Cannabis ist eine der ältesten traditionellen Pflanzen, deren Blüten seit Jahrtausenden vielseitig genutzt werden. Die moderne Forschung hat das Potenzial von Cannabinoiden wie CBD (Cannabidiol) bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen erkannt. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2019 deutet darauf hin, dass topisch angewandtes CBD eine wirksame Option zur Linderung von peripherer Neuropathie (Nervenschmerzen) sein könnte.
Was ist Restaxil CBD Gel?
Für Restaxil CBD Gel wird reines Cannabidiol (CBD) aus einer speziellen Pflanze der Cannabissorte Sativa L. isoliert und aufbereitet. Das kühlende Gel enthält neben CBD und Menthol weitere sorgsam ausgewählte Pflanzenstoffe wie Fichtennadelöl und Johanniskraut-Extrakt. Diese Inhaltsstoffe werden traditionell zur Muskelentspannung eingesetzt. Das Gel wird unter strengsten deutschen Qualitätsstandards hergestellt und ist zudem dermatologisch getestet. Restaxil CBD Gel ist ein Kosmetikum und enthält ca. 600 mg CBD pro Tube, kein THC.
Die Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Restaxil CBD Gel beinhaltet neben reinem, hochdosiertem CBD-Extrakt (Cannabidiol) weitere sorgsam aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe:
- CBD (Cannabidiol): Studien zeigen, dass CBD sehr gut helfen kann, neuropathische Schmerzen zu lindern. CBD wirkt entzündungshemmend, was wohl die Hauptursache für die Linderung der Schmerzen ist. CBD kann zudem durch seine Interaktion mit dem Endocannabinoid-System direkt schmerzlindernd wirken.
- Fichtennadelöl und Johanniskraut-Extrakt: Diese Inhaltsstoffe werden traditionell zur Linderung von Nervenbeschwerden sowie zur Entspannung der Muskulatur eingesetzt. Bei nervenbedingten muskulären Verspannungen empfiehlt sich die Pflege und Massage der entsprechenden Muskelpartien, z. B. am Rücken, den Beinen oder den Füßen, mit Restaxil CBD Gel.
- Menthol: Wirkt nicht nur kühlend, sondern unterstützt auch beanspruchte Muskelpartien.
Herstellung und Qualität
Für die Herstellung wird mittels eines speziellen CO2-Verfahrens ein hochwertiger, reiner CBD-Extrakt isoliert und anschließend in dieser hohen Dosierung in Form des Restaxil CBD Gel aufbereitet. Für das Restaxil CBD Gel wird dabei ausschließlich das reine Cannabidiol (CBD) aus der speziellen Pflanze der Cannabissorte Sativa L. verwendet. Restaxil CBD Gel wird ausschließlich von GMP-zertifizierten Herstellern in Deutschland unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards produziert.
Anwendungsempfehlung
Bei Bedarf ein- bis mehrmals täglich auf die entsprechenden Hautpartien auftragen. Es wird empfohlen, bei ersten Anzeichen sofort mit der Anwendung direkt auf der betroffenen Stelle zu beginnen. Restaxil CBD Gel ist für die Anwendung auf dem Körper geeignet und sollte nicht auf offene Hautstellen aufgetragen werden oder in Berührung mit Schleimhäuten geraten. Die Anwendungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt.
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Wichtige Hinweise
- Restaxil CBD Gel sollte nicht auf offene Hautstellen aufgetragen werden oder in Berührung mit Schleimhäuten geraten.
- Das Gel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.
- Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.
Was sind Nervenschmerzen (Neuralgien)?
Nervenschmerzen oder Neuralgien sind starke Schmerzen, die auf Erkrankungen der Nerven beruhen und häufig zusätzliche Symptome mit sich bringen. Bei Nervenschmerzen ist entweder ein Nerv oder ein ihm versorgendes Blutgefäß beschädigt oder erkrankt. Die Schmerzen werden von Patienten meist als „stechend“ oder „brennend“ beschrieben. Charakteristisch „schießen“ sie ähnlich wie ein elektrischer Schlag durch den Körper. Patienten, die an Nervenschmerzen leiden, sind aber häufig von beiden Beschwerdearten betroffen. Nervenschmerzen betrafen allein im Jahr 2017 rund 300.000 Menschen. Die starken Schmerzen belasten die Betroffenen sehr, hinzu kommen häufig Symptome wie Missempfindungen oder sogar Lähmungserscheinungen.
Ursachen für Nervenschmerzen
Häufige Ursachen von Nervenschmerzen sind einerseits bereits vorliegende Erkrankungen wie die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus, bei der ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel zu Beschädigungen an den Nervenfasern führen kann, oder die Multiple Sklerose, eine chronisch entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Ebenso können Bandscheibenvorfälle oder Wirbelsäulenverletzungen in Nervenschmerzen resultieren - oder die Neuralgien sind eine Folge der Gürtelrose (Herpes Zoster). In diesem Fall spricht man von einer Post-Zoster-Neuralgie, die nach Abklingen der charakteristischen Bläschen auftritt und mehrere Wochen lang anhalten kann. Auf der anderen Seite stehen äußere Faktoren wie Alkoholmissbrauch oder die Einnahme von Medikamenten, welche Nervenschmerzen auslösen können. Beispielsweise führen Medikamente, die im Rahmen einer Chemotherapie verabreicht werden, oft zu Nervenbeschädigungen und damit verbundenen Schmerzen. Auch nach einem Unfall oder einer Operation sind die starken Beschwerden möglich; wenn etwa infolge dessen Nerven durchtrennt oder verletzt wurden.
Symptome von Nervenschmerzen
Nervenschmerzen äußern sich einerseits durch die brennenden, stechenden und oft anfallsartig auftretenden Schmerzen. Andererseits erkennen Sie Nervenschmerzen an neurologischen Auffälligkeiten wie Kribbeln in bestimmten Körperteilen bis hin zu Taubheit, Muskelzuckungen und Lähmungen. Bei einer Zervikalneuralgie, welche den Halsnerv betrifft, können Schwindelgefühle und Übelkeit auftreten. Eine lokale Nervenentzündung hingegen wird häufig von Muskelschwäche und einer erhöhten Schweißproduktion begleitet. Leiden Sie an Nervenschmerzen am Kopf, können die Symptome bis in die Augen und Wangen ausstrahlen. Durch die anhaltenden Schmerzen ziehen sie sich aus dem Alltag zurück, entwickeln Angstgefühle oder können nachts nicht mehr erholt durchschlafen. Dadurch steigt das Risiko für eine Depression.
Risikogruppen für Nervenschmerzen
Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen haben im Vergleich zu anderen Personen ein erhöhtes Risiko für eine Neuralgie, da die Krankheiten manchmal zu beschädigten Nervenfasern führen. Auch sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Wer Mangelerscheinungen wie zum Beispiel einen Vitamin-B12-Mangel aufweist, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Nervenbeschädigungen.
Diagnose von Nervenschmerzen
Die Symptome richtig zuzuordnen, fällt Patienten häufig schwer. Aufschluss gibt eine Untersuchung beim Arzt. Steht der Verdacht im Raum, dass eine Nervenbeschädigung vorliegt, wird zum Beispiel eine MRT-Untersuchung vorgenommen.
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Behandlung von Nervenschmerzen
Nervenschmerzen gelten leider als sehr schwer behandelbar, da sie auf herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol in der Regel nicht ansprechen. Auch ist es erforderlich, die Therapie neuropathischer Schmerzen exakt auf den Patienten abzustimmen. Die Behandlung von Nervenschmerzen kann mit Medikamenten erfolgen. Meist sind diese die erste Herangehensweise bei „frischen“ Neuralgien. Auch ist nach intensiven Schmerzphasen dringend Erholung für den Betroffenen gewünscht, da Nervenschmerzen die Lebensqualität natürlich merklich einschränken. Die Therapie neuropathischer Schmerzen mit Arzneien setzt auf Antiepileptika, Opioide oder Antidepressiva. Während Antiepileptika und Opioide häufig zum Einsatz kommen, wenn der Patient über stechende, plötzlich einsetzende Schmerzen klagt, sind Antidepressiva eher bei beständigen Schmerzen anwendbar. Manchmal werden auch Antiepileptika und Antidepressiva miteinander kombiniert. Eine Dauerlösung sind diese Arzneien jedoch nicht. Auch bekämpfen sie nicht die Ursache der Nervenschmerzen, sondern lediglich die Symptomatik.
Die Neuralgie-Behandlung kann auch durch externe Maßnahmen erfolgen. Patienten besuchen dann einen Massage- oder Physiotherapeuten, um Verspannungen zu lösen und Fehlstellungen, etwa von der Wirbelsäule, zu korrigieren. Diese können Nervenschmerzen ungünstig beeinflussen. Eine weitere Therapieform, die sich bei Nervenschmerzen oft bewährt hat, ist die Osteopathie. Ebenso kommt die Akupunktur in Frage.
Natürliche Behandlung von Nervenschmerzen
Wenn Sie an Nervenschmerzen leiden, aber nicht dauerhaft Schmerzmedikamente einnehmen möchten, können Sie auch homöopathische Arzneien oder Hausmittel anwenden. Die Therapie neuropathischer Schmerzen profitiert außerdem von der richtigen Ernährung und bestimmten Verhaltensweisen. Für die Neuralgie-Behandlung eignen sich Wirkstoffe wie Actaea spicata und Stannum metallicum. Ersteres kann vor allem im Gesichtsbereich Nervenschmerzen natürlich behandeln, zweiteres kommt zum Beispiel für Patienten mit periodisch auftretenden, teilweise wetterabhängigen Schmerzschüben in Frage. Je nach Schmerzart und Konstitution des Patienten sind auch noch weitere homöopathische Medikamente verfügbar.
Glücklicherweise gibt es auch Hausmittel gegen Nervenentzündungen und Nervenschmerzen, die bei vielen Patienten die Linderung der Beschwerden unterstützen. Vor allem in chronischen Fällen können sie sich positiv auf das Krankheitsbild auswirken und die Symptome oft etwas abschwächen.
- Warme oder kalte Umschläge: Ob Ihnen Wärme oder Kälte mehr Erleichterung in puncto Nervenschmerzen verschafft, müssen Sie austesten. Jeder Patient empfindet andere Auflagen als angenehm. Wärme gilt als durchblutungsfördernd, Kälte betäubt den Schmerz schnell an Ort und Stelle. Auch ein Wechsel zwischen Wärme- und Kälteumschlägen kann wirken. Für die Wärmebehandlung eignen sich warme Wickel oder die Bestrahlung der betroffenen Hautstellen durch Infrarot-Licht, weiterhin können Sie ein Wärmekissen verwenden. Kälteumschläge werden entweder in Form eines in kaltem Wasser getränkten Handtuchs oder als Eisbeutel angewendet.
- Scharfe Wirkstoffe: Wie bei vielen Erkrankungen und Beschwerden kann auch bei Nervenschmerzen Ingwer helfen. Die scharfen Wirkstoffe der Pflanze unterstützen die Heilung von Nervenentzündungen und anderen entzündlichen Prozessen im Körper. Ähnlich sieht es mit dem Wirkstoff Capsaicin aus, der zum Beispiel im Cayenne-Pfeffer eigentlich für die nötige Schärfe sorgt.
Ernährung bei Nervenschmerzen
Bei der erfolgreichen Neuralgie-Behandlung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Leiden Sie an einer Nervenentzündung, sollten Sie entzündungsfördernde Nahrungsmittel wie beispielsweise stark weißmehlhaltige Produkte, Schweinefleisch oder zuckerhaltige Lebensmittel vermeiden. Auch zu viel Kochsalz und Kuhmilch sollten vom Speiseplan gestrichen werden, wenn Sie Nervenschmerzen natürlich behandeln möchten. Stattdessen sollte viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Ergänzen Sie die „nervenbewusste“ Ernährung am besten durch Tees wie Grünen Tee, Brennnessel-Tee oder Weidenrinde-Tee. Ersterer wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus, zweiterer gilt als entzündungshemmend und letzterer kann aufgrund eines enthaltenen Wirkstoff Schmerzen ähnlich erfolgreich lindern wie Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure.
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Leiden Sie an Depressionen durch die chronischen Nervenschmerzen, sind unruhig oder leichter reizbar? Dann setzen Sie zusätzlich auf Tees wie Johanniskraut oder Baldrian. Diese wirken beruhigend und sorgen bei vielen Betroffenen beispielsweise für einen besseren Schlaf.
Nervenschmerzen im Rücken
Ein brennender Schmerz im Rücken, dazu Begleiterscheinungen wie Taubheit und Kribbeln auf der Haut sprechen oft für Nervenschmerzen als Ursache. Diese können wiederum auf verschiedenen Krankheiten oder auch Unfällen beruhen.
Die Ursache für Nervenschmerzen im Rücken und Symptome wie Missempfindungen oder Lähmungserscheinungen muss durch einen Arzt eindeutig festgestellt werden. In Frage kommen beispielsweise:
- Rückenmarksverletzungen: Wird infolge einer Rückenmarksverletzung Druck auf die Nervenwurzeln ausgeübt, kann dies in Nervenschmerzen resultieren. Ein elektrisierender Schmerz im Rücken mit starker Intensität ist ein ebenso typisches Symptom wie Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle. Rückenmarksverletzungen treten meist nach Unfällen auf. Sie sind oft die Folge einer Beschädigung der Wirbelkörper, die das Rückenmark umgeben.
- Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung: Zu einem Bandscheibenvorfall kommt es, wenn der weiche Gallertkern der Bandscheibe verrutscht und aus seiner Faserknorpelhülle austritt und damit auf die Nervenwurzeln drücken. Bei einer Bandscheibenvorwölbung verlagert sich die Bandscheibe auch nach außen, der Faserknorpel bleibt allerdings intakt. Beide Formen können sich in vergleichbaren Symptomen äußern, eine ärztliche Diagnose ist für die Behandlungsoptionen entscheidend.
- Ischialgie: Ein brennender Schmerz im Rücken, der rechts oder links in Erscheinung tritt und in die Beine ausstrahlen, ist ein übliches Merkmal der Ischialgie. Die Ursachen können in Druckschäden, z.B. durch einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich und in Nervenentzündungen unterschieden werden. Auslöser für einen Entzündeten Ischias können beispielsweise Herpes Zoster-Viren oder die Erreger der Lyme-Borreliose sein.
- Erkrankungen: Nach einer Gürtelrose oder bei Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, kommen Nervenschmerzen im Rücken gehäuft vor. Weiterhin können Diabetiker infolge eines dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegels betroffen sein; charakteristischerweise beginnen die Nervenschmerzen dann aber nicht im Rücken, sondern in den Füßen und breiten sich langsam nach oben im Körper aus.
- Operationen: Verletzungen der Nerven treten manchmal nach Operationen auf. Die betroffenen Patienten leiden dann ebenfalls an einem brennenden Schmerz im Rücken.
Nicht alle Schmerzen im Rückenbereich sind Nervenschmerzen. Beispielsweise nach Verrenkungen oder durch andauernde Verspannungen können Rückenschmerzen ohne Beteiligung der Nervenwurzeln und -fasern auftreten. Sie erkennen diese meist an dumpfen oder klopfenden Schmerzen, die sowohl in Ruheposition als auch bei Bewegung auftreten. Während Nervenschmerzen im Rücken Symptome wie Lähmungserscheinungen mit sich bringen können, sind es bei anderen Rückenschmerzen eher Muskelverhärtungen oder - teilweise sogar von außen sichtbare - Fehlstellungen. Auch tritt normalerweise kein plötzlicher, elektrisierender Schmerz im Rücken auf, sondern die Beschwerden bleiben permanent bestehen. Eine Ausnahme bildet der Hexenschuss, der unmittelbar mit heftigen Schmerzen einhergeht.
Post-Zoster-Neuralgie
Die Krankheit Gürtelrose geht nicht nur mit einem bläschenartigen Ausschlag einher, es können ebenso starke Schmerzen auftreten. Es handelt sich dabei um neuropathische Schmerzen, die in Zusammenhang mit den Viren stehen, welche sich entlang der Nerven ausbreiten. Während sie im Rahmen einer Herpes-Zoster-Erkrankung noch als übliches Symptom angesehen werden, gelten Nervenschmerzen nach der Gürtelrose als Komplikation. Mediziner sprechen dann von einer Post-Zoster-Neuralgie.
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