Das Leben ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Erfahrungen und Ereignisse. Manchmal fühlen wir uns euphorisch und voller Energie, während wir uns in anderen Momenten von Sorgen, Stress und Unsicherheiten überwältigt fühlen. In solchen Momenten ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Glück nicht nur ein Zustand des Wohlbefindens ist, sondern auch eine Frage der inneren Stärke und der Fähigkeit, Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen.
Die Realität der Gefühlslage
Oft neigen wir dazu, unsere momentane Gefühlslage in Echtzeit zu übertragen. Wir regen uns über Dinge auf, teilen unsere Sorgen und Ängste und lassen andere an unseren inneren Kämpfen teilhaben. Das ist ein natürlicher menschlicher Zug, denn wir suchen Trost, Verständnis und Unterstützung.
Es gibt Momente, in denen wir uns so überwältigt und platt fühlen, dass wir nicht in der Lage sind, darüber zu sprechen oder zu schreiben. Das ist in Ordnung. Es ist wichtig, sich selbst Zeit und Raum zu geben, um die eigenen Gefühle zu verarbeiten und neue Kraft zu schöpfen.
Der Druck, Erwartungen zu erfüllen
Es gibt Tage, an denen wir uns einfach schlecht fühlen, ohne einen ersichtlichen Grund. Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen kommen die Grummelfalten auf die Stirn. Obwohl die Sonne scheint, die Luft warm ist, die Blumen blühen und die Parks voll sind, will man nicht raus. Kein Bier an der Spree, kein Angrillen, kein sinnloses Besaufen.
Eigentlich sollte man doch gut drauf sein. Die Erwartungen sind hoch, dass man ausflippt und fünffache Saltos schwingt, wenn der Sommer da ist. Aber irgendwie geht es nicht. Es ist schwer, Erwartungen zu erfüllen, besonders wenn man sich innerlich leer und unmotiviert fühlt.
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Die Spirale der Selbstzweifel
In schwachen Momenten, voller Selbstzweifel und leichter Überforderung, ballern einem die inneren Fragen das Gehirn fast weg. Was mache ich hier? Ist das alles gut? Sind alle zufrieden? Macht es mir Spaß? Schaffe ich das? Was ist, wenn es irgendwann nicht mehr läuft? Was ist, wenn alles wegbricht und ich plötzlich da stehe und nicht mehr weiß, was ich tun soll?
Wenn man schon bei den „was wäre wenn“-Fragen ist, kann man sich eigentlich gleich erschießen, weil man dann aus seiner Selbstzweifelspirale erst einmal nicht mehr so schnell raus kommt. Eigentlich ist es unmöglich, dass man einmal da steht und nicht mehr weiß, was man tun soll, denn man macht gefühlte 100 Sachen parallel und es ist fast unmöglich, dass das alles gleichzeitig wegbricht. Aber vielleicht machen einen die 100 Sachen gleichzeitig auch so platt?
Sicherheit ist eine Illusion
Manchmal denkt man, dass so viel Arbeit einem Sicherheit gibt, aber mal ganz ehrlich: Sicherheit ist eine Illusion.
Die Bedeutung von Gesundheit
Wenn man sie hat, ist man sich gar nicht bewusst, wie glücklich man sein darf. Sie wird als viel zu selbstverständlich angesehen. Erst wenn man sie nicht mehr hat, weiß man ihren hohen Wert zu schätzen. Setzt euch doch einmal kurz hin und überlegt, was euch heute aufgeregt und geärgert hat. In was ihr Zeit und Energie gesteckt habt.
Ich bin nicht neidisch auf Menschen, die ein Sommerhaus im Süden haben, ein dickes Meilenkonto oder ein schnelles Auto. Ich bin auf die Menschen neidisch, die wissen, wie gut es ihnen geht mit dem, was sie haben.
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Die neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel
Die neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel bietet spezielle Therapie von Migräne mit und ohne Aura, Migräne-Komplikationen, alle Kopfschmerzen, wie z.B. chronische Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, Clusterkopfschmerz, Nervenschmerz (neuropathischer Schmerz), Rückenschmerz und andere Formen chronischer Schmerzerkrankungen.
Migräne: Mehr als nur Kopfschmerzen
Migräne ist eine neurologische Erkrankung und entsteht nicht durch ein stressiges Leben. Den meisten Betroffenen sieht man die Krankheit nicht an, außer, man erwischt sie im akuten Anfall. Migräne, insbesondere die chronische Migräne, ist kein simpler Kopfschmerz, sondern eine der schlimmsten Schmerzzustände, die Menschen heimsuchen. Sie zählt zu den schwersten Behinderungen, insbesondere von Frauen.
So bestehen nicht nur die typischen meist einseitigen, stechenden, hämmernden, pulsierenden Kopfschmerzen - nein, der gesamte Körper ist in Mitleidenschaft gezogen. Betroffene lieben und brauchen frische Luft und gehen hinaus, so oft es möglich ist. Gemäßigter Ausdauersport kann prophylaktisch wirken und wird auch oft betrieben in schmerzfreien Zeiten. Während einer Attacke ist sportliche Betätigung nicht möglich. Viele sind bettlägerig und fühlen sich schwer krank.
Stress und seine Auswirkungen auf den Körper
Manchmal wird einfach alles zu viel: Die Anforderungen im Beruf, eine Flut an Reizen, die ständige Erreichbarkeit, das Vereinbaren von Beruf und Familie - die Liste der täglichen Herausforderungen ist lang. Einfach mal zur Ruhe zu kommen, erscheint fast undenkbar. Aber was bedeutet Stress eigentlich für unseren Körper und wie können wir der Überlastung entgegenwirken?
Einfach mal nichts zu tun, erscheint oft undenkbar. Dabei ist gerade der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung sinnvoll. Wenn nämlich die Phasen der Anspannung überhandnehmen, entsteht ein ungesundes Ungleichgewicht: Der Mensch gerät aus dem Rhythmus. Stress entsteht.
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Auf der körperlichen Ebene steigen die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol an, die von der Nebenniere ausgeschüttet werden. In der Folge steigen Herzschlag und Blutdruck an. Stresssymptome wie Nervosität, kreisende negative Gedanken und eine damit einhergehende Konzentrationsschwäche zeigen sich auf der geistigen Ebene, Ängste und andere bedrängende Gefühle bestimmen die Seele. Und unser Körper reagiert auf Stress mit Müdigkeit bei oft gleichzeitig bestehenden Schlafstörungen, Schmerzen und anderen schwer einzuordnenden Symptomen.
Tipps für mehr Gelassenheit
- Lenken Sie Ihre Gedanken: Konzentrieren Sie sich auf positive Aspekte und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit von Sorgen und Ängsten ab.
- Wechseln Sie die Perspektiven: Betrachten Sie Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln und suchen Sie nach positiven Aspekten.
- Schlafen Sie ausreichend: Gönnen Sie Ihrem Körper und Geist ausreichend Ruhe, um sich von den Belastungen des Alltags zu erholen.
- Nutzen Sie die Kraft von Glückshormonen: Aktivieren Sie Ihre Glückshormone durch Sport, Hobbys, soziale Interaktion oder sexuelle Aktivität.
- Sagen Sie öfter mal "Nein": Setzen Sie Grenzen und vermeiden Sie es, sich zu überlasten.
- Nehme Stresssymptome ernst und gehe ihren Ursachen auf den Grund.
- Nutze für einen Spaziergang möglichst die hellen Tageszeiten. Es unterstützt dich in traurigen Phasen, indem es dir die schönen Momente eines jeden Tages bewusst macht.
- Notiere täglich schöne Erlebnisse oder Gedanken und lese bzw.
- Um das innere Gleichgewicht wiederzufinden, hilft eine kurze Bestandsaufnahme. Wo fühlst du dich ausgeglichen? Wo überwiegt einer der beiden Pole?
- Immer wenn wir es warm haben, fühlen wir uns wohl: Wenn wir uns für etwas begeistern, wenn wir uns geliebt fühlen und wenn wir warme Füße haben. Wärme stärkt auch unsere Abwehrkräfte. Deshalb kannst du deinen Wärmeorganismus gar nicht genug unterstützen. Ein warmes Essen oder zumindest ein heißer Tee, warme Socken und Bewegung sind gute Maßnahmen in fordernden Zeiten - sie erzeugen Wärme und zugleich Entspannung.
- Fußbäder können wohltuende Wärme mit der Kraft von Heilpflanzen verbinden: Wähle Rose oder Schlehe bei Erschöpfung bzw. Salbei zur Durchwärmung und zur Vorbeugung grippaler Infekte.
- Zum Selbstschutz sollte das Handy im Feierabend und im Urlaub ausgeschaltet bleiben.
- Übermäßiger Medienkonsum kann, insbesondere am Abend, Stress insofern fördern, als die Einschlafphase gestört wird. In belastenden Situationen können schlechte Nachrichten die Stimmung verschlechtern. Wer dennoch informiert sein möchte, sollte sich feste, kurze Zeiten einräumen, um die wichtigsten Nachrichten zu überfliegen. Wer mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen hat, sollte Nachrichten, zumindest zeitweise, ganz vermeiden.
- Insbesondere in anstrengenden Lebensphasen ist die Erholung im Schlaf von großer Bedeutung und wirkt sich auf deinen Tag-Nacht-Rhythmus aus. Oft sind Stress und Nervosität die Auslöser für eine Schlafstörung. Entspannungsübungen können dir zusätzlich helfen, dein Gleichgewicht wiederzufinden und Stress abzubauen. Nehme während der Übungen deine Bewegungen bewusst wahr und erlebe, wie du automatisch ruhiger wirst. Wichtig ist es zudem, loszulassen und auf die innere Stimme zu hören.
- Gönne dir genügend Freiräume, in denen du nicht eingezwängt bist in Verpflichtungen, sondern dich deinen eigenen Bedürfnissen widmen kannst.
Die Rolle von Dopamin für Glück und Motivation
Dopamin wird nicht umsonst auch „Glückshormon” genannt, denn es wird normalerweise ausgeschüttet, wenn du auf irgendeine Art und Weise belohnt wirst. Dinge, die dich glücklich machen, wie z. B. Sport, dein Lieblingshobby, Musik, soziale Interaktion, sexuelle Aktivität usw., beeinflussen die Ausschüttung des Hormons und Neurotransmitters im Gehirn.
Es setzt eine Art Rückkopplung ein, die dich dazu motiviert, genau die Dinge zu wiederholen, die dich durch die Dopaminausschüttung glücklich gemacht haben. So motivieren die Hormone dich und lenken deine Aufmerksamkeit auf die Ziele, die du mit einem guten Gefühl verbindest.
Dein Gehirn belohnt dich also jedes Mal, wenn du einen Schritt in Richtung deiner persönlich gesteckten Ziele machst. Tatsächlich sorgen nur wenige Dinge für so eine große Dopaminausschüttung, wie das Erreichen von lange angestrebten Zielen.
Leidest du aber an einem Mangel, wird auch bei Dingen, die dich normalerweise glücklich gemacht hätten, wenig von dem Hormon ausgeschüttet. Kein Wunder, schließlich ist einfach nicht so viel davon vorhanden und der positive Rückkopplungseffekt bleibt aus.
Wie du dein Dopaminlevel erhöhen kannst
Ziele stecken und Erfolge feiern! Tu, was du tun willst! Klingt simpel, ist aber der natürlichste Weg, deinen Spiegel wieder zu erhöhen. Hast du schon länger kein Erfolgserlebnis mehr gehabt, vergisst der Körper den Rückkopplungseffekt des Hormons, welcher dich dazu antreibt, deine Ziele zu verwirklichen.
Stecke dir kleine Zwischenziele auf deinem Weg zum Ziel ab und belohne dich so auch schon für die kleinen Erfolge. Je häufiger wieder das Glückshormon ausgeschüttet wird, desto eher erinnert sich der Körper an seine eigene „Glücksdroge“ und wird diese wieder vermehrt bilden.
Neurologisch betrachtet, reaktiviert das Gehirn gewisse Areale, die sonst verkümmern. Die dopaminergen Bahnen im zentralen Nervensystem, also die Bahnen über die das Glückshormon sonst transportiert werden, bilden sich stärker aus, je mehr Dopamin ausgeschüttet wird.
Die richtige Ernährung Besonders Lebensmittel, die viel Omega-3-Fettsäuren enthalten, sind wichtig für deine Dopaminproduktion. Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem für die Funktion und Struktur des Gehirns verantwortlich. Eine Studie der University of Tours in Frankreich fand heraus, dass eine gute Versorgung mit den Fettsäuren das im Gehirn verfügbare Dopamin erhöhen kann.
Sie sind es, die die Strukturen für die dopaminergen Bahnen im zentralen Nervensystem aufbauen. Auch sind die Fettsäuren essentiell für den Aufbau von Synapsen und die Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels. Der Körper ist demnach in erheblichem Maße auf die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA) angewiesen.
Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Fisch wie Lachs und Makrele zu finden, aber auch Leinsamen und Algenöl enthalten viel Omega 3.
Die Bedeutung von Akzeptanz und Loslassen
In Herzensangelegenheiten läuft es selten rund. Es gibt bittere und süße Liebesgeschichten, Lehren, die man aus ihnen ziehen konnte.
Die Geliebte ist sich darüber im Klaren, dass es nicht sein dürfte, aber es ist! Es ist da und es geht nicht weg. Was tun Menschen, die sich verlieben!? Sie werden schwach und unvernünftig. Kopf kaputt, Herz regiert. In dem Fall lassen sie sich auf jemanden ein, der vergeben ist und sind sich zwar vollkommen darüber im Klaren, dass sie eine andere Person sehr damit verletzen, nur so richtig hingucken!? Lieber erstmal nicht. Der Mensch hat die wundersame Gabe, für gewisse Momente oder über einen gewissen Zeitraum, alles Negative auszublenden. Die Anwendung von Heuristiken helfen ihm hierbei. Im Gehirn werden dabei nur die Informationen zugelassen, bzw. in Betracht gezogen, die, in einer Art Eilverfahren, zur gewünschten „Lösung“ des Problems führen. Durch Vereinfachung seiner Gedanken und Vernachlässigung, also dem Ignorieren von Information, entlastest sich der Mensch und trifft auf Basis einer eigens verzerrten Realität seine Entscheidung.
Die Herausforderungen der Demenz
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre mentalen Akkus sich immer mehr entleeren, ohne wieder aufgefüllt werden zu können, sollten Sie sich schnellstmöglich um etwas Selbstfürsorge kümmern. Lernen Sie Entspannungstechniken für den Alltag und führen Sie Abendrituale ein, in denen Sie sich nur um sich selbst kümmern. Verdrängen Sie Warnsignale wie intensiv auftretende Ungeduld und Gereiztheit nicht und suchen Sie alternative Möglichkeiten, mit denen Sie den Druck des Alltags ablassen können. Nehmen Sie die Warnzeichen nicht ernst oder handeln Sie nicht entsprechend, entsteht immer mehr Druck, der sich irgendwann bei jedem Menschen in einem mentalen Zusammenbruch entlädt. Kurzfristig mögen sich Betroffene vielleicht „besser“ oder erleichtert fühlen, nachdem sich ihre Erschöpfung in einem emotionalen Ausbruch Luft gemacht hat. Bleibt der Burnout auch nach dem Nervenzusammenbruch unbehandelt, drohen starke körperliche Symptome, langfristige Arbeitsunfähigkeit und Depression. Eine Psychotherapie - ob in Form einer Verhaltenstherapie - und begleitende Verfahren können Sie aber auch aus den späten Phasen des Burnout herausholen.
Eine Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten. Auch ihre Familie, ihre Freundinnen und Freunde sind von der Krankheit betroffen, sie begleiten und pflegen die Erkrankten oft viele Jahre.