Eine Gehirnerschütterung, auch Commotio cerebri genannt, ist die leichteste Form eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT Grad 1). Sie entsteht durch eine Gewalteinwirkung auf den Kopf, die zu einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns führt. Obwohl eine Gehirnerschütterung in der Regel keine bleibenden Schäden verursacht, ist sie besonders für ältere Menschen ein ernstzunehmendes Problem.
Was ist eine Gehirnerschütterung?
Das Gehirn ist ein empfindliches Organ, das im Schädelinneren durch eine Flüssigkeit, den Liquor cerebrospinalis, geschützt ist. Bei einem Sturz oder Schlag auf den Kopf kann diese Schutzfunktion jedoch überlastet werden, sodass das Gehirn gegen die Schädelwand stößt. Dies führt zu einer Erschütterung des Gehirns und kann eine Gehirnerschütterung verursachen.
Früher wurde der Begriff Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) verwendet, heute wird sie als leichte Form des Schädel-Hirn-Traumas angesehen. Eine Gehirnerschütterung ist eine Verletzung des Schädels mit Gehirnbeteiligung. Zeichen dafür sind Bewusstseinsstörungen, auch Erinnerungslücken können auftreten. Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma dauert die Bewusstlosigkeit definitionsgemäß nicht länger als eine halbe Stunde. Außerdem hält ein Gedächtnisverlust (Amnesie) nicht länger als 24 Stunden an.
Ursachen und Risikofaktoren im Alter
Ältere Menschen sind besonders anfällig für Gehirnerschütterungen, da verschiedene Faktoren zusammenwirken können:
- Erhöhtes Sturzrisiko: Im Alter nehmen Faktoren zu, die das Sturzrisiko erhöhen. Dazu gehören Gangunsicherheiten, Schwindel, Sehbehinderungen, Muskelschwäche, Stolperfallen in der Wohnung und Nebenwirkungen von Medikamenten. Nach aktuellen Statistiken stolpern rund ein Drittel der Männer und Frauen im Alter von 65 oder höher mindestens einmal im Jahr. Wenn alte Menschen abbauen, steigt auch das Risiko. So sind es in der Altersgruppe der über 80-Jährigen schon mehr als die Hälfte. Senioren in Pflegeeinrichtungen trifft es besonders häufig. Sie weisen im Vergleich zu Alleinlebenden deutlich eine höhere Sturzquote auf. Frauen sind deutlich öfter betroffen als Männer.
- Empfindlichere Blutgefäße: Durch Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes können die Blutgefäße im Gehirn älterer Menschen anfälliger für Verletzungen sein. Manchmal nehmen ältere Menschen noch Medikamente ein, die die Blutgerinnung hemmen und so eine Blutung begünstigen. „In solchen Fällen können schon kleinere Krafteinwirkungen auf den Kopf ausreichen, um eine Hirnblutung auszulösen“, warnt der Hirnstiftungs-Neurologe.
- Veränderungen im Gehirn: Mit zunehmendem Alter verändert sich die Struktur des Gehirns. Es kommt zu einer Atrophie des Hirnparenchyms, wodurch der Raum zwischen Gehirn und Schädel größer wird. Dies führt zu einer erhöhten Zugspannung auf die Brückenvenen, was das Risiko von Blutungen erhöht.
Symptome einer Gehirnerschütterung
Die Symptome einer Gehirnerschütterung können vielfältig sein und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typische Anzeichen sind:
Lesen Sie auch: Faszination Nesseltiere: Wie sie ohne Gehirn leben
- Kopfschmerzen: Kopfschmerzen oder Schwindel gehören zu den typischen Anzeichen einer Gehirnerschütterung.
- Schwindel:
- Benommenheit:
- Verwirrtheit: Auch Benommenheit, Verwirrtheit und eine Verlangsamung im Denken sowie Schwierigkeiten bei der Konzentration und Orientierung können auftreten.
- Gedächtnislücken (Amnesie): Häufig haben Menschen mit einer Gehirnerschütterung auch Gedächtnislücken (Amnesien). Das bedeutet, sie können sich nicht an den Unfall oder an die Geschehnisse kurz davor oder danach erinnern. Für die Zeit unmittelbar vor (retrograd) oder nach (anterograd) der Verletzung besteht häufig eine Erinnerungslücke (Amnesie). Bei einem Schädel-Hirn-Trauma Grad 1 dauert die Amnesie definitionsgemäß nicht länger als 24 Stunden an.
- Bewusstseinsstörungen: Ein Anzeichen kann zudem eine kurze Bewusstlosigkeit sein oder eine Bewusstseinstrübung, bei der Menschen orientierungslos, schläfrig und verwirrt erscheinen. Bei einer Gehirnerschütterung kann es zu einer Bewusstseinstrübung, etwa Verwirrtheit oder Verlangsamung, oder zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Sie dauert zwischen wenigen Sekunden und 30 Minuten. Betroffene mit Bewusstlosigkeit oder Amnesie sollten stationär aufgenommen und überwacht werden.
- Übelkeit und Erbrechen:
- Schlafstörungen: Auch Schlafstörungen oder Konzentrationsstörungen sind möglich.
- Konzentrationsstörungen:
- Müdigkeit (Fatigue):
- Licht- und Geräuschempfindlichkeit:
- Stimmungsschwankungen: Die Gehirnerschütterung kann zudem Stimmungsschwankungen nach sich ziehen. Auch Nervosität oder depressive Verstimmungen sind möglich.
- Nackenschmerzen: Zu den typischen Symptomen einer Gehirnerschütterung gehören Kopf- und Nackenschmerzen.
Die Symptome können sofort nach dem Unfall oder auch erst nach 1 oder 2 Tagen auftreten. Häufig sind sie nach einigen Tagen wieder weg. Bei manchen Betroffenen zeigen sich über einige Wochen bis Monate weiterhin Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit. Zu bleibenden Schäden kommt es bei einer Gehirnerschütterung normalerweise nicht.
Diagnostik
Ob es sich um eine Gehirnerschütterung handelt, stellen Ärztinnen und Ärzte in einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) und durch eine körperliche Untersuchung fest. Dabei kontrollieren sie unter anderem, ob es neurologische Auffälligkeiten wie Gedächtnislücken oder Sehstörungen gibt.
Wurde aufgrund eines Unfalls ein Rettungswagen gerufen, macht sich das medizinische Fachpersonal noch am Unfallort mit einfachen Mitteln ein Bild vom Zustand der verletzten Person: Ist sie ansprechbar? Ist das Bewusstsein (noch) getrübt? Aufschluss geben simple Fragen nach dem Namen, Wochentag oder Ort, wie zum Beispiel: „Wo befinden Sie sich hier?“ Ebenfalls wichtig: Gelingt es der betroffenen Person, die Augen zu öffnen, auf Reize und Aufforderungen zu reagieren und sich sprachlich zu äußern?
Kopf und Körper werden auf (weitere) Verletzungen untersucht. War die verletzte Person infolge des Unfalls vorübergehend bewusstlos, sind Aussagen von Zeuginnen und Zeugen gefragt. Wichtig ist unter anderem die Angabe, wie lange die Bewusstlosigkeit angedauert hat.
Bei Verdacht auf Knochenbrüche kann eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden. Bei vermuteten schwereren Verletzungen des Gehirns erfolgt eine Untersuchung mittels Computertomografie (CT). Das detaillierte CT-Bild des Schädels gibt Aufschluss über Blutungen und Schwellungen im Gehirn - Hinweise, die lebensrettend sein können. Manchmal wird auch eine Magnetresonanztomografie (MRT) zur weiteren Klärung angeordnet. Unter Umständen sind ergänzende Untersuchungen sinnvoll, zum Beispiel eine Hirnstrommessung (EEG) oder eine MR-Angiografie, eine kernspintomografische Untersuchung von Gefäßen.
Lesen Sie auch: Lesen Sie mehr über die neuesten Fortschritte in der Neurowissenschaft.
Blutuntersuchungen zeigen, ob die verletzte Person unter Alkoholeinfluss oder Drogeneinfluss stand. Diese Informationen können wichtig im Hinblick auf die Behandlung sein.
Neuropsychologische Tests, die die Hirnleistung messen, werden bei Bedarf später vorgenommen.
Therapie
In der Regel muss eine leichte Gehirnerschütterung ohne größere Funktionsstörungen nicht behandelt werden. Bei Übelkeit oder starken Kopfschmerzen können Medikamente helfen. Wesentlich ist es, sich für 1 bis 2 Tage auszuruhen, auch geistig: Manchmal können Lesen oder anregende Gespräche die Symptome verschlimmern. Auch Bettruhe kann sinnvoll sein. Nach der Ruhezeit sollte man schrittweise wieder mit leichten Aktivitäten beginnen, die keine weiteren Symptome auslösen.
Entgegen früheren Annahmen können Betroffene sich relativ frühzeitig (etwa 24 bis 72 Stunden nach dem Ereignis) und in enger Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt wieder an Alltagsaktivitäten herantasten, da das eine schnellere Genesung fördert. Überlasten sollten sie sich jedoch nicht.
Als Akuttherapie können bei einer leichten Gehirnerschütterung Medikamente gegen Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit verordnet werden. Keinesfalls sollten Betroffene nach einer Gehirnerschütterung auf eigene Faust Medikamente einnehmen.
Lesen Sie auch: Tinnitus und Gehirnaktivität: Ein detaillierter Einblick
Wann ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig?
Bei Beschwerden wie Bewusstlosigkeit, Gedächtnislücken, anhaltendem Erbrechen oder Schwindel gilt es, einen Notarzt zu rufen. Oft ist eine 24-stündige Überwachung im Krankenhaus nötig. Menschen mit einer Gehirnerschütterung sollten zur Beobachtung sicherheitshalber für 24 Stunden stationär aufgenommen werden.
Eine Einweisung ins Krankenhaus ist unter anderem in folgenden Fällen anzuraten:
- Bewusstlosigkeit
- Gedächtnisverlust (Amnesie)
- Krampfanfälle
- Anzeichen oder Nachweis eines Schädelbruchs
- Alter über 60 Jahre
- Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
Mögliche Folgeerkrankungen
Eine Gehirnerschütterung heilt normalerweise ohne Folgeschäden ab. Manche Betroffene klagen jedoch noch längere Zeit über Symptome. Wie schnell eine Person sich im Einzelfall von einer Gehirnerschütterung erholt, ist sehr individuell. Die übriggebliebenen Symptome sollten individuell behandelt werden. Dazu eignen sich etwa eine Schmerztherapie, physiotherapeutische und psychotherapeutische Maßnahmen.
Langzeitfolgen fürs Hirn: Doch selbst in solchen Fällen können die Langzeitfolgen gravierend sein: Das Risiko, später an Alzheimer oder anderen Demenzen zu erkranken, steigt. Wie sehr, hängt von der Schwere und der Häufigkeit der Verletzungen ab.
Prävention im Alter
Um Gehirnerschütterungen im Alter vorzubeugen, ist es wichtig, das Sturzrisiko zu minimieren und Kopfverletzungen zu vermeiden. Folgende Maßnahmen können helfen:
- Sturzprophylaxe:
- Beseitigung von Stolperfallen in der Wohnung (z.B. Teppichkanten, lose Kabel)
- Rutschfeste Böden und Badematten
- Gute Beleuchtung
- Regelmäßige Überprüfung der Sehfähigkeit
- Bewegungs- und Gleichgewichtsübungen zur Stärkung der Muskulatur
- Überprüfung der Medikamente auf sturzfördernde Nebenwirkungen
- Verwendung von Gehhilfen bei Bedarf
- Kopfschutz:
- Tragen eines Helms beim Fahrradfahren, Skifahren oder anderen risikoreichen Aktivitäten
- Spezielle Hüftprotektoren und rutschfeste Socken für sturzgefährdete Personen
- Gesundheitsförderung:
- Ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin D zur Stärkung der Knochen und Muskeln
- Regelmäßige Bewegung zur Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichtssinns
Tipps zur Sturzprävention
Wer Stürzen vorbeugen möchte, der hat dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten. Sturzprävention lautet hier das Zauberwort. Wichtige Faktoren sind vor allem die Stärkung der Muskelkraft sowie die Verbesserung des Gleichgewichtssinns. Hinzu kommt die Förderung der Gehfähigkeit. Was Sie sonst noch tun können?
- In Bewegung bleiben: Trainieren Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit, Kraft und Koordination mit klassischen Methoden wie der Step Aerobic! Diese eignet sich auch hervorragend für Menschen über 75 Jahren. Einzige Voraussetzung: Sie müssen sich sicher auf den eigenen Beinen fühlen!
- Üben, üben, üben: Versuchen Sie, das Gehen auf unterschiedlichen Untergründen zu üben. Teppich, Parkett, Fliesen, Pflastersteine - was auch immer Sie unter die Füße kriegen, nutzen Sie es! Mit den richtigen Sturzprophylaxe-Übungen sind Sie für den Ernstfall gewappnet und verlieren nicht so schnell den Halt.
- Sicherheit geht vor: Lassen Sie Ihren Haushalt auf Stolperfallen überprüfen! Fachleute wissen genau, welche Hindernisse älteren Menschen häufig Probleme bereiten. Mit einem geschulten Blick können Sie entsprechende Stellen lokalisieren und Ihre Wohnräume so sicherer machen.
- Professioneller Rat: Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt! Viele Menschen vergessen, dass auch die falsche oder schlecht eingestellte Arznei das Sturzrisiko erhöhen kann. Fragen Sie also konkret nach, ob Ihre Medikamente einen Einfluss auf Ihr Gehverhalten haben können.
- Das Auge läuft mit: Unsere Augen spielen bei der Fortbewegung eine essenzielle Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig Ihren Optiker oder aber den Augenarzt aufsuchen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Sehhilfe Sie noch optimal unterstützt.
- Die richtige Ausrüstung: Vor allem in höherem Alter sollten Sie beim Gehen immer die richtige Kleidung tragen. Sind Sie bereits gestürzt? Dann sollten Sie über die Anschaffung spezieller Hüftprotektoren sowie rutschfester Socken nachdenken!
- Vitamin D gibt Kraft: Nach Ansicht von Experten kann Vitamin D das Risiko eines Sturzes verringern. Das gilt jedoch nur dann, wenn Ihr Vitamin-D-Spiegel vorher zu niedrig war. Denn Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium und Phosphat und stärkt so die Muskulatur sowie Knochen.
- Herzschrittmacher einsetzen: Menschen mit Herzrhythmusstörungen sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn diese können Stürze sowie einen Herzstillstand verursachen. Ein Herzschrittmacher kann dieses Risiko minimieren.
- Passendes Schuhwerk finden: Auch bei Menschen mit Fußbeschwerden steigt das Risiko eines Sturzes deutlich. Hier können speziell entwickelte Schuhe und Einlagen die Füße stabilisieren. Dadurch sinkt die Sturzgefahr um ein Vielfaches.
- Im Winter besonders vorsichtig: Wer auch in hohem Alter noch mobil und viel unterwegs ist, sollte im Winter besonders aufpassen. Schnee, Eis und Glätte können schnell zu einem Sturz führen. Spezielle Schneeketten oder Spikes für Ihre Schuhe können das Risiko verringern.
Hilfe im Notfall
Sie oder Ihre Angehörigen sind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal gestürzt oder möchten sich einfach nur für den Ernstfall wappnen? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Der klassische Hausnotruf: Wahrscheinlich kennen Sie den herkömmlichen Hausnotruf bereits. Dabei handelt es sich in der Regel um einen roten Knopf, den Sie entweder am Handgelenk oder als Kette um den Hals tragen. Dieser ist verbunden mit einer sogenannten Basisstation. Drücken Sie bei einem Sturz auf den Knopf, werden Sie mit eben dieser verbunden. Die Mitarbeiter schätzen die Lage ein und rufen im Ernstfall den Rettungsdienst. In den letzten 50 Jahren hat sich der Knopf als Standardsystem für Senioren-Notrufe in Deutschland etabliert. Doch er hat zwei große Nachteile: a) Viele ältere Menschen empfinden den auffällig roten Knopf als stigmatisierend. Sie haben Angst als hilfsbedürftig zu gelten und tragen ihn deshalb nicht. Im Notfall können sie somit gar keine Hilfe rufen. b) Der Knopf ist nur zu Hause nutzbar. Sobald Sie also Ihre Wohnräume verlassen, hilft das Notrufsystem Ihnen im Ernstfall nicht mehr. Vor allem für aktive Senioren ist der Hausnotrufknopf daher gar nicht oder nur bedingt geeignet.
- Die Patronus-Uhr: Eine moderne Alternative zum Hausnotrufknopf ist daher die Patronus-Uhr. Dabei handelt es sich um ein modernes Notrufarmband im Stile einer Uhr, mit dessen Hilfe Sie im Ernstfall Hilfe rufen können. Der große Unterschied: Das Notfallarmband ist auf den ersten Blick nicht als Notruf zu erkennen. Sie tragen den stilvollen Begleiter ganz normal am Handgelenk und fallen somit nicht negativ auf - im Gegenteil! Die Hausnotruf-Uhr verfügt zudem über eine integrierte SIM-Karte. Dadurch kann sie immer und überall genutzt werden. Lösen Sie unterwegs den Notruf aus, werden Sie über die Uhr direkt mit der Notrufzentrale verbunden. Besonders schön daran? Das System ist kinderleicht zu bedienen - und somit perfekt für jeden geeignet!
tags: #gehirn #erschutterung #wer #gestutzt #bekannte #altere