Gehirnaktivität während des Träumens: Eine Reise in die nächtliche Parallelwelt

Träumen - ein Thema, mit dem wir uns kaum aktiv auseinandersetzen, das uns jedoch jede Nacht begegnet. Im Schlaf tauchen wir in eine Parallelwelt ein - eine Welt, in der wir aktiv handeln, obwohl unser Körper unbeweglich bleibt (Lüth, & Schredl, 2023, S. Im Folgenden beleuchten wir, wie genau dieses nächtliche Träumen abläuft und welche Bedeutung wir den Trauminhalten beimessen können (Myers, & DeWall, 2018, S.

Die Universalität des Träumens

Das Faszinierende am Schlaf ist: Wir alle tun es - jeden Tag aufs Neue. Und dabei spielt es keine Rolle, wo auf der Welt wir leben, welche Sprache wir sprechen, welchen Bildungsstand wir haben oder in welchem sozialen Kontext wir uns bewegen. Schlafen ist universell. Träumen ist universell. Immer wieder hört man die Aussage, dass manche Menschen jede Nacht träumen und andere fast nie. Diese Annahme ist allerdings falsch - denn geträumt wird bei allen Menschen, auch wenn nicht jede*r sich daran erinnert.

Der Zugang zur Traumwelt: Erinnerung und Forschung

Die Erinnerung an Träume ist der einzige Zugang, den wir zur psychologischen Betrachtung dieser nächtlichen Erlebnisse haben. Was im sogenannten „Traumbewusstsein“ geschieht, kann erst am Morgen berichtet und reflektiert werden. Die wissenschaftliche Forschung zum Träumen bewegt sich dabei auf zwei Ebenen: der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung. Besonders faszinierend ist die Fähigkeit des Gehirns, eine vollständige Erfahrungswelt zu erschaffen - ganz ohne äußere Reize (Lüth, & Schredl, 2023, S.

Messbarkeit von Träumen: Eine Herausforderung für die Wissenschaft

Träume zu messen ist komplex. Durch die Kernspintomografie - ein bildgebendes Verfahren - ist es schon länger möglich, Gehirnaktivität auch während des Schlafs zu messen. Allerdings konnte diese bislang nicht eindeutig mit dem konkreten Trauminhalt verknüpft werden. Denn was ein Mensch träumt, lässt sich erst durch die Nacherzählung nach dem Aufwachen erkennen. Das Max-Planck-Institut und die Charité Berlin konnten 2011 neue Erkenntnisse gewinnen: Die Aktivität des Gehirns konnte während des Träumens gemessen und analysiert werden. Dies wurde durch luzide Träume ermöglicht - also bewusste Träume, in denen das Traum-Ich aktiv gesteuert werden kann.

Luzides Träumen: Ein Fenster zur bewussten Traumkontrolle

Luzides Träumen beschreibt ein besonderes Traumphänomen, bei dem der schlafenden Person bewusst ist, dass sie sich in einem Traum befindet. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, das Traumgeschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Die neue Methode zielt darauf ab, die Gehirnaktivität während des Träumens mithilfe bildgebender Verfahren zu erfassen - bei Personen, die luzid träumen. Diese sollen durch gezielte Augenbewegungen anzeigen, zu welchem Zeitpunkt sie willentlich mit dem vereinbarten Traum beginnen.

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Hirnaktivität beim luziden Träumen

Eine neue Studie im Journal of Neuroscience hat untersucht, wie sich die Hirnaktivität beim luziden Träumen vom REM-Schlaf und vom Wachzustand unterscheidet. Die Ergebnisse zeigen, dass beim luziden Träumen Netzwerke aktiv sind, die mit Selbstwahrnehmung und kognitiver Kontrolle zusammenhängen. Im Vergleich zum Wachzustand war dabei die Leistung von Alpha- bis Gamma-Wellen während des luziden Träumens reduziert. Es zeigte sich eine verringerte Beta-Leistung in zentralen und parietalen Bereichen der rechten Gehirnhälfte, während gleichzeitig die funktionelle Konnektivität im Alpha-Band im Vergleich zum nicht-luziden REM-Schlaf zunahm. Die zusätzliche Untersuchung initialer Augenbewegungen während des luziden Träumens ergab einen Anstieg der Gamma1-Leistung in temporo-okzipitalen Regionen, insbesondere im Precunus. Die Ergebnisse legen nahe, dass Veränderungen in der Netzwerkkommunikation und in der regionalen Aktivierung die Wahrnehmung, Selbstwahrnehmung und kognitive Kontrolle im luziden Traumzustand beeinflussen.

Die Bedeutung der Augenbewegungen

Da die Augenmuskeln im REM-Schlaf im Gegensatz zum größten Teil des Körpers nicht gelähmt sind, werden die im Traum ausgeführten Augenbewegungen normalerweise auch im realen Körper ausgeführt. Daher kann durch ein vorher vereinbartes Augensignal (multiples Schauen nach links-rechts in schneller Abfolge) der luzide Traumzustand mitgeteilt und durch Elektrookulografie (EOG) gelesen werden.

Training der Fähigkeit zum luziden Träumen

Es ist interessant, dass sich die Fähigkeit zu „Klarträumen“ trainieren lässt. Menschen, die häufig unter schweren Albträumen leiden, können möglicherweise lernen, sie beim Schlaf einem „Realitäts-Check“ zu unterziehen. Spannend ist auch, dass bei manchen psychiatrischen Erkrankungen eben diese Fähigkeit zum Realitäts-Abgleich fehlt. So gehen Psychosen mit Wahnvorstellungen einher, die der Betroffene nicht von der Wirklichkeit unterscheiden kann.

Psychologische Aspekte des Träumens

Während die Neurowissenschaften messbare Vorgänge im Gehirn aufzeigen, beschäftigt sich die Psychologie vor allem mit der Bedeutung von Träumen für unser emotionales Erleben und unser Selbstbild. In Schlaflaborstudien hat sich gezeigt, dass ein relevantes Thema, welches eine Person beschäftigt, immer wieder in Träumen vorkommt - und das auch über mehrere Tage hinweg. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Träumen stützte sich lange Zeit ausschließlich auf subjektive Erzählungen.

Strukturale Traumanalyse: Ein moderner Ansatz

Ein moderner Zugang zur Traumdeutung ist der strukturale Ansatz, der sich auf die Beziehung des Traum-Ichs zu den Traumelementen konzentriert - nicht auf deren symbolische Bedeutung. Relevanter als einzelne Traumbilder ist die Frage: Wie verhält sich das Traum-Ich innerhalb der Szene? Nimmt es eine passive, beobachtende Haltung ein - oder handelt es aktiv? Dieser Ansatz hat seine Wurzeln in den Arbeiten von Carl Gustav Jung und wurde von Roesler empirisch weiterentwickelt (Roesler, 2024, S. 35). Interessanterweise zeigt sich in der psychotherapeutischen Arbeit, dass sich das Traum-Ich über die Zeit hinweg verändern kann - parallel zur emotionalen Entwicklung der Patientinnen. Auch in der LAC-Studie zur Langzeitbehandlung von Depressionen wurde eine ähnliche Entwicklung sichtbar: Die geträumte Hauptfigur wurde zunehmend handlungsfähig und konnte im Traum Probleme lösen - ein Hinweis auf innere Heilungsprozesse.

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Träume als Spiegel des Tagesbewusstseins

Michael Schredl sagt: "Ein Unterbewusstsein, das uns Träume schickt - wie Sigmund Freud und andere Philosophen sich das ausgemalt haben - gibt es nicht. Träume spiegeln nicht das Unterbewusstsein wider, sondern das Tagesbewusstsein." Das Träumen wird daher auch als Traumbewusstsein bezeichnet. Was auch immer die Träumenden im wachen Zustand beschäftigte, finde seinen Weg in die nächtlichen Bilder.

Traumtagebücher und aktive Auseinandersetzung mit Träumen

Traumtagebücher, um sich besser an die nächtlichen Gedanken zu erinnern und sie dann zu interpretieren, seien für die meisten Menschen eine interessante Beschäftigung, sagt Michael Schredl. Diese Protokolle könnten helfen, sich selbst besser zu verstehen. Wer aber tatsächlich häufiger mit negativ getönten Träumen zu tun habe, könne davon profitieren, mit den Träumen aktiv zu arbeiten. Viele Menschen versuchten, solche Erfahrungen einfach wegzuschieben: "Das war nur ein Traum." Aber eine aktive Auseinandersetzung mit den Ängsten kann mit etwas Übung und Ausdauer die Albträume zum Verschwinden bringen.

Die REM-Schlafphase: Ein Fenster zu lebhaften Träumen

Geträumt wird übrigens in jeder Phase des Schlafes - aber besonders viel und besonders lebhaft in der REM-Phase des Schlafes. Die tritt hauptsächlich in der zweiten Nachthälfte auf. In dieser Phase ist das Gehirn genauso aktiv wie während der Wachphasen am Tag. Der Körper hingegen ist wie gelähmt, alle Muskeln sind erschlafft - was praktisch ist, denn ansonsten würden der eine oder andere vielleicht mitten im Traum aus dem Bett plumpsen.

Was passiert im Gehirn während des REM-Schlafs?

Schlafforscher und Schlafforscherinnen haben herausgefunden, dass das Gehirn beim Träumen in der REM-Schlafphase ähnlich arbeitet wie im Wachzustand. Beispielsweise lässt sich kurz vor einer Bewegung in bestimmten Hirnarealen eine erhöhte Aktivität messen, besonders im Motorcortex. Er leitet Nervenimpulse über das Rückenmark in die Muskulatur weiter und löst so eine Bewegung aus. Bei Träumenden, die sich bewegen wollen, ist der Motorcortex ebenfalls aktiv. Allerdings wird die Übertragung der Impulse im Hirnstamm - also dem Teil, der das Gehirn mit dem Rückenmark verbindet - blockiert. Darum bewegen wir uns nicht, wenn wir träumen. Bei manchen Menschen kann diese Muskelblockade gestört sein, bei dieser sogenannten REM-Schlaf-Verhaltensstörung bewegen sie sich dann entsprechend den Trauminhalten. Auffällig ist auch, dass im REM-Schlaf das Gehirn in bestimmten Arealen unterschiedlich aktiv ist. In der Amygdala, wo Emotionen verarbeitet werden, lässt sich während des Träumens eine höhere Aktivität messen als im Wachzustand.

Neurotransmitter und Träume

Auch dem Stoff, aus dem Träume sind, ist die Wissenschaft bereits auf die Spur gekommen: Es handelt sich um den Neurotransmitter Acetylochin. Im Jahr 1978 wurde diese Substanz im Rahmen eines Forschungsprojekts Versuchspersonen im Schlaf injiziert. Das Ergebnis war das Einsetzen von heftigen REM-Phasen.

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Warum träumen wir? Theorien und Hypothesen

Die wohl grundlegendste Frage „Warum träumen wir?“ können Schlafforscher und -forscherinnen nicht eindeutig beantworten. Das hat auch damit zu tun, dass die Methodik an ihre Grenzen kommt: Um die Funktion eines Traums zu untersuchen, müssen Forschende den Traum kennen. Sie sind also darauf angewiesen, dass ihnen eine Person von ihrem Traum erzählt. Das Problem dabei ist, dass der Effekt eines Traumes - wenn vorhanden - nach dem Berichten nicht mehr zwingend auf den Traum zurückzuführen ist. Schließlich kann der Effekt auch durch das Nachdenken beim Erzählen über den Traum entstanden sein. Trotz dieser Hürde gibt es mehrere Theorien über den Sinn des Träumens.

Evolutionsbiologische Theorien: Angst üben im Traum

Evolutionsbiologische Theorien versuchen im Träumen eine Überlebensstrategie zu sehen. Im Traum kann der Mensch Angst üben und so auch in einer realen Situation angemessen reagieren. Wenn man Angst hat und schnell weglaufen kann, hat man eine höhere Überlebenschance. Haben wir tagsüber eine gefährliche Situation erlebt - früher kann das beispielsweise die Begegnung mit einem Säbelzahntiger gewesen sein - verfestigen wir im Traum das Wissen, mit dem wir der Gefahr das nächste Mal begegnen können. So wird die Überlebenschance erhöht und das Überleben gesichert. Die intensivste Form der Verarbeitung wäre in diesem Fall ein Albtraum.

Träume zur Problemlösung und Vorbereitung auf die Zukunft

Heute vermuten einige Psychologinnen und Psychologen, dass Träume beim Problemlösen helfen: Im Traum werden alte Informationen mit neuen gemischt, sodass es zu kreativen Lösungen kommen kann. Einige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gehen eher davon aus, dass Träume helfen, aktuelle Probleme zu lösen. Die Annahme dahinter ist, dass das Gehirn beim Träumen alte und aktuelle Erfahrungen mischt und abspeichert. Zusätzlich scheint es kreative Lösungsmöglichkeiten durchzuspielen. In die gleiche Kerbe schlägt die Theorie, nach der wir uns in Träumen auf zukünftige Situationen vorbereiten und praktische Fähigkeiten trainieren.

Träume als Abfallprodukte der Hirntätigkeit?

Andere Forscher nehmen an, dass Träume einfach Abfallprodukte der nächtlichen Hirntätigkeit sind. Es ist gut belegt, dass während des Schlafes Gedächtniskonsolidierung stattfindet: Dinge, die tagsüber gelernt werden, werden im Schlaf weiterverarbeitet und abgespeichert. Ob das Träumen dabei eine Rolle spielt, ist ungeklärt.

Albträume: Wenn Träume zur Qual werden

Albträume quälen jeden ab und an: Fünf bis zehn Prozent aller gesunden Erwachsenen leiden unter wiederkehrenden Albträumen, traumatisierte oder kranke Menschen noch viel häufiger. In vielen Albträumen tauchen unbekannte Wesen auf, Monster oder ähnlich unnatürliche, bösartige Kreaturen. Sie jagen die Träumenden und wecken eine existentielle Angst, die sie schweißgebadet und mit rasendem Herzen aufwachen lassen. Solche Albträume treten fast immer während der sogenannten REM-Schlafphase (Rapid Eye Movement) auf: Das Gehirn ist hochaktiv, während alle Muskeln entspannt sind, nur die Augäpfel rollen hinter den Lidern noch hin und her.

Ursachen und Behandlung von Albträumen

Kinder - genau wie Erwachsene - verarbeiten im Schlaf Wünsche, Sorgen, aber auch Ängste. Allerdings können Kinder noch nicht so gut mit Ängsten umgehen. Alles, was neu und unbekannt ist, wirkt auf sie bedrohlich und kann zur Vorlage für nächtliche Horrorfantasien werden. Wenn ihr jede Nacht von Albträumen heimgesucht und gequält werdet, kann das zu Schlafstörungen und dadurch tagsüber zu verminderter Leistungsfähigkeit bis hin zu Depressionen führen. Auch für die Gesundheit können regelmäßige Albtraum-Attacken belastend sein. In so einem Fall ist therapeutische Hilfe wichtig: Auf zum Arzt! Bei gelegentlichen Albträumen helfen einfache Rituale vor dem Zu-Bett-Gehen. Ob das heiße Milch mit Honig ist, ein Entspannungsritual, Baden, Lesen, Spazierengehen oder die Beschäftigung mit anderen Dingen - wichtig ist, mit anderen Gedanken ins Bett zu gehen, frei von Belastungen und Sorgen des Tages.

Methodische Herausforderungen in der Traumforschung

Die Erforschung der Neurophysiologie des luziden Träumens konzentrierte sich bisher vor allem auf den tonischen Zustand des Bewusstseins (vor allem auf neuronale Oszillationen zwischen Luziditäts-Augensignal und Erwachen). Fragen zu den neuronalen Korrelaten des Zeitpunkts der luziden Einsicht selbst haben dagegen weit weniger Aufmerksamkeit erhalten [1]. Dies lässt sich aus methodischer Sicht leicht erklären, da solche ereignisbezogenen Fragen ein genaues Timing erfordern. Allerdings können wir diese Informationen nicht ohne Weiteres erhalten, wenn jemand schläft. Selbst objektive Augensignale geben uns bestenfalls eine ungefähre Vorstellung davon, wann die Aktion der kontrollierten Augenbewegungen beschlossen wurde, aber nicht genau, wann die Person realisiert hat, dass sie träumt. Da wir bei einem Experiment nicht kontrollieren können, was in den Träumen passiert, neigen Träume dazu, sich von Mensch zu Mensch stark zu unterscheiden, selbst nach einem einzigen gemeinsamen Ereignis (wie in diesem Fall der luziden Erkenntnis).

Die Bedeutung der EEG-Datenverarbeitung

Ein Großteil der oben genannten Unstimmigkeiten könnte auf die unterschiedliche Art der anfänglichen Verarbeitung der EEG-Daten zurückzuführen sein. Während dies ein Problem in der EEG-Forschung im Allgemeinen ist, leidet die Schlaf-EEG-Forschung im Besonderen unter diesem Problem. Dies liegt daran, dass solche Messungen noch mehr Artefakte enthalten, die gereinigt werden müssen, wie z. B. unwillkürliche Muskelartefakte aufgrund von Erregungszuständen, sakkadische Augenbewegungen, Signaldrifts aufgrund langer Messungen, eine höhere Wahrscheinlichkeit von Schwitzen und wechselndem Druck auf die Elektroden.

Die Rolle des neuronalen Rauschens

Neben Signalentropie [2] scheint der prominenteste Kandidat in dieser Hinsicht das neuronale Rauschen zu sein. Interessanterweise geht man davon aus, dass breitbandige Signalkomponenten (d. h. neuronales Rauschen) in der Wachkognition eine wichtige Plattform für die Bewältigung kognitiver Aufgaben darstellen [10]. Neuere Forschungen unterstreichen die Rolle der Modulation des neuronalen Rauschens bei der Unterstützung der kognitiven Kontrolle, die wahrscheinlich auch der luziden Einsicht zugrunde liegt [12].

Schlafzeit als Einflussfaktor

Eine solche potenzielle Alternativerklärung, die nur selten beachtet wird, ist, wie viel Schlafzeit schon bei einem jeweiligen Traum vergangen ist. Es ist oft nicht möglich, die Abfolge von luzidem und nichtluzidem REM-Schlaf innerhalb einer einzigen Nacht auszubalancieren. Dies liegt daran, dass in vielen Laborstudien zu luziden Träumen aus pragmatischen Gründen eine einzelne Nachtmessung pro Versuchsperson durchgeführt wird.

Die Bedeutung der Quellenrekonstruktion

Neben Ergebnissen, die illustrieren, wie luzides Träumen gehirnanatomisch verankert ist, hilft Quellenrekonstruktion (wie etwa das Beamforming) potenziell kleine, jedoch bedeutsame Effekte aufzudecken; dies liegt daran, dass Beamforming als räumlicher Filter dient, der das Signal-Rausch-Verhältnis bedeutend erhöhen kann [19]. Die gewonnenen Einsichten der Quellaktivität mittels EEG werden die bisherigen Befunde der Magnetresonanztomografie (MRT) bereichern.

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