Windows Defender Sicherheitswarnung entfernen: So schützen Sie Ihren PC

Die "Windows Defender Sicherheitswarnung" ist ein betrügerisches Popup-Fenster, das beim Surfen im Internet angezeigt werden kann. Es handelt sich um eine Art von Windows Defender-Betrug oder Windows Protector-Betrug. Dieser Artikel erklärt, wie Sie diese Warnung entfernen und Ihren Computer vor Viren und Malware schützen können.

Was ist die Windows Defender Sicherheitswarnung?

Wenn Sie im Webbrowser unterwegs sind, kann es passieren, dass plötzlich ein Popup-Fenster erscheint, das besagt, dass der Zugriff auf Ihren PC aus Sicherheitsgründen blockiert wurde (Windows Defender Security Warning). Die Meldung besagt, dass Ihr Computer gemeldet hat, mit einer Trojan_Spyware infiziert zu sein. Dies ist ein Phishing-Betrug!

Die Windows Defender Sicherheitswarnung ist sowohl im Format als auch im Inhalt mangelhaft. Es handelt sich um einen Phishing-Betrug, der darauf abzielt, den genannten Antiviren-Dienst zu verkaufen, der wiederum Ihren Computer angreifen könnte. Lassen Sie sich also nicht täuschen.

Wie entfernt man die Windows Defender Sicherheitswarnung?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die gefälschte Windows Defender-Sicherheitswarnung zu entfernen:

Lösung 1: Schließen Sie die Warnung über den Task-Manager

Sie können die Taskleiste öffnen und dann das Schließen dieser Fenster erzwingen.

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  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Taskleiste.
  2. Klicken Sie auf Mehr Details, wenn Sie nur wenige Optionen sehen.
  3. Suchen Sie den Prozess, den Sie schließen möchten, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Task beenden.
  4. Starten Sie Ihren Computer neu.

Nach diesen Schritten können Sie Ihren Webbrowser wieder verwenden und sehen, ob die Warnung für immer verschwindet. Wenn Sie jedoch weiterhin diese gefälschte Warnung erhalten, müssen Sie möglicherweise die Einstellungen Ihres Webbrowsers auf die Standardwerte zurücksetzen.

Lösung 2: Setzen Sie Ihre Browser-Einstellungen zurück

Hier sind die Schritte zum Zurücksetzen der Einstellungen für einige häufig verwendete Webbrowser:

Zurücksetzen der Chrome-Einstellungen auf die Standardeinstellungen

  1. Öffnen Sie Google Chrome.
  2. Klicken Sie auf das 3-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke und wählen Sie dann Einstellungen, um die App Chrome-Einstellungen zu öffnen.
  3. Klicken Sie im linken Bereich auf Erweitert.
  4. Klicken Sie unter Erweitert auf Zurücksetzen und bereinigen.
  5. Klicken Sie im rechten Bereich auf Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen.
  6. Klicken Sie im Pop-up-Fenster auf die Schaltfläche Einstellungen zurücksetzen, um Chrome zurückzusetzen.

Zurücksetzen der Firefox-Einstellungen auf die Standardeinstellungen

  1. Öffnen Sie Mozilla Firefox.
  2. Klicken Sie auf die Hamburger-Schaltfläche in der oberen rechten Ecke.
  3. Wählen Sie Hilfe, um fortzufahren.
  4. Klicken Sie auf der nächsten Seite auf Weitere Informationen zur Fehlerbehebung, um fortzufahren.
  5. Klicken Sie auf der Seite mit den Informationen zur Fehlerbehebung auf Firefox bereinigen, um fortzufahren.
  6. Klicken Sie im Pop-up-Fenster auf die Schaltfläche Firefox bereinigen, um den Vorgang zu bestätigen.

Zurücksetzen der Edge-Einstellungen auf die Standardeinstellungen

  1. Öffnen Sie Microsoft Edge.
  2. Klicken Sie auf das 3-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke und wählen Sie Einstellungen.
  3. Klicken Sie auf Einstellungen zurücksetzen im rechten Menü auf der Seite Einstellungen.
  4. Klicken Sie auf der rechten Seite auf Einstellungen auf Standardwerte zurücksetzen.
  5. Klicken Sie auf der Pop-up-Oberfläche auf die Schaltfläche Zurücksetzen, um den Vorgang zu bestätigen.

Nachdem Sie Ihren Webbrowser auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt haben, können Sie überprüfen, ob die Warnung verschwunden ist. Wenn diese Methode bei Ihnen nicht funktioniert, können Sie Ihren Webbrowser neu installieren, um es zu versuchen.

Lösung 3: Installieren Sie Ihren Browser neu

Eine weitere nützliche Methode ist die Neuinstallation Ihres Webbrowsers. Viele Benutzer haben dieses Problem mit dieser Methode gelöst. Sie können dies auch versuchen.

  1. Deinstallieren Sie Ihren Webbrowser.
  2. Suchen Sie im Microsoft Store nach dem Webbrowser, den Sie installieren möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Installieren, um ihn herunterzuladen und auf Ihrem Computer zu installieren.

Öffnen Sie Ihren Webbrowser und überprüfen Sie, ob die gefälschte Windows Defender-Sicherheitswarnung weiterhin angezeigt wird.

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Lösung 4: Scannen Sie Ihren Computer auf Viren und Malware

Wenn Sie diese Warnung jedes Mal sehen, wenn Sie Ihren Webbrowser verwenden, könnte dies ein Anzeichen für Malware sein, die auf Ihrem Computer installiert wurde. Sie können professionelle Antiviren-Software wie Bitdefender, Norton, Avast usw. verwenden, um Ihren Computer zu scannen und die gefundenen Viren und Malware zu entfernen.

Wenn Sie keine Antivirensoftware eines Drittanbieters installiert haben, können Sie das in Windows integrierte Tool verwenden: Windows Security (auch bekannt als Windows Defender Antivirus), um Viren und Malware zu finden und zu entfernen.

Verwenden Sie Windows Security, um Ihren Computer auf Viren und Malware zu überprüfen

  1. Klicken Sie auf das Suchsymbol in der Taskleiste und suchen Sie nach Windows Security.
  2. Wählen Sie Windows Security, um es zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf Viren und Bedrohungen, um fortzufahren.
  4. Klicken Sie auf den Link Scanoptionen.
  5. Wählen Sie Vollständiger Scan (wir empfehlen diese Scan-Methode, um einen Tiefenscan durchzuführen).
  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Jetzt scannen, um mit dem Scannen Ihres Geräts zu beginnen. Ein vollständiger Scan wird eine Weile dauern. Der Vorgang wird Ihre Arbeit jedoch nicht stören. Sie können Ihren PC wie gewohnt verwenden.

Wenn Sie eine Antiviren-Software eines Drittanbieters installiert haben, können Sie diese verwenden, um Ihren Computer zu scannen und Viren und Malware zu entfernen. Unterschiedliche Software hat unterschiedliche Betriebsmethoden.

Wie kann man seinen Computer vor Viren und Malware schützen?

Hier sind einige praktikable Lösungen, um Ihren Computer vor Viren und Malware zu schützen:

  • Installieren Sie eine Antiviren-Software: Wenn Sie kein Tool eines Drittanbieters verwenden möchten, reicht der in Windows integrierte Windows Defender Antivirus aus.
  • Seien Sie vorsichtig bei verdächtigen URLs: Viren, Spyware und Malware stammen oft aus dem Internet. Einige verdächtige URLs können ihre Identität verschleiern. Um sie schnell zu finden, können Sie einen Drittanbieter-Blocker installieren. Sie können auch den Windows Defender Browserschutz installieren, um Malware zu filtern.
  • Halten Sie Ihr Windows auf dem neuesten Stand: Microsoft veröffentlicht laufend Updates für Windows, die nicht nur neue Funktionen, Fehlerbehebungen und Verbesserungen einführen, sondern auch die Virendatenbank mit neuen Bedrohungen aktualisieren.
  • Seien Sie vorsichtig bei Downloads und Installationen: Laden Sie Software nur von offiziellen und verifizierten Quellen herunter. Achten Sie bei der Installation auf die Bedingungen und wählen Sie die Einstellungen "Benutzerdefiniert" oder "Erweitert", um zusätzliche Anwendungen abzuwählen.
  • Vermeiden Sie aufdringliche Werbung: Aufdringliche Werbung erscheint in der Regel legitim und harmlos, wird jedoch auf fragwürdige Webseiten umgeleitet.

Wie kann man durch Viren gelöschte Dateien wiederherstellen?

Viren- oder Malware-Angriffe können zu Datenverlusten auf Ihrem Computer führen. In diesem Fall können Sie MiniTool Power Data Recovery verwenden, ein kostenloses Dateiwiederherstellungsprogramm, das auf allen Windows-Versionen funktioniert.

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Diese Datenrettungssoftware kann mehr als 100 Dateitypen von verschiedenen Speichermedien wiederherstellen, darunter interne Festplatten, externe Festplatten, SSDs, Speicherkarten, USB-Flash-Laufwerken, Pen-Laufwerken und mehr.

Schritte zur Wiederherstellung von Dateien mit MiniTool Power Data Recovery:

  1. Öffnen Sie MiniTool Power Data Recovery.
  2. Wählen Sie im Abschnitt Logische Laufwerke das Laufwerk aus, von dem Sie Daten wiederherstellen möchten, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Scannen, um den Scanvorgang für dieses Laufwerk zu starten.
  3. Wenn der Scanvorgang abgeschlossen ist, sehen Sie die Scanergebnisse. Finden Sie die benötigten Dateien.
  4. Wählen Sie die Dateien aus, die Sie wiederherstellen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern und wählen Sie einen geeigneten Pfad zum Speichern dieser Dateien. Der Zielpfad sollte nicht der ursprüngliche Speicherort sein.

Die Sicherung Ihrer Daten und Ihres Systems ist notwendig

Die Bedrohungen für Ihren Computer sind allgegenwärtig. Diese Bedrohungen können sich leicht negativ auf Ihre Computerdaten und Ihr System auswirken. Um Ihren Computer zu schützen, können Sie eine professionelle Windows-Sicherungssoftware verwenden, um Ihre Dateien und Ihr System regelmäßig zu sichern. Wenn unerwartete Probleme auftreten, können Sie Ihre Dateien und Ihr System mithilfe Ihrer Sicherungsdatei wiederherstellen.

MiniTool ShadowMaker ist ein solches Programm, das sogar automatische Backups unterstützt. Es kann auch mit allen Windows-Versionen arbeiten.

Vermeidung von technischen Support-Betrug

"Windows Alert & Warning" bezieht sich auf einen Betrug beim technischen Support, der auf verschiedenen betrügerischen Webseiten beworben wird. Wie der Name dieses Betrugs andeutet, ist es als Warnhinweis/Warnung von Windows getarnt. Darüber hinaus sind alle Informationen, die der "Windows Alert & Warning"-Betrug liefert, falsch. Um auf die falschen Informationen einzugehen, die in allen Betrugsversionen von "Windows Alert & Warning" angegeben wurden, wird behauptet, dass die Geräte der Benutzer mit "Pornographischer Spyware und Riskware" infiziert wurden.

Merkmale von technischen Support-Betrug:

  • Warnungen, dass das System infiziert oder gefährdet ist.
  • Warnungen, dass ein wichtiges Stück Software veraltet ist oder fehlt.
  • Gefälschte Preisgeschenke und lächerliche Geschäfte.

Wie man sich vor technischen Support-Betrug schützt:

  • Seien Sie skeptisch gegenüber unerwarteten Anrufen oder Pop-up-Fenstern, die behaupten, dass Ihr Computer infiziert ist.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Kreditkartendaten an unbekannte Anrufer oder Webseiten weiter.
  • Installieren Sie keine Software, die Ihnen von unbekannten Quellen empfohlen wird.
  • Verwenden Sie eine aktuelle Antiviren-Software und halten Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Anwendungen auf dem neuesten Stand.
  • Melden Sie verdächtige Aktivitäten den zuständigen Behörden.

Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUAs)

Einer der Hauptverantwortlichen für die Weiterleitung von Schurken auf verschiedene fragwürdige und bösartige Webseiten sind PUAs. PUAs, die als Adware klassifiziert werden, liefern aufdringliche Werbekampagnen. Browserentführer-Typen modifizieren Browser, um gefälschte Suchmaschinen zu fördern. Darüber hinaus können die meisten PUAs Daten verfolgen. Die gesammelten Daten werden zu Geld gemacht, indem sie mit Dritten (möglicherweise Cyberkriminellen) geteilt und/oder an diese verkauft werden.

PUAs werden über Download-/Installations-Setups anderer Programme verbreitet. Eilige Downloads/Installationen (z.B. übersprungene Schritte und Abschnitte usw.) - erhöhen das Risiko, dass gebündelte Inhalte unbeabsichtigt in das Gerät gelangen. Durch aufdringliche Werbung werden auch diese Anwendungen propagiert.

Wie man PUAs vermeidet:

  • Recherchieren Sie, bevor Sie Produkte herunterladen/installieren.
  • Laden Sie alle Downloads von offiziellen und verifizierten Quellen herunter.
  • Lesen Sie die Bedingungen, erkunden Sie alle verfügbaren Optionen und verwenden Sie die Einstellungen "Benutzerdefiniert" oder "Erweitert".
  • Melden Sie sich von zusätzlichen Anwendungen, Werkzeugen, Funktionen usw. ab.

Was tun, wenn Ihr PC mit einem Virus oder Trojaner infiziert ist?

Ist Ihr PC von Viren oder Trojanern infiziert, äußert sich das unterschiedlich. Mal ist es eine konkrete Warnung des Virenscanners, ein andermal tritt Schadsoftware bereits ganz offenkundig in Erscheinung, zum Beispiel indem sie Geld zu erpressen versucht.

Schritte zur Entfernung eines Virus oder Trojaners:

  1. Kühlen Kopf bewahren.
  2. Verwenden Sie einen Virenscanner, um den Virus oder Trojaner zu entfernen.
  3. Setzen Sie Ihr System aus einem sauberen Backup wieder her (empfohlen).
  4. Installieren Sie Windows neu (falls keine Backup vorhanden).

Falsche Microsoft-Anrufe

Die Polizei warnt aktuell vor angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die über einen falschen Microsoft-Anruf die Rechner der Angerufenen mit einem Trojaner verseuchen und Geld abzocken. Die Betrüger rufen ahnungslose Nutzer an und geben sich als Mitarbeiter vom Microsoft-Support aus.

Wie man sich vor falschen Microsoft-Anrufen schützt:

  • Beenden Sie das Gespräch kommentarlos, indem Sie einfach auflegen und auf keinen Fall irgendwelche Daten herausgeben!
  • Notieren Sie die Telefonnummer, damit Sie sie der Polizei aushändigen können.
  • Installieren Sie auf gar keinen Fall eine Software, wenn Ihnen das am Telefon jemand sagt und lassen Sie sich nicht zu irgendwelchen Links führen.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Sicherheitswarnungen bei Netzlaufwerken deaktivieren

Wenn Sie ein NAS oder andere Netzwerkfreigaben nutzen, sehen Sie immer wieder regelmäßige Sicherheitswarnungen, wenn Sie Ihre eigenen Dateien kopieren, verschieben oder Programme über das Heimnetzwerk ausführen wollen. Windows 10 und auch die Vorgänger vermuten dann „mögliche Risiken für den Computer“.

So schalten Sie Sicherheitsmeldungen in der Systemsteuerung aus:

  1. Navigieren Sie in der Systemsteuerung zu dem Punkt „Internetoptionen“ und öffnen Sie sie.
  2. Im neuen Fenster wählen Sie oben den Reiter „Sicherheit“ aus.
  3. Wählen Sie als Zone „Lokales Intranet“ aus und drücken Sie anschließend darunter auf der rechten Seite den Knopf „Sites“.
  4. Klicken Sie unter Sites unten neben „OK“ auf „Erweitert“.
  5. Dann können Sie IP-Adressen oder Netzwerkdomänen eintragen und hinzufügen, die Sie als vertrauenswürdig erachten. Tragen Sie hier nun die IP-Adresse Ihres NAS-Laufwerks oder des Rechners im Heimnetzwerk ein, dessen Laufwerke Sie eingebunden haben.

CCleaner und seine Risiken

Viele unserer Leser welche über Systemabstürze in Kombination mit VPN-Diensten klagen, verwenden Optimierungstools. Insbesondere ist hier „CCleaner“ hervor-hebenswert. Sicherheitskritische Probleme die dadurch entstehen rechtfertigen niemals den scheinbaren Nutzen dieser Softwareanwendungen.

CCleaner ersetzt dabei aber auch wichtige Netzwerktreiber, welche dadurch den ungeschützen und auch unbemerken Angriff auf die eigenen Rechner ermöglicht.

Alternativen zu CCleaner:

  • BleachBit

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