.), hat die Möglichkeit, den SG an den Händen zu machen. Das geht nicht so gut gleichzeitig, wie an den Füßen. Daher erst die eine, dann die andere Hand behandeln. Wir legen einen Daumen auf die Solarplexus-Zone der anderen Hand, die dabei locker bleibt. Wenn wir eine Weile die Zone gehalten haben, wechseln wir Daumen und Hand. Eine Möglichkeit den Solarplexus - Griff gleichzeitig an beiden Händen zumachen, wäre es, jeweils einen Mittelfinger auf die Solarplexuszone der anderen Hand legen.
Wirkung des Solarplexus-Griffs
In der Hand- bzw. Fußreflexzonenmassage bewirkt der Griff einen Energieausgleich zwischen Behandler und Klient und führt den Klienten in die Entspannung. Der Solarplexus-Griff wirkt beruhigend und ausgleichend. Er kann helfen bei:
- Großer Erschöpfung
- Stress
- Starkem Energiemangel
- Schlafstörungen
- Schmerzen
- Übelkeit
- Fieber
- Schwindel
- Kollaps
- Unruhe
- Angst
Auch bei Kindern kann der Griff gut zur Beruhigung und als Einschlafhilfe angewandt werden. Eine Selbstbehandlung ist möglich, aber nicht so intensiv wie durch einen Behandler.
Achtung! Der Solarplexus-Griff ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung!
Was passiert bei einer Fußreflexzonenmassage?
Bevor mit der eigentlichen Massage begonnen wird, fragt der Therapeut nach Art, Dauer und Entstehung der Beschwerden. Dabei werden auch mögliche Gegenanzeigen für eine Fußreflexzonenmassage geklärt, wie z.B. akute Entzündungen, offene Wunden, deutliche Durchblutungsstörungen, Verdacht auf Thrombose oder frische Verletzungen im Fußbereich.
Während der gesamten Behandlung sollte der Patient bequem sitzen oder liegen und weder schwitzen noch frieren. Eine angenehme Raumtemperatur und gegebenenfalls eine Decke unterstützen die Entspannung.
Lesen Sie auch: Stress in Sekunden erkennen
Vor der Massage inspiziert der Therapeut die Füße auf Schwellungen, Rötungen, Temperaturunterschiede und mögliche Wassereinlagerungen. Anschließend tastet er die Fußareale mit sanftem Druck ab, um empfindliche oder verspannte Stellen zu identifizieren und die Behandlung entsprechend anzupassen.
Bei der Fußreflexzonenmassage orientiert man sich an den sogenannten Reflexzonen-Karten. Diese unterteilen die Fußsohlen vertikal in zehn Zonen und horizontal in drei Zonen. Jede Zone repräsentiert bestimmte Organe oder Körperregionen.
Grob entsprechen gemäß den Horizontalzonen die Zehen dem Kopf- und Halsbereich, der mittlere Teil des Fußes dem Thorax und Oberbauch und Ferse und Knöchelbereich den Organen von Bauch und Becken. Die Vertikalzonen ziehen sich vom Kopf bis zu den Füßen.
Je nach Krankheitsbild variiert der Therapeut zwischen anregenden und beruhigenden Griffen.
- Anregende Griffe sind eher schnelle, meist kreisende Bewegungen, deren Druck zu- und abnimmt. Dadurch kann es laut Konzept neben Rötungen der Haut zu einer allgemeinen Aktivierung kommen. Direkte Organwirkungen sind nicht belegt. Um Ihre Daumengelenke zu schonen, schwingen Sie mit dem Arm aus der Schulter heraus und setzen so die Impulse mit dem Daumen. Ihr Daumen agiert dabei wie ein Trampolinspringer, wenn Sie nur kurz Druck ausüben möchten.
- Beruhigende Griffe werden in der Praxis bei Schmerzen angewandt. Hierbei sollte die belastete Zone mit konstantem, moderatem Druck für kurze Zeit gehalten werden, wobei starke Schmerzen zu vermeiden sind. Drücken Sie den Bereich am Fuß mit der Daumenkuppe für etwa eine bis zwei Minuten, so wie es Ihnen angenehm ist. Beginnen Sie mit sanftem Druck und achten Sie darauf, dass sich Ihr Fingernagel dabei nicht in die Haut bohrt. Stellen Sie sich vor, wie Sie langsam ein Gaspedal drücken, dies steigern und dann wieder vorsichtig loslassen. Lösen Sie den Druck langsam.
Eine Fußreflexzonenmassage dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten und wird zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt. Die Häufigkeit richtet sich nach den individuellen Beschwerden.
Lesen Sie auch: Kristallklangschalen zur Entspannung
Fußreflexzonenmassage selbst durchführen
Bevor Sie die Reflexzonenmassage oder eine Fußmassage selbst durchführen, streichen Sie mit beiden Daumen abwechselnd über den gesamten Fuß. Dabei hält immer eine Hand Kontakt zum Fuß, die Daumen streichen abwechselnd nacheinander über die Haut. Die Streichung ist besonders zu empfehlen, wenn Sie verhärtetes Gewebe spüren. Sie regt die Durchblutung an, der Fuß entspannt sich.
Fühlt er sich angenehm warm an, können Sie mit der Massage beginnen. Haben Sie von Haus aus eher kalte Füße, hilft ein Fußbad, sie zu erwärmen.
Machen Sie es sich auf dem Sofa oder in Ihrem Lieblingssessel bequem. Die Fußreflexzonenmassage entspannt Sie am besten, wenn Sie in einer gemütlichen Umgebung sind. Ruhige Musik im Hintergrund sorgt für eine angenehme Atmosphäre.
Sie haben keine Beschwerden? Vielleicht fällt Ihnen bei der Streichung des Fußes trotzdem eine verspannte Stelle auf, eine Unebenheit oder ein kleiner Knoten. Solche Stellen sind meist Ausdruck lokaler Gewebespannung, Druckempfindlichkeit oder Schwielen. Durch sanfte Massage kann sich die Spannung lösen und das Wohlbefinden verbessern.
Schmerzt eine Stelle bei der Massage, dann verringern Sie den Druck, halten ihn dafür aber länger, bis der Schmerz abklingt. Eine weitere Option: Massieren Sie zunächst das Gebiet um den Schmerzpunkt herum und tasten sich so langsam heran.
Die Behandlung der einzelnen Bereiche wiederholen Sie mit kurzen Pausen dazwischen mehrmals, bis sich die Stelle nicht mehr unangenehm anfühlt. Insgesamt beansprucht die Massage einen Zeitraum von 15 bis 30 Minuten.
Es gilt: Eine sanfte, zielgerichtete Berührung bewirkt immer mehr als ein kräftiges Zupacken.
Beenden Sie die Massage mit sanften Ausstreichungen des gesamten Fußes und der Unterschenkel, erst am rechten und dann am linken Fuß. Nehmen Sie sich ruhig fünf Minuten Zeit dafür. Anschließend sollten Sie 20 Minuten ruhen.
Je nach persönlichem Empfinden variieren Sie zwischen verschiedenen Griffen und Bewegungen. Diese Anleitung dient der Entspannung und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie.
Weitere Griffe in der Fußreflexzonenmassage
- Der anregende Griff: Ein anregender Griff arbeitet mit kurzzeitigem, rhythmischem Druck, der steigen und wieder abnehmen kann, auch mit kleinen Kreisbewegungen in gleichbleibender Richtung. Ziel ist eine angenehme, wachmachende Stimulation. Direkte Organwirkungen (z. B. „Nierenentgiftung“) sind nicht belegt.
- Der beruhigende Griff: Ein beruhigender Griff verwendet eher konstanten, moderaten Druck. Zu Beginn kann die Stelle empfindlich sein, häufig lässt die Empfindlichkeit bei weiterem sanften Druck nach. Diese Technik kann subjektiv als schmerzlindernd empfunden werden. Wenn Beschwerden zunehmen oder nicht nachlassen, wird die Behandlung angepasst oder beendet.
Öle zur Fußreflexzonenmassage
Eine Aromatherapie kann die Fußmassage durch angenehme Düfte unterstützen und Entspannung fördern. Für eine beruhigende Wirkung eignen sich zum Beispiel ätherische Öle wie Lavendel, Mandarine, Orange oder Sandelholz. Belebend werden oft Citronella oder Rosmarin empfunden.
Die Raupentechnik
Zum Massieren legen Sie die Hand möglichst dicht am Fuß auf und geben dann nur mit einer abknickenden Bewegung des Daumenendgliedes langsam Druck auf den Fuß. Stellen Sie sich dabei eine Raupe vor, die sich durch Zusammenkrümmen vorwärts bewegt. Den Druck des Daumens steigern Sie mehr und mehr bis in die Tiefe des Gewebes. Wenn der höchste Druck erreicht ist, wird die Belastung langsam verringert. Dadurch entsteht eine anschwellende und wieder abschwellende Massagebewegung. Auch bei minimalem Druck bleibt die Handfläche dabei in vollständigem Kontakt mit dem Fuß.
Den Zeigefinger setzen Sie bei Zonen ein, die Sie mit dem Daumen schlecht erreichen, z. B. die Zehenzwischenräume. Die Kuppe des Zeigefingers wird an der entsprechenden Stelle angesetzt. Auch der Zeigefinger bewegt sich in der Raupentechnik. Beim Zangengriff ziehen, streichen oder drücken Sie mit Daumen- und Zeigefingerkuppe gleichzeitig. Er ist im Zehenbereich und seitlich am Fuß sinnvoll. Die Massage wird immer kreisförmig ausgeführt. Wichtig dabei ist, dass die einmal eingeschlagene Richtung konstant eingehalten wird. Die Reflexzone wird in kleinsten Schritten Millimeter für Millimeter durchgearbeitet. Sinnvoll ist es, sich eine gute und gleichmäßige Technik anzueignen, damit man immer gleichwertige Ergebnisse bekommt.
Was Sie für eine Fußreflexzonenmassage brauchen
Das Schöne an der Fußreflexzonenmassage ist, dass Sie keinerlei Hilfsmittel brauchen. Ihre Hände reichen als Werkzeug völlig aus. Was Sie jedoch unbedingt brauchen ist Ruhe. Sorgen Sie dafür, dass Sie eine halbe bis ganze Stunde ungestört sind, und stellen Sie sich geistig darauf ein, was Sie tun wollen. Konzentration steigert die Wahrnehmung. Beginnen Sie mit kürzeren Massagen, bis sich die Muskeln und Gelenke Ihres Daumens gekräftigt haben. Arbeiten Sie nur mit leichtem Druck. Sie wollen kein Loch in den Fuß drücken, sondern seine verschiedenen Schichten spüren.
Anwendungsbereiche der Fußreflexzonenmassage
Mit der Fußreflexzonen-Massage können eine ganze Reihe von Erkrankungen behandelt werden. In den meisten Fällen trägt sie zusätzlich zu anderen Methoden dazu bei, die Heilung zu beschleunigen. Erfolgreich ist die Massage z. B. bei Kopfschmerzen, Augenbeschwerden, Nebenhöhlenentzündung, Zahnbeschwerden oder Brustschmerzen. Bei Husten, Rückenschmerzen, Magenschmerzen und -geschwüren, Darmerkrankungen, Blasenentzündungen, Unterleibs- sowie Gelenkbeschwerden zeigt sich ebenfalls eine Besserung.
In der Reflexzonen-Therapie wird immer der ganze Körper behandelt, auch wenn nur einzelne Organe Beschwerden bereiten. Stets muss zudem der ganze Fuß untersucht werden, um alle Störzonen zu finden. Deshalb wird gerade die Reflexzonentherapie mit Recht als ganzheitliche Therapie bezeichnet.
Ursprünge und Geschichte der Fußreflexzonenmassage
In Asien ist sie seit Jahrhunderten bekannt, im Westen nimmt sie dagegen noch eine Nischenposition ein: Die Fußreflexzonenmassage. Dabei ist sie die ideale Wahl für eine kurze effektive Behandlung zwischendurch: In der Mittagspause, nach einem Spaziergang oder im Rahmen einer größerer Wellnessbehandlung. Immer mehr Therapeuten nehmen die Fußreflexzonenmassage als unkomplizierte Alternative zur Ganzkörpermassage in ihr Angebot auf. Der Klient oder Kunde bleibt während der Behandlung vollbekleidet und sitzt entspannt in einem bequemen Sessel.
Wie so viele andere alternative Heilansätze stammt auch die Reflexzonentherapie aus Asien. Dort findet sie seit Jahrhunderten u.a. in der Thai-Massage und in indischen Ayurveda-Behandlungen Anwendung Auch die nordamerikanischen Ureinwohner wussten bereits um die Reflexzonen des Körpers. Von ihnen schaute sich der amerikanische Arzt William Fitzgerald das Konzept ab, das die Basis für die heute im Westen bekannte Reflexzonentherapie bildet. Es wurde später von der Krankenschwester Eunice D. Ingham verfeinert, die vor allem auf die Behandlung der besonders empfindlichen Füße und Hände setzte.
Hinter der Reflexologie steht der Gedanke, dass über den ganzen Körper Reflexzonen verteilt sind, die die inneren Organe und die Muskulatur widerspiegeln. Diese Reflexzonen enden an den Händen und Füßen. Wird nun die richtige Zone am Fuß massiert, strahlt dieser „Reflex“ auf die gespiegelte Körperpartie, bzw. das gespiegelte Organ aus. Die Impulse verlaufen über verschiedene Wege durch den Körper. Meist leitet das Nervensystem sie weiter, doch auch die Blutgefäße und die Lymphsysteme kommen in Frage. In der asiatischen Tradition gilt dagegen die Denkweise, dass die Fußreflexzonenmassage Blockaden der Meridiane löst, damit das Qi wieder ungehindert durch den Körper fließen kann.
Was muss der Massagetherapeut über die Fußreflexzonenmassage wissen?
Die Reflexzonen an den Füßen gleichen einer Landkarte. Ein guter Massagetherapeut muss genau wissen, welche Punkte der Fußsohle mit welchen Körperteilen korrespondieren. Grob gesagt stehen die Zehen (der „obere Teil“ des Fußes) für die Kopfzone und die Ferse für den unteren Körperbereich. Mittig im Fuß liegt die Solar Plexus-Zone, die den Oberbauch reguliert. Eine Massage dieses Fußbereichs trägt zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden bei. Patienten, die unter Kopfschmerzen, Migräne oder Zahnproblemen leiden, können mit einer Fußreflexzonenmassage im oberen Bereich an den Zehnen behandelt werden. Bei Unterleibsbeschwerden wie PMS, Krämpfen der Blasenentzündungen hilft eine Massage im unteren Fußbereich. Der Therapeut erwirbt durch eine Schulung umfassendes Wissen um die einzelnen Reflexzonen und die richtigen Massagegriffe zur Behandlung. Zusätzliche Investitionen in die Behandlungsräume sind nicht erforderlich.
Der Ablauf der Fußreflexzonenmassage
Nachdem der Patient in einem bequemen Sessel Platz genommen wird, befragt ihn der Therapeut zunächst nach seinen Beschwerden. Wichtig ist auch, eventuelle Vorerkrankungen zu ermitteln, die den Einsatz der Fußreflexzonenmassage unmöglich machen, z.B. Verletzungen an den Füßen, bei Fußpilzbefall oder Rheuma. Anschließend übt der Massagetherapeut sanften Druck auf die jeweiligen Reflexzonen aus. Der Druck kann entweder beruhigend oder anregend sein. Experten sprechen vom „Raupengang“: Der Daumen beschreibt fließende Vorwärtsbewegungen, die an den Gang einer Raupe erinnern. Eine einzelne Sitzung dauert etwa 20-30 Minuten.
Die Ausbildung in der Fußreflexzonenmassage
In der Ausbildung Fußreflexzonenmassage werden die theoretischen Grundlagen von der Entstehungsgeschichte dieser Heiltherapie bis zur detaillierten Reflexzonenkarte vermittelt. Im praktischen Teil wird die richtige Arbeitshaltung gezeigt und der Aufbau der Massage beschrieben. Anschließend werden die Massagetherapeuten in den richtigen Grifftechniken geschult. Das Zertifikat erlaubt dann das Anbieten von Fußreflexzonenmassagen in der eigenen Heilpraktiker- oder Physiotherapie-Praxis, sowie in Wellness- u.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die wissenschaftlichen Beweise zur Wirksamkeit der Fußreflexzonenmassage sind begrenzt und oft uneindeutig. Einige Studien deuten darauf hin, dass Reflexologie zur Schmerzlinderung, Entspannung und Stressreduktion beitragen kann, es gibt jedoch keinen klaren Beweis, dass spezifische gesundheitliche Probleme direkt geheilt werden können. In diesem Bereich ist noch intensive Forschung notwendig.
Die Reflexzonen und ihre Verbindungen
Der heutigen Fußreflexzonenmassage liegt die Vorstellung zu Grunde, dass sich allen Organen des Menschen bestimmte Bereiche auf Fußsohlen, Fußrücken sowie an Innen- und Außenseiten zuordnen lassen. Die Massage der zugeordneten Zonen (96) verbessert die Durchblutung in dem jeweiligen Organ. Die Organtätigkeit wird somit verbessert. Das Resultat einer Behandlungsserie hängt nicht primär von den Beschwerden, sondern der Regenerationsfähigkeit und Selbstheilungskraft des einzelnen Menschen ab.
Besonderheiten und Ergänzungen
- Ausgleichsgriffe: Die Ausgleichsgriffe kommen in den letzten Jahren zunehmend mehr zur Geltung, da viele Menschen entweder bereits vor der Behandlung vegetativ instabil sind oder aber auf therapeutische Reize unerwartet rasch und heftig reagieren. Kurz angewendet d.h. 20 Sekunden bis 2 Minuten (zu Beginn einer Behandlung, bei Überforderung während der Behandlung oder als harmonisierender Abschluss) wirken sie äußerst beruhigend.
- Reaktionen nach der Behandlung: In manchen Fällen können nach einer Behandlung einige Reaktionen auftreten, wie z.B. Schlafstörungen, Nervosität, Durchfall oder vermehrter Harndrang. Dies ist nicht nur positiv zu bewerten, sondern gehört im Grunde mit zum Heilungsprozess - denn der Körper wird mobilisiert, Selbstheilungskräfte werden angeregt.
- Rubbel-Peeling: (auf Wunsch)Rubbel-Peeling mit Mischung aus Papaya, Mango oder Ananas mit Traubenkern-Öl(wertvolle Enzyme entfernen abgestorbene Hautzellen.
tags: #fussreflexzonen #solar #plexus